Kurzgeschichten Testbericht

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Erfahrungsbericht von master2002

Eure Meinung ist gefragt!!!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Ich habe angefangen eine Geschichte zu schreiben und bitte nun euch unparteiche Leser diese zu beurteilen, ich wäre sehr dankbar für weitere anregungen und meinungen zu dem bisher geschriebenem.
Ich danke euch schon einmal im vorraus.





Es war Spätherbst. Eine junge Frau fuhr auf einer Landstraße in Richtung Canterbury, eine Stadt in der Nähe von Dover und keine 50 km von London. Hier hatte es seit über 3 Tagen nicht mehr aufgehört zu regnen und Besserung des Wetters schien nicht in Sicht. Doch im Moment schien es nicht zu regnen, aber die Wolken drohten mit ihrer dunkelgrauen Farbe mit erneutem Wolkenbruch. Die Landstraße war teils überflutet und alle 3 Meter hinderten Schlaglöcher die Frau am schnell fahren. Die Frau fluchte ununterbrochen. Sie fuhr einen klapprigen Wagen, der bei jedem Schlagloch auseinander zu fallen drohte. Die Frau war mehr an das Fahren auf befestigten Straßen gewöhnt und fuhr daher automatisch schnell, was ihr bei diesen Schlaglöchern zum Verhängnis wurde, denn plötzlich blieb der Wagen abrupt stehen. Sie war stecken geblieben. Die Frau versuchte es mit dem Rückwärtsgang doch dies scheiterte und durch das vorwärts Fahren grub sich das Fahrzeug nur noch mehr in den Schlamm. Die Frau stieg fluchend aus ihrem Auto aus und ging einmal um ihren Wagen herum. Es war das rechte Hinterrad was in einem tiefen Schlagloch fest saß, das linke hatte sich durch den Befreiungsversuch gute 10 cm in den Schlamm gefahren. Die Frau fluchte erneut. „So ein Misst, das konnte auch nur mir passieren... toll und wie soll ich jetzt hier weg kommen?? Na geil jetzt fängt das auch noch an zu regnen.“ Die Frau sah nach oben. Am Himmel hatte sich eine dicke Wolkendecke aufgebaut. Und es bildete sich Nebel. „Nebel.. ich hasse Nebel.“ Sagte die Frau und stieg wieder in ihren Wagen. Nun wurde es auch schon langsam dunkel. Plötzlich sah die Frau ein Licht. Sie stieg aus ihrem Auto und sah in die Richtung aus der das Licht kam. Es waren zwei kleine Lichter, ein Auto. Es schien näher zu kommen. Und tatsächlich, es war ein weißer Pickup. Man sah aber dass der Wagen öfter durch Matsch zu fahren hatte da er von oben bis unten mit Schlamm bespritzt war. Es dauerte keine 5 Minuten bis der Wagen bei der Frau angekommen war. Als es so weit war, stellte sich die Frau auf die Straße und wedelte mit den Armen um zu signalisieren, dass sie Hilfe brauchte. Der Pickup hielt. Eine dunkle Gestalt saß hinter dem Lenkrad, es war zu dunkel als das mein sein Gesicht hätte erkennen können. Doch plötzlich ging das Licht im Wagen an, der Mann hatte die Tür geöffnet. Das schwache Licht der Lampe im Wagen ließ das Gesicht des Mannes aber immer noch im Dunklen. Nun Stieg der Mann aus. Die Frau die immer noch mitten auf der Straße stand musterte den Mann von oben bis unten. Er trug einen schwarzen, bis zum Boden reichenden Mantel der knapp über dem Boden hing. Seine schwarzen Stiefel waren unbeschmutzt, was darauf schließen ließ das er bis zu dem Zeitpunkt noch nicht durch den Matsch gestapft war. Sein Kopf war unbedeckt und so dem Regen ausgesetzt, der unwillkürlich auf seinen Kopf prasselte und dann sein Gesicht hinunter lief. Es war ein älterer Mann. Sein Gesicht war vom Alter gezeichnet und seine Haare bedeckten auch nicht mehr seinen ganzen Kopf. „Brauchen sie Hilfe?