Samaria Schlucht Testbericht

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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Tammy1977
eigentlich unbeschreiblich..(2.Kretabericht)
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Inhalt:
*~~ Vorwort ~~*
*~~ Tagebuchnotizen ~~*
*~~ Was braucht man?*
*~~ Kurz - Info zur Samaria – Schlucht ~~*
*~~ Öffnungszeiten ~~*
*~~ Preis ~~*
*~~ Möglichkeiten ~~*
*~~ Fazit ~~*
------------------------------------------
Hallo Ihr,
wie versprochen kommt hier ein weiterer Teil meines Kreta - Urlaubes in diesem Sommer.
Dieses mal ist aber ein fünf Sterne Thema wie Ihr sehen könnt.
Wer Kreta besucht und diese einmalig schöne Schlucht nicht „mitnimmt“ hat etwas verpasst!
Kleiner Tip vorweg: Die Eintrittskarte besteht aus drei Teilen.
Das erste Teil wird beim Eintritt abgerissen, das Teil mit der Mini-Schluchtkarte bzw. Rastplatzinfos ist für Euch und das dritte Teil müsst ihr beim Ausgang abgeben. So möchten die Parkwächter den Überblick haben, ob abends auch jeder draussen ist, da Übernachten in der Schlucht verboten ist.
*~~ Hier meine Tagebuchnotizen: ~~*
Mittwoch, 04.09.2002
3. 45 Uhr:
Der Wecker läutet den Start zu unserem Wandertag.
Irgendwie sind wir noch nicht wir selbst.
4.30 Uhr:
Das Frühstück ist serviert. Na herrlich, unsere Lunchpakete wurden vergessen :-(
Kann ja nur besser werden.
4.45 Uhr:
Der Bus kommt uns abholen (Abfahrt von Sissi) , die Klimaanlage läuft auf volle Pulle und es ist tierisch kalt. Wir werden wach.
Die Busfahrt zieht sich ellenlang hin. Hotels, Dörfer und Strände ziehen an uns vorbei. Alles schläft noch, werden wir am Ende sagen können es hat sich gelohnt?
Zwischenstopp an einer Busstation, juhu, hier gibt es Verpflegung zu kaufen :- ) , nur schlappe 2 Euro ein Brötchen :- o , aber wer will schon verhungern?!
10.30 Uhr:
Alles hat ein Ende, so auch diese Busfahrt. Für 3,50 Euro bekommen wir unsere Eintrittskarte. Ausführlich erzählt die Reiseleiterin, dass diese Wanderung nichts für Leute mit Bandscheibenvorfall, Knieschwächen, etc. ist, da sie ganz schön aufs Knie geht!
Ich „höre nicht hin“ und ziehe mir erst einmal meine Kniebandage an ;-) Ein kurzer Blick in unseren Rucksack, ja Pillen für den „Schmerzfall“ sind dabei und es kann losgehen! So schnell kann man mich von nichts abhalten, was ich mal geplant habe wird durchgezogen.
Der Eingang befindet sich auf 2000m Höhe, hier kann es schon mal frischer sein meint die Reiseleiterin und es sind tatsächlich einige Wolken am Himmel zu sehen.
Die Wanderung macht man „alleine“ und trifft sich unten wieder mit der Reiseleitung.
Nun geht es 16 km abwärts bis zur Küste des Libyschen Meeres.
Nach den ersten paar Metern schau ich mich etwas um. Wahnsinn, eine ganz andere Welt gegenüber dem restlichen Kreta tut sich da auf. Die Aussicht ist herrlich. Was die Augen mehr erfreut ist die Tatsache, dass hier keine Olivenbäume wachsen, sondernden schöne Zypressen und andere 450 Pflanzenarten, darunter auch 70 endemische Arten.
Ich komme mir, abgesehen von den Pflanzenarten, vor wie in den Bergen von Österreich oder Bayern. Heidi konnte ich aber nirgends finden ;-)
Die ersten 3,5 km kommen wir zügig voran, es geht 800m steil bergab und man muss vorsichtig schauen wie man läuft, auch wenn es ein Holzgerüst gibt.
Irgendwann beginnt dann doch mein Knie sich zu melden, am schlimmsten Punkt entscheide ich mich eine Schmerztablette zu nehmen. Aber ich nehme auf der Wanderung eher wenig, denn ein wenig muss ich ja aushalten können, damit ich merke wie es meinem Knie geht....wie heisst es so schön: Was uns nicht tötet macht uns stark....oder so ähnlich.
