Schokoladenmuseum Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von DieEine
Ein süsser Duft liegt in der Luft
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Zum Geburtstag hatte sich meine Schwester einen Familienausflug gewünscht. Sie wollte an diesem Tag etwas ganz Besonderes mit uns unternehmen, da ihr Freund lange arbeiten musste und sie den Tag irgendwie schön verbringen wollte. Ich hatte mir dann überlegt mit ihr nach Köln ins Schokoladenmuseum zu fahren und das haben wir dann auch gemacht.
Sie hat ganz schön grosse Augen gemacht als wir plötzlich mit ihr vor einem grossen, gläsernen Gebäude mit der Aufschrift \"Stollwerk Museum\" standen, denn mit dem Namen Stollwerk konnte sie nichts anfangen.
Das Schokoladenmuseum ist sehr schön direkt am Rhein gelegen und ist ein moderner Bau mit viel Glas. Es ist auch nicht weit vom Zentrum entfernt, so dass man es sehr gut finden kann, wenn man von der Autobahn in Richtung Zentrum fährt. Die Lage ist wirklich einmalig. Mit dem Auto ist es zwar etwas blöd, da es keine Besucherparkplätze gibt. Zumindest haben wir einen solchen nicht gefunden, aber vor dem Gebäude sind schon Parkplätze, an denen allerdings \"privat - widerrechtlich geparkte Fahrzeuge werden abgeschleppt\" steht. Wir haben trotzdem da geparkt und nach einer Stunde war unser Auto noch da wo wir es geparkt hatten.
Über eine kleine Brücke gelangt man zum grossen Eingang des Museums. In der Vorhalle ist eine Informationsstand, an dem sich angemeldete Gruppen treffen, ein grosser Schokoladenshop und natürlich die Kassen.
Wir haben uns dann an die Kasse gestellt und dort festgestellt, dass ich meinen Studentenausweis, mit dem ich für 3 Euro reingekommen wäre, vergessen hatte. So mussten wir also 5,50 Euro pro Erwachsener bezahlen. Geburtstagskinder kommen an ihrem Geburtstag umsonst rein!!
An der Kasse bekommt man noch ein kleines Stückchen Schokolade, um sich schonmal körperlich auf den Besuch einzustimmen.
Die Ausstellung beginnt mit einer ausführlichen Geschichte des Kakaos. Wo die Kakaopflanzen herkommen, wie Kakao geerntet wird und wie man ihn dann weiterverarbeitet zu Schokolade, Pralinen und Co. Das ist alles auf grossen Tafeln in deutsch und englisch beschrieben und bebildert und ausserdem in Schaukästen ausgestellt. So richtig interessant fand ich das nicht und ich kann mir vorstellen, dass es für Kinder auch eher langweilig ist. Wenn man aber diese Geschichte über sich hat ergehen lassen, merkt man plötzlich einen süssen, warmen Geruch in der Nase.
Vorbei an alten Schokoladenmaschinen, kommt man dann ins Herzstück des Schokoladenmuseums: der Produktionshalle mit Schokobrunnen!
In einem hellen Raum wurden verschiedene Maschinen, die verschiedene schokoladige Köstlichkeiten herstellen, aufgebaut. Die Maschinen dienen dem Demonstrationszweck und ich glaube, die dort produzierten Produkte kann man nachher im Shop kaufen. Auf jeden Fall laufen die Maschinen sehr langsam und man kann durch kleine Fenster immer wieder die einzelnen Produktionsschritte beobachten. Es ist wirklich sehr schön anzusehen und vor allem auch interessant wie man von flüssiger Schokolade zur fertigen Praline oder zur fertig eingepackten Tafel kommt. Das ist auch für Kinder sehr interessant und vor allem riecht es in diesem Raum einfach nur herrlich. Ein Geruch, der Heisshunger auf Schokolade macht, aber ich glaube, wenn man dort arbeitet, wird einem irgendwann vom Schokoladenduft schlecht.
In Vitrinen rund um diesen Raum sind die verschiedenen Förmchen ausgestellt, was ich besonders interessant fand, in welchen Formen Schokolade früher und heute hergestellt wird. Von den berühmten Katzenzungen über Schokonikoläuse bis hin zu Fischen und Katzen.
Am Kopf des Raumes steht der berühmte Schokoladenbrunnen, der einen doch irgendwie ans Schlaraffenland glauben lässt und vor allem Kinderherzen höher schlagen lassen.
