Erfahrungsbericht von dieElisa
Warten auf die große Liebe?!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Lohnt es sich oder ist es nur eine Illusion?
Als ich mich vor über 2 Jahren von meinem Mann trennte, war ich erst einmal froh, mit meinen Kindern allein zu sein. Probleme nach der Trennung hatte ich genug und von Männern auf gut Deutsch gesagt, die Schnauze gestrichen voll. Erst mal musste ich dafür sorgen, dass meine Söhne (14 und 8) nicht noch mehr in der Schule absackten, eine neue Wohnung musste ich finden (10 Monate lebte ich mit meinen Kindern bei einer Bekannten, die uns liebevoll betreut hat), ständig waren Termine beim Rechtsanwalt, Termine beim Gericht wg. Sorgerecht und Besuchsterminen. Außerdem machte ich eine Weiterbildung (Excel, Word, Access, Powerpoint, Internet, Buchführung, Kosten- und Leistungsrechnung). Eigentlich hätte mich zu diesem Zeitpunkt Schule belasten müssen, mich allerdings hat sie zu diesem Zeitpunkt echt aufgebaut. Lernen hat mir schon immer Spaß gemacht. So nach und nach allerdings wurden einige Probleme abgebaut und ich hatte etwas mehr Zeit für mich. Ungefähr 1 Jahr später hatte ich wirklich das Gefühl „ES FEHLT ETWAS“. Ein Partner, mit dem man durch dick und dünn gehen kann, der einen auffängt, wenn man das Gefühl hat, es geht nicht mehr weiter. Mein kleiner Sohn z.B. äußerte jeden Tag den Wunsch, er wolle doch auch einen lieben Papa, der ihm Nägel gibt und eine Bude mit ihm baut. Irgendwann dann sagte er, ich solle doch den Briefträger fragen, ob er schon eine Frau hat.
Also gab ich in einer Zeitung unter „BEKANNTSCHAFTEN“ ein Inserat auf und bekam sehr nette Zuschriften. Ein Brief gefiel mit besonders gut. Also schrieb ich zurück und bekam eine Einladung zum Abendessen. Ich war echt überrascht, als ich „IHN“ das erste Mal sah. Er sah gut aus, hatte Charme, war höflich und ich gefiel ihm sehr gut. Aber irgendwie hatte er nicht das gewisse „ETWAS“. Eigentlich schade!!!
9 Monate später war ich bei meiner Nachbarin, mit der ich mich einfach toll verstehe. Obwohl wir nicht immer einer Meinung sind, keiner dem anderen nach dem Schnabel spricht, gab es noch nie Unstimmigkeiten. Meine Nachbarin pendelt und als ich bei ihr saß, gab sie mir einen Zettel, auf den sie aufgeschrieben hatte, was sie in der Nacht zuvor gependelt hatte. Ich fand das zwar interessant, konnte aber gar nicht glauben was dort stand.
„IM MAI WIRST DU DICH IN EINEN MANN VERLIEBEN, DEN DU KENNST. ER HAT KINDER, ABER ES WIRD ANFANGS SCHWIERIGKEITEN GEBEN.“
Anfang Mai nun, ich hatte das vor geschriebene schon vergessen, stand „ER“ morgens auf einmal vor meiner Tür. Ich sah ihn und bekam Herzklopfen. Herzklopfen? Warum? Ich kannte ihn doch schon so viele Jahre. Sein zweitältester Sohn ist so alt wie mein Ältester. Die beiden Jungs waren Freunde. Er war nie mein Typ, ich fand ihn eigentlich langweilig. Ich, wo ich mich eigentlich nie wieder richtig verlieben wollte.
Er erzählte, dass seine Ehefrau, von der er seit einem Jahr getrennt lebt, nach München ziehen wolle, aber ohne seine 4 Kinder. Nun würde er wieder zu Hause einziehen und die Kinder sollten bei ihm bleiben.
Dieser Mann war so voller Optimismus und so glücklich, wieder bei seinen Kindern sein zu können.
Dazu muss ich sagen, dass ich mit seiner „NOCH-EHEFRAU“ eine Fahrgemeinschaft gegründet hatte. Nun wollte er dieses übernehmen.
Ich freute mich jeden Tag, wenn er meinen Sohn holte und auch wieder brachte. Wir konnten ganz toll zusammen reden, lachen, es war einfach toll.
