Erfahrungsbericht von Marcnic
Moderne Art der Lebensversicherung
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
An der privaten Altersvorsorge führt kein Weg mehr vorbei. Wenn um 2035 auf einen Rentner nur noch ein Beitragszahler kommt, wird das staatliche System nur noch Grundrenten ermöglichen. Allein eine leistungsfähige private Altersvorsorge kann die Folgen dieser demographischen Entwicklung ausgleichen und schmerzliche Abstriche im Lebensstandard verhindern.
Warum fondsgebundene Vorsorge treffen ?
Produkte zur Altersvorsorge gibt es viele. Durchsetzen werden sich aber nur renditestarke und qualitativ hochwertige Lösungen werden den Erwartungen entsprechen. Die langfristig überlegenen Renditen der internationalen Aktienmärkte sind der beste Weg, hohe Erträge zu erzielen und ein großes Kapitalvermögen aufzubauen. Langfristig sind Aktien von der Rendite her jeder anderen Sparform überlegen und mit zunehmender Anlagedauer minimiert sich das Risiko. Aus diesem Grund drängen fondsgebundene Lebens- und Rentenversicherungen mit zunehmender Dynamik auf den Markt.
Was ist eine fondsgebundene Lebensversicherung ?
Eine FLV ist eine Lebensversicherung, bei welcher der Sparanteil ausschließlich in Investmentfonds investiert wird. Genau wie bei der herkömmlichen LV gibt es einen Risikoschutz im Todesfall, aber das ist nicht der Sinn eine FLV abzuschließen. Wie bei jeder LV gibt es einen Spar- , Risiko- und Verwaltungskostenanteil. Diese variieren je nach Anbieter, von denen es ca. 70 am deutschen Markt gibt. Im Gegensatz zur traditionellen Kapitallebensversicherung gibt es keine Garantie von 3,25 %. Der Kunde hat über seine Anlage vollständige Transparenz und kann selbst bestimmen in welche Fonds investiert wird. Bei der KLV gibt es eine Garantie von 3,25 % auf den Sparanteil und der Großteil der Ablaufleistung entsteht aus Überschüssen. Zudem dürfen maximal 35 % in Aktien investiert werden. Diese Restriktion hat eine FLV nicht. Der Kunde kann je nach Wunsch in Aktien-, Renten- oder Immobilienfonds investieren.
Was zeichnet eine hochwertige FLV aus ?
Der Motor einer FLV für eine überdurchschnittliche Performance sind die Fonds , die dem Versicherungsnehmer zur Vergügung stehen. Darauf sollte das erste Augenmerk gerichtet werden. Gute Fondspolicen bieten nicht nur hauseigene Fonds an, sondern kooperieren mit mehreren Fondsgesellschaften. Dabei sollte sich das Angebot auch nicht auf 3-4 Fonds insgesamt beschränken. Bei Aktienfonds sollte das Angebot über verschiedene Märkte und Branchen gestreut sein, so daß die Fondsauswahl das vollständige Marktspektrum erfaßt. Damit wird die flexible Anpassung an Veränderungen in den Anlageinteressen des Kunden erleichert. Zudem sollten zur Beimischung oder für die Ablaufphase Renten- und Immofonds zur Wahl stehen.
Dem Versicherungsnehmer sollte es möglich seinen Anlagebetrag auf mehrere Fonds verteilen zu können, damit das Risiko breit gestreut wird. Eine Fondspolice die nur in ein oder zwei Fonds investiert ist nicht mehr zeitgemäß.
Für die meisten Versicherungsnehmer empfiehlt sich eine professionelle Vermögensverwaltung, die die Fonds zusammenstellt. Dabei sollte es je nach Anlagementalität verschiedene Portfolios geben. Somit braucht der Kunde sich nicht mehr selbst um die Fondsauswahl kümmern - ein Profi erledigt das für ihn.
Was sind die Besonderheiten einer Fondspolice ?
Eine gute Fondspolice bietet die angebotenen Fonds ohne oder zumindest mit reduziertem Ausgabeaufschlag an. Dies ist durch die Position des Versicherers als "Großeinkäufer" möglich. Zudem sollte das Switchen von Fonds kostenfrei sein, dann ist der VN noch flexibler in seinen Entscheidungen. Das Ansinnen auf Fondswechsel wird dem VN spätestens gegen Ablauf des Vertrages kommen, wenn er das Bedürfnis hat, seine Anlagebeiträge durch switchen in risikoarme Fonds zu sichern. Da hier das Vermögen innerhalb eines Vertrages ergeblich sein kann, würde ein Ausgabeaufschlag erheblich zu Buche schlagen.
