Rostock Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von anaba25
Rostock, die Perle des Nordens
Pro:
viele Sehenswürdigkeiten, gute Verkehrsanbindung, nette Leute
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Yopi-User,
heute möchte ich Euch von meiner neuen Urlaubsliebe erzählen. Der schönen Stadt Rostock. Ich habe mich im Jahr 2003 in diese Stadt verliebt. Und jetzt werde ich Euch ein wenig erzählen wie es dazu kam. Wir machten Urlaub im schönen Kühlungsborn, da ich nun zum ersten Mal in meinem Leben gern die Ostsee sehen wollte, da ich noch nie das Vergnügen hatte die Brandung zu sehen, zu hören und zu fühlen. Da es an einem Tag nicht ganz so schönes Wetter war hatten wir uns vorgenommen nach Warnemünde zu fahren. Aber nicht wie gewöhnlich für uns mit Bus und Bahn, nein wie man das im Norden so macht mit dem Schiff, also legten wir mit der \"MS Baltica\" an der Seebrücke in Kühlungsborn ab. Und ich und meine Tochter waren begeistert von der Fahrt mit dem Schiff, meiner Frau ging es nicht so gut, da Sie Bus und Schiff fahren nicht verträgt. Aber was tut Sie nicht alles aus Liebe! So dauert es eine gute Stunde, ihr kam es bestimmt länger vor bis wir in Warnemünde anlegten. Das Wetter war ja anfangs nicht ganz
so gut, aber in Warnemünde schien die Sonne und Ihr ging es dann auch wieder besser. Wir flanierten dann über die wunderschöne Promenade, welche direkt am alten Strom liegt entlang und ich muß sagen, die kleinen Lädchen und das ganze Ambiente mit seinen Segelbooten, Yachten und den Fischern, hat mir echt imponiert. Man fühlte sich gleich irgendwie heimich. Natürlich gehört es bei einem Besuch in Warnemünde dazu ein leckeres Fischbrötchen zu essen, und ich muß sagen die sind an der Promenade einfach der Hammer, so etwas leckeres hatte ich schon lange nicht mehr gegessen. So ein richtig frisches Fischbrötchen kann man sich nicht entgehen lassen. Und das solltet ihr auch nicht. Ihr würdet etwas verpassen. Jedenfalls, war es dann so ,ich wollte jetzt unbedingt große Schiffe sehen das war für mich der eigentliche Antrieb. Und ich sollte meinen Wunsch erfüllt bekommen.
Schon bei der Ankunft in Warnemünde hatte ich diese großen Fähren, welche nach Schweden und Dänemark fahren gesehen und es faszinierte mich einfach, wie könne diese Kolosse eigentlich schwimmen. Und es ist für mich immer noch ein toller Anblick. Also machte meine Familie und ich mich auf zum Passagierkai des Hafens, weil dort laut Internet der Luxusliner \"Caronia\" festgemacht haben sollte und eine
stolze Länge von 191 m aufweisen sollte. Das war für mich als altes Landei unvorstellbar ein Stahlkoloß, welches 191 m lang sein sollte nicht untergehen sollte. Als wir nun einen Fußmarsch von guten 10 Minuten hinter uns hatten, konnte man Sie schon von weiten sehen und ich war begeistert. Schon aus der Ferne, konnte man Ihre majestätische Form und Ihre Größe erahnen. Aber als ich dann direkt vor diesem Schiff stand, fehlten mir einfach die Worte. Ich hatte ein unheimliches kribbeln im Bauch und konnte garnicht genug fotografieren. Wenn man die kleinen Menschen nebend diesem Riesen
Schiff sah konnte man erst diese unvorstellbare Größe realisieren. Meiner Frau gefiel es garnicht. Aber ich bin ehrlich, daß war mir in diesem Moment egal! :o) Sie mag es mir verzeihen. Und dann noch, der Zufall will es, kreuzt gerade eine Scandline an der Caronia vorbei und diese beiden Schiffe,