“ fragte der Mann. Er hatte eine tiefe Stimme, die der Frau eine Gänsehaut bescherte. „Ich bin stecken geblieben.“ erwiderte die Frau. „Also wenn sie mich...“ sie wurde von dem Mann unterbrochen. „Ich soll sie mitnehmen?!“ „Ja das wäre nett.“ „Schließen sie ihren Wagen ab und steigen sie ein. Ihren Wagen können sie Morgen abholen.“ Die Frau tat was der alte Mann sagte. Sie ging zu ihrem Wagen und nahm ihre Handtasche von Vordersitz und betätigte einen Griff unter dem Fahrersitz. Der Kofferraum öffnete sich. Sie schloss die Fahrertür und schloss sie ab, dann ging sie zu Kofferraum und holte eine schwarze Tragetasche, nachdem sie den Kofferraum geschlossen hatte ging sie zum Pickup. „Steigen sie ein!“ Der alte Mann stieg wieder in sein Auto. Die Frau stieg ebenfalls ein, sie legte ihre Handtasche vor ihre Füße und nahm die Tasche die sie aus dem Kofferraum geholt hatte auf den Schoß. Der Mann steckte den Schlüssel ins Zündschloss und der Wagen setzte sich ruckartig in Bewegung. „Und? Wo soll `s hin gehen?“ fragte der Mann. „Ich wollte nach Canterbury.“ Erwiderte die Frau. „Ins Hotel Shine .“ „Ja das kenne ich, es liegt gleich am Rande der Hauptstadt.“ Sagte der Mann mit seiner tiefen Stimme. „Also können sie mich dort hin fahren!?“ Der Mann nickte, dann herrschte Stille. Beunruhigende Stille. „Wie heißen sie?“ Fragte der Mann plötzlich. Die Frau guckte überrascht und zugleich erschreckt. „Ann Mulhall.“ Antwortete sie knapp, sie traute diesem Mann nicht und versuchte so wenig wie möglich mit ihm zu reden und so wenig wie möglich von sich preis zu geben. Sein Gesicht war immer noch durch einen Schatten bedeckt und so hatte sie sein Gesicht noch nicht gesehen, nur einzelne Umrisse.
Ann sah aus dem Fenster. Der Regen hatte nicht nach gelassen, im Gegenteil, der Regen prasselte unaufhörlich auf die Windschutzscheibe. Selbst die Scheibenwischer die sich ununterbrochen hin und her bewegten konnten nicht viel gegen den Regen auf der Windschutzscheibe tun, da immer wieder Regenmassen nach kamen.
In weiter Ferne konnte man die Lichter der Stadt sehen, Ann meinte sogar den Schriftzug des Hotels erkennen zu können. Sie fuhren noch etwa eine Viertelstunde, dann hielt das Auto vor einem Hotel. In leuchtend grüner Schrift stand SHINE über dem Eingang. „Ich danke ihnen dass sie mich gefahren haben.“ „Keine Ursache, habe ich gerne getan.“ Und ohne noch ein weiteres Wort zu sagen fuhr der alte Mann weiter. Ann stand nun vor dem Eingang des Hotels. Ann hätte es nicht gewundert wenn ihr gleich eine Prostituierte entgegen gekommen wäre. Das Haus sah in der Tat von vorne aus wie ein gewöhnlicher Puff. Sie atmete einmal tief durch und ging in das Gebäude. Sie trat in einen kleinen Eingangsbereich. Es war ein kleiner Raum mit nur 2 Türen. Eine der Türen führe ins Treppenhaus. Die andere Tür war hinter einem Tresen. Ann ging zum Tresen, es war niemand zu sehen. An der Wand hingen einige Schlüssel. Ann sah sich um und entdeckte eine Klingel auf dem Tresen. Sie stellte ihre Tasche auf den Boden und ihre Handtasche auf den Tresen, dann betätigte sie die Klingel. Erst geschah nichts, doch nach längerem Warten öffnete sich die Tür hinter dem Tresen. Eine alte Dame um die 60 Jahre trat hinter den Tresen. „Kann ich ihnen helfen?