Last Samurai (DVD) Testbericht
Erfahrungsbericht von T_Goose
Die Ehre der Samurai
Pro:
Beeindruckende Szenen, hohe Spannung, realistisch
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Leser. \"The Last Samurai\" mit Tom Cruise in der Hauptrolle ist im Moment der Film, der mich am meisten interessiert. Ich hatte schon vieles gutes im Vorfeld über den Streifen gehört und konnte es daher kaum abwarten, bis ich mich selbst davon überzeugen konnte. Gestern war es dann endlich so weit und ich hatte für einen Kumpel und mich zwei der begehrten Logenplätze ergattert. So saßen wir also in der Abendvorstellung mit einer Packung Popcorn und etwas zu trinken. Bei einer Filmlänge von 154 Minuten konnten wir das sicherlich gut gebrauchen.
Story :
_/_/_/_/
USA 1876. Captain Nathan Algren ( Tom Cruise ) ist ein Kriegsheld. In zahlreichen Schlachten hat er sein Können unter Beweis gestellt. Doch so heldenhaft fühlt er sich gar nicht, vielmehr wird er die Bilder der schrecklichen blutigen Kämpfe nicht mehr los. Er ist dem Alkohol verfallen, um zu vergessen. Sein Lebenswille ist dem Nullpunkt nah und es scheint, als hätte sein Leben keinen Sinn mehr.
Eines Tages kommt ein Geschäftsmann und Berater des japanischen Kaisers Omura ( Masato Harada ), der Algren für seine Armee gewinnen will. Er will die japanische Armee nach dem Prinzip des westlichen Ideals aufbauen und so gegen die alten Krieger der Samurai vorgehen, da diese gegen einen Wandel in Japan sind. Algren willigt ein, auch weil es ein großzügiges Gehalt für seine Mission gibt. Doch er merkt schon bald, dass es eine harte und langwierige Aufgabe wird, vor der er nun steht.
Sein alter Colonel Bagley ( Tony Goldwyn ) gehört mit zu den Anführern der japanischen Streitmacht. Viel zu früh ziehen sie gegen den Willen von Algren in die Schlacht gegen die Samurai. Ihr Angriff wird zu einem Desaster, da sie gegen die Samurai völlig machtlos sind. Es gibt zahlreiche Verletzte und Tote. ZU allem übel, wird auch noch Algren von Samurai gefangen genommen und in ihr abgelegenes Bergdorf verschleppt.
Algren ist gezwungen, für längere Zeit in dem kleinen Dorf zu bleiben, da der bevorstehende Winter eine Rückkehr unmöglich macht. In einer ihm völlig unbekannten Welt lernt er mit der Zeit immer mehr. Selbst der Sprache ist er bald mächtig. Von Katsumoto ( Ken Watanabe ), dem Oberhaupt der ehrwürdigen Samurai, bekommt er einen interessanten Einblick in das Leben der Samurai.
Als Algren im Frühjahr wieder zurück nach Tokio geht, steht er vor einer seiner wichtigsten Entscheidungen in seinem Leben. Er soll mit der mittlerweile erstarkten japanischen Armee gegen Katsumoto und seine Samurai kämpfen...
Meinung :
_/_/_/_/_/
The Last Samurai ist ein wahres Meisterwerk! Es kommt wirklich selten vor, dass ich von einem Film derart begeistert bin und auch noch einen Tag danach so euphorisch bin. Aber was ist es, was denn Film so einzigartig gemacht hat?
Zum einen sind es die beeindruckenden Bilder, die man über Japan sieht. Da gibt es aber auch gleich den ersten Haken! So schön die Bilder über Japan auch scheinen, sie stammen in der Mehrzahl aus Neuseeland!?! Ich konnte es anfangs auch nicht glauben, aber es ist wirklich so. Wahrscheinlich wurde sich anhand der \"Herr der Ringe\"-Trilogie orientiert. Die sind auch alle dort gedreht worden.
Nichtsdestotrotz sind die Bilder einfach atemberaubend. Ich bin sehr schnell ins Schwärmen geraten und ich fühlte mich regelrecht in diese Gegend versetzt.
Auch die teilweise sehr realistischen und brutalen Kämpfe der Samurai haben dazu beigetragen, dass der Film so einzigartig ist. Die schwingenden Klingen haben mich in eine derartige Spannung versetzt, dass ich des öfteren mit geöffneten Mund im Kino saß. Wow, da steckt ne Menge Arbeit dahinter. Aber es sind keine sinnlosen Kämpfe, sondern es steckt die Philosophie der Samurai dahinter. Sie würden eher bis zum bitteren Ende kämpfen und für ihre Ehre sterben, als sich im Kampf zu ergeben. Das hat mich doch schon sehr beeindruckt.