unterschiedlicher kann es nicht sein, eine Fähre und ein Luxusliner. Ein wahrhaft geniales Bild. Ich versuchte dann meine Frau noch zu überreden, ob wir nicht noch eine Hafenrundfahrt machen wollen. Aber da war nix zu wollen. Ich kann Sie ja auch verstehen. Also ließ ich locker und wir machten
dann das was meine Frau gern tut, wir flanierten nach Rostock. Und ich muß sagen ich bin ihr garnicht böse, weil Rostock eine so schöne Stadt ist. So daß es mir nicht schwer fiel mich von Warnemünde und den großen Schiffen zu trennen. Wir fuhren also mit der S-Bahn von Warnemünde nach Rostock um
von dort aus dann eine \"kleine\" Erkundungstour durch die Stadt zu unternehmen und hatten somit gleich noch die Möglichkeit die öffentlichen Verkehrsmittel zu testen, da wir kein Auto besitzen. Und ich muß sagen ich bin begeistert. Direkt unter dem Hauptbahnhof befindet sich der direkte Anschluß an das
Netz des Nahverkehrs. Einfach eine Etage tiefer mit dem Fahrstuhl und schon kommt man an alle wichtigen Punkte der Stadt mit der Straßenbahn. Also ab in die Straßenbahn und ins Zentrum. Und ich muß ja gestehen, ich bin so ein Tourist, der immer sämtliche Kirchen in einer Stadt sehen muß. Ich kann
Euch nicht sagen warum, aber diese Bauwerke faszinieren mich einfach und ich fühl mich immer richtig wohl in diesen Gotteshäusern. Somit war unser erster Anlaufpunkt natürlich die Bekannte St-Marien-Kirche zu Rostock. Leider wurde Sie zu dem Zeitpunkt als wir dort waren im Aussenbereich restauriert, so daß Sie uns nicht in Iherem normalen Anzug begrüßen konnte, sondern nur eingepackt in Baufolie. Aber dafür konnte mich der Innenraum der Kirche absolut entschädigen. Es gibt sehr viel im Inneren zu besichtigen, hier eine kleine Auswahl:
1. Die Orgel:
Diese Orgel ist eine der größten, die ich je in einer Kirche gesehen habe und ich war einfach gebannt beim Anblick eines solchen großen Orgelbaus. Im Prospekt kann man dann lesen, das die Orgel von Paul-Schmidt aus dem Jahre 1770 stammt, was aber nicht ganz stimmt. Das ganze Pfeifenmaterial und spieltechnischen Vorrichtungen wurden erst danach gebaut.
2. Der Taufkessel:
Dieser bronzene Kessel wurde laut Inschrift am 2. April 1290 zum ersten Mal in Gebrauch genommen und ist somit das älteste Stück, welches sich in St.-Marien befindet. Der Kessel wird von den 4 Elementen getragen, welche hier als 4 bärtige Männer dargestellt werden. Der Mittelteil stellt das Leben Christi sehr anschaulich dar. Gekrönt wird das ganze durch einen Adler, welcher den Schutz Gottes darstellen soll.
3. Die Kanzel:
Ich finde eine der schönsten und künstlerischsten Kanzeln. Sie wurde im Jahre 1574 gefertigt. Sie zeigt sehr schöne plastische Darstellungen aus dem Leben Christi. Das Lesepult wird durch einen Pelikan gehalten, welcher das Symboltier für den Tod Jesu ist.
4. Hauptaltar:
Der heutige Hauptaltar stammt aus dem Jahr 1721 und ist 20 Meter hoch und aus Holz gefertigt. Man sieht auf ihm 3 Gemälde, welche das Abendmahl, die Auferstehung Christi und die Ausgießung des heiligen Geistes darstellen.
5. Astronomische Uhr:
So eine Uhr hatte ich noch nie gesehen und deswegen war es für mich etwas ganz besonderes, so ein Kunstwerk einmal sehen zu können. Sie wurde im Jahre 1472 von Hans Düringer erschaffen und enthält heute noch im Hauptwerk die originalen Bauteile. Sie wird auch heute noch jeden Tag von Hand
aufgezogen.