“ „Ja ich hatte ein Zimmer gemietet.“ „Ach dann sind sie bestimmt die vom FBI.“ „Ja das bin ich, würde ich jetzt bitte den Schlüssel bekommen!?“ Die alte Frau drehte sich zur Wand und suchte nach dem richtigen Schlüssel. „Es ist schon schlimm was mit dem Hans passiert ist.“ Ann sah die Frau verwirrt an. „Ich weiß nicht von wem sie reden?“ „Na Hans... er wurde doch vor 2 Tagen ermordet, sind sie nicht wegen ihm hier?“ „Mir wurde nur gesagt ich solle hier her kommen, wieso wurde mir noch nicht gesagt. Es handle sich um einen Mord, ja, das wurde mir auch noch gesagt.“ „Ja, der Hans soll vor 2 Tagen ermordet worden sein. Noch nicht mal mehr sein Gesicht soll man erkennen können, muss ganz schön schlimm sein wenn sich sogar das FBI mit einklinkt. Also der Hans kam mir ja schon immer komisch vor, abgekapselt hat er sich immer, niemand im Dorf kannte ihn so richtig. Er war auch immer so blas, als würde er immer nur im Keller sitzen und Fern sehen, bestimmt Pornos, Kinderpornos oder so. Das war bestimmt `n Perverser.“ Nun reichte es Ann, mehr wollte sie sich wirklich nicht mehr anhören. „Ich bin wirklich müde, könnten sie mir bitte den Schlüssel geben, ich habe eine lange Fahrt hinter mir.“ Die alte Frau gab ihr den Schlüssel, und ohne noch ein Wort zu sagen drehte sich Ann um und ging in ihr Zimmer. Das Zimmer war nur spärlich ausgerüstet, ein Eisengestell mit Matte diente als Bett. Neben dem Bett stand ein kleiner Nachttisch, dass von Holzwürmern schon ag zerfressen worden war, immerhin konnte er noch eine Nachttischlampe halten ohne zusammenzubrechen. Auf der gegenüberliegen Seite des etwa 10 Quadratmeter großen Raumes war ein Kleiderschrank der aber noch relativ neu aussah. „Ich wünsche einen angenehmen Schlaf Frau Mulhall“ sagte Ann zu sich selbst und schloss die Tür hinter sich. Es war nun vollkommen dunkel in dem Raum, Ann hatte vergessen das Licht an zu machen. Sie tastete sich an der Wand entlang und suchte den Lichtschalter. Direkt neben der Tür fand sie ihn dann doch als sie ihn betätigte blitzte das Licht an der Decke nur einmal kurz auf und erlosch mit einem leisen Peng. Ann lies den Kopf in den Nacken fallen. „Na toll..“ sagte sie zu sich. Sie hatte die Augen geschlossen, nach Zehn Sekunden Ruhe öffnete sie die Augen, sie hatte ihren Kopf immer noch nach Hinten gelehnt und sah nun an die Decke, sie schrie kurz auf, direkt über ihr hing eine dicke fette Spinne, die mit Beinen mindestens 7 cm maß. Ann sprang einen Schritt zurück und ließ erst einmal ihre Tasche fallen. Dann ging sie zum Nachttisch und schaltete die Nachttischlampe ein. Diese blieb an. Ann sah wieder hoch zu der Spinne. Sie sah wie sie sich in Bewegung setzte und sich auf den weg die Wand hinunter machte. Ann fackelte nicht lange, sie zog ihren Schuh aus und ging zu der Spinne die nun in Schulterhöhe erst einmal halt gemacht hatte auf ihrem weg nach unten. Ann holte mit ihrem Schuh in der Hand aus und schleuderte diesen gegen die Wand. Es gab einen lauten Knall und die Spinne war tot. Ann sah sich noch einmal im ganzen Raum um und suchte nach Nachkommen der Spinne oder Gesellen, die sich vielleicht noch irgendwo in einer Ecke oder unter dem Bett versteckt hatten. Doch zu ihrer Zufriedenheit war keine mehr zu sehen und so entschloss sie sich, sich hinzulegen, was sie dann auch tat.