Bei dem Kämpfen fließt auch sehr viel Blut und da die Darstellung teilweise in Zeitlupe gezeigt wird, wirken sie doppelt brutal. Daher ist die Altersfreigabe von 16 Jahren hier mehr als gerechtfertigt.
Die Geschichte hat mich von Beginn an gefesselt. Captain Nathan Algren ist der tragische Kriegsheld. Durch seine neue Aufgabe in Japan, hat er die Chance, sein Leben drastisch zu ändern und endlich in den Griff zu bekommen. Dabei wird von Beginn an einen Spannung aufgebaut, die über den gesamten Film, der immerhin einen Länge von 156 Minuten hat, aufrecht erhalten. Erst die Einführung, dann der Auftrag in Japan, die erste Schlacht, die Gefangennahme, usw. sorgen dafür, dass immer wieder etwas passiert und der Zuschauer unterhalten wird. Klar passiert noch eine Menge mehr, aber ich möchte an dieser Stelle nicht schon weiteres verraten. Jedenfalls war mir nicht eine Minuten langweilig, was ich bei dieser Länge schon bemerkenswert finde.
Dadurch, dass der Film in Japan spielt, ist ein großer Teil des Textes in Originalsprache gehalten. Davon versteht der Zuschauer im allgemeinen nicht besonders viel, es sein denn, er ist der japanischen Sprache mächtig. So ist man dazu gehalten, den Text am unteren Bildschirmrand zu lesen. Aber ich empfinde es als nicht störend, das so ein großer Teil an Authensität erhalten geblieben ist. Es wäre einfach nicht das gleiche gewesen, wenn die Japaner die gleiche Sprache wie alle anderen gesprochen hätten.
Die beiden Hauptpersonen im Film sind ganz klar Tom Cruise, der Captain Nathan Algren spielt und auf der anderen Seite Katsumoto, der von Ken Watanabe dargestellt wird. Sie sind dafür verantwortlich, dass der Film auf hohem Niveau bleibt.
Vor allen die Rolle des Captain Nathan Algren finde ich faszinierend. Ein anfangs gebrochener Mann, durchlebt im Film eine komplette Wandlung. Anfangs nur noch mit wenig Lebensmut, findet er immer mehr Selbstvertrauen und bekommt durch seine Gefangenschaft bei den abgeschiedenen Samurai wieder neue Lust am Leben. Tom Cruise scheint diese Rolle auf den Leib geschnitten zu sein. Er ist sehr wandlungsfähig und gibt später als Samurai eine hervorragende Figur ab. Ich finde ich absolut überzeugend und sehr glaubhaft.
Die andere Hauptperson ist Ken Watanabe, der den Anführer der Samurai Katsumoto verkörpert. Er ist anfangs das genaue Gegenteil zu Algren. Für ihn ist es eine Ehre zu kämpfen und er ist stolz, ein Samurai zu sein und als solcher in Schlachten zu ziehen und zu töten. Er ist es auch, der Algren neuen Lebensmut gibt und ihn langsam aber sich in das Leben der Samurai einführt. Mit dem Schwert ist er ein wahrer Meister, was er durch sehr viel hartes Training erreicht hat. Seine Rolle finde ich daher fast genauso wichtig, wie die von Tom Cruise.
Auch wenn die Geschichte nicht auf einer wahren Begebenheit basiert, finde ich sie trotz alledem realistisch. Doch die schwierige Geschichte von Japan und den USA werden hier sehr gut dargestellt.
Daten zum Film :
_/_/_/_/_/_/_/_/
Land / Jahr : USA/J/NZ 2003
Titel : The Last Samurai
Verleih : Warner Bros.
Länge : 154 Minuten
FSK : ab 16 Jahre
Regie : E.Zwick
Schauspieler : Tom Cruise ( Captain Nathan Algren ), Ken Watanabe ( Katsumoto ), Koyuki ( Taka ), Hiroyuki Sanada ( Ujio ), Masato Harada / Omura ), Tony Goldwyn ( Colonel Begly )
Kinostart : seit 08.01.2004
Internet : www.lastsamurai.de
Fazit :
_/_/_/
Ich bin von dem Film immer noch begeistert. Er ist sehr realistisch und von Beginn an fesselnd. Ich saß die ganze Zeit über gebannt in meinem Kinosessel und wartete gespannt, was denn nun passieren würde. Die schauspielerische Leistung von Tom Cruise und Ken Watanabe sind bemerkenswert und tragen zu der Klasse des Films bei.
