Philosophie Allgemein Testbericht

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Erfahrungsbericht von Abmuaksa

Einen Helden Liebt jeder

Pro:

+

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Hallo Yopis seid gegrüsst: Dies soll meine philosophische Einstellung wiedergeben:

Die Zeit ist aus dem Takt geraten.Siehe:derHeld kommt,um sie zurecht zu rücken.

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Der Mensch lebt in die Zukunft,blickt in die Vergangenheit.Die Gegenwart ist stets unerträglich.Das Jetzt - der Augenblick der Existenz - ist voller Leid und Leidenschaft. >>Morgen wird es besser sein - wie in der alten guten Zeit.<<

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Aus diesem Gegensatz erwächst >>der Held<<:aus der Vergangenheit stammend,an die Gegenwart gekettet,um die Zukunft zu formen.Der Held ist ein Paradigma der Zeit.

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Der Held ist einzigartig, doch nicht fremdartig. Er ist allein,doch nicht verlassen.Selbst wenn er völlig auf sich gestellt ist,fern seines Stammes,der Held kann nicht verlassen sein.Denn er stellt die Blüte seiner Rasse dar, er trägt den Samen der Zivilisation in sich.Der Held ist nicht primitiv.Er ist ursprünglich.Denkt an Aeneas.

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Der Held kommt aus der Barberei,um die Barberei zu vernichten.Seine ersten Schritte tat er weit weg von jenemuranfänglichem Schlick,aus dem seine Rasse entstand.So zerstört Beowulf Grendel und Grendels Muttertier.Mit aller barbarischen Wut seiner Rasse zerstört Beowulf die Barberei,die seine Rasse teuflisch umklammert.

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Beowulf tränkt den Bodenmit dem Blut seines Gegners.Der Same der zivilisation ist gesät.Die Tat in sich ist der Same.

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Der Held kann nicht nur einmal Handeln und damit am Ende sein.Er muss wieder und wieder und wieder handeln.Der Held ist ein unvollständiges Wort.

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Beowulf tötet den Drachen und wird selbst getötet.Sein Stamm überlebt.Er aber löst sich in den Flammen auf.Dies ist der zentrale Punkt des Helden:er ist sterblich.Alles was in ihm lebt,ist seiner Natur her seiner Rasse und ihrer Bestimmung.Er wird ein dürrer Ast am Baum seines Stammes.Ein Monument.Der Stamm
zieht weiter.Der Held bleibt zurück.

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Helden entstehen stets in der Vergangenheit.Lebende Helden gibt es nicht.Held ist ein Wort,dessen Inhalt vollendet ist.

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Selbst die Griechen ,die Helden erschufen wie sprühende Funken,glaubten,für sie sei das Zeitalter der Helden vorüber.

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Ein mutiger Mann,der tapfer für sein Land kämpft,ist kein Held.Er ist ein mutiger Mann.Der Held verteidigt den Geist seiner Rasse,kämpft allein und aus seinem eigenen Willen heraus.Er ist dazu verurteilt ein Held zu sein.Seinesgleichenkann man nich tvon der Strasse weg einberufen.

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Dschingis Khan baute eine Stadt auf Schädeln.

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Helden sind keine Menschenfreunde.Sie sind rassenbewusst.Sie zertrümmern die Kinderhirne ihrer Feinde an den Festungen ihres Stammes.

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Der Held ist exzentrisch,unnormal.Er kann in der Masse nicht untertauchen.Sein Gewicht treibt ihn an die Oberfläche.Der Geist seines Stames ist das Zentrum seiner Persönlichkeit.

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Der Held hat nichts mit Politik zutun - so wie Politik nichts mit Heldentum zu tun hat.

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Der Held kämpft für die Rasse und gegen die Massen.Die Massen verkümmern,sind zurückgeblieben.>>Held der Sowjetunion<< ist ein Widerspruch in Worten.

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Die Helden der Frühzeit werden mit Göttern verwechselt.>>Grosse Männer waren unter uns:die Götter wandelten in unserer Mitte<<:das ist ganz natürlich.Götter werden nach dem Bild des Menschen gemacht,Helden nach dem Bild der Götter:Horus,Osiris;Quetzalcoatl.

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Spätere Helden sind gereift,ihre Menschlichkeit ist grösser und bewegender als andere obskure Gottheiten: Hektor,König David,Cú,Chulainn,Beowulf,Siegfried.

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Gereifte Helden sind sterbliche,welche sterben und vergöttert werden: Hercules,Castor,Pollux,Arthur?

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Helden sind menschlich,weil sie danach streben mehr als menschlich zu sein.