Da ich wusste, dass er nebenbei an Wochenenden, außer seinem Job, Taxi fuhr, ging ich mir meiner Nachbarin an einem Samstagabend in eine Diskothek, da ich wusste, dass er auch von dort Leute fährt. UND ICH TRAF IHN. TOTAL SCHÜCHTERN!!!
Er fragte, ob ich nicht Lust hätte, bei ihm eine Tasse Kaffee zu trinken!!! Und ob ich die hatte. Auf dem Nachhauseweg legte er vorsichtig seine Hand auf mein Knie. Ich fand das schön, war aber auch verängstigt, da ich diese Gefühle schon gar nicht mehr kannte.
Kaffee haben wir auch getrunken, ich habe ihn dann allerdings gebeten, mich nach Hause zu fahren, da ich schon etwas Angst hatte. Bei mir zu Hause angekommen, sprach er dann von Zuneigung, aber auch davon, dass er schon etwas Zeit bräuchte.
Einige Wochen später, wieder in der gleichen Diskothek, schrieb ich ihm eine SMS, mit Hilfe meiner Nachbarin, da ich viel zu aufgeregt war. Der Inhalt war folgender:
„EIGENTLICH BIN ICH NICHT DER TYP; DER SO WAS SCHREIBT; ABER ICH MÖCHTE DIR SAGEN; DASS ICH VIEL FÜR DICH EMPFINDE:“
Und, er kam. Als er mich in den Arm nahm, war dies ein unheimlich tolles Gefühl. In dieser Nacht passierte es. Was? Na, eben das. Es war zwar nicht berauschend, aber zu diesem Zeitpunkt hatte ich 3 Nächte nicht geschlafen und er hatte an diesem Tag Mittagschicht und danach Taxidienst, morgens übrigens Haushalt und Kinder.
Allerdings fiel ich 1 Woche später, als ich ihn sah, fast aus allen Wolken, als er mir sagte, es täte ihm sehr leid, er fände mich nicht einmal sympathisch. Das war doch gar nicht möglich. So kann sich ein Mensch doch gar nicht verstellen.
Ich war entsetzt. Ich war echt sauer und sagte, dass er nie wieder kommen dürfe. 10 Minuten später rief er an und entschuldige sich.
2 Wochen später schrieb ich eine SMS und habe ihm „FRIEDEN“ angeboten, worauf er zurück schrieb „FREUNDSCHAFT IST MIR AUCH LIEBER“.
Nichts desto Trotz habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass sich alles noch zum POSITIVEN wendet. Habe ich denn wirklich 2 Jahre gewartet, um so tief zu fallen? Das darf nicht sein. Aber was soll ich machen? Ihn drängen? Nein, das kann ich nicht. Das wäre keine vernünftige Basis.
Vielleicht hat er auch nur Angst, Angst Gefühle zu zeigen, Angst vor einer neuen Beziehung, Angst vor mir? Aber warum? Ich will ihm doch nur helfen. Helfen zu vergessen, mit den Kindern, ihm Mut machen und ihn einfach nur in den Arm nehmen, ich will doch nur, dass er lernt, wieder zu lachen, Spaß am Leben zu haben und ihm das Gefühl geben, nicht allein zu sein, ihn einfach nur in den Arm nehmen und ihm zeigen, dass ich ihn sehr lieb habe.
Oder soll ich ihn vergessen? Bin ich einfach nicht in der Lage, zu akzeptieren, dass er nichts für mich übrig hat? Vielleicht will ich mir das nur nicht eingestehen.
Meine Nachbarin kann dieses eigentlich auch nicht verstehen. Sie, die vieles beobachtet hat, war auch der Meinung, dass wir wirklich ein ideales Paar wären und uns ausgezeichnet unterhalten haben.
WARUM?
VERGESSEN?
HOFFEN?
OFFEN SEIN FÜR ETWAS NEUES, das wäre schwer?
EINFACH NUR AKZEPTIEREN, das kann ich nicht?
Dazu fällt mir ein schöner Spruch ein:
„Du bist wie eine Träne in meinen Augen,
deshalb weine ich nie, aus Angst Dich zu
verlieren.
Nicht weinen, das ging einfach nicht. Es sind schon einige Tränen geflossen, da waren auch viele schlaflose Nächte, viele Gedanken.