Besucherinformationen:
Mai-September:
Mo - Sa: 10.00 - 18.00 Uhr sonn- & feiertags:
11.15 - 17.00 Uhr
Oktober-April:
Mo - Sa: 10.00 - 12.15 Uhr und 14.00 - 16.00 Uhr
sonn- & feiertags:
11.15 - 12.15 Uhr
Eintritt wird nicht erhoben, aber eine Spende wird dankend angenommen.
Nachdem wir wohl die bekannteste Kirche in Rostock besucht hatten, hieß es erst einmal etwas essen. Und da muß ich sagen, hat man in Rostock wohl eine sehr große Auswahl an Restaurants und Gaststätten für jeden Geldbeutel und Geschmack. Eine besondere Empfehlung kann ich jetzt nicht aussprechen. Da wir nur einen kleinen Snack eingenommen haben und dann unsere Erkundungstour weiter fortsetzten.
Zweiter Halt die St.-Petri-Kirche in Rostock. Peinlicher Auftritt im Gotteshaus.
Leider wurde auch diese Kirche gerade restauriert von außen, so daß man sie nicht in Ihrer vollen Schönheit bewundern konnte, aber wieder wurde man im Inneren dafür mit wunderschönen Gemälden der Christlichen Geschichte belohnt. Jedoch hätte ich diese beinahe nicht anschauen können, da ich dort gegen eine durchsichtige Tür gelaufen bin. Man muß dazu sagen, ich bin stark sehbehindert,
so daß dies für mich eine ganz tückische Falle war!
In dieser Kirche ist ein besonderer Augenschmaus, das Stations-Relief \"Christus vor Pilatus\". Auch besonders sehenswert sind die 17 Meter hohen Fenster mit Ihren
christlichen Darstellungen. Der Altar und Leuchter sind auch sehr schön anzusehen.
Dann hatten wir erst einmal genug Kultur getankt und entschlossen uns dann noch eine kleine Shopping-
Tour über die Kröpeliner Straße, einer breiten Promenade, wo ich denke für jeden etwas zu finden ist, sei es Shopping, Essen oder einfach nur Entspannung in einem Cafè suchend. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Und wenn man am Ende der Kröpeliner Straße angekommen ist, findet man auch gleich noch
die wunderschöne Universität in Rostock, welche in einem alten wunderschönen Gebäude sitzt, direkt neben dem Kloster zum Heiligen Kreuz. Diese ist mit seinen kleinen Gebäuden und seiner gut erhaltenen Klostermauer auch ein sehr schöner Ausflugspunkt in Rostock. Jedoch reicht ein halber Tag, so wie er uns zur Verfügung stand nicht aus alles zu besuchen, was man gern besuchen würde.
>>>Meine Meinung<<<
Rostock ist nicht nur etwas für kulturbesessene, wie uns sondern bietet auch Leuten die gern shoppen oder Entspannung suchen gute Möglichkeiten. Es gibt eine Vielzahl von wunderschönen kleinen Geschäften mit Souveniers und anderen wunderschönen Dingen. Man sollte unbedingt auch Warnemünde besuchen, da dieses Seebad mit seiner direkten Lage am Alten Strom wunderschön anzuschauen ist und vor allem leckere Fischbrötchen dort zu kaufen sind. Man sollte sich auf jedenfall im Internet kundig machen ob zu dem Zeitpunkt, wenn man sich in Warnemünde befindet einer der großen Luxusliner angelegt hat. Da es bestimmt für jeden ein besonderes Erlebnis ist ein solches großes Schiff in Natura sehen zu können. Für mich als Mensch ohne Auto spielt eine große Rolle, das ich an sämtliche relevante Punkte mit öffentlichen Verkehrsmitteln gelange. Dies ist in Rostock und Warnemünde auf jedenfall gegeben.
>>>Fazit<<<
Ein Besuch Rostocks und Warnemünde lohnt sich für jedermann, schon allein wegen der guten Seeluft. Die Menschen im Norden sind ein ganz besonderer Schlag und nehmen selbst Touristen sehr freundlich auf.