Durch niedrige Mindestbeiträge für die zur Verfügung stehenden Fonds kann der Kunde seine Sparbeiträge und das aufgebaute Vermögen auf vielmehr Fonds streuen, als dies z.b. bei einer Direktanlage möglich wäre. Somit können die Chancen der Kapitalmärkte konsequenter genutzt werden.
Übrigens muß bei einer FLV keine Spekulationsfrist beachtet werden, da die Erträge im Rahmen der LV steuerfrei sind. Auch die Ausschüttungen der Rentenfonds beisspielsweise sind steuerfrei. Dieser Aspekt ist insbesondere gegen Ende der Laufzeit nicht zu vernachlässigen, denn da sollte der Kunde sein Vermögen mehr in Rentenfonds verteilen.
Wie sieht es mit den Kosten aus ?
Kritische Stimmen werfen dieser Anlageform eine zu hohe Kostenbelastung vor. Daher sei eine direkte Anlage in Investmentfonds zu bevorzugen. Kosten sind jedoch an sich nicht problematisch, wenn das Ergebnis stimmt. Und vor allem das Ergebnis der Anlage interessiere ich mich. So sind auch bei Fonds die Kosten unterschiedlich hoch. Wenn diese durch ein professionelles research enstehen, kann der Kunde durch langfristig bessere Wertentwicklung profitieren, die ein weniger gutes Fondsmanagement wahrscheinlich nicht erreicht hätte. Eine statistische Auswertung welche Ablaufleistung bei 9 % eine Fondspolice erreichen würde, greift deutlich zu kurz. Hier findet die Qualität einer FLV keinen Platz, von den unterschiedlichen Überschüssen die manche Versicherer hier wieder einkalkulieren mal zu schweigen. Zudem werden Kosten wie Ausgabeaufschlag oder Switchgebühren in einer solchen Bewertung nicht erfaßt. Dennoch sollte man darauf achten, daß der Versicherer einen ungezillmerten Tarif anbietet, bei dem von Beginn an schon Geld in die Fonds fließt und nicht erst monatelang Prämien zur Deckung der Abschlußkosten getilgt werden müssen.
Warum fondsgebundene Vorsorge treffen ?
Produkte zur Altersvorsorge gibt es viele. Durchsetzen werden sich aber nur renditestarke und qualitativ hochwertige Lösungen werden den Erwartungen entsprechen. Die langfristig überlegenen Renditen der internationalen Aktienmärkte sind der beste Weg, hohe Erträge zu erzielen und ein großes Kapitalvermögen aufzubauen. Langfristig sind Aktien von der Rendite her jeder anderen Sparform überlegen und mit zunehmender Anlagedauer minimiert sich das Risiko. Aus diesem Grund drängen fondsgebundene Lebens- und Rentenversicherungen mit zunehmender Dynamik auf den Markt.
Was ist eine fondsgebundene Lebensversicherung ?
Eine FLV ist eine Lebensversicherung, bei welcher der Sparanteil ausschließlich in Investmentfonds investiert wird. Genau wie bei der herkömmlichen LV gibt es einen Risikoschutz im Todesfall, aber das ist nicht der Sinn eine FLV abzuschließen. Wie bei jeder LV gibt es einen Spar- , Risiko- und Verwaltungskostenanteil. Diese variieren je nach Anbieter, von denen es ca. 70 am deutschen Markt gibt. Im Gegensatz zur traditionellen Kapitallebensversicherung gibt es keine Garantie von 3,25 %. Der Kunde hat über seine Anlage vollständige Transparenz und kann selbst bestimmen in welche Fonds investiert wird. Bei der KLV gibt es eine Garantie von 3,25 % auf den Sparanteil und der Großteil der Ablaufleistung entsteht aus Überschüssen. Zudem dürfen maximal 35 % in Aktien investiert werden. Diese Restriktion hat eine FLV nicht. Der Kunde kann je nach Wunsch in Aktien-, Renten- oder Immobilienfonds investieren.
Was zeichnet eine hochwertige FLV aus ?
