Serengeti Safaripark, Hodenhagen Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von snoopy1985
Eine Safari in Deutschland
Pro:
Der ganze Park, Eintrittspreise, man kann mit dem eigenen Auto fahren, Erlebnis für die ganze Familie
Kontra:
das Essen im Hauptrestaurant, kaum Toiletten, schrecklicher service im Hauptrestaurant
Empfehlung:
Ja
Ω Vorwort Ω
Wir hatten schon seit längerem geplant, dem Serengeti-Park in Hodenhagen einen Besuch abzustatten. Als wir vor kurzem bei meinem Freund zu Besuch waren, haben wir uns dann mal auf den Weg gemacht, da die Strecke von Ihm zu Hause nicht so weit ist.
Ω Über den Serengeti Park Ω
1972 entstand die Idee den größten Safaripark in Deutschland zu errichten. Herzog von Bedford realisierte diese Idee mit einigen Partnern aus den USA. 1974 wurde der Park eröffnet und inzwischen leben über 1000 Tiere in freier Wildbahn. Der Serengeti Park hat auch einige Erfolge in der Züchtung und Auswilderung bedrohter Tierarten zu verzeichnen. Im Großen und Ganzen wird viel Wert darauf gelegt, dass die Tiere ein Artgerechtes zu Hause haben.
Ω Anfahrt Ω
Der Park liegt in direkter Nähe zur A27. Ich kann jetzt nicht die genaue Route beschreiben, aber man sollte sich immer in Richtung Bremen halten, und dann die A7 und dann die A27 Richtung Hannover nehmen. Man verlässt dann die A27 an der Ausfahrt Westenholz und folgt der Beschilderung. Ca. 10 Minuten nach Verlassen der Autobahn ist man dann an der Kasse des Parks. Am besten erkundigt ihr euch auf Map24 oder ähnlichen Seiten.
Ω Öffnungszeiten/Preise Ω
Der Park hat von März bis Oktober täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Die Eintrittspreise sind zwar nicht günstig, aber dafür wird man mit vielen Tieren und toller Umgebung belohnt.
Erwachsene zahlen 19 € und Kinder von 3 – 12 Jahren 17 €. Kinder unter 3 Jahren haben freien Eintritt und bekommen kostenlos eine Busführung. Ansonsten kostet eine Busführung 3 € Aufpreis pro Person. Eine Person mit Behinderung muss 10 € Eintritt bezahlen, allerdings muss die Behinderung 80 % betragen.
Wir haben 31€ bezahlt. 19€ eintritt für mich 10€ für meinen Freund als Fahrer des Autos und 3€ für einen Parkführer. Die 9€ haben wir bezahlt, weil wir auf der Internetseite an einem Gewinnspiel teilgenommen haben. Den Gutschein kann man sich dann ausdrucken. Wer zum Serengeti Park will sollte diese Chance auf jeden Fall wahrnehmen.
Ω Besichtigung des Parks Ω
Es gibt mehrere Möglichkeiten den Park zu besichtigen, entweder mit dem eigenen PKW oder mit einem Bus des Serengeti Parks. Da wir einige Vorteile darin sahen mit unserem PKW zu fahren, haben wir uns auch dazu entschlossen. Zunächst ist man im eigenen Auto nicht mit mehreren Fremden zusammen. Man hat einen gewissen Komfort z.B. eine Klimaanlage, die es in den Bussen nicht gibt. Man kann auch so lange in einer Sektion ein wie man will um zum Beispiel Fotos zu machen oder die Eindrücke auf sich wirken zu lassen. Außerdem muss man für die Busrundfahrt 3€ mehr bezahlen. Natürlich gilt bei der Besichtigung mit dem eigenen PKW: Alles auf eigene Gefahr. Wenn etwas passiert, dann haftet der Park nicht.
Dann gibt es neuerdings eine (fast) richtige Safari in eigens umgebauten Geländewagen. Diese Safari dauert glaube ich eine viertel Stunde und geht nicht über die asphaltierten Straßen sondern querfeldein. Die Extrakosten dafür kenne ich nicht.
Ω Das Tierland Ω
Das Tierland ist nach den Kontinenten unserer Erde aufgeteilt. Diese Kontinente werden dann aber noch in 16 Sektionen unterteilt. In jeder Sektion sind diverse Tiere des jeweiligen Kontinents vertreten. Wer ängstliche Kinder hat, der sollte sich aber überlegen, ob er diesen etwas anderen Zoo besucht. Schließlich kommen viele Tiere, die keineswegs alltäglich sind und auch recht groß sehr nah ans Auto. In der Regel wird empfohlen im ganzen Park die Fenster geschlossen zu halten, aber in vielen Sektionen kann man die Fenster auch öffnen. Nur bei den Raubkatzen und den Pavianen ist es strickt verboten eines der Fenster zu öffnen, dass Aussteigen ist generell verboten. Getränke sollte man sich ebenfalls mitnehmen, da die Safari ca. 2 Stunden dauert und es unterwegs nicht möglich ist etwas zu kaufen. So und nun viel Spaß bei der CIAO! Safari.
