Microsoft Windows XP Professional Testbericht
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Summe aller Bewertungen
- Installation:
- Übersichtlichkeit:
- Funktionsvielfalt:
- Benutzerfreundlichkeit:
- Geschwindigkeit:
- Hardware-Unterstützung:
- Updatemöglichkeit:
Erfahrungsbericht von DDeluXxe
Unsicheres System für Einsteiger?
Pro:
Leicht bedienbar, einfach konfiguriert
Kontra:
Sehr unsicher, viel Spionage
Empfehlung:
Ja
Das Betriebssystem ist für den normalen User das wichtigste. Es muss einfach bedienbar sein, schnell erlernbar und nebenbei vielleicht auch noch sicher. In meinem Bericht geht es um das wohl am weitest verbreitete Betriebssystem : Windows XP. Auf fast jedem aktuellen Fertig-PC ist Windows XP zu finden, meistens zusammen mit einem Office-Paket und mehreren anderen Programmen. Ich werde in meinem Bericht auf die Stärken und Schwächen von Windows XP eingehen.
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Übersicht:
I. Versionen
II. Installation
III. Der erste Start
IV. Einrichtung
V. Sicherheit
VI. Hardwarevorrausetzungen
VII. Alternative Betriebssysteme
VIII. Preise
IX. Sonstiges und Fazit
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**************
I. Versionen:
**************
Es gibt mehrere Windows Versionen:
1. Windows 98
2. Windows 2000/NT
3. Windows ME
4. Windows XP Home/Professional
In meinem Artikel geht es in erster Linie um Windows XP in der Home Edition. Der Unterschied zwischen der Home und der Professional Edition ist der, dass es in der Professional Version einfach mehr Einstellungsmöglichkeiten, insbesondere für Netzwerk Administratoren gibt. Ausserdem gibt es mehr Hintergründe und all solche Sachen. Für den Otto Normal Verbraucher reicht die Home Edition völlig. Die Betriebssysteme Windows 98 und ME sind recht alt und deshalb nicht mehr empfehlenswert. Falls man doch eines der beiden kaufen will, rate ich zu Windows 98 da es bei weitem das stabilere von den beiden Systemen ist. Windows 2000 und NT sind eher für den Netzwerk Administrator interessant.
******************
II. Installation:
******************
Bei der erworbenen Windows XP CD, liegt eine Lizenzberechtigung sowie ein CD Key bei. Diesen CD Key benötigen Sie für die Installation.
Um Windows von CD zu starten müssen Sie als erstes ihr CD-Rom Laufwerk als erste Startprorität festlegen. Dazu müssen Sie gleich beim starten ihres Systems auf die Entf. Taste drücken um ins BIOS zu gelangen. Dort legen Sie bei den „boot devices“ als erstes das CD-Rom Laufwerk fest. Im Normalfall ist dies jedoch bereits eingestellt.
Nachdem sie ihren PC mit der eingelegten Windows CD gestartet haben, müsste bereits der Installations Manager von Windows starten. Nachdem er alles erkannt und vorbereitet hat, können Sie auswählen auf welche Partition Windows installiert werden soll. Durch Partitionen können Sie ihre Festplatte in unterschiedlich große Teile zerlegen die jedoch jederzeit wieder gelöscht werden können, damit die Festplatte zu ihrer alten Größe zurückgelangt. Für die Windows Installation sollten Sie nun also eine neue Partition erstellen, mit genügend Platz für Windows und ihre Dateien. Falls Sie den PC neu einrichten haben Sie hier ebenfalls die Möglichkeit ihre Festplatte zu „formatieren“ , das heißt ihren gesamten Inhalt komplett und unwiderruflich zu löschen. Wenn Sie nun eine Partition erstellt haben, oder eine bereits vorhandene verwenden, wählen Sie diese aus und installieren Sie Windows. Die Installation dauert je nach System zwischen 35 und 60 Minuten. Nach einer Weile startet ihr System neu und Sie kommen zu einem Installations-Manager mit grafischer Benutzeroberfläche. Hier können Sie alle Einstellungen vornehmen und die Installation schließlich fertig stellen.
