Erfahrungsbericht von Mathias.Belka
Frag everything that isn't you!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Es gibt viele Leute, die (so wie ich) die komplette Entwicklung dieses Spiels durch das Internet mitverfolgt haben. Quake III Test 1.0, 1.05, 1.08, DemoTest und die "echte" Demo - insgesamt fast 170 MB, die ich mir aus dem Internet heruntergeladen habe. Genau deswegen war ich wohl auch so versessen darauf, endlich die Vollversion zu spielen. Schließlich bekam ich sie dann auch irgendwann (Vielen Dank an Playmax!). Mein erster Eindruck? "Frag everything that isn't you!!!" Dieses Game ist Schuld daran, dass ich fast ein ganzes Wochenende vor meinem G3 b/w saß, um "Razor" durch die Arenen zu jagen.
Q3 hat einen netten Single-Player-Mode, 32 Bots und alle mit ganz individuellen Stärken und Schwächen - da wird es bestimmt nicht so schnell langweilig. Der seltsamste Bot ist ohne Zweifel "Orbb", der am Anfang sicherlich etwas verwirrt. Ich jedenfalls schoss zunächst mindestens 6mal daneben.... Die schönsten Laute gibt "Klesk" von sich, eine Mischung aus Mensch und Tier. Spielt seine Karte beim ersten Mal unbedingt im Dunkeln und mit voll aufgedrehter Anlage, das bringt Fun & einen derben Kick. *lol*
Id Software hat 22 Karten programmiert, die in 7 Tiers unterteilt sind. Diese haben bis auf das erste und letzte Tier jewals vier Maps. In jedem Tier wartet ein Boss in einer Tourney-Arena, den man im Kampf Mann gegen Mann (bzw. Frau) besiegen muss (Tourney-Map), um weiterzukommen. Die Reihenfolge Absolvierung innerhalb eines Tiers spielt keine Rolle.
Natürlich gibt es auch einen Multiplayer Mode, der neben dem traditionellen Deathmatch interessante Varianten wie Team Deathmatch, Tourney und Capture The Flag bietet. Vor allem letztere bringt unglaublich viel Fun. Negativ anzumerken wäre, dass das Spiel keine richtige Story hat und im Vergleich zu Unreal Tournament die Varianten Domination und Instagib fehlen. Schade! Zum Glück kommt demnächst ein Missionpack heraus, der neue Varianten bieten wird. Der Preis liegt bei 60 DM.
Tipp: Holt euch mindestens 128 MB RAM und erhöht in der Q3-Konsole ("[]"-Taste drücken, PC: "^") den Texturenspeicher mit 'com_hunkMegs 80' auf -wer hätte das gedacht- 80 MB und teilt Q3 120 MB im Informationsfenster des Finders zu (PC: da gibt es keinen Finder, also lasst den zweiten Teil dieses Tipps einfach..). Auch wäre eine neue Grafikkarte nicht schlecht. Wirklich nicht empfehlenswert zum Spielen sind iMacs der ersten Generation und iBooks. Überraschend gute Werte erzielt das neue PowerBook, auf dem das Fragen richtig Spaß macht.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-07 14:59:53 mit dem Titel World War II: D-Day to Berlin
\'Sudden Strike\', \'WW2: Panzer Claws\' oder der Ego-Shooter \'Medal of Honor\' sind die besten Beispiele: Spiele rund um die verheerenden Schlachten des Zweiten Weltkriegs sind \'in\' und liefern in letzter Zeit auffallend oft den Background für zahlreiche Videospiele. Kein Wunder, dass nun auch die renommierten \'Bitmap Brothers\' – seit dem Amiga-Klassiker \'Speedball\' jedem halbwegs versierten Spieler ein Begriff – auf den fahrenden Zug mitaufspringen und ihrerseits mit \'World War II: D-Day to Berlin\' ein Stück Vergangenheitsbewältigung entwickeln.