Sektion I & II (Afrika):
Die Reise beginnt in Afrika. In diesen beiden Sektionen konnten wir Giraffen, verschiedene Antilopenarten, Büffel und Strauße bewundern. In dieser Sektion trafen wir dann auch auf unseren ersten Gast in unserem Auto. Denn als wir kurz anhielten um ein paar Fotos zu machen, kam auch schon ein neugieriges großes Gnu auf unser Auto zugelaufen. Es steckte doch tatsächlich den Kopf durch unsere Scheibe, das war wirklich beeindruckend, denn einem so tollen Tier würde ich wohl nie wieder so nah kommen. Es lies sich auch ohne weiteres streicheln. Allerdings hat es meinen Freund angesabbert, ihm gefiel das ganz und gar nicht, aber ich hatte meinen Spaß. Als nächstes sollte eine Giraffe uns näher kommen. Allerdings konnte ich nicht so viel von ihr sehen, weil sie zu nah an unserem Auto war und das wohl zu niedrig war, als das sie sich hätte runterbeugen können. Die Strauße in Sektion II kamen auch ans Auto. Aber spätestens nach „Ich bin ein Star – holt mich hier raus“ habe ich nicht mehr das verlangen diesen Tieren näher zu begegnen, außerdem hatte eines dieser doch sehr großen Tiere etwas gegen unsere Seitenscheibe und pickte wie wild darauf ein - bloß weg!
Sektion III (Europa):
In der Europa Sektion ist es erlaubt das Auto zu parken und auszusteigen. Denn diese Sektion ist gleichzeitig ein Streichelzoo. Für Kinder und Erwachsene ist dieser Streichelzoo gleichermaßen aufregend. Wir begegneten Ziegen, Eseln Rehen, kleinen Ponys und noch weiteren Tieren. Alle sind zutraulich und man kann sie streicheln. Füttern natürlich auch, allerdings sollte man sich da das spezielle Wildfutter des Parks kaufen. Manche halten sich nicht daran, was ich nicht gut finde. Schließlich essen wir Menschen auch nicht gerne Küchenabfälle. Wenn man dann weiterfährt sollte man wirklich gut schauen, denn die Tiere, besonders die Ziegen verstecken sich gerne hinter den Autos und wir wollen doch kein Tier umfahren.
Sektion IV (Amerika):
Diese Sektion war bei mir im Grunde der Auslöser, warum ich unbedingt in diesen Park wollte. Denn in dieser Sektion leben die Bisons. Tiere die ich wirklich gerne mag, die haben es mir wirklich angetan. Und ich wurde nicht enttäuscht. Auf der rechten Seite stand eine ganze Bisonherde, na gut einige lagen auch herum. Sehr imposante Lebewesen. Sie sehen so groß und stark aus. Leider machte kein Bison auch Anstalten an unser Auto zu kommen und sich von mir bewundern zu lassen. Auf der linken Seite waren verschiedene Tierarten verstreut, darunter waren Lamas und Laufvögel. Auch in Bison hatte sich verirrt. Allerdings konnten wir diese Tiere auch nur vom weiten betrachten. Da war wohl gerade Siesta.
Sektion V (Russland):
Ich weiß Russland ist kein eigener Kontinent, aber groß genug ist das Land ja um einer sein zu können. Diese Sektion ist auch recht klein gehalten und nach ca. 5 Minuten abgehandelt. Es befinden sich lediglich einige Hirsche und zwei Leoparden darin. Die Leoparden waren aber in einem geräumigen Gitter – Gehege untergebracht. Ich weiß nicht ob das immer so ist, aber vorstellen kann ich es mir, schließlich laufen die Hirsche ja frei und ich kann mir nicht vorstellen, dass sich diese beiden Arten allzu gut verstehen.
Sektion VI & VII (Asien):
Auch hier finden wir wieder einige Hirscharten vor, frei laufende Rothunde und Antilopen. Was ich vor dem Besuch nicht wusste, ist, dass dieser Park auch Yaks beherbergt, die sich ebenfalls in Asien befinden. Mich hat diese Überraschung aber gefreut, da ich einen dieser Artgenossen als Kuscheltier hier zu Hause habe.
Diese Sektion ist zwar nicht besonders Abwechslungsreich, aber gefallen hat sie mir trotzdem.
Sektion Weißgoldene Tiger:
Diese Sektion ist ausschließlich für die oben genannten Tiger reserviert. Sie leben leider auch nicht frei, da sie wohl sehr scheu sind. Aber das ist auch nicht zu verdenken Schließlich gibt es nicht viele von ihnen und gezielt züchten kann man sie auch nicht, es ist eben Glückssache, ob bei einem Wurf ein Weißgoldener dabei ist. Richtig gesehen haben wir sie auch nicht, da sie sich in ihrem Gehege im hohen Gras versteckt haben. Schade eigentlich, aber das ist eben so in einem Zoo, wenn die Tiere nicht wollen, kann man sie nicht zwingen.
