Mensch Testbericht

Mensch
ab 10,39
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5 Sterne
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Summe aller Bewertungen
  • Cover-Design:  sehr gut
  • Klangqualität:  sehr gut

Erfahrungsbericht von marioh1

M E N S C H ! ! ! !

4
  • Cover-Design:  gut
  • Klangqualität:  sehr gut

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hallo liebe Leser !!!


Heute möchte ich mich mal an einen Bericht wagen, der sich mit einer CD beschäftigt.
Alben von Herbert Grönemeyer fanden schon immer den Weg in mein Cd Regal und somit war ich auch am Tage der Veröffentlichung dieses Albums im Plattenladen zu finden um mir diesen brandneuen Silberling zu beschaffen.
Im Vorfeld der Veröffentlichung wurde viel Spekuliert, was das wohl für ein Album werden wird, den Grund dieser Diskussionen wird wohl jeder kennen.
Somit wurde das Album von vielen herbeigesehnt, was die Verkaufszahlen in den ersten Tagen eindrucksvoll bewiesen haben.
Nun aber zu meinen Eindrücken, die ich wie immer in ein paar Zeilen gepackt habe.


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Herbert Grönemeyer
Mensch
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Ich finde es schon erstaunlich und bewundernswert, dass Herbert trotz dieser Schicksalsschläge in der Lage war solch ein Album zusammenzuzimmern, denn ich finde das Album einfach sehr gut.
Genauso erstaunlich finde ich welchen Erfolg dieses Album feiert, denn es eroberte die Charts wie im Fluge und konnte sich auch, wie zu erwarten war, an die erste Position setzen.
Mittlerweile ist das Album seit 33 Wochen in den Charts und momentan immer noch auf Position 10.

Deutlich ist zu erkennen, dass doch eben diese Schicksalsschläge dieses Album doch sehr prägen, denn insgesamt ist es doch sehr emotional ausgefallen, wie eigentlich keines der bisher veröffentlichten Werke.
Auch aus musikalischer Sicht ist das Album sehr abwechslungsreich, sehr unterschiedliche Geräuschkulissen wurden produziert, oft klassisch rockig und im Gegensatz dazu auch oft sehr experimentell.
In Sachen Texte ist doch auffallend, dass es doch viele bisher mir unbekannte Wortkreationen erschaffen wurden, deren Hintergrund für mich schwer zu erkennen ist.
Insgesamt aber viel Stoff zum Nachdenken und es bleibt genügen Spielraum um meine Gedanken in die Songs zu interpretieren.

Schade finde ich, dass das Album so gnadenlos vermarktet wird, sicherlich für ist das Album durch seinen Erfolg eine Goldader, aber ich finde, dass der Hörgenuss dadurch geschmälert wird.
Insgesamt wurden 3 der 11 Song als Single ausgekoppelt, was ich gar nicht so schlimm finde, aber die Songs laufen auch auf den Radiostationen hoch und runter und es vergeht kein Tag an dem die Songs nicht zu hören sind.
Die s hält mich doch oft davor ab die CD in den Player zu legen, weil ich doch dank des Radios schon übersättigt bin.


Mensch
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Wohl der erfolgreichste Track des Album, der in die Charts von o auf 1 eingestiegen ist.
Wahrlich ein Song der Superlative, und für mich zweifelsohne einer der besten Songs des Album und das er an erster Stelle steht halte ich für sehr gut gewählt.
Insgesamt ein ruhiger und sinnlicher Song der auch vom Tempo eher etwas schleppend ist.
Musikalisch eher unspektakulär mit einigen Tonspielereien, besonders der Subwoofer freut sich über den enormen Tiefgang der Frequenzen.
Aus meiner Sicht lebt der Song vom Inhaltsreichen Text, der eher zum nachdenken als zum mitsingen anregt.
Positiv finde ich, die für Grönemeyer eher untypische klare und deutliche Aussprache.
Ganz klar ein Highlight des Albums.
Wertung 5/5