Ann schlief die Nacht durch wachte aber schon früh am Morgen auf. Es war noch nicht richtig hell eigentlich noch fast dunkel. Doch Ann merkte plötzlich das sie nicht von alleine aufgewacht war sie sah das jemand versucht hatte sie über ihr Handy zu erreichen. Sie nahm ihr Handy in die Hand und drückte die Tastenkombination zum Aufheben der Tastensperre. Es war Mike ihr Kollege der sie erreichen wollte.. doch was wollte er von ihr morgens um 5Uhr? Ann wählte seine Nummer. Es dauerte eine Weile bis sich eine Stimme meldete. „Hallo?“ „Ja ich bin’s, Ann. Du hast versucht mich zu erreichen?“ „Ach ja genau.“ Erwiderte Mike teils überrascht. „Schon wach?“ „Ja ich weiß auch nicht aber irgendwie hat jemand versucht mich zu erreichen und dadurch bin ich aufgewacht.“ „Sorry.. tut mir ja leid, aber wir haben wieder einen Toten.“ „Noch einen.. ich habe mir doch noch nicht mal unseren -Hans- angeguckt.“ „Woher weißt du, dass der Mann Hans heißt? Ach ich frag nicht is auch egal. du weißt ja sowieso immer alles.“ „Genau..ich habe halt so meine Quellen. Holst du mich dann ab?“ „ Ja ich werde vorbeikommen. Dean ist auch schon da. Er ist vor einer halben Stunde angekommen, ich musste ihn gleich mit dem neuen Mord konfrontieren.“ „Oh der Arme. Also wann holst du mich ab?“ „In genau 10 Minuten.“ „Darf ich mich vielleicht noch „frisch“ machen?“ „Nagut sagen wir 30 Minuten.“ „Gut einverstanden . .wir sehen uns. Ciao.“ „Ciao.“ Ann legte das Handy bei Seite und ging ins Bad um sich „frisch“ zu machen. Nach genau 29 Minuten Hupte es vor dem Hotel und Ann machte sich auf den Weg. Es war ein schwarzer BMW der vor dem Hotel stand. Er hatte ein blaues Sirenenlicht auf dem Dach. Es saß ein junger Mann um die 20. Er stieg aus dem Wagen als er Ann sah. „Guten Morgen!“ „Gut? Das wage ich zu bezweifeln.“ „Aber Ann.. warum so schlecht gelaunt?“ „Äh? Hmm lass mich überlegen, es ist halb sechs Uhr morgens, mein Auto steht 3 km von hier entfernt mitten auf der Landstraße, wenn es überhaupt noch da steht und ich habe auf einem Bett geschlafen das nur aus einem Drahtnetz besteht, mein Rücken tut dementsprechend weh.“ „Gut dann steig doch erst mal ein, die Sitze im Auto sind vielleicht ein wenig bequemer.“ „Ich verlange ein neues Hotel! Es sollte wenigstens einen Stern haben, obwohl nach dieser Nacht verlange ich 5. Das war doch wohl wirklich ne Zumutung. Ich musste das Zimmer sogar noch von Ungeziefer befreien.“ „Wir haben nichts auf die Schnelle gefunden, mach mir doch keine Vorwürfe.“ „Ich mache dir keine Vorwürfe Mike...., doch das tue ich.“ „Lass uns doch erst mal zum Fundort der Leiche fahren.“ „Ja dann fahr auch..“ „Ja Ja ganz ruhig wir haben Zeit.“ Als beide im Auto platz genommen hatten setzte sich der Wagen in Bewegung. Mike fuhr etwa 5 Minuten bis zum anderen Ende der Stadt. Es ging an vielen alten Häusern vorbei, die alle reichlich verziert waren wie es für die damalige Zeit in der sie gebaut wurden, üblich war. Die Straßen in der Stadt waren außergewöhnlich gut zu befahren, da es hier keine Schlaglöcher gab, die man hätte umfahren müssen. Mike fuhr in einen Innenhof und parkte mitten auf dem Hof. Er stellte den Motor ab und stieg aus. Er wartete darauf das Ann es ihm gleicht tat, doch er wartete vergeblich. Er öffnete die Tür des Wagens und sah zu seiner Überraschung, dass Ann eingeschlafen war. Mike grinste. Er berührte mit seiner Hand das Lenkrad und betätigte mit druck auf den Lenker die Hupe des Autos. Das laute Hupen dröhnte durch den Innenhof und wirkte durch den Schall extrem laut. Ann riss die Augen auf. „Wir sind daha.