Sektion VIII & IX & X (Raubkatzen):
Diese Sektion ist auch nicht spezifiziert. Hier bekommt man Geparden, Löwen und Tiger zu sehen. Diese laufen frei herum. An unserem Tag lagen sie aber nur rum. Es war wirklich beeindruckend diese Tiere aus der Nähe zu sehen. Man kam wirklich nah an sie heran. Wir konnten besonders gut die Löwen sehen, da sie es sich auf einem Klettergerüst nahe der Straße bequem gemacht hatten. Die Tiger hingegen liefen nervös auf und ab und wollten sich auch nicht so recht fotografieren lassen.
Sektion XI (Gemischt):
Wie die Überschrift schon sagt, sind hier Tiere aus verschiedenen Kontinenten vertreten. Beim Einfahren in die Sektion wird man von Affen begrüßt. Ich war nicht so scharf darauf diesen Affen bzw. Pavianen näher zu begegnen. Also entschlossen wir uns die Autoschlange zu verlassen und weiter nach vorne zu fahren. Ihr fragt euch warum ich nicht weiter bei den Affen bleiben wollte? – Das beantworte ich natürlich gerne. Die Affen steigen nämlich auf die Autodächer und hüpfen darauf herum und wenn man das Fenster aufmacht, können diese Tiere auch mal hineingreifen. Und Affen sehen zwar harmlos aus, sind aber durchaus gefährlich und haben scharfe krallen. Nach den Affen begegnet man dann Schwarzbären. Diese sollte man auch nicht streicheln oder näher ans Auto heran lassen, am besten Fenster zu. Danach kommen wieder friedliche Tiere. Nämlich Trampeltiere, sehen aus wie Kamele und sind ebenfalls ziemlich neugierig und zutraulich. Sie stecken den Kopf durch das Fenster und schauen sich um, ich konnte eines streicheln und es war wirklich genial. Ein weiteres Tier, von dem ich nicht weiß was es war (hatte was von einem Pferd und einem Esel. War es ein Pferdesel? Nein ein Muli war es nicht, die sehen mehr nach Esel aus) wollte mich glaub ich anknabbern, als es zum Fenster herein schaute, aber wenn man anfährt, dann verduften die meisten Tiere ganz schnell.
Sektion XII (Australien):
Australiens berühmtester Laufvogel und gleichzeitig das hiesige Wappentier wurde hier untergebracht. Wer sich ein wenig auskennt weiß von wem ich rede – Genau der Emu. Die Emus haben sich nicht besonders von den Autos beeindrucken lassen. Sie liefen an der Seite und haben uns einfach ignoriert.
Sektion XIII (Afrika):
Jawohl, schon wieder eine afrikanische Sektion. Dort leben Nashörner, Zebras, Antilopen und verschiedene Rinder und Böcke. Die Zebras kamen auch ans Auto und besuchten uns. Aber die sind bissig, uns ist zwar nichts passiert, aber nur weil wir schnell unsere Arme weg gezogen haben und davon fuhren. Nashörner leben etwas zurückgezogen und bleiben für sich, etwas abseits von der Straße.
Sektion XIV (Elefanten):
In dieser Sektion kann man wie in Europa wieder aussteigen und die Elefanten begutachten. Die Elefanten leben auch in einem eingezäunten Gehege. Es ist zwar groß und sicher auch Elefanten gerecht, aber ich finde das die Tiere traurig aussehen. Auch hier meinen einige Besucher den Elefanten Nahrungsmittel von sich zu Hause geben zu müssen. Also trockene Nudeln, altes Brot und Kekse. Obwohl überall Schilder stehen wird sich nicht daran gehalten. Deswegen verrenken sich die meisten Elefanten um durch das Gitter mit ihrem Rüssel an das Essen zu kommen. Das ist unverantwortlich und man sollte vielleicht einen Aufpasser dort hinstellen.
Sektion XV (afrikanische Wildhundanlage):
In dieser Sektion leben auch nur diese Tiere. Ich habe keines gesehen, die haben sich wohl versteckt oder irgendwo in den Schatten gelegt.
Ω Das Affenland Ω
Das Affenland ist außerhalb des Tierlandes. Es liegt im Freizeitland und ist ein abgezäunter Bereich, den man begehen kann. Dort leben alle möglichen Arten von Affen, sogar Gorillas. Wir waren ebenfalls im Affenland. Ich fand das aber eher weniger spektakulär. Wir haben nämlich nicht sehr viele Affen gesehen. Keine Ahnung wo die sich zu der zeit aufgehalten haben. Schade drum, aber es lässt sich nicht ändern.
Ω Das Freizeitland Ω
Neben der Safari gibt es noch ein weiteres Land, das wäre das Freizeitland. Hier gibt es verschiedene Fahrgeschäfte für groß und klein. Wasserbahnen, Achterbahnen, schnelle und langsame Fahrten. Wir sind in dem Freizeitland nur spazieren gegangen um zu sehen was es alles gibt. Es war doch recht heiß an dem Tag und wir hatten beide keine Lust uns irgendwo anzustellen. Außerdem sahen die Fahrgeschäfte meiner Meinung nach nicht unbedingt zuverlässig aus. Ich würde also einfach allen empfehlen sich selbst ein Bild darüber zu machen. An einem kühleren Tag wäre ich wahrscheinlich irgendwo drauf gegangen und ich kann mir vorstellen, dass es für Kinder ein großer Spaß ist.