Der Brunnen ist etwas 2,50 Meter hoch und voll mit Schokolade. Er ist wie eine Kakaopflanze gestaltet, mit goldenen Blättern und in der Mitte fliesst warme, flüssige, leckere, braun-glänzende Schokolade.
Aus Hygienegründen dürfen sich aber leider nur Prominente frei von dem Brunnen bedienen. Für den normalen Besucher wird der Brunnen abgegrenzt und ein Mitarbeiter taucht immer längliche Waffeln in den Brunnen und reicht sie dann dem Besucher. Mit dieser ultraleckeren Schokoladenwaffel kann man sich von diesem Raum in die zweite Ebene begeben.
Oben sind nochmal Maschinen aufgebaut. Diesmal werden Dragees, Pralinen und die bekannten Hohlformen hergestellt. In weiteren Ausstellungsräumen wird nochmal auf die Geschichte der Schokolade von der Geschichte der Herstellung bis zur Geschichte der Verbreitung, erfährt man hier eigentlich alles, was man über Schokolade wissen kann. Mich persönlich interessiert ja nur die fertige Schokolade zum Essen, aber es ist schon mal ganz nett etwas über die Geschichte zu erfahren.
Bevor wir zur dritten und letzten Ebene vordringen konnten, gab es bei uns noch Probleme. Meine Mutter leidet unter Höhenangst und weigerte sich über eine freie Brücke und dann weiter eine Treppe hochzugehen. Die Holzbrücke, von der man an den Seiten bis ganz nach unten gucken konnte, ist für solche Leute wirklich gefährlich, aber sie ist glücklicherweise breit genug, so dass wir meine Mutter irgendwie rüberretten konnten. Bei der Treppe weigerte sie sich aber so beharrlich, dass wir den Aufzug, der sonst nur für gehbehinderte gedacht ist, benutzen mussten. Aber wo ein Wille ist, ist eben auch ein Weg und so ging es auf zur dritten Etage, wo man etwas über \"Erotik und Schokolade\" erfährt.
Hier bekommt man eigentlich nur irgendwelche Bilder zu sehen, auf denen zufällig irgendwo Schokolade oder eine Tasse Kakao steht. Ich fand diese Ebene bis dahin sehr uninteressant.
Für wurde es erst interessant, als wir in den Raum kamen, der wie ein altes Schokoladenhaus gestaltet war und man sehen konnte, in welchen Verpackungen Schokolade und Pralinen früher verkauft wurden. Sowas interessiert mich immer sehr und das war in diesem Museum auch sehr schön aufgebaut. Alte Holzschränke und Vitrinen mit jeder Menge alter Schokolade bzw. Schokoladeverpackungen drin und oben drauf: der Sarottimohr.
Damit war die Ausstellung dann auch vorbei und man konnte sich zum Ausgang begeben. Dazu muss man wieder Treppen nach unten nehmen, landet am Ende wieder vor dem Schokoladenbrunnen, kann sich nochmal an den Schokowaffeln erfreuen und dann zurück durch die erste Ausstellungshalle. Beim Rückweg sind wir dann noch kurz im Tropenhaus vorbeigegangen. Das Tropenhaus ist vielmehr eine kleine Tropenhalle, in der man mal das Klima, in dem Kakaopflanzen wachsen, spüren kann. Gesichert ist der Raum durch jeweils zwei Türen. Die zweite Türe öffnet sich erst, wenn die erste geschlossen ist, damit nichts von der Wärme in der kleinen Halle entweichen kann. Im Innern ist es dann wie in einer Sauna: super warm und sehr hohe Luftfeuchtigkeit. Man fühlt sich wirklich ein wenig wie im Dschungel zwischen den ganzen Bananenpflanzen, Palmen und Kakaobäumchen. Die Halle ist wohl deshalb nicht besonders gross, weil man es nicht lange in ihr aushält. Beim Rausgehen muss man wieder durch zwei Türen.
Danach sind wir also zum Ausgang gegangen, aber der Schokoladengeruch und überhaupt die ganze Beschäftigung mit Schokolade, haben uns wie gesagt Hunger gemacht und wir konnten nicht nach Hause ohne Unmengen von Schoko im Shop zu kaufen.
In dem Geschäft gibt es wirklich alle Sorten und Arten von Schokolade. Gubor Pralinen, Alpia, Sarotti, Diät-Schokolade, Schokoladenfigürchen, Bücher über Schokolade, fertig gepackte Geschenkpakete mit dem Sarottimohren, Bruchschokolade und -pralinen. Einfach alles, was das Herz begehrt und wir haben auch eingekauft als würde es morgen keine Schokolade mehr geben. Die Sachen sind teilweise auch billiger als im normalen Geschäft, aber normalerweise würde man soviel im Geschäft ja gar nicht kaufen. Das Schokoladenmuseum verführt halt zum Kauf.