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III. Der erste Start:
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Wenn Sie Windows zum ersten Mal starten, erscheint ein Fenster mit einer Windows Einführung. Hier werden die wichtigsten Windowsfunktionen erläutert. Um Windows nun voll benutzen zu können, müssen Sie es erst registrieren. Dies geht entweder telefonisch oder über das Internet. Ich empfehle auf jeden Fall die Registrierung telefonisch auszuführen da so im Gegensatz zum Internet, keine persönlichen Daten an Microsoft übertragen werden (sie merken schon, Windows ist nicht ganz Spionage frei). Achja, falls ihnen jemand einreden will dass Microsoft nicht spioniert, ignorieren Sie es. Es ist bereits von genügend Fachleuten bewiesen worden. In einem Fenster werden nun 2 Telefonnummer angezeigt, eine kostenpflichtige sowie eine kostenlose. Ich habe bisher immer die kostenlose benutzt welche einwandfrei immer erreichbar war (24h am Tag). Per Telefontasten müssen Sie nun einen Recht langen Code eingeben, der in einem Fenster angezeigt wird. Eine Computerstimme liest ihnen nun einen Code vor den Sie in die Boxen in dem angezeigten Fenster eingeben müssen. Sie müssen die Registrierung innerhalb von 30 Tagen ausführen, falls Sie es nicht tun, bleibt ihr Monitor am 31. Tag schwarz. Ein bisschen zu konsequent meines Erachtens nach. Mit dieser Methode will Microsoft die Anzahl der Raubkopien möglichst stark einschränken. Normalerweise müssen Sie diese Registrierung bei jeder Windows-Neuinstallation erneut durchführen, es gibt jedoch auch die Möglichkeit eine Datei in der die Registrierung gespeichert ist auf Diskette zu ziehen um so die Registrierung zu überspringen. Am einfachsten geht es mit dem Programm „XP-Antispy“, welches in einer kostenlosen Version im Internet zur Verfügung steht. Benutzern älterer Windowsversionen fällt nun wohl als erstes das grelle bunte Design von Windows XP auf (Luna). Wer dieses Design nicht mag, kann auch mit wenigen Mausklicks einfach das alte Design wieder einstellen. Wer nun ein wenig an seinem neuen Betriebssystem rumspielt, wird schnell die erste Fehlermeldung bekommen. Nun erscheint ein Fenster mit der Frage ob man einen Fehlerbericht an Microsoft senden will oder nicht. Ich habe meinerseits das Gefühl das diese Frage nur zu Spionagezwecke dient, da persönliche Daten bereits bei erscheinen des Fensters an Microsoft übermittelt werden (falls eine Internetverbindung besteht). Wer sich dann dennoch entscheidet einen Bericht zu senden, kann in der Regel sein Leben lang auf so etwas wie eine Antwort warten, ich habe bisher noch nie eine erlebt.
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IV. Einrichtung:
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Nun geht es darum ihre Hardware unter Windows einzurichten. In der Regel hat Windows Standart Treiber für ihre Hardware installiert, welche jedoch bereits veraltet sein dürften. Installieren Sie deshalb auch für ihre Grafikkarte die aktuellsten Treiber um die ganze Leistung zu entfalten (die Treiber können bis zu 40 % der Leistung ausmachen!). Die Einrichtung ihrer Internetverbindung dürfte kein Problem sein, Sie brauchen lediglich ihren Benutzernamen und die Rufnummer plus das passende Passwort. Falls ihr Modem oder ähnliches Verbindungsgerät nicht erkannt wird, müssen Sie einfach die passenden Treiber installieren. Sobald Ihre Internetverbindung nun eingerichtet ist können sie Problemlos mit 3 Klicks ins Internet (Start – Verbinden mit – Verbindung), was ich sehr komfortabel finde. Als Browser ist bereits der Internet Explorer vorinstalliert, als E-Mail Programm steht das alt bekannte Outlook-Express zur Verfügung. Die Installation von Computerspielen stellt in der Regel kein Problem dar, da DirectX 8.0b bereits vorinstalliert ist, ich empfehle trotzdem die Installation von DirectX 9.0b welche kostenlos im Internet verfügbar ist. Ältere Spiele, wie Comand and Conquer 1 laufen unter Windows XP nicht mehr. Wer die alten Klassiker unbedingt spielen will muss sich entweder einen passenden Emulator im Internet für seine Spiele suchen, oder sollte auf Windows 98 umsteigen. Für Sound und Videos ist der Windows-Mediaplayer bereits vorinstalliert.