Ω Das Wasserland Ω
Im Wasserland wurden drei große Seen angelegt. In diesen Seen leben Seehunde, Schwäne, Flamingos, Enten usw. Alle Tiere können aus der Nähe beobachtet und fotografiert werden. Verschiedene Spielplätze für die kleinen Gäste wurden auch angelegt und Fahrgeschäfte gibt es auch. Das Wasserland ist zwar nicht so ein großes Erlebnis, wie die Safari, aber ein durchaus guter Abschluss.
Ω Speisen & Co. Ω
Natürlich kann man im Serengeti Park auch Essen. Entweder man bringt sich etwas mit und macht ein gemütliches Picknick oder man belegt einen der Grillplätze. Ich weiß jetzt nicht ob man die Plätze irgendwie reservieren muss, aber ich denke nicht.
Wer nichts mitbringen möchte, der hat die Möglichkeit sich etwas im Park zu kaufen. Im Freizeitland gibt es na jeder Ecke Fast Good Grills, an denen man Pommes und Würstchen kriegen kann oder kleine Stände, an denen es Süßigkeiten gibt. Dann wären da noch zwei Restaurants. Einmal das Restaurant Zanzibar und das Hauptrestaurant. Wir wollten eigentlich zum Zanzibar haben das aber nicht gefunden, obwohl das Freizeitland beschildert ist. Also haben wir uns entschlossen im Hauptrestaurant zu speisen, was im Nachhinein ein Fehler war.
Das Hauptrestaurant ist ein Schnellrestaurant mit verschiedenen Speisen. Im Angebot sind Schnitzel, Würstchen, Pommes, Salate, Nachspeisen und vieles mehr. Das Hauptrestaurant sieht eher aus wie eine üble Spelunke, mit hässlichen Plastiktischen und ebenso hässlichen und unbequemen Stühlen. Sehr sauber und hygienisch ist es dort auch nicht. Ich glaube nicht, dass die Tische mal abgewischt werden. Und auch das Fett in den Friteusen sieht mehr als alt und ekelhaft aus. Eine recht unappetitliche Sache. Störend ist auch, dass es keine wirklichen Türen gibt. So wird man während des Essens von Fliegen, Bienen und anderen Insekten begleitet.
Ich habe mich für ein Jäger Schnitzel mit Pommes entschieden, der Preis dafür betrug um die 6€ aber genau weiß ich das nicht mehr. Das Schnitzel war enttäuschend. Jeder von euch weiß hoffentlich, das ein Jägerschnitzel ein Schnitzel mit einer Pilzsoße ist. Die Damen und Herren des Hauptrestaurants wussten das offensichtlich nicht. Ich hatte ein Schnitzel, das stimmt, dieses Schnitzel schmeckte aber wie Leder und ließ sich mindestens genauso gut kauen. Die Soße schmeckte seltsam und es hatten sich tatsächlich ganze vier Pilze in die Soße verirrt. Ja richtig, vier Stück. Das Jägerschnitzel sah mehr nach einem Schnitzel mit Soße aus, auf dem aus versehen vier Pilze lagen. Die Pommes waren ekelig verfettet und sahen ungesund aus. Sie schmeckten nach Käse und ich würde sie nicht mal meinem schlimmsten Feind anbieten.
Ω Die Toiletten Ω
Im tierland gibt es leider keine Möglichkeit mal das Stille Örtchen aufzusuchen, da man ja nicht aussteigen darf, aber auch in den Sektionen wo das Aussteigen erlaubt ist, gibt es keine Toilettenhäuschen, deswegen muss man sich vorher eine suchen, da man bedenken muss, dass die Tour zwei Stunden dauert.
die Toiltten gibt es erst wieder im freizeitland und auch dort sind die Häuschen rar. Ich habe nur eins gesehen. Die Toiletten an sich waren recht alt und könnten mal überholt werden, aber an der Sauberkeit war nichts auszusetzen. Toilettenpapier war auch genügend vorhanden.
Ω Das Personal Ω
Wir hatten nur zweimal mit dem Personal zu tun. Einmal an der Kasse und das zweite Mal im Hauptrestaurant. Die frau an der Kasse war sehr nett und hat sich gekümmert. Sie hatte immer ein Lächeln auf den Lippen und hat uns alle nötigen Informationen und Warnhinweise gegeben.
Das Personal im Hauptrestaurant wirkte auf mich sehr unmotiviert und wenig zuvorkommend. Obwohl hinter dem Tresen vier Leute standen, dauerte der Service Ewigkeiten, dass das Essen nicht schon längst kalt war, als wir es bekommen haben war wohl ein wunder.
Ω Fazit Ω
Für mich war dieser Tag ein wirklich tolles Ereignis. So nah werde ich diesen wilden Tieren wohl nie mehr kommen (außer ich fahre noch einmal in den Serengeti Park). Der ganze Park ist ein wunderbares Erlebnis. Ich bin vollkommen überzeugt von dem Park und empfehle ihn uneingeschränkt weiter. Bis auf das Essen ist es nämlich wirklich toll dort. Und obwohl ich eigentlich viel bemöngel werde ich keine tern abzeihen, weil es mir trotz allem sehr gut gefallen hat dort.