Leider!
Sie hat ganz schön grosse Augen gemacht als wir plötzlich mit ihr vor einem grossen, gläsernen Gebäude mit der Aufschrift \"Stollwerk Museum\" standen, denn mit dem Namen Stollwerk konnte sie nichts anfangen.
Das Schokoladenmuseum ist sehr schön direkt am Rhein gelegen und ist ein moderner Bau mit viel Glas. Es ist auch nicht weit vom Zentrum entfernt, so dass man es sehr gut finden kann, wenn man von der Autobahn in Richtung Zentrum fährt. Die Lage ist wirklich einmalig. Mit dem Auto ist es zwar etwas blöd, da es keine Besucherparkplätze gibt. Zumindest haben wir einen solchen nicht gefunden, aber vor dem Gebäude sind schon Parkplätze, an denen allerdings \"privat - widerrechtlich geparkte Fahrzeuge werden abgeschleppt\" steht. Wir haben trotzdem da geparkt und nach einer Stunde war unser Auto noch da wo wir es geparkt hatten.
Über eine kleine Brücke gelangt man zum grossen Eingang des Museums. In der Vorhalle ist eine Informationsstand, an dem sich angemeldete Gruppen treffen, ein grosser Schokoladenshop und natürlich die Kassen.
Wir haben uns dann an die Kasse gestellt und dort festgestellt, dass ich meinen Studentenausweis, mit dem ich für 3 Euro reingekommen wäre, vergessen hatte. So mussten wir also 5,50 Euro pro Erwachsener bezahlen. Geburtstagskinder kommen an ihrem Geburtstag umsonst rein!!
An der Kasse bekommt man noch ein kleines Stückchen Schokolade, um sich schonmal körperlich auf den Besuch einzustimmen.
Die Ausstellung beginnt mit einer ausführlichen Geschichte des Kakaos. Wo die Kakaopflanzen herkommen, wie Kakao geerntet wird und wie man ihn dann weiterverarbeitet zu Schokolade, Pralinen und Co. Das ist alles auf grossen Tafeln in deutsch und englisch beschrieben und bebildert und ausserdem in Schaukästen ausgestellt. So richtig interessant fand ich das nicht und ich kann mir vorstellen, dass es für Kinder auch eher langweilig ist. Wenn man aber diese Geschichte über sich hat ergehen lassen, merkt man plötzlich einen süssen, warmen Geruch in der Nase.
Vorbei an alten Schokoladenmaschinen, kommt man dann ins Herzstück des Schokoladenmuseums: der Produktionshalle mit Schokobrunnen!
In einem hellen Raum wurden verschiedene Maschinen, die verschiedene schokoladige Köstlichkeiten herstellen, aufgebaut. Die Maschinen dienen dem Demonstrationszweck und ich glaube, die dort produzierten Produkte kann man nachher im Shop kaufen. Auf jeden Fall laufen die Maschinen sehr langsam und man kann durch kleine Fenster immer wieder die einzelnen Produktionsschritte beobachten. Es ist wirklich sehr schön anzusehen und vor allem auch interessant wie man von flüssiger Schokolade zur fertigen Praline oder zur fertig eingepackten Tafel kommt. Das ist auch für Kinder sehr interessant und vor allem riecht es in diesem Raum einfach nur herrlich. Ein Geruch, der Heisshunger auf Schokolade macht, aber ich glaube, wenn man dort arbeitet, wird einem irgendwann vom Schokoladenduft schlecht.
In Vitrinen rund um diesen Raum sind die verschiedenen Förmchen ausgestellt, was ich besonders interessant fand, in welchen Formen Schokolade früher und heute hergestellt wird. Von den berühmten Katzenzungen über Schokonikoläuse bis hin zu Fischen und Katzen.
Am Kopf des Raumes steht der berühmte Schokoladenbrunnen, der einen doch irgendwie ans Schlaraffenland glauben lässt und vor allem Kinderherzen höher schlagen lassen.
Der Brunnen ist etwas 2,50 Meter hoch und voll mit Schokolade. Er ist wie eine Kakaopflanze gestaltet, mit goldenen Blättern und in der Mitte fliesst warme, flüssige, leckere, braun-glänzende Schokolade.