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Es scheint ,dass alle legendären Helden auf echten,historischen estalten basieren - selbst der älteste von allen ,Gilgamesch.

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Helden entstehen,wenn ein Stamm bedroht wird oder selbst zur Bedrohung wird.Allein der triumpf bestimmt die Richtigkeit des Falls.Helden reagieren auf Bedrohung.

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Die Entwicklung eines Stammes verlangt nach Bedrohung.Bedrohung beschleunigt Heldentum.

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Helden entstanden erst spät.Rassische Identität entwickelte sich nur langsam in der Menschheit.Bei den Höhlenbewohnern gab es Genies.Aber keine Helden.

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Wirklich primitive Gesellschaften haben keine Helden.Helden sind ein Symptom der Veränderung,derVerteidigung der Stammes-Herrschaft,der Demonstration seiner Überlegenheit.Wenn der Held erscheint hat der Stamm den Kampf ums nackte Überleben bereits hinter sich;der Held verkörpert den Willen des Stammes.Der Held ist Historiker,der Geschichte macht.

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Wer sind die Helden der eskimos?

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Entwickelte Gesellschaften,die sich dem Wandel widersetzen,zeigen einen Mangel an Helden -die Ägypter zum Beispiel.

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Helden kennen keine Moral.Sie kennen nur das ,was da ist.Heroische Taten und Gerechtigkeit sind unvereinbare Begriffe.Was immer der Held auch tun mag,es ist gut.Helden sind der Beweis für das Wort >>Macht hat Recht<<.Die interessantesten heroischen Taten geschehen,wenn zwei Helden - der Geist zweier Rassen- aufeinanderprallen:Hektor und Achilles.David und Goliath.Die Geschichte kennt nur den Sieger.Tugendhaftigkeit ist das Aushängeschild des Besiegten.

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Alexander der Grossse ermordete seinen Vater.Wen kümmerts?Alexander ist ein Held.

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Shakespeare beschreibt Achilles als einen Feigling.Wen kümmerts Achilles ist ein Held.

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Helden sind mehr als nur Wilde,sie vermögen zu denken.Sie verkörpern den Aufstieg des Menschen über das Tier.Sie sind klug,gerissen,listig.Sie sind Hochstapler:Sie lügen,schwindeln und betrügen.Odysses.Sie müssen ihren Kopf durchsetzen,und sie tun es.

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Macht und Gewalt sind das Tägliche Brot des Helden.Lug und Betrug zergehen ihm auf der Zunge.

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Der Held kann ohne Bedrohung nicht existieren.Wennes sie nicht gibt,schafft er sie.Wäre Fafnir nicht gewesen,Siegfried hätte ihn erfunden.Cú Chulainn kämpfte mit der See.

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Der Held braucht eine feindliche Welt.Im Land wo Milch und Honig fliessen,hat man für Helden keine Verwendung.Der HEld zecht mit Dämonen.

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Der HEld züchtigt und eilt davon.Von dre Wiege bis zur Bahre beschreibt sein Weg einen weiten Bogen aus Terror,Mord,Verrat und Triumpf.Seine Untaten schaffen die Tugend seines Stammes.

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Männer brauchen Helden dringender als diese Männer brauchen.

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Gesellschaften im Niedergang sind besser von der Idee des Helden.Im Rom des Dritten Jahrhunderts gab es Herrscher,die sich als Hercules verkleideten,als ob ihr simples auftreten nicht seine 13.Aufgabe wäre.Helden-Besessenheit schlägt die Wunde aus der geistiges und rassisches Eunuchentum wuchert.

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Bericht über das 20.Jahrhundert:
Punkt1: Helden tummeln sich auf Fussballplätzen und beweisen ,dass alle Menschen gleich sind.Sie benutzen und machen Reklame für >>Pepsicola<<, unterzeichnen Verträge über zwei millionen Dollar,haben zwei Kinder,Zentralheizung und ein Album mit Zeitungsausschnitten.Man sieht ihre Köpfe bei Madame Tussaud.Sie sprechen ein erbärmliches Englisch.
Punkt2:Junge trifft Mädchen. Held Heiratet Heldin.

***

Ende

Euer Abmuaksa

11 Bewertungen, 3 Kommentare

  • DrKnickely

    03.05.2002, 20:25 Uhr von DrKnickely
    Bewertung: sehr hilfreich

    :) toll

  • leser@tte

    03.05.2002, 16:25 Uhr von leser@tte
    Bewertung: weniger hilfreich

    Sorry, aber wenn dies deine philosophische Einstellung wiedergeben soll habe ich sie wohl nicht verstanden...

  • Superbifi

    27.04.2002, 22:37 Uhr von Superbifi
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sehr gutes Gedicht. Grüße Terror