Wir hatten schon seit längerem geplant, dem Serengeti-Park in Hodenhagen einen Besuch abzustatten. Als wir vor kurzem bei meinem Freund zu Besuch waren, haben wir uns dann mal auf den Weg gemacht, da die Strecke von Ihm zu Hause nicht so weit ist.
Ω Über den Serengeti Park Ω
1972 entstand die Idee den größten Safaripark in Deutschland zu errichten. Herzog von Bedford realisierte diese Idee mit einigen Partnern aus den USA. 1974 wurde der Park eröffnet und inzwischen leben über 1000 Tiere in freier Wildbahn. Der Serengeti Park hat auch einige Erfolge in der Züchtung und Auswilderung bedrohter Tierarten zu verzeichnen. Im Großen und Ganzen wird viel Wert darauf gelegt, dass die Tiere ein Artgerechtes zu Hause haben.
Ω Anfahrt Ω
Der Park liegt in direkter Nähe zur A27. Ich kann jetzt nicht die genaue Route beschreiben, aber man sollte sich immer in Richtung Bremen halten, und dann die A7 und dann die A27 Richtung Hannover nehmen. Man verlässt dann die A27 an der Ausfahrt Westenholz und folgt der Beschilderung. Ca. 10 Minuten nach Verlassen der Autobahn ist man dann an der Kasse des Parks. Am besten erkundigt ihr euch auf Map24 oder ähnlichen Seiten.
Ω Öffnungszeiten/Preise Ω
Der Park hat von März bis Oktober täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Die Eintrittspreise sind zwar nicht günstig, aber dafür wird man mit vielen Tieren und toller Umgebung belohnt.
Erwachsene zahlen 19 € und Kinder von 3 – 12 Jahren 17 €. Kinder unter 3 Jahren haben freien Eintritt und bekommen kostenlos eine Busführung. Ansonsten kostet eine Busführung 3 € Aufpreis pro Person. Eine Person mit Behinderung muss 10 € Eintritt bezahlen, allerdings muss die Behinderung 80 % betragen.
Wir haben 31€ bezahlt. 19€ eintritt für mich 10€ für meinen Freund als Fahrer des Autos und 3€ für einen Parkführer. Die 9€ haben wir bezahlt, weil wir auf der Internetseite an einem Gewinnspiel teilgenommen haben. Den Gutschein kann man sich dann ausdrucken. Wer zum Serengeti Park will sollte diese Chance auf jeden Fall wahrnehmen.
Ω Besichtigung des Parks Ω
Es gibt mehrere Möglichkeiten den Park zu besichtigen, entweder mit dem eigenen PKW oder mit einem Bus des Serengeti Parks. Da wir einige Vorteile darin sahen mit unserem PKW zu fahren, haben wir uns auch dazu entschlossen. Zunächst ist man im eigenen Auto nicht mit mehreren Fremden zusammen. Man hat einen gewissen Komfort z.B. eine Klimaanlage, die es in den Bussen nicht gibt. Man kann auch so lange in einer Sektion ein wie man will um zum Beispiel Fotos zu machen oder die Eindrücke auf sich wirken zu lassen. Außerdem muss man für die Busrundfahrt 3€ mehr bezahlen. Natürlich gilt bei der Besichtigung mit dem eigenen PKW: Alles auf eigene Gefahr. Wenn etwas passiert, dann haftet der Park nicht.
Dann gibt es neuerdings eine (fast) richtige Safari in eigens umgebauten Geländewagen. Diese Safari dauert glaube ich eine viertel Stunde und geht nicht über die asphaltierten Straßen sondern querfeldein. Die Extrakosten dafür kenne ich nicht.
Ω Das Tierland Ω
Das Tierland ist nach den Kontinenten unserer Erde aufgeteilt. Diese Kontinente werden dann aber noch in 16 Sektionen unterteilt. In jeder Sektion sind diverse Tiere des jeweiligen Kontinents vertreten. Wer ängstliche Kinder hat, der sollte sich aber überlegen, ob er diesen etwas anderen Zoo besucht. Schließlich kommen viele Tiere, die keineswegs alltäglich sind und auch recht groß sehr nah ans Auto. In der Regel wird empfohlen im ganzen Park die Fenster geschlossen zu halten, aber in vielen Sektionen kann man die Fenster auch öffnen. Nur bei den Raubkatzen und den Pavianen ist es strickt verboten eines der Fenster zu öffnen, dass Aussteigen ist generell verboten. Getränke sollte man sich ebenfalls mitnehmen, da die Safari ca. 2 Stunden dauert und es unterwegs nicht möglich ist etwas zu kaufen. So und nun viel Spaß bei der CIAO! Safari.