Aus Hygienegründen dürfen sich aber leider nur Prominente frei von dem Brunnen bedienen. Für den normalen Besucher wird der Brunnen abgegrenzt und ein Mitarbeiter taucht immer längliche Waffeln in den Brunnen und reicht sie dann dem Besucher. Mit dieser ultraleckeren Schokoladenwaffel kann man sich von diesem Raum in die zweite Ebene begeben.
Oben sind nochmal Maschinen aufgebaut. Diesmal werden Dragees, Pralinen und die bekannten Hohlformen hergestellt. In weiteren Ausstellungsräumen wird nochmal auf die Geschichte der Schokolade von der Geschichte der Herstellung bis zur Geschichte der Verbreitung, erfährt man hier eigentlich alles, was man über Schokolade wissen kann. Mich persönlich interessiert ja nur die fertige Schokolade zum Essen, aber es ist schon mal ganz nett etwas über die Geschichte zu erfahren.
Bevor wir zur dritten und letzten Ebene vordringen konnten, gab es bei uns noch Probleme. Meine Mutter leidet unter Höhenangst und weigerte sich über eine freie Brücke und dann weiter eine Treppe hochzugehen. Die Holzbrücke, von der man an den Seiten bis ganz nach unten gucken konnte, ist für solche Leute wirklich gefährlich, aber sie ist glücklicherweise breit genug, so dass wir meine Mutter irgendwie rüberretten konnten. Bei der Treppe weigerte sie sich aber so beharrlich, dass wir den Aufzug, der sonst nur für gehbehinderte gedacht ist, benutzen mussten. Aber wo ein Wille ist, ist eben auch ein Weg und so ging es auf zur dritten Etage, wo man etwas über \"Erotik und Schokolade\" erfährt.
Hier bekommt man eigentlich nur irgendwelche Bilder zu sehen, auf denen zufällig irgendwo Schokolade oder eine Tasse Kakao steht. Ich fand diese Ebene bis dahin sehr uninteressant.
Für wurde es erst interessant, als wir in den Raum kamen, der wie ein altes Schokoladenhaus gestaltet war und man sehen konnte, in welchen Verpackungen Schokolade und Pralinen früher verkauft wurden. Sowas interessiert mich immer sehr und das war in diesem Museum auch sehr schön aufgebaut. Alte Holzschränke und Vitrinen mit jeder Menge alter Schokolade bzw. Schokoladeverpackungen drin und oben drauf: der Sarottimohr.
Damit war die Ausstellung dann auch vorbei und man konnte sich zum Ausgang begeben. Dazu muss man wieder Treppen nach unten nehmen, landet am Ende wieder vor dem Schokoladenbrunnen, kann sich nochmal an den Schokowaffeln erfreuen und dann zurück durch die erste Ausstellungshalle. Beim Rückweg sind wir dann noch kurz im Tropenhaus vorbeigegangen. Das Tropenhaus ist vielmehr eine kleine Tropenhalle, in der man mal das Klima, in dem Kakaopflanzen wachsen, spüren kann. Gesichert ist der Raum durch jeweils zwei Türen. Die zweite Türe öffnet sich erst, wenn die erste geschlossen ist, damit nichts von der Wärme in der kleinen Halle entweichen kann. Im Innern ist es dann wie in einer Sauna: super warm und sehr hohe Luftfeuchtigkeit. Man fühlt sich wirklich ein wenig wie im Dschungel zwischen den ganzen Bananenpflanzen, Palmen und Kakaobäumchen. Die Halle ist wohl deshalb nicht besonders gross, weil man es nicht lange in ihr aushält. Beim Rausgehen muss man wieder durch zwei Türen.
Danach sind wir also zum Ausgang gegangen, aber der Schokoladengeruch und überhaupt die ganze Beschäftigung mit Schokolade, haben uns wie gesagt Hunger gemacht und wir konnten nicht nach Hause ohne Unmengen von Schoko im Shop zu kaufen.
In dem Geschäft gibt es wirklich alle Sorten und Arten von Schokolade. Gubor Pralinen, Alpia, Sarotti, Diät-Schokolade, Schokoladenfigürchen, Bücher über Schokolade, fertig gepackte Geschenkpakete mit dem Sarottimohren, Bruchschokolade und -pralinen. Einfach alles, was das Herz begehrt und wir haben auch eingekauft als würde es morgen keine Schokolade mehr geben. Die Sachen sind teilweise auch billiger als im normalen Geschäft, aber normalerweise würde man soviel im Geschäft ja gar nicht kaufen. Das Schokoladenmuseum verführt halt zum Kauf.
Leider!
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