Im Gegensatz zu den gängigen Konkurrenzprodukten setzt das Spiel der \'Bitmap Brothers\' allerdings erst ab dem Jahre 1944 ein, als die alliierten Streitkräfte unter der Führung von General Omar Bradley ihren Fuss wieder auf europäisches Festland setzen. Die vorausgegangenen fünf Kriegsjahre werden hingegen komplett ausgeblendet. Der Grund dafür ist ebenso einfach wie naheligend:
Da man im Spiel lediglich das Oberkommando über die alliierten Truppen übernehmen darf, diese Armeen aber zwischen `39 und ´41 ein ums andere Mal vernichtende Niederlagen gegen die Wehrmacht hatten hinnehmen müssen, würde man historische Tatsachen verfälschen, sobald der Spieler eine Schlacht gegen Hitlers Schergen für sich entscheiden könnte. Folglich konzentriert man sich primär auf die letzten beiden Jahre des Jahrhundertkrieges, in denen die Achsenmächte der alliierten Übermacht sowohl technologisch als auch numerisch weit unterlegen waren.
Die Militärkampagne des Spiels umfasst laut dem englischen Entwicklerteam mehr als 30 unterschiedliche Missionen. Allesamt mehr oder weniger basierend auf historischen Begebenheiten. Als mögliche Einsatzgebiete bieten sich neben der Normandie und Berlin auch die Stadt Remagen sowie das französische Hinterland an. Bereits bestätigt wurde indes eine Umsetzung des \'Battle of the Bulge\', der deutschen Ardennen-Offensive . Obgleich diese Schlacht wegen der zahlreichen Verluste auf beiden Seiten traurige Berühmtheit erlangte, stellt sie dennoch auch ein herausforderndes Szenario für jeden ambitionierten Hobby-General dar.
Über die genaue Anzahl der enthaltenen Einheiten schweigt sich Publisher \'Codemasters\' bisher gänzlich aus. Soviel ist jedenfalls sicher: Der Kampf gegen Hitler findet zu Land und in den Lüften hoch über Europa statt. Alliierte Jagdbomber werden ebenso in das Spiel implementiert werden wie die amerikanischen GIs. Für taktischen Tiefgang in dem sonst eher actionbetonten Spiel sorgen zudem die Panzerdivisionen der beiden Kriegsparteien. Ganz sicher mit von der Partie werden dabei der amerikanische Sherman- sowie der der deutsche Tiger-Panzer sein.
Die psychologische Seite des Krieges
Von der übermächtigen Armee des Gegners umzingelt, befindet sich der eigene Trupp in einer ausweglosen Situation – es handelt sich nur noch um Stunden bis das ganze Bataillion vom Feinde aufgerieben sein wird. Plötzlich beginnen die ersten unserer Soldaten die Fassung zu verlieren, nehmen keine Befehle mehr an und ballern wild um sich.
Für diese unübliche Gefühlsregung der Polygonkrieger sorgt in \'World War II: D-Day to Berlin\' eine revolutionäre Technologie mit dem Namen \'Frontline\'. Dabei handelt es sich um ein ausgefuchstes Moralsystem, das es dem Programm erlaubt, die KI-Einheiten mit menschlichen Emotionen wie Mut, Freude, Angst und purer Verzeiflung zu versehen. Während z.B. demoralisierte Scharfschützen merklich schlechter mit dem Sniper-Gewehr hantieren, vollbringen ihren ermutigten Kollegen wahre Heldentaten und reissen den ganzen Trupp mit ihrem Selbstvertrauen mit.
Der psychologische Zustand der Einheiten passt sich dabei in Echtzeit an und reagiert somit natürlich auch auf etwaiige Veränderungen des Einsatzverlaufes.
Die Zeiten, in denen die Spielfiguren ausschließlich als anonyme Schlachtenbummler auftraten, die weder Gefühle noch Regungen kannten, dürften somit der Vergangenheit angehören.
„Mit der Frontline-Entwicklung können wir die Atmosphäre auf dem Schlachtfeld einfangen und angemessen darstellen. Das Spiel geht weg von der sterilen Kriegssimulation und bringt erstmals die vielschichtige Psychologie des Krieges auf den Bildschirm“, ist auch Mike Montgomery, Managing Direktor bei den Bitmap Brothers, vom Erfolg dieser Technologie überzeugt.
Die Grafik
Technisch basiert \'D-Day to Berlin\' auf einer aufgebohrten Version der leistungsfähigen \'Steel Soldiers-Engine\', die mit sehenswerten Lichteffekten, einer realistischen Physik sowie unterschiedlichen Witterungsbedingungen aufwartet. Der grafischen Gestaltung wird allerdings eine eher untergeordnete Rolle zuteil. Vielmehr wollen die Entwickler ein leicht zugängliches, aber dennoch anspruchsvolles Echtzeit-Strategiespiel entwickeln, das zudem auch für ausreichend Spielspass via LAN oder Internet sorgen soll!