Dieses Gefühl, richtig zu lieben, kenne ich eigentlich erst, seit ich ihn kenne.
Als ich mich vor über 2 Jahren von meinem Mann trennte, war ich erst einmal froh, mit meinen Kindern allein zu sein. Probleme nach der Trennung hatte ich genug und von Männern auf gut Deutsch gesagt, die Schnauze gestrichen voll. Erst mal musste ich dafür sorgen, dass meine Söhne (14 und 8) nicht noch mehr in der Schule absackten, eine neue Wohnung musste ich finden (10 Monate lebte ich mit meinen Kindern bei einer Bekannten, die uns liebevoll betreut hat), ständig waren Termine beim Rechtsanwalt, Termine beim Gericht wg. Sorgerecht und Besuchsterminen. Außerdem machte ich eine Weiterbildung (Excel, Word, Access, Powerpoint, Internet, Buchführung, Kosten- und Leistungsrechnung). Eigentlich hätte mich zu diesem Zeitpunkt Schule belasten müssen, mich allerdings hat sie zu diesem Zeitpunkt echt aufgebaut. Lernen hat mir schon immer Spaß gemacht. So nach und nach allerdings wurden einige Probleme abgebaut und ich hatte etwas mehr Zeit für mich. Ungefähr 1 Jahr später hatte ich wirklich das Gefühl „ES FEHLT ETWAS“. Ein Partner, mit dem man durch dick und dünn gehen kann, der einen auffängt, wenn man das Gefühl hat, es geht nicht mehr weiter. Mein kleiner Sohn z.B. äußerte jeden Tag den Wunsch, er wolle doch auch einen lieben Papa, der ihm Nägel gibt und eine Bude mit ihm baut. Irgendwann dann sagte er, ich solle doch den Briefträger fragen, ob er schon eine Frau hat.
Also gab ich in einer Zeitung unter „BEKANNTSCHAFTEN“ ein Inserat auf und bekam sehr nette Zuschriften. Ein Brief gefiel mit besonders gut. Also schrieb ich zurück und bekam eine Einladung zum Abendessen. Ich war echt überrascht, als ich „IHN“ das erste Mal sah. Er sah gut aus, hatte Charme, war höflich und ich gefiel ihm sehr gut. Aber irgendwie hatte er nicht das gewisse „ETWAS“. Eigentlich schade!!!
9 Monate später war ich bei meiner Nachbarin, mit der ich mich einfach toll verstehe. Obwohl wir nicht immer einer Meinung sind, keiner dem anderen nach dem Schnabel spricht, gab es noch nie Unstimmigkeiten. Meine Nachbarin pendelt und als ich bei ihr saß, gab sie mir einen Zettel, auf den sie aufgeschrieben hatte, was sie in der Nacht zuvor gependelt hatte. Ich fand das zwar interessant, konnte aber gar nicht glauben was dort stand.
„IM MAI WIRST DU DICH IN EINEN MANN VERLIEBEN, DEN DU KENNST. ER HAT KINDER, ABER ES WIRD ANFANGS SCHWIERIGKEITEN GEBEN.“
Anfang Mai nun, ich hatte das vor geschriebene schon vergessen, stand „ER“ morgens auf einmal vor meiner Tür. Ich sah ihn und bekam Herzklopfen. Herzklopfen? Warum? Ich kannte ihn doch schon so viele Jahre. Sein zweitältester Sohn ist so alt wie mein Ältester. Die beiden Jungs waren Freunde. Er war nie mein Typ, ich fand ihn eigentlich langweilig. Ich, wo ich mich eigentlich nie wieder richtig verlieben wollte.
Er erzählte, dass seine Ehefrau, von der er seit einem Jahr getrennt lebt, nach München ziehen wolle, aber ohne seine 4 Kinder. Nun würde er wieder zu Hause einziehen und die Kinder sollten bei ihm bleiben.
Dieser Mann war so voller Optimismus und so glücklich, wieder bei seinen Kindern sein zu können.
Dazu muss ich sagen, dass ich mit seiner „NOCH-EHEFRAU“ eine Fahrgemeinschaft gegründet hatte. Nun wollte er dieses übernehmen.
Ich freute mich jeden Tag, wenn er meinen Sohn holte und auch wieder brachte. Wir konnten ganz toll zusammen reden, lachen, es war einfach toll.
