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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von padden
war games-ein bespiel fuer sinnlosigkeit
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Eigentlich schreibe ich gerne und ausfehrlich ueber spiele die mich begeistern und die ich gerne weiterempfelen moechte doch dieses Mal - ein spiel mit dem ihr eure Zeit besser nicht verschwenden solltet-ihr seid gewarnt!
Das Gameplay
Die Grundidee ist an sich nicht schlecht: Man nehme den Film „War Games“ in dem ein Junge unwissentlich einen Militärcomputer hackt und dabei fast den dritten Weltkrieg auslöst. Aus diesem Film mache man ein Strategiespiel in dem der Computer, WOPR, versucht die Kontrolle über die Menschheit zu erlangen. Diese wiederum wird von dem Militär NORAD geschützt.
Die Steuerung ist an sich eingängig und ähnelt anderen Strategiespielen. Es gibt jedoch einen Faktor der für riesigen Stress sorgt: die Einheiten brauchen Stunden um sich gegenseitig Platz zu machen oder schaffen es gar nicht. Einen größeren Truppenverband aus langsamen Einheiten zu bewegen wird somit zur Tortur.
Ein weiteres Problem besteht darin, das man nicht auf die Übersichtskarte klicken kann und sich sofort am angewähltem Ort befindet (wie beispielsweise bei C&C3). So muss man die Wahl zwischen langsamen, aber zielgenauen Scrollen oder schnellem, aber ungenauen Scrollen wählen.
Die Idee der Geldquelle allerdings ist recht gut. Man muss einen Hacker in ein spezielles Gebäude schicken und er besorgt Geld, zwar nicht unbegrenzt, aber normalerweise genügend.
Ungewöhnlich an WarGames ist vor allem die Perspektive: Eine voll dreh- und zoombare 3D-Ansicht sieht man nicht alle Tage -- vor allem bei einem Strategie/Action-Titel. Die Aufgabe ist es, als Chef eines von zwei unterschiedlichen Machtsystemen verschiedene Missionen zu erfüllen. Dazu stehen einem im Spielverlauf die unterschiedlichsten Vehikel -- es gibt über 30 -- zur Verfügung, mit denen man durch die Gegend brausen kann. Jedes Fahrzeug hat natürlich Vor- und Nachteile: Der Jeep ist flott, aber schlecht bewaffnet, der Superpanzer knackt jeden Gegner, ist aber so mobil wie die Steuerprüfer bei einer zu erwartenden Nachzahlung. Per Knopfdruck kurvt oder fliegt man durch die 3D-Landschaft und feuert auf anrückende Gegner, Extradepots oder feindliche Gebäude. Ist die aktuelle Mission geschafft, geht´s in der nächsten, entsprechend schwierigeren weiter. Neben unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten und Hindernissen machen einem Wetterbedingungen das Leben schwer. Obwohl WarGames relativ schwer ist, macht das Spiel Spaß. Dies liegt nicht zuletzt an der strategischen Note, denn obwohl dieses Programm einen sehr actionlastigen Eindruck hinterläßt, kommt man ohne strategische Planung kaum voran.
Die Grafik
Bei der Grafik wurde versucht eine 3 Dimensionale Welt zu erschaffen. Dieses Unterfangen ist den Entwicklern doch fast gänzlich missglückt. Die Fußtruppen zum Beispiel bestehen nur aus 8 Bitmaps (für die 4 normalen und 4 diagonale Richtungen) und die Videos laufen in schlechteren Auflösungen als man es gewohnt ist.
Eine komplette Bewegungsfreiheit der Kamera gibt es auch nicht. Man kann sie zwar frei drehen, aber es gibt nur 3 Zoom-Stufen und nur 2 Winkel, einer fast senkrecht von oben und der andere sehr flach. Aber oft kommt es vor, das man nicht die richtige Kameraeinstellung erwischt.
Sound:
Der Sound ist auch nicht grade besonders hervorragend. Die Stimme stottert bei der Missionserklärung einfach zu oft und kleine Läufer geben manchmal die gleichen Geräusche wie große Panzer von sich. Musik gibt es auch keine nennenswerte.
Fazit:
Die verblödete Künstliche Intelligenz, das fehlen einiger Features und mangelnder Einfallsreichtum machen dieses Spiel zu einem Datenträger der sicherlich verstauben wird. Die Grafik ist für 1998 nicht unbedingt Zeitgemäß, ebenso der Sound.
Den letzen Anstoß zum Nichtkauf gibt diese Spiel aber wirklich mit seiner recht mangelhaften Steuerung.
