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Erfahrungsbericht von Anderson12

Tennis Masters Series

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Tennis Masters Series

Tennis ist öde und am PC sowieso! Dann solltet ihr mal einen verschärften Blick auf das extrem unterhaltsame TENNIS MASTERS SERIES werfen, das euch die französische Softwareschmiede Microids diesen Monat „serviert“.

Lässt man das gute, aber bereits 3 Jahre alte ACTUA TENNIS sowie die leistungsmäßig schlimmer als Tommy Hass schwankende ROLAND Garros – Serie außer ACHT, haben Freunde des „weißen“ Sports am PC nicht viel zu lachen. Neidvoll blicken bisher auch die Entwickler von Tennis Masters auf PS2 (WTA Tennis), wo die kurzweilige Hatz nach dem Filzball geradezu perfekt zelebriert wird – und schnitten sich von deren superbem Gameplay ein paar dicke Scheiben ab.

Schlag auf Schlag

Wie der Name des Spiels vermuten lässt, dreht sich alles um die Tennis-Masters-Serie, die wichtigste Herren-Turnier-reihe des ATP-Circuits, die aus neun Turnieren auf der ganzen Welt ausgespielt wird und am Jahresende im Tennis Masters Cup ihren Weltmeister kürt.
Aufgeschlagen wird im Einzel oder Doppel mit 71 Fantasie-Tennisspielern, die alle unterschiedliche Stärken und Fähigkeiten aufweisen.
Dank der butterweich animierten und mittels Motion-Capturing-Technologie sehr realistisch in Szene gesetzten Racket-Cracks sowie der hübsch nachgebildeten Wettkampfstätten entpuppt sich die Grafik als gelungener Hingucker, dem auch die intuitive und sehr gelungene Steuerung in nichts nachsteht. Das Gamepad verlangt lediglich nach vier Tasten für die Schlagvarianten (herter Schlag, Topspin, Slice und Lob), mit dem Steuerkreuz wird die Schlagrichtund bestimmt – kinderleicht.

Ohne Punktverlust verlässt Tennis Masters den virtuellen Centre Court aber nicht: Trotz des variablen Schwierigkeitsgrades werden Profis nach einiger Übungszeit bestenfalls noch von einem Viertel der 71 Spieler richtig gefordert und etwas häufiger als 3 mal pro Spiel dürfte der ball schon ins Aus fliegen ….

Kommentar:

„Ass“- trein Tennis Masters Series macht richtig Laune und kann sich im Vergleich zur genialen Konsolen-Konkurrenz sehen lassen – ohne allerdings deren Klasse zu erreichen.
Dafür ist mir der Karriere-Modus mit der Masters-Serie etwas zu dünn ausgefallen und auch Schwierigkeits – und Realismusgrad (Aus – Bälle) hätten noch einen Tick besser abgestimmt werden können. Nichtsdestotrotz sollte an dem zur Zeit besten PC – Tennisspiel kein Weg vorbeiführen !

SPIEL, SATZ UND SIEG: TENNIS MASTERS SERIES ERKLIMMT DER VIRTUELLEN TENNIS – THRON OHNE GROßE MÜHE !!!


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-02-14 16:28:16 mit dem Titel Olympia: Salt Lake 2002

Sportspiel

Salt Lake 2002

12.02.2002 - Als einer der C64-Klassiker schlechthin gelten die legendären Wintergames, so dass ein modernes Remake für PC-Spieler eigentlich schon längst überfällig ist. Dank der offiziellen Lizenz bringt Eidos Interactive nun pünktlich zu den Winterspielen in Salt Lake City den passenden Titel auf den Markt. Wie in dem Klassiker treten Sie in verschiedenen Disziplinen an, im Falle von Salt Lake 2002 sind das Abfahrt, Skispringen, Slalom, Snowboard-Parallel-Slalom, Trick-Ski-Sprung und Zweier-Bob. Leider überzeugen nicht alle Wettbewerbe, teilweise ist es ein rechter Krampf, bis man endlich mal den Sprung aufs Podest schafft. Dafür ist hauptsächlich die Steuerung verantwortlich, die nicht wirklich optimal ausfällt. Klar, grundsätzlich lenken Sie Ihren Schützling nur mit sehr wenigen Tasten oder Knöpfen auf dem Gamepad durch sämtliche Disziplinen. So viel zur Theorie, denn oft ist das Timing entscheidend und die Reaktion des Sportlers zu träge. Beim Slalom müssen Sie beispielsweise schon oft viel früher drücken, als es das Monitorbild zeigt.

Mit etwas Training kann man sich daran aber recht gut gewöhnen, zumal es dafür extra einen Übungsmodus gibt. Hier dürfen Sie in Ruhe und ohne Wettkampf-Stress alle Disziplinen unter allen denkbaren Bedingungen (Wetter, Sichtverhältnisse und Tageszeit sind variabel) ausgiebig probieren. Um die Medaillen geht es in drei Wettkampfvarianten, wobei Sie beim "Klassischen Modus" nur gegen den PC antreten. Hier verfügen Sie über drei Versuche und müssen in jeder Disziplin eine bestimmte Bestzeit oder Bestmarke überbieten. Haben Sie alles erfolgreich absolviert, erhalten Sie eine Trophäe und müssen das Ganze noch einmal wiederholen, bei jeweils schlechteren äußeren Bedingungen. Dagegen geht es im Turniermodus mit dem K.O.-System schon härter zur Sache. Hier treten 16 Teilnehmer (bis zu vier menschliche Athleten) in den gewählten Wettkämpfen an, der jeweils schlechtere fliegt raus. Auf diese Weise ermitteln Sie in vier Runden und bei Flutlicht den Champion. Am häufigsten werden Sie aber im Olympiamodus nach dem Sieg streben, ganz wie am C64. Sie wählen die Anzahl der Spieler aus sowie die zu absolvierenden Disziplinen. Dann beginnt das Spektakel traditionell mit der Eröffnungsfeier, dem Einlauf der Fahnenträger und dem Entzünden des Olympischen Feuers.

9 Bewertungen, 2 Kommentare

  • smo2001

    23.02.2002, 01:47 Uhr von smo2001
    Bewertung: sehr hilfreich

    hey gut!!schau auch mal bei mir vorbei!!!!

  • Yakuza

    14.02.2002, 17:30 Uhr von Yakuza
    Bewertung: sehr hilfreich

    Wer eine PS2 hat, sollte sich ESPN International Winter Sports kaufen. Es hat mehr Diziplinen, eine ausgewogenere Steuerung und bessere Grafik