Daher ist es meiner Meinung nach auch nicht verwunderlich, dass ich für den Film die vollen 5 Sterne vergebe. Ich kann euch den Film daher auch nur empfehlen. Falls ihr ihn noch nicht gesehen haben solltet, holt dies unbedingt noch nach. Es lohnt sich!
Ich danke für euere Aufmerksamkeit
Ciao T_Goose
Story :
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USA 1876. Captain Nathan Algren ( Tom Cruise ) ist ein Kriegsheld. In zahlreichen Schlachten hat er sein Können unter Beweis gestellt. Doch so heldenhaft fühlt er sich gar nicht, vielmehr wird er die Bilder der schrecklichen blutigen Kämpfe nicht mehr los. Er ist dem Alkohol verfallen, um zu vergessen. Sein Lebenswille ist dem Nullpunkt nah und es scheint, als hätte sein Leben keinen Sinn mehr.
Eines Tages kommt ein Geschäftsmann und Berater des japanischen Kaisers Omura ( Masato Harada ), der Algren für seine Armee gewinnen will. Er will die japanische Armee nach dem Prinzip des westlichen Ideals aufbauen und so gegen die alten Krieger der Samurai vorgehen, da diese gegen einen Wandel in Japan sind. Algren willigt ein, auch weil es ein großzügiges Gehalt für seine Mission gibt. Doch er merkt schon bald, dass es eine harte und langwierige Aufgabe wird, vor der er nun steht.
Sein alter Colonel Bagley ( Tony Goldwyn ) gehört mit zu den Anführern der japanischen Streitmacht. Viel zu früh ziehen sie gegen den Willen von Algren in die Schlacht gegen die Samurai. Ihr Angriff wird zu einem Desaster, da sie gegen die Samurai völlig machtlos sind. Es gibt zahlreiche Verletzte und Tote. ZU allem übel, wird auch noch Algren von Samurai gefangen genommen und in ihr abgelegenes Bergdorf verschleppt.
Algren ist gezwungen, für längere Zeit in dem kleinen Dorf zu bleiben, da der bevorstehende Winter eine Rückkehr unmöglich macht. In einer ihm völlig unbekannten Welt lernt er mit der Zeit immer mehr. Selbst der Sprache ist er bald mächtig. Von Katsumoto ( Ken Watanabe ), dem Oberhaupt der ehrwürdigen Samurai, bekommt er einen interessanten Einblick in das Leben der Samurai.
Als Algren im Frühjahr wieder zurück nach Tokio geht, steht er vor einer seiner wichtigsten Entscheidungen in seinem Leben. Er soll mit der mittlerweile erstarkten japanischen Armee gegen Katsumoto und seine Samurai kämpfen...
Meinung :
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The Last Samurai ist ein wahres Meisterwerk! Es kommt wirklich selten vor, dass ich von einem Film derart begeistert bin und auch noch einen Tag danach so euphorisch bin. Aber was ist es, was denn Film so einzigartig gemacht hat?
Zum einen sind es die beeindruckenden Bilder, die man über Japan sieht. Da gibt es aber auch gleich den ersten Haken! So schön die Bilder über Japan auch scheinen, sie stammen in der Mehrzahl aus Neuseeland!?! Ich konnte es anfangs auch nicht glauben, aber es ist wirklich so. Wahrscheinlich wurde sich anhand der \"Herr der Ringe\"-Trilogie orientiert. Die sind auch alle dort gedreht worden.
Nichtsdestotrotz sind die Bilder einfach atemberaubend. Ich bin sehr schnell ins Schwärmen geraten und ich fühlte mich regelrecht in diese Gegend versetzt.
Auch die teilweise sehr realistischen und brutalen Kämpfe der Samurai haben dazu beigetragen, dass der Film so einzigartig ist. Die schwingenden Klingen haben mich in eine derartige Spannung versetzt, dass ich des öfteren mit geöffneten Mund im Kino saß. Wow, da steckt ne Menge Arbeit dahinter. Aber es sind keine sinnlosen Kämpfe, sondern es steckt die Philosophie der Samurai dahinter. Sie würden eher bis zum bitteren Ende kämpfen und für ihre Ehre sterben, als sich im Kampf zu ergeben. Das hat mich doch schon sehr beeindruckt.
Bei dem Kämpfen fließt auch sehr viel Blut und da die Darstellung teilweise in Zeitlupe gezeigt wird, wirken sie doppelt brutal. Daher ist die Altersfreigabe von 16 Jahren hier mehr als gerechtfertigt.