“ Sagte Mike zu Ann und sah sie mit breitem Grinsen an. „Is ja gut ich steige ja schon aus.“ Ann sah sich um, der Hof stand voller Einsatzwagen der Polizei und des FBI. An allen Ecken des Hofes waren Flutlichter aufgestellt worden, die den Hof mit hellem Licht fluteten. Die Spurensicherung hatte einen Teil des Hofes komplett abgesperrt. Etwa 10 Polizisten hatten sich nach dem Hupen zum Wagen umgedreht und sahen nun Ann an. „Was is? Es ist halb sechs, es ist noch dunkel und ich bin müde. Is das verboten?“ fauchte sie die Männer und Frauen an. Diese machten sich danach wieder an die Arbeit. „So wo haben wir denn die Leiche?“ fragte Ann und drehte sich zu Mike um und rieb sich dabei die Hände. Mike zeigte in die Ecke des Hofes die von der Spurensicherung belagert wurde. „ ..das hätte ich mir auch denken können...“ Ann grinste Mike an. Sie gingen in die Richtung der Absperrung. Und dort lag sie, die Leiche war mit Blut überströmt. Das Gesicht war nur noch kaum zu erkennen. Die Nase hing an der Seite des Kopfes und war halb vom Kopf abgetrennt nur noch einige Hautfetzen hielten sie davon ab auf den Boden zu fallen. Die Augenlieder waren geöffnet sodass man das Entsetzen in den Augen der Leiche erkennen konnte. Außerdem wurde noch mit einem Messer auf den Oberkörper eingestochen, die meisten Einstiche waren in Herzgegend zu erkennen. Dort trat auch das meiste Blut aus, was aber zu dem Zeitpunkt schon nicht mehr der Fall war, aber das Blut um den Körper war noch flüssig was hieß, das der Mord erst vor kurzer Zeit statt gefunden hatte. „Wer tut so etwas?“ fragte Ann ohne jemanden bestimmten anzusprechen. „Wer hat ihn gefunden?“ „Der Hofbesitzer.“ Antwortete Mike. „Na dann lass uns erst mal zu ihm gehen, ich will die Spurensicherung jetzt nicht stören.“ „Damit hast du doch sonst keine Probleme.“ Erwiderte Mike. Ann antwortete nicht. Und die Beiden gingen in durch eine der Türen die in das Haus führten das den Hof umgab.
Ann stand vor der Tür des Hauses und sah sich um. \"Suchst du etwas?\" fragte Mike. \"Ja, die Klingel!\" \"Ähm.. hier gibt es keine Klingel, du musst diesen Ring hier gegen die Tür schlagen.\" Mike zeigte auf den Ring, der mit einer verzierten Halterung an der Tür befestigt war. \"Wo sind wir hier bloß gelandet? Hier gibt es noch nicht einmal Klingeln. Ich nehme an das es im Haus auch kein Licht gibt. Da steht bestimmt nur eine Kerze auf dem Küchentisch, und das muss reichen. Wie können die bloß so leben?\" Mike sah Ann skeptisch an und klopfte mit dem Ringe zwei Mal gegen die Tür. Es tat sich nichts. \"Hallooo. Keiner da? Ist er jetzt auch tot? Dann schreie ich. Das geht nicht an. Wie soll man den da hinterher kommen? Ich habe ja noch nicht mal die erste Leiche gesehen.\" Doch plötzlich öffnete sich die Tür. Ein Mann mittleren alters öffnete die Tür. \"Ja?\" Er guckte etwas bedröppelt aus der Wäsche. \"Ähm... wir hätten noch ein paar Fragen an sie.\" Sagte Mike während er einen Schritt auf ihn zu machte. \"Aber... ihre Kollegen.\" \"Ich weiß.\" erwiderte Ann \"Unsere Kollegen waren auch schon hier, aber so ist das beim FBI da kommen immer mehrere Kollegen und stellen Fragen und manchmal kommen die gleichen noch mal um noch mehr Fragen zu stellen. Und ehe sie sich versehen sind sie verdächtigt, werden verurteilt und müssen 25 Jahre im Knast rumsitzen.