Passend zum Thema : Wir sehen Frauen in Sandalen bzw. Strandschuhe, ob die nicht etwas verwechselt haben? Eine Dame mit solchen Schuhen fällt hin und haut sich ihr Knie blutig...und geht weiter. Also manchmal verstehe ich die Eitelkeit mancher Frauen nicht und laufe mit meinen „Sexy-grünen“ Wanderschuhe an denen vorbei.
Zurück zu Schlucht.
Hier gibt es keine Tavernen oder Restaurants. Sondern nur Natur. Eine Flasche Wasser reicht aber vollkommen aus, da es viele Quellen mit Trinkwasser gibt, wo man die Flasche auffüllen kann.
Oft überquert man auch deren Wasserlauf über Steine.
Man kann sich hier so gut wie nicht verlaufen und teilweise läuft man, trotz 3000 Besucher am Tag, alleine.
In der Schlucht kommt man an mindestens 5 WC`s vorbei und auch Feuerlöschstellen gibt es alle paar Km!
Es darf wegen der grossen Brandgefahr nicht während der Wanderung geraucht werden. Aber an den grösseren Rastplätzen können Raucher ihrer Sucht erliegen. Baden in dem Fluss ist verboten (da Trinkwasser), auch wenn es sehr dazu einlädt...
Papierkörbe findet man viele und die Umwelt bleibt grössten Teils verschont. (was man sonst nicht über Kreta sagen kann).
Irgendwann erreichen wir den verlassenen Ort Samaria, der der Schlucht den Namen gab. Hier treffen wir auch die Kri Kri, (Bergziege) die gar nicht uninteressiert an Besuchern (bzw. deren Proviant) ist.
In mir wächst der Hunger auf eine leckere Gyros Pita und dieser Hunger treibt mich trotz Schmerzen weiter *lach*.
Ein paar Km weiter erreichen wir die engste Stelle der Schlucht (der womöglichst am meisten fotografierten Stelle der Schlucht).
Hier geht es über einen Holzsteg.
Dann gingen wir über trockenes Geröll weiter.
Und dann irgendwann sahen wir das Meer in der Ferne! Herrlich dieser Anblick, man hatte es geschafft.
Ich freute mich auf Gyros Pita und ging freudig in eine Taverne. Pustekuchen, war schon alles leer! Wir kamen zu spät, andere Touristen waren schneller. In den anderen Restaurants wars nicht anders :- (
Also haben wir uns ein Eis gekauft, besser als nichts!
Die Bucht des Ortes Agia Roumeli sieht toll aus, aber leider hatten wir nicht mehr viel Zeit zum Baden, also haben wir nur geschaut.
18 Uhr
Die Fähre (einzige Verbindung zu anderen Orten) legt an und wir steigen ein. Noch ein letzter Blick zur Schlucht und das Schiff legt ab.
*~~ Was braucht man? ~~*
Eine Flasche Trinkwasser, Essen, Sonnenhut bzw. Cap, feste Schuhe (am besten sogar Wanderschuhe!).
*~~ Kurz - Info zur Samaria - Schlucht: ~~*
- längste und tiefste Schlucht Europas.
- durchschneidet Felswände einer Höhe von 200 – 1000 m
- Ist ein Naturschutzpark
- entstand vor ca. 14 Mio. Jahren
- hier hat die kretische Bergziege Kri Kri ihre Heimat.
- die breiteste Stelle ist 300m und die schmalste 3,5m
- Wanderung dauert ca. 5-7 Std.
*~~ Öffnungszeiten ~~*
Anfang Mai bis Oktober täglich 6-16 Uhr
*~~ Preis ~~*
Eintritt: 3,50 Euro
Hin- und Rückfahrt mit Bus (über Alltours): 52 Euro p.P.
*~~ Möglichkeiten ~~*
Ihr könnt wählen zwischen der langen oder der einfachen Tor.
Bei der langen Tour wandert Ihr einmal durch (wie ich) und bei der einfachen Tour wandert Ihr am unteren Teil entlang, d.h. vom Meer bis zur bekannten „eisernen Pforte“ und zurück.
*~~ Fazit ~~*
Es ist schwierig dieses Erlebnis in Worten zu fassen. Am Ende bleibt die schöne Erinnerung an das gesehene und auch der Stolz es geschafft zu haben. Ich glaube meine Meinung kommt in meinem Tagebucheintrag gut zur Geltung. Ich kann Euch diesen Trip nur empfehlen. Fotos von dieser Gegend kann man bald auf meiner HP betrachten.
~~*~~*~~*~~*~~*~~*~~*~~*~~*~~*~~*~~*~~*~~*~~*~~*~~
Bis denn, ich hoffe der Bericht war interessant,
Eure Tammy1977.