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V. Sicherheit:
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Ich habe die Sicherheit bereits mehrmals angesprochen: Obwohl Microsoft ach so oft die Sicherheit ihres neusten Systems lobt, tauchen in den Nachrichten immer öfters Berichte auf, die Sicherheitslöcher von Windows XP aufdecken. Bestes Beispiel ist der W32.Blaster. Jeder der nicht eine halbwegs gute Firewall oder einen aktuellen Sicherheitspatch installiert hatte wurde infiziert. Microsoft stellt in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen Sicherheitspatche zur Verfügung, welche entweder automatisch von Windows gedownloadet werden können, oder aber unter Microsoft.com. Wer die Patche automatisch installieren lässt, lässt damit automatisch persönliche Daten zu Microsoft übermitteln. Ein weiteres großes Sicherheitsproblem ist der Internet Explorer. Es werden immer mehr Sicherheitslücken bekannt die auf ihn zurückzuführen sind. Ich empfehle daher einen alternativen Browser wie z.B. Mozilla Firebird zu installieren, da dieser meiner Meinung nach auch noch die besseren Funktionen bietet (wie z.B. die bereits integrierte Google-Searchbar). Wer sein Windowssystem möglichst spionagefrei haben will, sollte sich das kostenlose Programm XP-Antispy downloaden (wie bereits erwähnt). Wichtig für die Sicherheit ihres Computers ist eine aktuelle Firewall. Windows XP bietet standartmäßig eine Firewall an, welche jedoch sehr simpel ist. Ich empfehle daher ebenfalls eine extra Firewall zu downloaden wie z.B. ZoneAlarm (auch kostenlos). Weitere hohe Sicherheitsfaktoren stellen Alexa und der MSN Messanger dar, welche möglichst schnell deinstalliert werden sollten. Wer die Funktionen des Messangers trotzdem nutzen will, dem empfehle ich das Programm Trillian, welches ein Tool ist in dem ICQ, MSN, IRC und noch weiter Chatprogramme zusammengefügt sind.
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VI. Hardwarevorrausetzungen:
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Windows XP setzt 400 MHZ und 128 MB Arbeitsspeicher voraus. Trotzdem empfehle ich auf jeden Fall mindestens 256 MB RAM da Windows sehr viele System Ressourcen verbraucht. Alles in allem dürften die Systemvorrausetzungen das geringste Problem für die meisten User darstellen.
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VII. Alternative Betriebssysteme:
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Wer wirklich denkt Windows währe das einzige Betriebssystem hat sich mächtig geirrt. Linux ist heut zu Tage zu einer echten Alternative herangewachsen. Linux gibt es in verschiedenen Distributionen, wie z.B. Mandrake 9.1, RedHat oder SuSe 9.0. Anfängern empfehle ich SuSe 9.0 da es eine sehr gute Hardware Unterstützung bietet. SuSe ist für knapp 50 € in der Personal Edition verfügbar. Das praktische an so einem Paket ist, dass sehr viel Software kostenlos dabei ist. So ersetzen Kmail, OpenOffice.org und Co., locker die Windows Kontrahenten. Größtes Problem von Linux dürfte die fehlende Software Unterstützung sein, z.B. von Spielen. Wer sich jedoch ausgiebig mit Linux beschäftigt bringt im Prinzip alles zum Laufen. Mit bestimmten Programmen laufen auch die Spiele ohne Probleme. Außerdem wird Linux und fast all seine Software kostenlos im Internet angeboten. Außerdem herrscht keine Spionage und die Sicherheit ist 1000 mal größer als bei Windows. Probieren lohnt, auch wenn der Umstieg schwer sein kann. Zum Probieren kann man auch jederzeit Windows und Linux parallel laufen lassen, so dass bei jedem Systemstart ein Fenster mit einer Auswahl zwischen Linux und Windows erscheint.