\" Der Mann riss die Augen auf und schien erst jetzt wirklich aus dem Halbschlaf erwacht zu sein. „Wie? Sie v-v-verdächtigen mich?“ „Nein, aber manchmal ist es so. Ich sage ja nicht, dass es bei ihnen so ist, obwohl so wie sie aussehen. nein Witz.\" „Können wir nun rein kommen, es ist ein bisschen kalt und nass hier draußen?\" fragte Mike den Mann um ein wenig vom Thema abzulenken. Der Mann winke die Beiden in sein Haus und öffnete die Tür so das sie ganz auf stand. \"Glaubst du wirklich in dem Haus ist es wärmer als hier draußen. Du glaubst doch nicht, dass er eine Heizung hat, wenn keine Klingel neben der Tür hängt. Ach ja bestimmt hat er einen Ofen in der Küche stehen. \" Ann grinste Mike von der Seite an.“Jetzt mach dich doch nicht so über das Dorfleben lustig.\" \"Mach ich doch gar nicht, ich sage nur was ich denke.\" \"Schon klar.\" Die Beiden folgten nun dem Mann in sein Haus. Es war ein gewöhnlicher Flur in den sie eintraten. Es hingen Bilder an der Wand und ein Spiegel war auch zu sehen. Ann stolperte über die Schuhe die an der Wand standen, dann sah sie sich um. \"Du Mike, sehe dich doch bitte mal um.\" Mike sah Ann verwundert an, dann sah er sich erneut im Raum um, seine Blicke gingen über den Fußboden, über die Wände und gingen dann zur Decke. Was meinte Ann bloß? Plötzlich viel es ihm auf, er sah wieder Ann an. \"Naaa..?\" Ann sah ihn erwartungsvoll an. \"Keine Lampen!\" sagte Mike trocken. \"Habe ich es nicht gesagt?\" erwiderte Ann mit überheblichem Blick. Das schwache Licht der Dämmerung erhellte den Raum den sie nun betraten nur wenig, so zündete der Mann eine kleine Öllampe, die auf dem Tisch stand an. Das flackernde Licht erhellte den Raum nur spärlich.
Es gab dem Raum eine unheimliche Atmosphäre, so empfand es Ann. Die durch das Licht erzeugten Schatten standen nie still und bewegten sich ständig von links nach rechts, von oben nach unten oder verschwanden teilweise ganz für kurze Zeit. „Setzten sie sich doch.“ Der Mann deutete mit seiner Hand auf die am Tisch stehenden Stühle. „Ja danke.“ Ann und Mike setzten sich. Der Mann mittleren alters setzte sich ihnen gegenüber und leget seine Arme auf dem Runden Holztisch ab. Mit einer kurzen Armbewegung wischte er ein paar Krümel vom Tisch. Stille. „Jaaa,“ Ann atmete einmal tief durch und begann Fragen zu stellen. „Sie habe die Leiche also gefunden?“ „Ja:“ „Gut, dann sind wir hier schon mal richtig. Wann war das denn genau?“ „Muss vor 3 Stunden gewesen sein.“ „3 Stunden? Nicht 2?“ „Ach ja das kann auch sein, ich habe hier ja keine Uhr also…“ „Schon klar hätte ich mir denken..“ Mike unterbrach Ann. „Was meine Kollegin meint ist das wir eigentlich gerne genauer wüssten wann sie die Leich gefunden haben. Also denken sie noch mal nach.“ „Hm wird wohl eher vor 2 Stunden gewesen sein.“ „Gut.“ Mike beugte sich zu Ann hinüber und flüsterte ihr zu: „ Ganz ruhig wir sind ja gleich fertig.“ Nun übernahm Ann wieder das Gespräch. „Und sonst ist ihnen nichts weiter aufgefallen? Keine Menschen gesehen? Nichts ungewöhnliches?“ „Nein eigentlich nicht.“ „Eigentlich?“ „Nein mir ist nichts weiter aufgefallen.“ „Gut dann, danke das sie Zeit für uns hatten. Falls ir doch noch Fragen haben, oder falls ihnen doch noch was einfallen sollte sagen sie uns bescheid.“ „Gut das mache ich.“ Der Mann stand auf und ging in Richtung der Haustür. Mike und Ann folgten ihm.

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