Erfahrungsbericht von Rioja
Liebe kann doch keine Sünde sein!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Die Liebe scheint das Urgefühl (sh. Adam und Eva) des Menschen zu sein. Liebe wurde schon im Altertum als Qual, euphorisches Gefühl oder auch als Glück bezeichnet. In alten ägyptischen Liebesgedichten findet sich die uns so sehr vertraute Gefühlsregung von Eifersucht, Verliebtsein oder von Liebeskummer.
Dann denke man einmal darüber nach, inwiefern sich die griechische Mythologie mit dem Thema auseinander gesetzt hat. Immer wieder werden Geschichten erzählt, wer mit wem hat und nicht hat und was aus diesen Beziehungen entstanden ist, wer ermordet wurde aus Eifersucht und wer der Verführung einer Göttin erlegen ist.
Im Mittelalter schien die \"Unzucht\" ein rapides Ende zu nehmen und die katholische Kirche predigte, wie schädlich die fleischlichen Lüste sind und welche körperlichen Deformationen sie mit sich bringen. Alles, was mit Liebe und Erotik zu tun hatte, wurde sträflichst verpönt. Außerhalb der Gotteshäuser wurde eifrig weiterhin der freien Lust gefrönt ... eigentlich gab es danach nie wieder so viel freie Liebe wie im Mittelalter.
Ehen wurden geschlossen, weil man damit seinen Reichtum untermauern wollte. Nichts mit Liebe und so, eher mehr so: Meine Frau ist meine Frau und meine Mätresse ist meine Mätresse. Akzeptiert und geduldet lebte seinerzeit jeder nach seiner Fasson.
Modern wurde die Liebesheirat erst am Ende des 18. Jahrhunderts. Von vielen Religionen immer noch angegriffen, setzte sich letztendlich das Gefühl der Romantik bei den Liebespartnern durch und man kämpfte gemeinsam für eines: eine Heirat aus Liebe.
Warum liebt man eigentlich?
Im limbischen System des Gehirns gibt es eine Art \"Emotionsspirale\". Alle primären Gefühle wie Angst und Wut, Liebe oder Glück entstehen im Amygdala \"dem Mandelkörper\". Die komplexen Verbindungen sind für \"Otto-Normal-Verbraucher\" wie mich nicht ganz nachvollziehbar. Das einzige, was mir noch aufgeht ist die Tatsache, dass Sinneseindrücke zum Bewußtsein weitergeleitet werden, um dort von uns wahrgenommen zu werden. Dann passiert dieses Gefühl eine Art von \"Kontrolle\", wir fragen uns bewußt, ob wir dürfen, ob wir wollen und können und entscheiden uns dann.
Das Gehirn sendet uns nach der Beantwortung all dieser Fragen Nervenreize. Der elektrische Impuls von einer Nervenzelle zur anderen gibt ein chemisches Signal weiter. Adrenalin, Noradrenalin, Serotonin und Dopamin werden freigesetzt. Geschafft! Die Liebe hat uns in ihren Bann geschlagen, oder zumindest das Gefühl von Begehren und Verliebtsein.
Dabei spielt natürlich die Wahl des Partners eine immense Rolle. Wie heißt doch der schöne Spruch: \"Ich kann dich nicht riechen!\". So beiläufig erwähnt und doch so wichtig. Obwohl das Auge bei den meisten Menschen die wesentlichste Rolle aller spielt, ist es letztendlich der Geruch des Gegenübers, der über die Wahl oder Nichtwahl entscheidet.
In der Tierwelt spielt einzig der Duft eine Rolle: guter Duft = Vermehrung! So einfach ist das. Aber Menschen sind komplexer und komplizierter. Können wir jemanden nicht riechen, scheint das fast ein Alarmsignal der Natur zu sein. Soll heissen: Nein, stopp, der oder die ist nicht der/die Richtige. Offenbar ist uns in der zivilisierten Welt noch ein Stück Natur erhalten geblieben.
Da stellt sich die Frage, warum Menschen heute lange nicht mehr so intensiv und zeitlebens zusammen sind, wie es vor Jahrzehnten noch war???? Haben wir gestörte Geruchsnerven, funktioniert die Übertragung der Seromone nicht oder was passiert mit uns? Der einzige Trost ist, dass Forscher ein Hormon gefunden haben, das offensichtlich für die Treue zuständig ist: Oxytocin.