Die Geschichte hat mich von Beginn an gefesselt. Captain Nathan Algren ist der tragische Kriegsheld. Durch seine neue Aufgabe in Japan, hat er die Chance, sein Leben drastisch zu ändern und endlich in den Griff zu bekommen. Dabei wird von Beginn an einen Spannung aufgebaut, die über den gesamten Film, der immerhin einen Länge von 156 Minuten hat, aufrecht erhalten. Erst die Einführung, dann der Auftrag in Japan, die erste Schlacht, die Gefangennahme, usw. sorgen dafür, dass immer wieder etwas passiert und der Zuschauer unterhalten wird. Klar passiert noch eine Menge mehr, aber ich möchte an dieser Stelle nicht schon weiteres verraten. Jedenfalls war mir nicht eine Minuten langweilig, was ich bei dieser Länge schon bemerkenswert finde.
Dadurch, dass der Film in Japan spielt, ist ein großer Teil des Textes in Originalsprache gehalten. Davon versteht der Zuschauer im allgemeinen nicht besonders viel, es sein denn, er ist der japanischen Sprache mächtig. So ist man dazu gehalten, den Text am unteren Bildschirmrand zu lesen. Aber ich empfinde es als nicht störend, das so ein großer Teil an Authensität erhalten geblieben ist. Es wäre einfach nicht das gleiche gewesen, wenn die Japaner die gleiche Sprache wie alle anderen gesprochen hätten.
Die beiden Hauptpersonen im Film sind ganz klar Tom Cruise, der Captain Nathan Algren spielt und auf der anderen Seite Katsumoto, der von Ken Watanabe dargestellt wird. Sie sind dafür verantwortlich, dass der Film auf hohem Niveau bleibt.
Vor allen die Rolle des Captain Nathan Algren finde ich faszinierend. Ein anfangs gebrochener Mann, durchlebt im Film eine komplette Wandlung. Anfangs nur noch mit wenig Lebensmut, findet er immer mehr Selbstvertrauen und bekommt durch seine Gefangenschaft bei den abgeschiedenen Samurai wieder neue Lust am Leben. Tom Cruise scheint diese Rolle auf den Leib geschnitten zu sein. Er ist sehr wandlungsfähig und gibt später als Samurai eine hervorragende Figur ab. Ich finde ich absolut überzeugend und sehr glaubhaft.
Die andere Hauptperson ist Ken Watanabe, der den Anführer der Samurai Katsumoto verkörpert. Er ist anfangs das genaue Gegenteil zu Algren. Für ihn ist es eine Ehre zu kämpfen und er ist stolz, ein Samurai zu sein und als solcher in Schlachten zu ziehen und zu töten. Er ist es auch, der Algren neuen Lebensmut gibt und ihn langsam aber sich in das Leben der Samurai einführt. Mit dem Schwert ist er ein wahrer Meister, was er durch sehr viel hartes Training erreicht hat. Seine Rolle finde ich daher fast genauso wichtig, wie die von Tom Cruise.
Auch wenn die Geschichte nicht auf einer wahren Begebenheit basiert, finde ich sie trotz alledem realistisch. Doch die schwierige Geschichte von Japan und den USA werden hier sehr gut dargestellt.
Daten zum Film :
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Land / Jahr : USA/J/NZ 2003
Titel : The Last Samurai
Verleih : Warner Bros.
Länge : 154 Minuten
FSK : ab 16 Jahre
Regie : E.Zwick
Schauspieler : Tom Cruise ( Captain Nathan Algren ), Ken Watanabe ( Katsumoto ), Koyuki ( Taka ), Hiroyuki Sanada ( Ujio ), Masato Harada / Omura ), Tony Goldwyn ( Colonel Begly )
Kinostart : seit 08.01.2004
Internet : www.lastsamurai.de
Fazit :
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Ich bin von dem Film immer noch begeistert. Er ist sehr realistisch und von Beginn an fesselnd. Ich saß die ganze Zeit über gebannt in meinem Kinosessel und wartete gespannt, was denn nun passieren würde. Die schauspielerische Leistung von Tom Cruise und Ken Watanabe sind bemerkenswert und tragen zu der Klasse des Films bei.
Daher ist es meiner Meinung nach auch nicht verwunderlich, dass ich für den Film die vollen 5 Sterne vergebe. Ich kann euch den Film daher auch nur empfehlen. Falls ihr ihn noch nicht gesehen haben solltet, holt dies unbedingt noch nach. Es lohnt sich!
Ich danke für euere Aufmerksamkeit
Ciao T_Goose
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