Ersteindruck:
Alles in allem haben die \'Bitmap Brothers\' mit \'World War II: D-Day to Berlin\' ein interessantes Produkt in der Pipeline, das nicht zuletzt dank der innovativen \'Frontline-Technologie\' wieder für Furore im Genre sorgen wird.
Der vorläufige Erscheinungstermin wurde auf das 3. Quartal 2002 festgesetzt.
Q3 hat einen netten Single-Player-Mode, 32 Bots und alle mit ganz individuellen Stärken und Schwächen - da wird es bestimmt nicht so schnell langweilig. Der seltsamste Bot ist ohne Zweifel "Orbb", der am Anfang sicherlich etwas verwirrt. Ich jedenfalls schoss zunächst mindestens 6mal daneben.... Die schönsten Laute gibt "Klesk" von sich, eine Mischung aus Mensch und Tier. Spielt seine Karte beim ersten Mal unbedingt im Dunkeln und mit voll aufgedrehter Anlage, das bringt Fun & einen derben Kick. *lol*
Id Software hat 22 Karten programmiert, die in 7 Tiers unterteilt sind. Diese haben bis auf das erste und letzte Tier jewals vier Maps. In jedem Tier wartet ein Boss in einer Tourney-Arena, den man im Kampf Mann gegen Mann (bzw. Frau) besiegen muss (Tourney-Map), um weiterzukommen. Die Reihenfolge Absolvierung innerhalb eines Tiers spielt keine Rolle.
Natürlich gibt es auch einen Multiplayer Mode, der neben dem traditionellen Deathmatch interessante Varianten wie Team Deathmatch, Tourney und Capture The Flag bietet. Vor allem letztere bringt unglaublich viel Fun. Negativ anzumerken wäre, dass das Spiel keine richtige Story hat und im Vergleich zu Unreal Tournament die Varianten Domination und Instagib fehlen. Schade! Zum Glück kommt demnächst ein Missionpack heraus, der neue Varianten bieten wird. Der Preis liegt bei 60 DM.
Tipp: Holt euch mindestens 128 MB RAM und erhöht in der Q3-Konsole ("[]"-Taste drücken, PC: "^") den Texturenspeicher mit 'com_hunkMegs 80' auf -wer hätte das gedacht- 80 MB und teilt Q3 120 MB im Informationsfenster des Finders zu (PC: da gibt es keinen Finder, also lasst den zweiten Teil dieses Tipps einfach..). Auch wäre eine neue Grafikkarte nicht schlecht. Wirklich nicht empfehlenswert zum Spielen sind iMacs der ersten Generation und iBooks. Überraschend gute Werte erzielt das neue PowerBook, auf dem das Fragen richtig Spaß macht.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-07 14:59:53 mit dem Titel World War II: D-Day to Berlin
\'Sudden Strike\', \'WW2: Panzer Claws\' oder der Ego-Shooter \'Medal of Honor\' sind die besten Beispiele: Spiele rund um die verheerenden Schlachten des Zweiten Weltkriegs sind \'in\' und liefern in letzter Zeit auffallend oft den Background für zahlreiche Videospiele. Kein Wunder, dass nun auch die renommierten \'Bitmap Brothers\' – seit dem Amiga-Klassiker \'Speedball\' jedem halbwegs versierten Spieler ein Begriff – auf den fahrenden Zug mitaufspringen und ihrerseits mit \'World War II: D-Day to Berlin\' ein Stück Vergangenheitsbewältigung entwickeln.
Im Gegensatz zu den gängigen Konkurrenzprodukten setzt das Spiel der \'Bitmap Brothers\' allerdings erst ab dem Jahre 1944 ein, als die alliierten Streitkräfte unter der Führung von General Omar Bradley ihren Fuss wieder auf europäisches Festland setzen. Die vorausgegangenen fünf Kriegsjahre werden hingegen komplett ausgeblendet. Der Grund dafür ist ebenso einfach wie naheligend:
Da man im Spiel lediglich das Oberkommando über die alliierten Truppen übernehmen darf, diese Armeen aber zwischen `39 und ´41 ein ums andere Mal vernichtende Niederlagen gegen die Wehrmacht hatten hinnehmen müssen, würde man historische Tatsachen verfälschen, sobald der Spieler eine Schlacht gegen Hitlers Schergen für sich entscheiden könnte. Folglich konzentriert man sich primär auf die letzten beiden Jahre des Jahrhundertkrieges, in denen die Achsenmächte der alliierten Übermacht sowohl technologisch als auch numerisch weit unterlegen waren.