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VIII. Preise:
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Die Home-Edition ist für 230 € verfügbar, die Professional Edition für knapp 300 €. Meiner Meinung nach ist der Preis viel zu hoch angesetzt. Immerhin gibt es Ermäßigungen für Schüler und Studenten. Es gibt ebenfalls die Möglichkeit die alte Windowsversion per Update zu Windows XP aufzurüsten. Die Update Version ist auch wiederum billiger.
*************************
IX. Sonstiges und Fazit:
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Ansonsten währe noch das Service Pack 1 zu erwähnen. Es ist kostenlos verfügbar und beseitigt sehr viele Bugs und Sicherheitslücken von Windows XP.
Ausserdem ist noch wichtig zu erwähnen dass Programme wie Word oder Excel nicht im Windows Paket dabei sind.
Wer die Programme noch möchte muss sich nochmals für extra Geld das Office-Paket kaufen.
Meiner Meinung nach lohnt der Umstieg von den älteren Windows Versionen auf XP auf jeden Fall. Die Performance ist stark gestiegen und die Hardwareunterstützung ist auch sehr angewachsen. Trotz allem bleibt der schale Nachgeschmack von Sicherheitslücken, Spionage und einer Macht von Microsoft die schon Formen einer Diktatur annehmen. Die Professional Version lohnt sich für den normalen PC User auf keinen Fall, wenn, dann schon die Home Edition. Windows ist sehr schnell installiert und extrem einfach zu konfigurieren, eben genial für Einsteiger. Jedoch hat man das Gefühl dass Microsoft alles schön bunt macht und dafür die Sicherheit viel zu stark vernachlässigt. So freut sich der User anfangs über die vielen bunten Bildchen und muss am Ende doch feststellen dass es nur ein Scheinbild für all die Sicherheitslücken ist...
Anmerkung:
Ich werde diesen Artikel bei www.ciao.com sowie bei www.dooyoo.de und www.yopi.de veröffentlichen.
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Übersicht:
I. Versionen
II. Installation
III. Der erste Start
IV. Einrichtung
V. Sicherheit
VI. Hardwarevorrausetzungen
VII. Alternative Betriebssysteme
VIII. Preise
IX. Sonstiges und Fazit
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I. Versionen:
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Es gibt mehrere Windows Versionen:
1. Windows 98
2. Windows 2000/NT
3. Windows ME
4. Windows XP Home/Professional
In meinem Artikel geht es in erster Linie um Windows XP in der Home Edition. Der Unterschied zwischen der Home und der Professional Edition ist der, dass es in der Professional Version einfach mehr Einstellungsmöglichkeiten, insbesondere für Netzwerk Administratoren gibt. Ausserdem gibt es mehr Hintergründe und all solche Sachen. Für den Otto Normal Verbraucher reicht die Home Edition völlig. Die Betriebssysteme Windows 98 und ME sind recht alt und deshalb nicht mehr empfehlenswert. Falls man doch eines der beiden kaufen will, rate ich zu Windows 98 da es bei weitem das stabilere von den beiden Systemen ist. Windows 2000 und NT sind eher für den Netzwerk Administrator interessant.
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II. Installation:
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Bei der erworbenen Windows XP CD, liegt eine Lizenzberechtigung sowie ein CD Key bei. Diesen CD Key benötigen Sie für die Installation.