Sektion I & II (Afrika):
Die Reise beginnt in Afrika. In diesen beiden Sektionen konnten wir Giraffen, verschiedene Antilopenarten, Büffel und Strauße bewundern. In dieser Sektion trafen wir dann auch auf unseren ersten Gast in unserem Auto. Denn als wir kurz anhielten um ein paar Fotos zu machen, kam auch schon ein neugieriges großes Gnu auf unser Auto zugelaufen. Es steckte doch tatsächlich den Kopf durch unsere Scheibe, das war wirklich beeindruckend, denn einem so tollen Tier würde ich wohl nie wieder so nah kommen. Es lies sich auch ohne weiteres streicheln. Allerdings hat es meinen Freund angesabbert, ihm gefiel das ganz und gar nicht, aber ich hatte meinen Spaß. Als nächstes sollte eine Giraffe uns näher kommen. Allerdings konnte ich nicht so viel von ihr sehen, weil sie zu nah an unserem Auto war und das wohl zu niedrig war, als das sie sich hätte runterbeugen können. Die Strauße in Sektion II kamen auch ans Auto. Aber spätestens nach „Ich bin ein Star – holt mich hier raus“ habe ich nicht mehr das verlangen diesen Tieren näher zu begegnen, außerdem hatte eines dieser doch sehr großen Tiere etwas gegen unsere Seitenscheibe und pickte wie wild darauf ein - bloß weg!
Sektion III (Europa):
In der Europa Sektion ist es erlaubt das Auto zu parken und auszusteigen. Denn diese Sektion ist gleichzeitig ein Streichelzoo. Für Kinder und Erwachsene ist dieser Streichelzoo gleichermaßen aufregend. Wir begegneten Ziegen, Eseln Rehen, kleinen Ponys und noch weiteren Tieren. Alle sind zutraulich und man kann sie streicheln. Füttern natürlich auch, allerdings sollte man sich da das spezielle Wildfutter des Parks kaufen. Manche halten sich nicht daran, was ich nicht gut finde. Schließlich essen wir Menschen auch nicht gerne Küchenabfälle. Wenn man dann weiterfährt sollte man wirklich gut schauen, denn die Tiere, besonders die Ziegen verstecken sich gerne hinter den Autos und wir wollen doch kein Tier umfahren.
Sektion IV (Amerika):
Diese Sektion war bei mir im Grunde der Auslöser, warum ich unbedingt in diesen Park wollte. Denn in dieser Sektion leben die Bisons. Tiere die ich wirklich gerne mag, die haben es mir wirklich angetan. Und ich wurde nicht enttäuscht. Auf der rechten Seite stand eine ganze Bisonherde, na gut einige lagen auch herum. Sehr imposante Lebewesen. Sie sehen so groß und stark aus. Leider machte kein Bison auch Anstalten an unser Auto zu kommen und sich von mir bewundern zu lassen. Auf der linken Seite waren verschiedene Tierarten verstreut, darunter waren Lamas und Laufvögel. Auch in Bison hatte sich verirrt. Allerdings konnten wir diese Tiere auch nur vom weiten betrachten. Da war wohl gerade Siesta.
Sektion V (Russland):
Ich weiß Russland ist kein eigener Kontinent, aber groß genug ist das Land ja um einer sein zu können. Diese Sektion ist auch recht klein gehalten und nach ca. 5 Minuten abgehandelt. Es befinden sich lediglich einige Hirsche und zwei Leoparden darin. Die Leoparden waren aber in einem geräumigen Gitter – Gehege untergebracht. Ich weiß nicht ob das immer so ist, aber vorstellen kann ich es mir, schließlich laufen die Hirsche ja frei und ich kann mir nicht vorstellen, dass sich diese beiden Arten allzu gut verstehen.
Sektion VI & VII (Asien):
Auch hier finden wir wieder einige Hirscharten vor, frei laufende Rothunde und Antilopen. Was ich vor dem Besuch nicht wusste, ist, dass dieser Park auch Yaks beherbergt, die sich ebenfalls in Asien befinden. Mich hat diese Überraschung aber gefreut, da ich einen dieser Artgenossen als Kuscheltier hier zu Hause habe.
Diese Sektion ist zwar nicht besonders Abwechslungsreich, aber gefallen hat sie mir trotzdem.
Sektion Weißgoldene Tiger:
Diese Sektion ist ausschließlich für die oben genannten Tiger reserviert. Sie leben leider auch nicht frei, da sie wohl sehr scheu sind. Aber das ist auch nicht zu verdenken Schließlich gibt es nicht viele von ihnen und gezielt züchten kann man sie auch nicht, es ist eben Glückssache, ob bei einem Wurf ein Weißgoldener dabei ist. Richtig gesehen haben wir sie auch nicht, da sie sich in ihrem Gehege im hohen Gras versteckt haben. Schade eigentlich, aber das ist eben so in einem Zoo, wenn die Tiere nicht wollen, kann man sie nicht zwingen.
Sektion VIII & IX & X (Raubkatzen):
Diese Sektion ist auch nicht spezifiziert. Hier bekommt man Geparden, Löwen und Tiger zu sehen. Diese laufen frei herum. An unserem Tag lagen sie aber nur rum. Es war wirklich beeindruckend diese Tiere aus der Nähe zu sehen. Man kam wirklich nah an sie heran. Wir konnten besonders gut die Löwen sehen, da sie es sich auf einem Klettergerüst nahe der Straße bequem gemacht hatten. Die Tiger hingegen liefen nervös auf und ab und wollten sich auch nicht so recht fotografieren lassen.