Hoffe dieses forum akzeptiert mine seltene aber meiner Meinung nach angebrachte, negative Kritik. Bis dann padden
Das Gameplay
Die Grundidee ist an sich nicht schlecht: Man nehme den Film „War Games“ in dem ein Junge unwissentlich einen Militärcomputer hackt und dabei fast den dritten Weltkrieg auslöst. Aus diesem Film mache man ein Strategiespiel in dem der Computer, WOPR, versucht die Kontrolle über die Menschheit zu erlangen. Diese wiederum wird von dem Militär NORAD geschützt.
Die Steuerung ist an sich eingängig und ähnelt anderen Strategiespielen. Es gibt jedoch einen Faktor der für riesigen Stress sorgt: die Einheiten brauchen Stunden um sich gegenseitig Platz zu machen oder schaffen es gar nicht. Einen größeren Truppenverband aus langsamen Einheiten zu bewegen wird somit zur Tortur.
Ein weiteres Problem besteht darin, das man nicht auf die Übersichtskarte klicken kann und sich sofort am angewähltem Ort befindet (wie beispielsweise bei C&C3). So muss man die Wahl zwischen langsamen, aber zielgenauen Scrollen oder schnellem, aber ungenauen Scrollen wählen.
Die Idee der Geldquelle allerdings ist recht gut. Man muss einen Hacker in ein spezielles Gebäude schicken und er besorgt Geld, zwar nicht unbegrenzt, aber normalerweise genügend.
Ungewöhnlich an WarGames ist vor allem die Perspektive: Eine voll dreh- und zoombare 3D-Ansicht sieht man nicht alle Tage -- vor allem bei einem Strategie/Action-Titel. Die Aufgabe ist es, als Chef eines von zwei unterschiedlichen Machtsystemen verschiedene Missionen zu erfüllen. Dazu stehen einem im Spielverlauf die unterschiedlichsten Vehikel -- es gibt über 30 -- zur Verfügung, mit denen man durch die Gegend brausen kann. Jedes Fahrzeug hat natürlich Vor- und Nachteile: Der Jeep ist flott, aber schlecht bewaffnet, der Superpanzer knackt jeden Gegner, ist aber so mobil wie die Steuerprüfer bei einer zu erwartenden Nachzahlung. Per Knopfdruck kurvt oder fliegt man durch die 3D-Landschaft und feuert auf anrückende Gegner, Extradepots oder feindliche Gebäude. Ist die aktuelle Mission geschafft, geht´s in der nächsten, entsprechend schwierigeren weiter. Neben unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten und Hindernissen machen einem Wetterbedingungen das Leben schwer. Obwohl WarGames relativ schwer ist, macht das Spiel Spaß. Dies liegt nicht zuletzt an der strategischen Note, denn obwohl dieses Programm einen sehr actionlastigen Eindruck hinterläßt, kommt man ohne strategische Planung kaum voran.
Die Grafik
Bei der Grafik wurde versucht eine 3 Dimensionale Welt zu erschaffen. Dieses Unterfangen ist den Entwicklern doch fast gänzlich missglückt. Die Fußtruppen zum Beispiel bestehen nur aus 8 Bitmaps (für die 4 normalen und 4 diagonale Richtungen) und die Videos laufen in schlechteren Auflösungen als man es gewohnt ist.
Eine komplette Bewegungsfreiheit der Kamera gibt es auch nicht. Man kann sie zwar frei drehen, aber es gibt nur 3 Zoom-Stufen und nur 2 Winkel, einer fast senkrecht von oben und der andere sehr flach. Aber oft kommt es vor, das man nicht die richtige Kameraeinstellung erwischt.
Sound:
Der Sound ist auch nicht grade besonders hervorragend. Die Stimme stottert bei der Missionserklärung einfach zu oft und kleine Läufer geben manchmal die gleichen Geräusche wie große Panzer von sich. Musik gibt es auch keine nennenswerte.
Fazit:
Die verblödete Künstliche Intelligenz, das fehlen einiger Features und mangelnder Einfallsreichtum machen dieses Spiel zu einem Datenträger der sicherlich verstauben wird. Die Grafik ist für 1998 nicht unbedingt Zeitgemäß, ebenso der Sound.
Den letzen Anstoß zum Nichtkauf gibt diese Spiel aber wirklich mit seiner recht mangelhaften Steuerung.
Hoffe dieses forum akzeptiert mine seltene aber meiner Meinung nach angebrachte, negative Kritik. Bis dann padden
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