*~~ Vorwort ~~*
*~~ Tagebuchnotizen ~~*
*~~ Was braucht man?*
*~~ Kurz - Info zur Samaria – Schlucht ~~*
*~~ Öffnungszeiten ~~*
*~~ Preis ~~*
*~~ Möglichkeiten ~~*
*~~ Fazit ~~*
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Hallo Ihr,
wie versprochen kommt hier ein weiterer Teil meines Kreta - Urlaubes in diesem Sommer.
Dieses mal ist aber ein fünf Sterne Thema wie Ihr sehen könnt.
Wer Kreta besucht und diese einmalig schöne Schlucht nicht „mitnimmt“ hat etwas verpasst!
Kleiner Tip vorweg: Die Eintrittskarte besteht aus drei Teilen.
Das erste Teil wird beim Eintritt abgerissen, das Teil mit der Mini-Schluchtkarte bzw. Rastplatzinfos ist für Euch und das dritte Teil müsst ihr beim Ausgang abgeben. So möchten die Parkwächter den Überblick haben, ob abends auch jeder draussen ist, da Übernachten in der Schlucht verboten ist.
*~~ Hier meine Tagebuchnotizen: ~~*
Mittwoch, 04.09.2002
3. 45 Uhr:
Der Wecker läutet den Start zu unserem Wandertag.
Irgendwie sind wir noch nicht wir selbst.
4.30 Uhr:
Das Frühstück ist serviert. Na herrlich, unsere Lunchpakete wurden vergessen :-(
Kann ja nur besser werden.
4.45 Uhr:
Der Bus kommt uns abholen (Abfahrt von Sissi) , die Klimaanlage läuft auf volle Pulle und es ist tierisch kalt. Wir werden wach.
Die Busfahrt zieht sich ellenlang hin. Hotels, Dörfer und Strände ziehen an uns vorbei. Alles schläft noch, werden wir am Ende sagen können es hat sich gelohnt?
Zwischenstopp an einer Busstation, juhu, hier gibt es Verpflegung zu kaufen :- ) , nur schlappe 2 Euro ein Brötchen :- o , aber wer will schon verhungern?!
10.30 Uhr:
Alles hat ein Ende, so auch diese Busfahrt. Für 3,50 Euro bekommen wir unsere Eintrittskarte. Ausführlich erzählt die Reiseleiterin, dass diese Wanderung nichts für Leute mit Bandscheibenvorfall, Knieschwächen, etc. ist, da sie ganz schön aufs Knie geht!
Ich „höre nicht hin“ und ziehe mir erst einmal meine Kniebandage an ;-) Ein kurzer Blick in unseren Rucksack, ja Pillen für den „Schmerzfall“ sind dabei und es kann losgehen! So schnell kann man mich von nichts abhalten, was ich mal geplant habe wird durchgezogen.
Der Eingang befindet sich auf 2000m Höhe, hier kann es schon mal frischer sein meint die Reiseleiterin und es sind tatsächlich einige Wolken am Himmel zu sehen.
Die Wanderung macht man „alleine“ und trifft sich unten wieder mit der Reiseleitung.
Nun geht es 16 km abwärts bis zur Küste des Libyschen Meeres.
Nach den ersten paar Metern schau ich mich etwas um. Wahnsinn, eine ganz andere Welt gegenüber dem restlichen Kreta tut sich da auf. Die Aussicht ist herrlich. Was die Augen mehr erfreut ist die Tatsache, dass hier keine Olivenbäume wachsen, sondernden schöne Zypressen und andere 450 Pflanzenarten, darunter auch 70 endemische Arten.
Ich komme mir, abgesehen von den Pflanzenarten, vor wie in den Bergen von Österreich oder Bayern. Heidi konnte ich aber nirgends finden ;-)
Die ersten 3,5 km kommen wir zügig voran, es geht 800m steil bergab und man muss vorsichtig schauen wie man läuft, auch wenn es ein Holzgerüst gibt.
Irgendwann beginnt dann doch mein Knie sich zu melden, am schlimmsten Punkt entscheide ich mich eine Schmerztablette zu nehmen. Aber ich nehme auf der Wanderung eher wenig, denn ein wenig muss ich ja aushalten können, damit ich merke wie es meinem Knie geht....wie heisst es so schön: Was uns nicht tötet macht uns stark....oder so ähnlich.