Um Windows von CD zu starten müssen Sie als erstes ihr CD-Rom Laufwerk als erste Startprorität festlegen. Dazu müssen Sie gleich beim starten ihres Systems auf die Entf. Taste drücken um ins BIOS zu gelangen. Dort legen Sie bei den „boot devices“ als erstes das CD-Rom Laufwerk fest. Im Normalfall ist dies jedoch bereits eingestellt.
Nachdem sie ihren PC mit der eingelegten Windows CD gestartet haben, müsste bereits der Installations Manager von Windows starten. Nachdem er alles erkannt und vorbereitet hat, können Sie auswählen auf welche Partition Windows installiert werden soll. Durch Partitionen können Sie ihre Festplatte in unterschiedlich große Teile zerlegen die jedoch jederzeit wieder gelöscht werden können, damit die Festplatte zu ihrer alten Größe zurückgelangt. Für die Windows Installation sollten Sie nun also eine neue Partition erstellen, mit genügend Platz für Windows und ihre Dateien. Falls Sie den PC neu einrichten haben Sie hier ebenfalls die Möglichkeit ihre Festplatte zu „formatieren“ , das heißt ihren gesamten Inhalt komplett und unwiderruflich zu löschen. Wenn Sie nun eine Partition erstellt haben, oder eine bereits vorhandene verwenden, wählen Sie diese aus und installieren Sie Windows. Die Installation dauert je nach System zwischen 35 und 60 Minuten. Nach einer Weile startet ihr System neu und Sie kommen zu einem Installations-Manager mit grafischer Benutzeroberfläche. Hier können Sie alle Einstellungen vornehmen und die Installation schließlich fertig stellen.
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III. Der erste Start:
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Wenn Sie Windows zum ersten Mal starten, erscheint ein Fenster mit einer Windows Einführung. Hier werden die wichtigsten Windowsfunktionen erläutert. Um Windows nun voll benutzen zu können, müssen Sie es erst registrieren. Dies geht entweder telefonisch oder über das Internet. Ich empfehle auf jeden Fall die Registrierung telefonisch auszuführen da so im Gegensatz zum Internet, keine persönlichen Daten an Microsoft übertragen werden (sie merken schon, Windows ist nicht ganz Spionage frei). Achja, falls ihnen jemand einreden will dass Microsoft nicht spioniert, ignorieren Sie es. Es ist bereits von genügend Fachleuten bewiesen worden. In einem Fenster werden nun 2 Telefonnummer angezeigt, eine kostenpflichtige sowie eine kostenlose. Ich habe bisher immer die kostenlose benutzt welche einwandfrei immer erreichbar war (24h am Tag). Per Telefontasten müssen Sie nun einen Recht langen Code eingeben, der in einem Fenster angezeigt wird. Eine Computerstimme liest ihnen nun einen Code vor den Sie in die Boxen in dem angezeigten Fenster eingeben müssen. Sie müssen die Registrierung innerhalb von 30 Tagen ausführen, falls Sie es nicht tun, bleibt ihr Monitor am 31. Tag schwarz. Ein bisschen zu konsequent meines Erachtens nach. Mit dieser Methode will Microsoft die Anzahl der Raubkopien möglichst stark einschränken. Normalerweise müssen Sie diese Registrierung bei jeder Windows-Neuinstallation erneut durchführen, es gibt jedoch auch die Möglichkeit eine Datei in der die Registrierung gespeichert ist auf Diskette zu ziehen um so die Registrierung zu überspringen. Am einfachsten geht es mit dem Programm „XP-Antispy“, welches in einer kostenlosen Version im Internet zur Verfügung steht. Benutzern älterer Windowsversionen fällt nun wohl als erstes das grelle bunte Design von Windows XP auf (Luna). Wer dieses Design nicht mag, kann auch mit wenigen Mausklicks einfach das alte Design wieder einstellen. Wer nun ein wenig an seinem neuen Betriebssystem rumspielt, wird schnell die erste Fehlermeldung bekommen. Nun erscheint ein Fenster mit der Frage ob man einen Fehlerbericht an Microsoft senden will oder nicht. Ich habe meinerseits das Gefühl das diese Frage nur zu Spionagezwecke dient, da persönliche Daten bereits bei erscheinen des Fensters an Microsoft übermittelt werden (falls eine Internetverbindung besteht). Wer sich dann dennoch entscheidet einen Bericht zu senden, kann in der Regel sein Leben lang auf so etwas wie eine Antwort warten, ich habe bisher noch nie eine erlebt.