Der Motor einer FLV für eine überdurchschnittliche Performance sind die Fonds , die dem Versicherungsnehmer zur Vergügung stehen. Darauf sollte das erste Augenmerk gerichtet werden. Gute Fondspolicen bieten nicht nur hauseigene Fonds an, sondern kooperieren mit mehreren Fondsgesellschaften. Dabei sollte sich das Angebot auch nicht auf 3-4 Fonds insgesamt beschränken. Bei Aktienfonds sollte das Angebot über verschiedene Märkte und Branchen gestreut sein, so daß die Fondsauswahl das vollständige Marktspektrum erfaßt. Damit wird die flexible Anpassung an Veränderungen in den Anlageinteressen des Kunden erleichert. Zudem sollten zur Beimischung oder für die Ablaufphase Renten- und Immofonds zur Wahl stehen.
Dem Versicherungsnehmer sollte es möglich seinen Anlagebetrag auf mehrere Fonds verteilen zu können, damit das Risiko breit gestreut wird. Eine Fondspolice die nur in ein oder zwei Fonds investiert ist nicht mehr zeitgemäß.
Für die meisten Versicherungsnehmer empfiehlt sich eine professionelle Vermögensverwaltung, die die Fonds zusammenstellt. Dabei sollte es je nach Anlagementalität verschiedene Portfolios geben. Somit braucht der Kunde sich nicht mehr selbst um die Fondsauswahl kümmern - ein Profi erledigt das für ihn.
Was sind die Besonderheiten einer Fondspolice ?
Eine gute Fondspolice bietet die angebotenen Fonds ohne oder zumindest mit reduziertem Ausgabeaufschlag an. Dies ist durch die Position des Versicherers als "Großeinkäufer" möglich. Zudem sollte das Switchen von Fonds kostenfrei sein, dann ist der VN noch flexibler in seinen Entscheidungen. Das Ansinnen auf Fondswechsel wird dem VN spätestens gegen Ablauf des Vertrages kommen, wenn er das Bedürfnis hat, seine Anlagebeiträge durch switchen in risikoarme Fonds zu sichern. Da hier das Vermögen innerhalb eines Vertrages ergeblich sein kann, würde ein Ausgabeaufschlag erheblich zu Buche schlagen.
Durch niedrige Mindestbeiträge für die zur Verfügung stehenden Fonds kann der Kunde seine Sparbeiträge und das aufgebaute Vermögen auf vielmehr Fonds streuen, als dies z.b. bei einer Direktanlage möglich wäre. Somit können die Chancen der Kapitalmärkte konsequenter genutzt werden.
Übrigens muß bei einer FLV keine Spekulationsfrist beachtet werden, da die Erträge im Rahmen der LV steuerfrei sind. Auch die Ausschüttungen der Rentenfonds beisspielsweise sind steuerfrei. Dieser Aspekt ist insbesondere gegen Ende der Laufzeit nicht zu vernachlässigen, denn da sollte der Kunde sein Vermögen mehr in Rentenfonds verteilen.
Wie sieht es mit den Kosten aus ?
Kritische Stimmen werfen dieser Anlageform eine zu hohe Kostenbelastung vor. Daher sei eine direkte Anlage in Investmentfonds zu bevorzugen. Kosten sind jedoch an sich nicht problematisch, wenn das Ergebnis stimmt. Und vor allem das Ergebnis der Anlage interessiere ich mich. So sind auch bei Fonds die Kosten unterschiedlich hoch. Wenn diese durch ein professionelles research enstehen, kann der Kunde durch langfristig bessere Wertentwicklung profitieren, die ein weniger gutes Fondsmanagement wahrscheinlich nicht erreicht hätte. Eine statistische Auswertung welche Ablaufleistung bei 9 % eine Fondspolice erreichen würde, greift deutlich zu kurz. Hier findet die Qualität einer FLV keinen Platz, von den unterschiedlichen Überschüssen die manche Versicherer hier wieder einkalkulieren mal zu schweigen. Zudem werden Kosten wie Ausgabeaufschlag oder Switchgebühren in einer solchen Bewertung nicht erfaßt. Dennoch sollte man darauf achten, daß der Versicherer einen ungezillmerten Tarif anbietet, bei dem von Beginn an schon Geld in die Fonds fließt und nicht erst monatelang Prämien zur Deckung der Abschlußkosten getilgt werden müssen.
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