Darüber zu reden, wäre jetzt zu lang, wobei sowieso das Thema Liebe hier nur ein wenig angekratzt wurde. Eine Zeitreise von Adam und Eva bis in unsere heutige Zeit kann einfach nicht mit ein paar hundert Worten zusammengefasst werden. Und dennoch hoffe ich, dass dieser Bericht ein wenig dazu beiträgt, darüber nachzudenken, wie wichtig die Liebe in unserem Leben ist!
Dann denke man einmal darüber nach, inwiefern sich die griechische Mythologie mit dem Thema auseinander gesetzt hat. Immer wieder werden Geschichten erzählt, wer mit wem hat und nicht hat und was aus diesen Beziehungen entstanden ist, wer ermordet wurde aus Eifersucht und wer der Verführung einer Göttin erlegen ist.
Im Mittelalter schien die \"Unzucht\" ein rapides Ende zu nehmen und die katholische Kirche predigte, wie schädlich die fleischlichen Lüste sind und welche körperlichen Deformationen sie mit sich bringen. Alles, was mit Liebe und Erotik zu tun hatte, wurde sträflichst verpönt. Außerhalb der Gotteshäuser wurde eifrig weiterhin der freien Lust gefrönt ... eigentlich gab es danach nie wieder so viel freie Liebe wie im Mittelalter.
Ehen wurden geschlossen, weil man damit seinen Reichtum untermauern wollte. Nichts mit Liebe und so, eher mehr so: Meine Frau ist meine Frau und meine Mätresse ist meine Mätresse. Akzeptiert und geduldet lebte seinerzeit jeder nach seiner Fasson.
Modern wurde die Liebesheirat erst am Ende des 18. Jahrhunderts. Von vielen Religionen immer noch angegriffen, setzte sich letztendlich das Gefühl der Romantik bei den Liebespartnern durch und man kämpfte gemeinsam für eines: eine Heirat aus Liebe.
Warum liebt man eigentlich?
Im limbischen System des Gehirns gibt es eine Art \"Emotionsspirale\". Alle primären Gefühle wie Angst und Wut, Liebe oder Glück entstehen im Amygdala \"dem Mandelkörper\". Die komplexen Verbindungen sind für \"Otto-Normal-Verbraucher\" wie mich nicht ganz nachvollziehbar. Das einzige, was mir noch aufgeht ist die Tatsache, dass Sinneseindrücke zum Bewußtsein weitergeleitet werden, um dort von uns wahrgenommen zu werden. Dann passiert dieses Gefühl eine Art von \"Kontrolle\", wir fragen uns bewußt, ob wir dürfen, ob wir wollen und können und entscheiden uns dann.
Das Gehirn sendet uns nach der Beantwortung all dieser Fragen Nervenreize. Der elektrische Impuls von einer Nervenzelle zur anderen gibt ein chemisches Signal weiter. Adrenalin, Noradrenalin, Serotonin und Dopamin werden freigesetzt. Geschafft! Die Liebe hat uns in ihren Bann geschlagen, oder zumindest das Gefühl von Begehren und Verliebtsein.
Dabei spielt natürlich die Wahl des Partners eine immense Rolle. Wie heißt doch der schöne Spruch: \"Ich kann dich nicht riechen!\". So beiläufig erwähnt und doch so wichtig. Obwohl das Auge bei den meisten Menschen die wesentlichste Rolle aller spielt, ist es letztendlich der Geruch des Gegenübers, der über die Wahl oder Nichtwahl entscheidet.
In der Tierwelt spielt einzig der Duft eine Rolle: guter Duft = Vermehrung! So einfach ist das. Aber Menschen sind komplexer und komplizierter. Können wir jemanden nicht riechen, scheint das fast ein Alarmsignal der Natur zu sein. Soll heissen: Nein, stopp, der oder die ist nicht der/die Richtige. Offenbar ist uns in der zivilisierten Welt noch ein Stück Natur erhalten geblieben.
Da stellt sich die Frage, warum Menschen heute lange nicht mehr so intensiv und zeitlebens zusammen sind, wie es vor Jahrzehnten noch war???? Haben wir gestörte Geruchsnerven, funktioniert die Übertragung der Seromone nicht oder was passiert mit uns? Der einzige Trost ist, dass Forscher ein Hormon gefunden haben, das offensichtlich für die Treue zuständig ist: Oxytocin.
Darüber zu reden, wäre jetzt zu lang, wobei sowieso das Thema Liebe hier nur ein wenig angekratzt wurde. Eine Zeitreise von Adam und Eva bis in unsere heutige Zeit kann einfach nicht mit ein paar hundert Worten zusammengefasst werden. Und dennoch hoffe ich, dass dieser Bericht ein wenig dazu beiträgt, darüber nachzudenken, wie wichtig die Liebe in unserem Leben ist!
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