Neuland
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Auch dieser Track gefällt mir echt sehr gut, weil dieser schön rockig und schnörkellos vorgetragen ist.
Besonders der Basslauf kommt sehr kräftig zum tragen.
Neuland, neue Wege beschreiten, der Blick nach vorn sind einige Gedanke die mir bei diesem Track einfallen.
Komm in die Gänge---starte den Motor im Kopf----
Leider sind einige Textpassagen recht schwer zu interpretiere, andere wiederum sind auch akustisch eher schlecht zu verstehen.
Auch dieser Track durchaus hörenswert.
Wertung 5/5


Der Weg
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Denn Sprung von dem rockigen rasanten Vorgänger zu diesem Track ist doch ganz schön gewaltig, was ich nicht gerade schön finde.
Der Track als solches ist doch gerade vom Text her sehr emotional, für mich ganz klar von den Schicksalsschlägen inspiriert.
Auch musikalisch wird die Stimmung die der Text aufbaut sehr gut untermalt.
Streicherpart und das Spiel am Klavier sind sehr gute stilistische Mittel um diese Emotionen zu verdeutlichen.
Auch dieser Track ein Highlight.
Wertung 5/5


Viertel vor
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In diesem Track geht es wieder etwas schneller und energischer zur Sache, auch hier finde ich einen durchaus rockigen Song vor. Der Strophenpart eher ruhig, im Refrain dann eher etwas härter.
Der Track kann zwar nicht die Klasse der drei Vorgänger aufweisen, aber dennoch finde ich ihn ganz gut
Wertung 4 /5


Lache, wenn es nicht zum weinen reicht
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Ein Song den ich sehr gute finde, er ist musikalisch der experimentell und er geht doch recht gut ins Ohr.
Aber vor allen den Text finde ich sehr schön weil hier doch einige interessante Wortkombinationen kreiert, die mir sehr gut gefallen.
--tausend Haare in der Suppe
--und dein Löffel hat ein Loch
--es fällt keine Sternschnuppe
--deine Kerze hat keinen Docht
--dich quält ein unendlicher Schluckauf
--deine Schaltung klemmt im Leerlauf
--selbst deine Kriechspur ist vereist
Insgesamt ein sehr guter Song den ich nicht missen möchte.
Wertung 5/5


Unbewohnt
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Auch bei diesem Track finde ich den Text sehr gut, deshalb mag ich ihn.
Es wird zwar eine recht pessimistische Stimmung ausgebaut, aber wer kennt nicht solche Situationen in denen es mal nicht so laufen soll wie es soll.
Die musikalischen Mittel sind sehr abwechslungsreich und diese wurden sehr gut eingesetzt, denn sie unterstützen die Stimmung die der Text bei Hören vermittelt.
Insgesamt etwas langatmig.
Wertung 4 / 5


Dort und Hier
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Ein knistern wie von einem alten Plattenspieler eröffnet den Song, und auch der Gesang hört sich etwas verzehrt und komisch an.
Für mich einer der schwächeren Song, und zu diesem fehlt mir doch deutlich der Zugang.
Wenn dieser Track nicht auf dem Album wäre würde ich ihn nicht vermissen.
Wertung 2/5


Blick zurück
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Auch mit diesem Song kann ich mich nicht recht anfreunden. Ein recht monotone Geräuschkulisse die nur durch einige Part aufgepeppt wird.
Die Stimme wird teilweise verzehrt, was das Verstehen noch schwieriger macht, als es ohnehin schon ist.
Für mich ein Lückenfüller ohne wirkliche Klasse, der durch die Monotonie kein Ende zu nehmen scheint.
Wertung 2/5


Kein Pokal
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Nach zwei Titeln die ich nicht sonderlich gut finde, kommt nun dieser der mir wieder deutlich besser gefällt.
Musikalisch wieder schnörkellos, aber dafür finde ich den Text sehr interessant.
Wieder eine Darstellung Zwischenmenschlichen Spannungen, die Herbert sehr gut mit seinen Worten umschreibt.
Im Laufe des Tracks wird er doch deutlich rockiger, was ich sehr gut finde.
Kein sehr guter Track, aber durchaus akzeptabel und hörenswert.
Wertung 4/5