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IV. Einrichtung:
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Nun geht es darum ihre Hardware unter Windows einzurichten. In der Regel hat Windows Standart Treiber für ihre Hardware installiert, welche jedoch bereits veraltet sein dürften. Installieren Sie deshalb auch für ihre Grafikkarte die aktuellsten Treiber um die ganze Leistung zu entfalten (die Treiber können bis zu 40 % der Leistung ausmachen!). Die Einrichtung ihrer Internetverbindung dürfte kein Problem sein, Sie brauchen lediglich ihren Benutzernamen und die Rufnummer plus das passende Passwort. Falls ihr Modem oder ähnliches Verbindungsgerät nicht erkannt wird, müssen Sie einfach die passenden Treiber installieren. Sobald Ihre Internetverbindung nun eingerichtet ist können sie Problemlos mit 3 Klicks ins Internet (Start – Verbinden mit – Verbindung), was ich sehr komfortabel finde. Als Browser ist bereits der Internet Explorer vorinstalliert, als E-Mail Programm steht das alt bekannte Outlook-Express zur Verfügung. Die Installation von Computerspielen stellt in der Regel kein Problem dar, da DirectX 8.0b bereits vorinstalliert ist, ich empfehle trotzdem die Installation von DirectX 9.0b welche kostenlos im Internet verfügbar ist. Ältere Spiele, wie Comand and Conquer 1 laufen unter Windows XP nicht mehr. Wer die alten Klassiker unbedingt spielen will muss sich entweder einen passenden Emulator im Internet für seine Spiele suchen, oder sollte auf Windows 98 umsteigen. Für Sound und Videos ist der Windows-Mediaplayer bereits vorinstalliert.
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V. Sicherheit:
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Ich habe die Sicherheit bereits mehrmals angesprochen: Obwohl Microsoft ach so oft die Sicherheit ihres neusten Systems lobt, tauchen in den Nachrichten immer öfters Berichte auf, die Sicherheitslöcher von Windows XP aufdecken. Bestes Beispiel ist der W32.Blaster. Jeder der nicht eine halbwegs gute Firewall oder einen aktuellen Sicherheitspatch installiert hatte wurde infiziert. Microsoft stellt in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen Sicherheitspatche zur Verfügung, welche entweder automatisch von Windows gedownloadet werden können, oder aber unter Microsoft.com. Wer die Patche automatisch installieren lässt, lässt damit automatisch persönliche Daten zu Microsoft übermitteln. Ein weiteres großes Sicherheitsproblem ist der Internet Explorer. Es werden immer mehr Sicherheitslücken bekannt die auf ihn zurückzuführen sind. Ich empfehle daher einen alternativen Browser wie z.B. Mozilla Firebird zu installieren, da dieser meiner Meinung nach auch noch die besseren Funktionen bietet (wie z.B. die bereits integrierte Google-Searchbar). Wer sein Windowssystem möglichst spionagefrei haben will, sollte sich das kostenlose Programm XP-Antispy downloaden (wie bereits erwähnt). Wichtig für die Sicherheit ihres Computers ist eine aktuelle Firewall. Windows XP bietet standartmäßig eine Firewall an, welche jedoch sehr simpel ist. Ich empfehle daher ebenfalls eine extra Firewall zu downloaden wie z.B. ZoneAlarm (auch kostenlos). Weitere hohe Sicherheitsfaktoren stellen Alexa und der MSN Messanger dar, welche möglichst schnell deinstalliert werden sollten. Wer die Funktionen des Messangers trotzdem nutzen will, dem empfehle ich das Programm Trillian, welches ein Tool ist in dem ICQ, MSN, IRC und noch weiter Chatprogramme zusammengefügt sind.