Sektion XI (Gemischt):
Wie die Überschrift schon sagt, sind hier Tiere aus verschiedenen Kontinenten vertreten. Beim Einfahren in die Sektion wird man von Affen begrüßt. Ich war nicht so scharf darauf diesen Affen bzw. Pavianen näher zu begegnen. Also entschlossen wir uns die Autoschlange zu verlassen und weiter nach vorne zu fahren. Ihr fragt euch warum ich nicht weiter bei den Affen bleiben wollte? – Das beantworte ich natürlich gerne. Die Affen steigen nämlich auf die Autodächer und hüpfen darauf herum und wenn man das Fenster aufmacht, können diese Tiere auch mal hineingreifen. Und Affen sehen zwar harmlos aus, sind aber durchaus gefährlich und haben scharfe krallen. Nach den Affen begegnet man dann Schwarzbären. Diese sollte man auch nicht streicheln oder näher ans Auto heran lassen, am besten Fenster zu. Danach kommen wieder friedliche Tiere. Nämlich Trampeltiere, sehen aus wie Kamele und sind ebenfalls ziemlich neugierig und zutraulich. Sie stecken den Kopf durch das Fenster und schauen sich um, ich konnte eines streicheln und es war wirklich genial. Ein weiteres Tier, von dem ich nicht weiß was es war (hatte was von einem Pferd und einem Esel. War es ein Pferdesel? Nein ein Muli war es nicht, die sehen mehr nach Esel aus) wollte mich glaub ich anknabbern, als es zum Fenster herein schaute, aber wenn man anfährt, dann verduften die meisten Tiere ganz schnell.
Sektion XII (Australien):
Australiens berühmtester Laufvogel und gleichzeitig das hiesige Wappentier wurde hier untergebracht. Wer sich ein wenig auskennt weiß von wem ich rede – Genau der Emu. Die Emus haben sich nicht besonders von den Autos beeindrucken lassen. Sie liefen an der Seite und haben uns einfach ignoriert.
Sektion XIII (Afrika):
Jawohl, schon wieder eine afrikanische Sektion. Dort leben Nashörner, Zebras, Antilopen und verschiedene Rinder und Böcke. Die Zebras kamen auch ans Auto und besuchten uns. Aber die sind bissig, uns ist zwar nichts passiert, aber nur weil wir schnell unsere Arme weg gezogen haben und davon fuhren. Nashörner leben etwas zurückgezogen und bleiben für sich, etwas abseits von der Straße.
Sektion XIV (Elefanten):
In dieser Sektion kann man wie in Europa wieder aussteigen und die Elefanten begutachten. Die Elefanten leben auch in einem eingezäunten Gehege. Es ist zwar groß und sicher auch Elefanten gerecht, aber ich finde das die Tiere traurig aussehen. Auch hier meinen einige Besucher den Elefanten Nahrungsmittel von sich zu Hause geben zu müssen. Also trockene Nudeln, altes Brot und Kekse. Obwohl überall Schilder stehen wird sich nicht daran gehalten. Deswegen verrenken sich die meisten Elefanten um durch das Gitter mit ihrem Rüssel an das Essen zu kommen. Das ist unverantwortlich und man sollte vielleicht einen Aufpasser dort hinstellen.
Sektion XV (afrikanische Wildhundanlage):
In dieser Sektion leben auch nur diese Tiere. Ich habe keines gesehen, die haben sich wohl versteckt oder irgendwo in den Schatten gelegt.
Ω Das Affenland Ω
Das Affenland ist außerhalb des Tierlandes. Es liegt im Freizeitland und ist ein abgezäunter Bereich, den man begehen kann. Dort leben alle möglichen Arten von Affen, sogar Gorillas. Wir waren ebenfalls im Affenland. Ich fand das aber eher weniger spektakulär. Wir haben nämlich nicht sehr viele Affen gesehen. Keine Ahnung wo die sich zu der zeit aufgehalten haben. Schade drum, aber es lässt sich nicht ändern.
Ω Das Freizeitland Ω
Neben der Safari gibt es noch ein weiteres Land, das wäre das Freizeitland. Hier gibt es verschiedene Fahrgeschäfte für groß und klein. Wasserbahnen, Achterbahnen, schnelle und langsame Fahrten. Wir sind in dem Freizeitland nur spazieren gegangen um zu sehen was es alles gibt. Es war doch recht heiß an dem Tag und wir hatten beide keine Lust uns irgendwo anzustellen. Außerdem sahen die Fahrgeschäfte meiner Meinung nach nicht unbedingt zuverlässig aus. Ich würde also einfach allen empfehlen sich selbst ein Bild darüber zu machen. An einem kühleren Tag wäre ich wahrscheinlich irgendwo drauf gegangen und ich kann mir vorstellen, dass es für Kinder ein großer Spaß ist.