Zum Meer
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Bemerkenswert ist die gewagte, aber dennoch interessante Geräuschkulisse, die anfangs zu hören ist. Im Verlauf des Tracks sind auch klassische Elemente zu finde.
Der Text wieder mal interessant und er regt zum Nachdenken an, wobei mir eine Interpretation nicht gelingt, zumindest kann ich es nicht zu Papier bringen.
Ein Track der durchaus auf dieses Album passt.
Wertung 4/5


Bonus Track: Demo (letzter Tag)
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Ein weitere bekannte Nummer die ebenfalls erfolgreich als Single ausgekoppelt wurde und auf diesem Album als Bonustrack zu finde.
Musikalisch eher klassisch poppig, daher eher mittelmäßig.
Aber im Text finde ich wieder die herbertschen Wortspielereien, die mir immer so gefallen.
Ein gelungener Vorläufiger Schluss des Albums.
Wertung 4 /5


Ich warte 14 Minuten,

Nach dreieinhalb Minuten ist der Track vorbei, aber die CD noch lange nicht, der geduldiger Hörer wird, nachdem er bis zur 17. Minute ausgeharrt hat einen weiteren Song finde.
Ich glaube dies ist ein Track von einer Band in der, der Sohn von Herbert mitwirkt.
Für mich kein besonderer Track, der mit gebührenden und respektvollen Abstand zum Album gespielt wird.



MEIN FAZIT
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Im Großen und Ganzen ein sehr gutes Album, dass allerdings einige Schwachstellen im mittleren Sektor aufweist, denn mit den Titeln 7 und 8 kann ich mich nicht anfreunden.
Der Rest des Albums ist durchaus gelungen und hörenswert, so dass doch ein kompaktes und gutes Album entstanden ist, dass zu Recht diesen grandiosen Erfolg verbuchen kann.
Für eingefleischte Grönemeyer ist diese Scheibe ein Pflichtkauf, aber auch für mich als gelegentlicher Grönemeyer Hörer hat sich die Anschaffung gelohnt.
Auf Grund der beiden Schwachstellen vergebe ich nur 4 Sterne.

Sehr Empfehlenswert!!!

Daher 4 der 5 möglichen Sterne.



In diesem Sinne ….

Vielen Dank für Euer Interesse.

Mario



© marioh1 2003-05-09 FÜR YOPI & CIAO

43 Bewertungen, 5 Kommentare

  • bigdad001

    12.12.2004, 20:59 Uhr von bigdad001
    Bewertung: sehr hilfreich

    Es ist ein Wahnsinn, was man nicht alles über eine CD schreiben kann. Ich bin auch Fan dieser CD und muss sagen, der Bericht ist genauso gut wie die Lieder. Super Arbeit.

  • negelchen

    15.08.2004, 19:45 Uhr von negelchen
    Bewertung: sehr hilfreich

    ich hab mir die cd auch sofort gekauft.. und war tierisch enttäuscht. ich find sie einfach nur mies. weiß auch nicht genau, was ich erwartet hatte, aber irgendwie mehr..

  • mettimausi

    15.08.2004, 16:51 Uhr von mettimausi
    Bewertung: sehr hilfreich

    schöne CD Rezension!

  • Music-King

    15.08.2004, 16:30 Uhr von Music-King
    Bewertung: sehr hilfreich

    Wenn man bedenkt, daß dieses Album seit Veröffentlichung nie aus den Charts war, ist das eine beachtenswerte Leistung, die kaum jemand anders in der heutigen Zeit schafft. Ich bin von dem Album auch begeistert und höre es immer wieder gern.

  • novia

    15.08.2004, 16:13 Uhr von novia
    Bewertung: sehr hilfreich

    manche lieder von ihm finde ich ganz schön, doch für einen cd kauf reicht das nicht aus, schöner bericht liebe grüße