Da ich wusste, dass er nebenbei an Wochenenden, außer seinem Job, Taxi fuhr, ging ich mir meiner Nachbarin an einem Samstagabend in eine Diskothek, da ich wusste, dass er auch von dort Leute fährt. UND ICH TRAF IHN. TOTAL SCHÜCHTERN!!!
Er fragte, ob ich nicht Lust hätte, bei ihm eine Tasse Kaffee zu trinken!!! Und ob ich die hatte. Auf dem Nachhauseweg legte er vorsichtig seine Hand auf mein Knie. Ich fand das schön, war aber auch verängstigt, da ich diese Gefühle schon gar nicht mehr kannte.
Kaffee haben wir auch getrunken, ich habe ihn dann allerdings gebeten, mich nach Hause zu fahren, da ich schon etwas Angst hatte. Bei mir zu Hause angekommen, sprach er dann von Zuneigung, aber auch davon, dass er schon etwas Zeit bräuchte.
Einige Wochen später, wieder in der gleichen Diskothek, schrieb ich ihm eine SMS, mit Hilfe meiner Nachbarin, da ich viel zu aufgeregt war. Der Inhalt war folgender:
„EIGENTLICH BIN ICH NICHT DER TYP; DER SO WAS SCHREIBT; ABER ICH MÖCHTE DIR SAGEN; DASS ICH VIEL FÜR DICH EMPFINDE:“
Und, er kam. Als er mich in den Arm nahm, war dies ein unheimlich tolles Gefühl. In dieser Nacht passierte es. Was? Na, eben das. Es war zwar nicht berauschend, aber zu diesem Zeitpunkt hatte ich 3 Nächte nicht geschlafen und er hatte an diesem Tag Mittagschicht und danach Taxidienst, morgens übrigens Haushalt und Kinder.
Allerdings fiel ich 1 Woche später, als ich ihn sah, fast aus allen Wolken, als er mir sagte, es täte ihm sehr leid, er fände mich nicht einmal sympathisch. Das war doch gar nicht möglich. So kann sich ein Mensch doch gar nicht verstellen.
Ich war entsetzt. Ich war echt sauer und sagte, dass er nie wieder kommen dürfe. 10 Minuten später rief er an und entschuldige sich.
2 Wochen später schrieb ich eine SMS und habe ihm „FRIEDEN“ angeboten, worauf er zurück schrieb „FREUNDSCHAFT IST MIR AUCH LIEBER“.
Nichts desto Trotz habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass sich alles noch zum POSITIVEN wendet. Habe ich denn wirklich 2 Jahre gewartet, um so tief zu fallen? Das darf nicht sein. Aber was soll ich machen? Ihn drängen? Nein, das kann ich nicht. Das wäre keine vernünftige Basis.
Vielleicht hat er auch nur Angst, Angst Gefühle zu zeigen, Angst vor einer neuen Beziehung, Angst vor mir? Aber warum? Ich will ihm doch nur helfen. Helfen zu vergessen, mit den Kindern, ihm Mut machen und ihn einfach nur in den Arm nehmen, ich will doch nur, dass er lernt, wieder zu lachen, Spaß am Leben zu haben und ihm das Gefühl geben, nicht allein zu sein, ihn einfach nur in den Arm nehmen und ihm zeigen, dass ich ihn sehr lieb habe.
Oder soll ich ihn vergessen? Bin ich einfach nicht in der Lage, zu akzeptieren, dass er nichts für mich übrig hat? Vielleicht will ich mir das nur nicht eingestehen.
Meine Nachbarin kann dieses eigentlich auch nicht verstehen. Sie, die vieles beobachtet hat, war auch der Meinung, dass wir wirklich ein ideales Paar wären und uns ausgezeichnet unterhalten haben.
WARUM?
VERGESSEN?
HOFFEN?
OFFEN SEIN FÜR ETWAS NEUES, das wäre schwer?
EINFACH NUR AKZEPTIEREN, das kann ich nicht?
Dazu fällt mir ein schöner Spruch ein:
„Du bist wie eine Träne in meinen Augen,
deshalb weine ich nie, aus Angst Dich zu
verlieren.
Nicht weinen, das ging einfach nicht. Es sind schon einige Tränen geflossen, da waren auch viele schlaflose Nächte, viele Gedanken.
Dieses Gefühl, richtig zu lieben, kenne ich eigentlich erst, seit ich ihn kenne.
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