Ahoi sagt Andi (die_leseratte)
Ich freue mich auf Kommentare und Bewertungen.
heute möchte ich Euch von meiner neuen Urlaubsliebe erzählen. Der schönen Stadt Rostock. Ich habe mich im Jahr 2003 in diese Stadt verliebt. Und jetzt werde ich Euch ein wenig erzählen wie es dazu kam. Wir machten Urlaub im schönen Kühlungsborn, da ich nun zum ersten Mal in meinem Leben gern die Ostsee sehen wollte, da ich noch nie das Vergnügen hatte die Brandung zu sehen, zu hören und zu fühlen. Da es an einem Tag nicht ganz so schönes Wetter war hatten wir uns vorgenommen nach Warnemünde zu fahren. Aber nicht wie gewöhnlich für uns mit Bus und Bahn, nein wie man das im Norden so macht mit dem Schiff, also legten wir mit der \"MS Baltica\" an der Seebrücke in Kühlungsborn ab. Und ich und meine Tochter waren begeistert von der Fahrt mit dem Schiff, meiner Frau ging es nicht so gut, da Sie Bus und Schiff fahren nicht verträgt. Aber was tut Sie nicht alles aus Liebe! So dauert es eine gute Stunde, ihr kam es bestimmt länger vor bis wir in Warnemünde anlegten. Das Wetter war ja anfangs nicht ganz
so gut, aber in Warnemünde schien die Sonne und Ihr ging es dann auch wieder besser. Wir flanierten dann über die wunderschöne Promenade, welche direkt am alten Strom liegt entlang und ich muß sagen, die kleinen Lädchen und das ganze Ambiente mit seinen Segelbooten, Yachten und den Fischern, hat mir echt imponiert. Man fühlte sich gleich irgendwie heimich. Natürlich gehört es bei einem Besuch in Warnemünde dazu ein leckeres Fischbrötchen zu essen, und ich muß sagen die sind an der Promenade einfach der Hammer, so etwas leckeres hatte ich schon lange nicht mehr gegessen. So ein richtig frisches Fischbrötchen kann man sich nicht entgehen lassen. Und das solltet ihr auch nicht. Ihr würdet etwas verpassen. Jedenfalls, war es dann so ,ich wollte jetzt unbedingt große Schiffe sehen das war für mich der eigentliche Antrieb. Und ich sollte meinen Wunsch erfüllt bekommen.
Schon bei der Ankunft in Warnemünde hatte ich diese großen Fähren, welche nach Schweden und Dänemark fahren gesehen und es faszinierte mich einfach, wie könne diese Kolosse eigentlich schwimmen. Und es ist für mich immer noch ein toller Anblick. Also machte meine Familie und ich mich auf zum Passagierkai des Hafens, weil dort laut Internet der Luxusliner \"Caronia\" festgemacht haben sollte und eine
stolze Länge von 191 m aufweisen sollte. Das war für mich als altes Landei unvorstellbar ein Stahlkoloß, welches 191 m lang sein sollte nicht untergehen sollte. Als wir nun einen Fußmarsch von guten 10 Minuten hinter uns hatten, konnte man Sie schon von weiten sehen und ich war begeistert. Schon aus der Ferne, konnte man Ihre majestätische Form und Ihre Größe erahnen. Aber als ich dann direkt vor diesem Schiff stand, fehlten mir einfach die Worte. Ich hatte ein unheimliches kribbeln im Bauch und konnte garnicht genug fotografieren. Wenn man die kleinen Menschen nebend diesem Riesen
Schiff sah konnte man erst diese unvorstellbare Größe realisieren. Meiner Frau gefiel es garnicht. Aber ich bin ehrlich, daß war mir in diesem Moment egal! :o) Sie mag es mir verzeihen. Und dann noch, der Zufall will es, kreuzt gerade eine Scandline an der Caronia vorbei und diese beiden Schiffe,
