Philosophie Allgemein Testbericht

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Erfahrungsbericht von Indurus

Ehrlichkeit oder Genialität? - Was zum nachdenken...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Was ich in freien Stunden so alles hinterfragen kann ist eigentlich sagenhaft. Wie ich auf das so richtig gekommen bin, fragt mich nicht. Lest es und interpretiert hinein, was hineinzuinterpretieren ist. Mich würde interessieren, wie ihr das auffasst, ob es vertständlich ist, oder ob ich einfach zu große Gedankensprünge gemacht habe, und es für einen aussenstehenden einfach zu schwer ist, da mitzukommen:

"Dachte sich der Kolumnist und braute auf Gedankenbasis sein Süppchen zusammen: Man nehme ein momentan aktuelles Thema, ein Bild, das absolut nicht mit dem Thema in Verbindung zu bringen ist, und eine stupide, nicht denkende Leserschaft, die dieses Süppchen auch noch mit Genuß schlürft. Als dann die Greuelsbrühe fertig war zögerte er auch nicht lange, nahm seinen Computer zur Hand und digitalisierte sein betrügerisch-verschaukelndes Vorhaben. Auch der Radaktion gefiel die Idee sofort und sie gab dem trügerischen Plan grünes Licht zur Veröffentlichung. Kurzum, das Blatt verwendet schimpfliche Mittel um das angeschlagene Image aufzupolieren und der Konkurrenz davon zu eilen, doch da hat die verruchte Redaktion in ihrer Gesamtheit die Rechnung ohne den Wirten gemacht. Der Betrugsskandal wurde aufgedeckt und nun kommt die gesamte Wahrheit ans Licht. Nun, liebe Leserinnen und Leser, wie lautete die Moral von der Geschicht? Eine breite Leserschaft hat man, oder nicht(?). Und im Falle des "oder nichts" sollten die Verantwortlichen den Versuch den Ruf ihrer so geliebten, jedoch leider vom Layout her eher misslungenen, Nachrichtenquelle wieder herzustellen mittels Werbung, Munpropaganda oder sonstigen Mitteln tätigen, keinesfalls jedoch mit auf solch schandhaften Betrügereien basierenden Mitteln. Vermutlich erklingts nun wie "Nobody's perfect" aus ihrem Munde. Ein Argument, das ich persönlich mit dem Kontraargument "Nicht die Genialität, sondern die Ehrlichkeit macht den guten Menschen" dezent in seine Schranken zurückweisen kann. Ob nun aber das lange "Darüberhinwegphilosophieren" die geeignete Lösung für das mehr oder weniger große Problem mit dem Betrugsskandal ist, möge dahingestellt sein. Fest steht für mich allerdings auf alle Fälle, dass mich keine Nichtigkeit dazu bewogen hat dies zu schreiben. Denn wo würde das hinführen, wenn Betrug in unserem sozialen System als "Nichtigkeit" abgestempelt werden würde, es würde zu einer regelrechten Zertrümmerung desselben führen. Ehrlichkeit sollte immernoch als oberstes Gebot gelten, in der Mathematik wie auch in der Literatur und allen anderen Belangen, wobei mir bitte vergeben sei, wenn ich Informationstechnik zur modernen Literatur hinzuzähle. Ohne nun irgendwen auf irgendeine Art und (oder) Weise anschwärzen zu wollen möchte ich hiermit, liebe Leserinnen und Leser, liebe Kolleginnen und Kollegen, Konkurrentinnen und Konkurrenten, Freundinnen (*fg* ;-) und Freunde, Feindinnen und Feinde, an ihre Offenheit und Ehrlichkeit appelieren und hoffen, einen solch schockierenden Vorfall nicht mehr erleben zu müssen."

Na? ;-))))))

16 Bewertungen, 3 Kommentare

  • sylvia1983

    07.03.2002, 21:38 Uhr von sylvia1983
    Bewertung: sehr hilfreich

    wundervoller Bericht... so philosophisch...

  • Alusru

    06.03.2002, 21:49 Uhr von Alusru
    Bewertung: sehr hilfreich

    Du bist ja ein kleiner Philosoph, schön geschrieben Gruß uschi.

  • yvetteus

    05.03.2002, 20:28 Uhr von yvetteus
    Bewertung: sehr hilfreich

    regt zu nachdenken an