Ω Das Wasserland Ω
Im Wasserland wurden drei große Seen angelegt. In diesen Seen leben Seehunde, Schwäne, Flamingos, Enten usw. Alle Tiere können aus der Nähe beobachtet und fotografiert werden. Verschiedene Spielplätze für die kleinen Gäste wurden auch angelegt und Fahrgeschäfte gibt es auch. Das Wasserland ist zwar nicht so ein großes Erlebnis, wie die Safari, aber ein durchaus guter Abschluss.
Ω Speisen & Co. Ω
Natürlich kann man im Serengeti Park auch Essen. Entweder man bringt sich etwas mit und macht ein gemütliches Picknick oder man belegt einen der Grillplätze. Ich weiß jetzt nicht ob man die Plätze irgendwie reservieren muss, aber ich denke nicht.
Wer nichts mitbringen möchte, der hat die Möglichkeit sich etwas im Park zu kaufen. Im Freizeitland gibt es na jeder Ecke Fast Good Grills, an denen man Pommes und Würstchen kriegen kann oder kleine Stände, an denen es Süßigkeiten gibt. Dann wären da noch zwei Restaurants. Einmal das Restaurant Zanzibar und das Hauptrestaurant. Wir wollten eigentlich zum Zanzibar haben das aber nicht gefunden, obwohl das Freizeitland beschildert ist. Also haben wir uns entschlossen im Hauptrestaurant zu speisen, was im Nachhinein ein Fehler war.
Das Hauptrestaurant ist ein Schnellrestaurant mit verschiedenen Speisen. Im Angebot sind Schnitzel, Würstchen, Pommes, Salate, Nachspeisen und vieles mehr. Das Hauptrestaurant sieht eher aus wie eine üble Spelunke, mit hässlichen Plastiktischen und ebenso hässlichen und unbequemen Stühlen. Sehr sauber und hygienisch ist es dort auch nicht. Ich glaube nicht, dass die Tische mal abgewischt werden. Und auch das Fett in den Friteusen sieht mehr als alt und ekelhaft aus. Eine recht unappetitliche Sache. Störend ist auch, dass es keine wirklichen Türen gibt. So wird man während des Essens von Fliegen, Bienen und anderen Insekten begleitet.
Ich habe mich für ein Jäger Schnitzel mit Pommes entschieden, der Preis dafür betrug um die 6€ aber genau weiß ich das nicht mehr. Das Schnitzel war enttäuschend. Jeder von euch weiß hoffentlich, das ein Jägerschnitzel ein Schnitzel mit einer Pilzsoße ist. Die Damen und Herren des Hauptrestaurants wussten das offensichtlich nicht. Ich hatte ein Schnitzel, das stimmt, dieses Schnitzel schmeckte aber wie Leder und ließ sich mindestens genauso gut kauen. Die Soße schmeckte seltsam und es hatten sich tatsächlich ganze vier Pilze in die Soße verirrt. Ja richtig, vier Stück. Das Jägerschnitzel sah mehr nach einem Schnitzel mit Soße aus, auf dem aus versehen vier Pilze lagen. Die Pommes waren ekelig verfettet und sahen ungesund aus. Sie schmeckten nach Käse und ich würde sie nicht mal meinem schlimmsten Feind anbieten.
Ω Die Toiletten Ω
Im tierland gibt es leider keine Möglichkeit mal das Stille Örtchen aufzusuchen, da man ja nicht aussteigen darf, aber auch in den Sektionen wo das Aussteigen erlaubt ist, gibt es keine Toilettenhäuschen, deswegen muss man sich vorher eine suchen, da man bedenken muss, dass die Tour zwei Stunden dauert.
die Toiltten gibt es erst wieder im freizeitland und auch dort sind die Häuschen rar. Ich habe nur eins gesehen. Die Toiletten an sich waren recht alt und könnten mal überholt werden, aber an der Sauberkeit war nichts auszusetzen. Toilettenpapier war auch genügend vorhanden.
Ω Das Personal Ω
Wir hatten nur zweimal mit dem Personal zu tun. Einmal an der Kasse und das zweite Mal im Hauptrestaurant. Die frau an der Kasse war sehr nett und hat sich gekümmert. Sie hatte immer ein Lächeln auf den Lippen und hat uns alle nötigen Informationen und Warnhinweise gegeben.
Das Personal im Hauptrestaurant wirkte auf mich sehr unmotiviert und wenig zuvorkommend. Obwohl hinter dem Tresen vier Leute standen, dauerte der Service Ewigkeiten, dass das Essen nicht schon längst kalt war, als wir es bekommen haben war wohl ein wunder.
Ω Fazit Ω
Für mich war dieser Tag ein wirklich tolles Ereignis. So nah werde ich diesen wilden Tieren wohl nie mehr kommen (außer ich fahre noch einmal in den Serengeti Park). Der ganze Park ist ein wunderbares Erlebnis. Ich bin vollkommen überzeugt von dem Park und empfehle ihn uneingeschränkt weiter. Bis auf das Essen ist es nämlich wirklich toll dort. Und obwohl ich eigentlich viel bemöngel werde ich keine tern abzeihen, weil es mir trotz allem sehr gut gefallen hat dort.
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