unterschiedlicher kann es nicht sein, eine Fähre und ein Luxusliner. Ein wahrhaft geniales Bild. Ich versuchte dann meine Frau noch zu überreden, ob wir nicht noch eine Hafenrundfahrt machen wollen. Aber da war nix zu wollen. Ich kann Sie ja auch verstehen. Also ließ ich locker und wir machten
dann das was meine Frau gern tut, wir flanierten nach Rostock. Und ich muß sagen ich bin ihr garnicht böse, weil Rostock eine so schöne Stadt ist. So daß es mir nicht schwer fiel mich von Warnemünde und den großen Schiffen zu trennen. Wir fuhren also mit der S-Bahn von Warnemünde nach Rostock um
von dort aus dann eine \"kleine\" Erkundungstour durch die Stadt zu unternehmen und hatten somit gleich noch die Möglichkeit die öffentlichen Verkehrsmittel zu testen, da wir kein Auto besitzen. Und ich muß sagen ich bin begeistert. Direkt unter dem Hauptbahnhof befindet sich der direkte Anschluß an das
Netz des Nahverkehrs. Einfach eine Etage tiefer mit dem Fahrstuhl und schon kommt man an alle wichtigen Punkte der Stadt mit der Straßenbahn. Also ab in die Straßenbahn und ins Zentrum. Und ich muß ja gestehen, ich bin so ein Tourist, der immer sämtliche Kirchen in einer Stadt sehen muß. Ich kann
Euch nicht sagen warum, aber diese Bauwerke faszinieren mich einfach und ich fühl mich immer richtig wohl in diesen Gotteshäusern. Somit war unser erster Anlaufpunkt natürlich die Bekannte St-Marien-Kirche zu Rostock. Leider wurde Sie zu dem Zeitpunkt als wir dort waren im Aussenbereich restauriert, so daß Sie uns nicht in Iherem normalen Anzug begrüßen konnte, sondern nur eingepackt in Baufolie. Aber dafür konnte mich der Innenraum der Kirche absolut entschädigen. Es gibt sehr viel im Inneren zu besichtigen, hier eine kleine Auswahl:
1. Die Orgel:
Diese Orgel ist eine der größten, die ich je in einer Kirche gesehen habe und ich war einfach gebannt beim Anblick eines solchen großen Orgelbaus. Im Prospekt kann man dann lesen, das die Orgel von Paul-Schmidt aus dem Jahre 1770 stammt, was aber nicht ganz stimmt. Das ganze Pfeifenmaterial und spieltechnischen Vorrichtungen wurden erst danach gebaut.
2. Der Taufkessel:
Dieser bronzene Kessel wurde laut Inschrift am 2. April 1290 zum ersten Mal in Gebrauch genommen und ist somit das älteste Stück, welches sich in St.-Marien befindet. Der Kessel wird von den 4 Elementen getragen, welche hier als 4 bärtige Männer dargestellt werden. Der Mittelteil stellt das Leben Christi sehr anschaulich dar. Gekrönt wird das ganze durch einen Adler, welcher den Schutz Gottes darstellen soll.
3. Die Kanzel:
Ich finde eine der schönsten und künstlerischsten Kanzeln. Sie wurde im Jahre 1574 gefertigt. Sie zeigt sehr schöne plastische Darstellungen aus dem Leben Christi. Das Lesepult wird durch einen Pelikan gehalten, welcher das Symboltier für den Tod Jesu ist.
4. Hauptaltar:
Der heutige Hauptaltar stammt aus dem Jahr 1721 und ist 20 Meter hoch und aus Holz gefertigt. Man sieht auf ihm 3 Gemälde, welche das Abendmahl, die Auferstehung Christi und die Ausgießung des heiligen Geistes darstellen.
5. Astronomische Uhr:
So eine Uhr hatte ich noch nie gesehen und deswegen war es für mich etwas ganz besonderes, so ein Kunstwerk einmal sehen zu können. Sie wurde im Jahre 1472 von Hans Düringer erschaffen und enthält heute noch im Hauptwerk die originalen Bauteile. Sie wird auch heute noch jeden Tag von Hand
aufgezogen.
