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Erfahrungsbericht von DieLilie

Wende der Politik

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Die Parteien in den 1870er Jahren und die Wende der Politik




Die Parteien haben 4 Hauptrichtungen, einmal die Liberalen, dann die Konservativen, den politischen katholismus (\"Zentrum\") und die Parteien der Arbeiterbewegung (Sozialdemokratie).

Sie wurden aus politischen Gruppierungen gebildet, seit den 1860er Jahren sind zu festen Parteien geworden. Jede Partei sind bestimmte Bevölkerungsgruppen und deren Interessen, die in abgegrenzten Grundsatzprogrammen fest gehalten wurden




Die Liberalen wurde 1861 die deutsche Fortschrittspartei, 1867 hat sich diese Partei in die Deutsche Fortschritspartei und der nationalen Partei gespaltet! Die Konservative Fraktionen wurden 1860 gespaltet in die Freikonservative Partei und in die Konservative Partei.

Die Sozialistische Partei war zunächst die Sozialdemokratische Arbeiterpartei Deutschlands (1869) und der Allgemeine Deutsche Arbeiterverein (1862). Seit 1875 gibt es nur noch die Sozialistische Arbeiterpartei. und seit 1891 die SPD.

Die Splitterparteien und die Minderheiten wurden per Wahlrecht möglich, sie waren auf bestimmte Regionen beschränkt gewesen. Und sie waren gegen Bismarck.






Stellung der Parteien im Deutschen reich:



Die Verfassung von 1871: Kein Parlamentarieschessystem geschaffen und deshalb haben Parteien keine Politische Verantwortung. Es gab weder eine Regierungspartei noch eine Opposition. Parteien brauchten nur Rücksicht auf ihre Wähler zu nehmen, und nicht auf die Interessen des Staates zu achten. Die Parteien konnten keine Regierungskoalition bilden (z.B.: heute -> SPD). Sie waren auch nicht gezwungen Kompromisse zu schließen, anderes Denkende waren die Feinde.



Viele Deutsche betrachteten die Parteien als Gefahr für das Reich. Politische debatten wurden als überflüssig betrachtet. Die Opposition wurde als Versuch die Autorität des Kaisers zu Untergraben gehalten. Bismarck selber verachtete die Parteien. Ihn war’s vollständig gleichgültig mit welcher Fraktion er zusammen arbeitet, so lange diese nur seine Staatsinteressen teilte.

Dabei ist er so vorgegangen, wenn er Mehrheit brauchte, war er bereit die Fraktion zu wechseln. Bis 1878 hat er sich im Wesentlichen auf die Nationalliberalen in der Politik gestützt, z.B.: im Kulturkampf gegen das Zentrum oder auch im Kampf gegen die Sozialdemokraten. 1878 wurde das Sozialistengesetz verlassen. Ab 1878 hat Bismarck den Kulturkampf beendet, weil er sich mehr aufs Zentrum stützen wollte, als es ihm darum ging Schutzzölle einzuführen. (Um sich gegen die billigen Getreideimporte aus den USA und aus Russland zu schützen.) Bismarck hoffte auf höhere Staatseinnahmen und hoffte, dass er die Zustimmung des Reichstags für die Steuereinnahmen nicht mehr brauchte.

Bismarcks Haltung zu den Schutzzöllen wurde wesentlich durch die neu entstandenen Interessenverbände (1. \"Central Verein Deutscher Industrieller, forderte Schutzzölle für Eisen; 2. \"Agrarier\", forderten Schutzzölle für Getreide).





Kulturkampf 1871-1878:

Bismarck versuchte die Stellung der Deutschenkirchen in Deutschland und den Zentrumsparteien zu schwächen. Dazu erließ er verschiedene Gesetze die die Wirkungsmöglichkeit der Kirche einschränkten.

z.B.: 1871 Kanzlerparagraphen, den Geistlichen wurde verboten Staatlicheangelegenheiten zu behandeln.

1872 Trennung von Schule und Kirche, Staatliche Aufsicht der Schulen

1874 Taufe, Trauung und Todesfall müssen beim Standesamt angezeigt werden.

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