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VI. Hardwarevorrausetzungen:
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Windows XP setzt 400 MHZ und 128 MB Arbeitsspeicher voraus. Trotzdem empfehle ich auf jeden Fall mindestens 256 MB RAM da Windows sehr viele System Ressourcen verbraucht. Alles in allem dürften die Systemvorrausetzungen das geringste Problem für die meisten User darstellen.
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VII. Alternative Betriebssysteme:
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Wer wirklich denkt Windows währe das einzige Betriebssystem hat sich mächtig geirrt. Linux ist heut zu Tage zu einer echten Alternative herangewachsen. Linux gibt es in verschiedenen Distributionen, wie z.B. Mandrake 9.1, RedHat oder SuSe 9.0. Anfängern empfehle ich SuSe 9.0 da es eine sehr gute Hardware Unterstützung bietet. SuSe ist für knapp 50 € in der Personal Edition verfügbar. Das praktische an so einem Paket ist, dass sehr viel Software kostenlos dabei ist. So ersetzen Kmail, OpenOffice.org und Co., locker die Windows Kontrahenten. Größtes Problem von Linux dürfte die fehlende Software Unterstützung sein, z.B. von Spielen. Wer sich jedoch ausgiebig mit Linux beschäftigt bringt im Prinzip alles zum Laufen. Mit bestimmten Programmen laufen auch die Spiele ohne Probleme. Außerdem wird Linux und fast all seine Software kostenlos im Internet angeboten. Außerdem herrscht keine Spionage und die Sicherheit ist 1000 mal größer als bei Windows. Probieren lohnt, auch wenn der Umstieg schwer sein kann. Zum Probieren kann man auch jederzeit Windows und Linux parallel laufen lassen, so dass bei jedem Systemstart ein Fenster mit einer Auswahl zwischen Linux und Windows erscheint.
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VIII. Preise:
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Die Home-Edition ist für 230 € verfügbar, die Professional Edition für knapp 300 €. Meiner Meinung nach ist der Preis viel zu hoch angesetzt. Immerhin gibt es Ermäßigungen für Schüler und Studenten. Es gibt ebenfalls die Möglichkeit die alte Windowsversion per Update zu Windows XP aufzurüsten. Die Update Version ist auch wiederum billiger.
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IX. Sonstiges und Fazit:
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Ansonsten währe noch das Service Pack 1 zu erwähnen. Es ist kostenlos verfügbar und beseitigt sehr viele Bugs und Sicherheitslücken von Windows XP.
Ausserdem ist noch wichtig zu erwähnen dass Programme wie Word oder Excel nicht im Windows Paket dabei sind.
Wer die Programme noch möchte muss sich nochmals für extra Geld das Office-Paket kaufen.
Meiner Meinung nach lohnt der Umstieg von den älteren Windows Versionen auf XP auf jeden Fall. Die Performance ist stark gestiegen und die Hardwareunterstützung ist auch sehr angewachsen. Trotz allem bleibt der schale Nachgeschmack von Sicherheitslücken, Spionage und einer Macht von Microsoft die schon Formen einer Diktatur annehmen. Die Professional Version lohnt sich für den normalen PC User auf keinen Fall, wenn, dann schon die Home Edition. Windows ist sehr schnell installiert und extrem einfach zu konfigurieren, eben genial für Einsteiger. Jedoch hat man das Gefühl dass Microsoft alles schön bunt macht und dafür die Sicherheit viel zu stark vernachlässigt. So freut sich der User anfangs über die vielen bunten Bildchen und muss am Ende doch feststellen dass es nur ein Scheinbild für all die Sicherheitslücken ist...
Anmerkung:
Ich werde diesen Artikel bei www.ciao.com sowie bei www.dooyoo.de und www.yopi.de veröffentlichen.
21 Bewertungen, 1 Kommentar
-
18.04.2006, 22:10 Uhr von Annabell234
Bewertung: sehr hilfreichsehr guter Bericht! :-) auf wiederlesen!
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