Besucherinformationen:
Mai-September:
Mo - Sa: 10.00 - 18.00 Uhr sonn- & feiertags:
11.15 - 17.00 Uhr
Oktober-April:
Mo - Sa: 10.00 - 12.15 Uhr und 14.00 - 16.00 Uhr
sonn- & feiertags:
11.15 - 12.15 Uhr
Eintritt wird nicht erhoben, aber eine Spende wird dankend angenommen.
Nachdem wir wohl die bekannteste Kirche in Rostock besucht hatten, hieß es erst einmal etwas essen. Und da muß ich sagen, hat man in Rostock wohl eine sehr große Auswahl an Restaurants und Gaststätten für jeden Geldbeutel und Geschmack. Eine besondere Empfehlung kann ich jetzt nicht aussprechen. Da wir nur einen kleinen Snack eingenommen haben und dann unsere Erkundungstour weiter fortsetzten.
Zweiter Halt die St.-Petri-Kirche in Rostock. Peinlicher Auftritt im Gotteshaus.
Leider wurde auch diese Kirche gerade restauriert von außen, so daß man sie nicht in Ihrer vollen Schönheit bewundern konnte, aber wieder wurde man im Inneren dafür mit wunderschönen Gemälden der Christlichen Geschichte belohnt. Jedoch hätte ich diese beinahe nicht anschauen können, da ich dort gegen eine durchsichtige Tür gelaufen bin. Man muß dazu sagen, ich bin stark sehbehindert,
so daß dies für mich eine ganz tückische Falle war!
In dieser Kirche ist ein besonderer Augenschmaus, das Stations-Relief \"Christus vor Pilatus\". Auch besonders sehenswert sind die 17 Meter hohen Fenster mit Ihren
christlichen Darstellungen. Der Altar und Leuchter sind auch sehr schön anzusehen.
Dann hatten wir erst einmal genug Kultur getankt und entschlossen uns dann noch eine kleine Shopping-
Tour über die Kröpeliner Straße, einer breiten Promenade, wo ich denke für jeden etwas zu finden ist, sei es Shopping, Essen oder einfach nur Entspannung in einem Cafè suchend. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Und wenn man am Ende der Kröpeliner Straße angekommen ist, findet man auch gleich noch
die wunderschöne Universität in Rostock, welche in einem alten wunderschönen Gebäude sitzt, direkt neben dem Kloster zum Heiligen Kreuz. Diese ist mit seinen kleinen Gebäuden und seiner gut erhaltenen Klostermauer auch ein sehr schöner Ausflugspunkt in Rostock. Jedoch reicht ein halber Tag, so wie er uns zur Verfügung stand nicht aus alles zu besuchen, was man gern besuchen würde.
>>>Meine Meinung<<<
Rostock ist nicht nur etwas für kulturbesessene, wie uns sondern bietet auch Leuten die gern shoppen oder Entspannung suchen gute Möglichkeiten. Es gibt eine Vielzahl von wunderschönen kleinen Geschäften mit Souveniers und anderen wunderschönen Dingen. Man sollte unbedingt auch Warnemünde besuchen, da dieses Seebad mit seiner direkten Lage am Alten Strom wunderschön anzuschauen ist und vor allem leckere Fischbrötchen dort zu kaufen sind. Man sollte sich auf jedenfall im Internet kundig machen ob zu dem Zeitpunkt, wenn man sich in Warnemünde befindet einer der großen Luxusliner angelegt hat. Da es bestimmt für jeden ein besonderes Erlebnis ist ein solches großes Schiff in Natura sehen zu können. Für mich als Mensch ohne Auto spielt eine große Rolle, das ich an sämtliche relevante Punkte mit öffentlichen Verkehrsmitteln gelange. Dies ist in Rostock und Warnemünde auf jedenfall gegeben.
>>>Fazit<<<
Ein Besuch Rostocks und Warnemünde lohnt sich für jedermann, schon allein wegen der guten Seeluft. Die Menschen im Norden sind ein ganz besonderer Schlag und nehmen selbst Touristen sehr freundlich auf.
Ahoi sagt Andi (die_leseratte)
Ich freue mich auf Kommentare und Bewertungen.
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