Die Militärkampagne des Spiels umfasst laut dem englischen Entwicklerteam mehr als 30 unterschiedliche Missionen. Allesamt mehr oder weniger basierend auf historischen Begebenheiten. Als mögliche Einsatzgebiete bieten sich neben der Normandie und Berlin auch die Stadt Remagen sowie das französische Hinterland an. Bereits bestätigt wurde indes eine Umsetzung des \'Battle of the Bulge\', der deutschen Ardennen-Offensive . Obgleich diese Schlacht wegen der zahlreichen Verluste auf beiden Seiten traurige Berühmtheit erlangte, stellt sie dennoch auch ein herausforderndes Szenario für jeden ambitionierten Hobby-General dar.
Über die genaue Anzahl der enthaltenen Einheiten schweigt sich Publisher \'Codemasters\' bisher gänzlich aus. Soviel ist jedenfalls sicher: Der Kampf gegen Hitler findet zu Land und in den Lüften hoch über Europa statt. Alliierte Jagdbomber werden ebenso in das Spiel implementiert werden wie die amerikanischen GIs. Für taktischen Tiefgang in dem sonst eher actionbetonten Spiel sorgen zudem die Panzerdivisionen der beiden Kriegsparteien. Ganz sicher mit von der Partie werden dabei der amerikanische Sherman- sowie der der deutsche Tiger-Panzer sein.
Die psychologische Seite des Krieges
Von der übermächtigen Armee des Gegners umzingelt, befindet sich der eigene Trupp in einer ausweglosen Situation – es handelt sich nur noch um Stunden bis das ganze Bataillion vom Feinde aufgerieben sein wird. Plötzlich beginnen die ersten unserer Soldaten die Fassung zu verlieren, nehmen keine Befehle mehr an und ballern wild um sich.
Für diese unübliche Gefühlsregung der Polygonkrieger sorgt in \'World War II: D-Day to Berlin\' eine revolutionäre Technologie mit dem Namen \'Frontline\'. Dabei handelt es sich um ein ausgefuchstes Moralsystem, das es dem Programm erlaubt, die KI-Einheiten mit menschlichen Emotionen wie Mut, Freude, Angst und purer Verzeiflung zu versehen. Während z.B. demoralisierte Scharfschützen merklich schlechter mit dem Sniper-Gewehr hantieren, vollbringen ihren ermutigten Kollegen wahre Heldentaten und reissen den ganzen Trupp mit ihrem Selbstvertrauen mit.
Der psychologische Zustand der Einheiten passt sich dabei in Echtzeit an und reagiert somit natürlich auch auf etwaiige Veränderungen des Einsatzverlaufes.
Die Zeiten, in denen die Spielfiguren ausschließlich als anonyme Schlachtenbummler auftraten, die weder Gefühle noch Regungen kannten, dürften somit der Vergangenheit angehören.
„Mit der Frontline-Entwicklung können wir die Atmosphäre auf dem Schlachtfeld einfangen und angemessen darstellen. Das Spiel geht weg von der sterilen Kriegssimulation und bringt erstmals die vielschichtige Psychologie des Krieges auf den Bildschirm“, ist auch Mike Montgomery, Managing Direktor bei den Bitmap Brothers, vom Erfolg dieser Technologie überzeugt.
Die Grafik
Technisch basiert \'D-Day to Berlin\' auf einer aufgebohrten Version der leistungsfähigen \'Steel Soldiers-Engine\', die mit sehenswerten Lichteffekten, einer realistischen Physik sowie unterschiedlichen Witterungsbedingungen aufwartet. Der grafischen Gestaltung wird allerdings eine eher untergeordnete Rolle zuteil. Vielmehr wollen die Entwickler ein leicht zugängliches, aber dennoch anspruchsvolles Echtzeit-Strategiespiel entwickeln, das zudem auch für ausreichend Spielspass via LAN oder Internet sorgen soll!
Ersteindruck:
Alles in allem haben die \'Bitmap Brothers\' mit \'World War II: D-Day to Berlin\' ein interessantes Produkt in der Pipeline, das nicht zuletzt dank der innovativen \'Frontline-Technologie\' wieder für Furore im Genre sorgen wird.
Der vorläufige Erscheinungstermin wurde auf das 3. Quartal 2002 festgesetzt.
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