Passend zum Thema : Wir sehen Frauen in Sandalen bzw. Strandschuhe, ob die nicht etwas verwechselt haben? Eine Dame mit solchen Schuhen fällt hin und haut sich ihr Knie blutig...und geht weiter. Also manchmal verstehe ich die Eitelkeit mancher Frauen nicht und laufe mit meinen „Sexy-grünen“ Wanderschuhe an denen vorbei.
Zurück zu Schlucht.
Hier gibt es keine Tavernen oder Restaurants. Sondern nur Natur. Eine Flasche Wasser reicht aber vollkommen aus, da es viele Quellen mit Trinkwasser gibt, wo man die Flasche auffüllen kann.
Oft überquert man auch deren Wasserlauf über Steine.
Man kann sich hier so gut wie nicht verlaufen und teilweise läuft man, trotz 3000 Besucher am Tag, alleine.
In der Schlucht kommt man an mindestens 5 WC`s vorbei und auch Feuerlöschstellen gibt es alle paar Km!
Es darf wegen der grossen Brandgefahr nicht während der Wanderung geraucht werden. Aber an den grösseren Rastplätzen können Raucher ihrer Sucht erliegen. Baden in dem Fluss ist verboten (da Trinkwasser), auch wenn es sehr dazu einlädt...
Papierkörbe findet man viele und die Umwelt bleibt grössten Teils verschont. (was man sonst nicht über Kreta sagen kann).
Irgendwann erreichen wir den verlassenen Ort Samaria, der der Schlucht den Namen gab. Hier treffen wir auch die Kri Kri, (Bergziege) die gar nicht uninteressiert an Besuchern (bzw. deren Proviant) ist.
In mir wächst der Hunger auf eine leckere Gyros Pita und dieser Hunger treibt mich trotz Schmerzen weiter *lach*.
Ein paar Km weiter erreichen wir die engste Stelle der Schlucht (der womöglichst am meisten fotografierten Stelle der Schlucht).
Hier geht es über einen Holzsteg.
Dann gingen wir über trockenes Geröll weiter.
Und dann irgendwann sahen wir das Meer in der Ferne! Herrlich dieser Anblick, man hatte es geschafft.
Ich freute mich auf Gyros Pita und ging freudig in eine Taverne. Pustekuchen, war schon alles leer! Wir kamen zu spät, andere Touristen waren schneller. In den anderen Restaurants wars nicht anders :- (
Also haben wir uns ein Eis gekauft, besser als nichts!
Die Bucht des Ortes Agia Roumeli sieht toll aus, aber leider hatten wir nicht mehr viel Zeit zum Baden, also haben wir nur geschaut.
18 Uhr
Die Fähre (einzige Verbindung zu anderen Orten) legt an und wir steigen ein. Noch ein letzter Blick zur Schlucht und das Schiff legt ab.
*~~ Was braucht man? ~~*
Eine Flasche Trinkwasser, Essen, Sonnenhut bzw. Cap, feste Schuhe (am besten sogar Wanderschuhe!).
*~~ Kurz - Info zur Samaria - Schlucht: ~~*
- längste und tiefste Schlucht Europas.
- durchschneidet Felswände einer Höhe von 200 – 1000 m
- Ist ein Naturschutzpark
- entstand vor ca. 14 Mio. Jahren
- hier hat die kretische Bergziege Kri Kri ihre Heimat.
- die breiteste Stelle ist 300m und die schmalste 3,5m
- Wanderung dauert ca. 5-7 Std.
*~~ Öffnungszeiten ~~*
Anfang Mai bis Oktober täglich 6-16 Uhr
*~~ Preis ~~*
Eintritt: 3,50 Euro
Hin- und Rückfahrt mit Bus (über Alltours): 52 Euro p.P.
*~~ Möglichkeiten ~~*
Ihr könnt wählen zwischen der langen oder der einfachen Tor.
Bei der langen Tour wandert Ihr einmal durch (wie ich) und bei der einfachen Tour wandert Ihr am unteren Teil entlang, d.h. vom Meer bis zur bekannten „eisernen Pforte“ und zurück.
*~~ Fazit ~~*
Es ist schwierig dieses Erlebnis in Worten zu fassen. Am Ende bleibt die schöne Erinnerung an das gesehene und auch der Stolz es geschafft zu haben. Ich glaube meine Meinung kommt in meinem Tagebucheintrag gut zur Geltung. Ich kann Euch diesen Trip nur empfehlen. Fotos von dieser Gegend kann man bald auf meiner HP betrachten.
~~*~~*~~*~~*~~*~~*~~*~~*~~*~~*~~*~~*~~*~~*~~*~~*~~
Bis denn, ich hoffe der Bericht war interessant,
Eure Tammy1977.
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