Telekom Internet Testbericht
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Erfahrungsbericht von vollonator
Volker, ein Paket ist für Dich gekommen !!!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Volker, ein Paket ist für Dich gekommen. Das war der Anruf, den ich in der Firma von meinem Frauchen bekommen habe. Ich hatte keine Ahnung, wer mir da ein Paket schicken sollte. Die T-DSL Sachen sollen ja erst Mitte Dezember kommen und wir haben doch erst Mitte November. Sie schaute nach und es waren die T-DSL Sachen, die im Paket waren. Ich war überrascht, meine Bestellung bei der Telekom war doch gerade erst 3 Wochen her und es soll doch so lange dauern. Außerdem fehlt ja auch noch die schriftliche Auftragsbestätigung.
Ein bißchen Technik über T-DSL.
Egal, ich war unheimlich heiß auf T-DSL, also schnell nach Hause um den Inhalt des Paketes zu überprüfen. Auf dem Weg nach Hause ließ ich mir noch einmal die Vorzüge und die Technik von T-DSL durch den Kopf gehen. T-DSL ist auf Basis der ASDL Technik entwickelt worden. (ASDL = Asymmetriacl Digital Subscribe Line). Durch die Technik ist es möglich, Daten 12 mal schneller als ISDN und ca. 20 mal schneller als mit einem analogem Anschluß zu übertragen. Schon lange nutze ich ISDN, aber schnell genug kann es ja nie sein. Vor allem, wenn ich einen MP3 Download haben möchte, dann ist 12 mal schneller ja schon nicht schlecht. Da sind die 768 kbit/s in der Downloadrichtung ja wirklich sehr schnell. Auch wenn ich meine Daten in das Internet senden will, sind 128 kbit/s auch noch sehr schnell. Mit meiner ISDN Karte schaffe ich ja nur 64 kbit/s in beide Richtungen. Na und dann noch das Angebot von AOL, 39,90 DM monatlich für AOL-DSL Flat bei einer Vertragslänge von min. 12 Monaten. OK, da kommen noch die ca. 15 DM Aufpreis für T-DSL zu, aber einen Internetzugang monatlich für ca. 55,- DM so lange wie ich will, klasse. Was ich ja auch noch kann, nun kann ich gleichzeitig zwei Telefongespräche führen (ISDN hatte ich ja schon) und gleichzeitig im Internet surfen. Habe zwar auch nur zwei Hände, aber wer weis, was man nicht noch alles im Multimediazeitalter leisten muß. Damit ich die hohen Geschwindigkeiten nutzen kann, muß ja ein Aufteiler bzw. Splitter mit im Paket sein und sicherlich wird auch ein ADSL Modem dabei sein. Ob noch evtl. etwas fehlen könnte, konnte ich nicht mehr überlegen, da ich vor meiner Haustür angekommen war.
Was benötige bzw. bekomme ich als Hardware.
Da mein Shuttle Mainboard AV30 ja schon eine Netzwerkkarte on Board hat, mit einem RJ45 Stecker (das sind diese kleinen viereckigen Stecker) und eine Geschwindigkeit von 10/100 Mbit vorweisen kann, brauchte ich keine Netzwerkkarte. Es werden für T-DSL zwar nur 10 Mbit benötigt, wichtig ist aber, daß man nicht nur einen BNC-Anschluß (runde Tonne mit zwei kleinen Nippeln dran) hat, sondern das die Netzwerkkarte auch diese viereckige Dose für den RJ45 Stecker hat. Auch in meinem Notebook war ein PCMCIA Netzwerkadapter mit 10/100 Mbit vorhanden. Bei mir waren die Treiber für die Hardware in beiden Teilen schon installiert. Wer allerdings noch keine Netzwerkkarte hat, dem möchte ich nur folgendes schreiben. Ihr benötigt eine einfache Netzwerkkarte. Die Treiberinstallation unter Windows 98 ist wirklich sehr leicht. Von D-Link, Longshine oder Level One gibt es da Karten mir vernünftigen Treibern und die kosten etwa 25 – 30 DM. Ohne eine Netzwerkkarte geht A-DSL bzw. T-DSL nicht. Diese Netzwerkkarte könnt Ihr zusammen mit der T-DSL Bestellung bestellen, aber günstiger geht es, wenn Ihr die Karte im Computerfachhandel kauft. Diese Netzwerkkarten sind auch nicht besser oder schlechter, als die Karte von der Telekom.
Als ich im Hause war, stürzte ich mich gleich auf das Paket. Es hatte etwa die Größe einer DIN-A4 Seite und als Höhe, die Höhe einer Zigarettenschachtel. Im Paket waren folgende Teile enthalten, Montage – und Bedienungsanleitung, T-DSL Modem mit Netzkabel, T-DSL Splitter, Kabel vom Splitter zu T-DSL Modem ca. 3 Meter Länge, TAE Anschlußkabel (von TAE Dose, das ist die Telefondose an der Wand zum Splitter), Kabel vom T-DSL Modem zur Netzwerkkarte ca. 6 Meter Länge, Zubehör wie Dübel, Kabelbinder und Schrauben, Installations CD und zwei Bohrschablonen in der Montage- und Bedienungsanleitung. Da ich Euch die Größe des Paketes geschrieben habe, könnt Ihr Euch nun etwa vorstellen wie groß der Splitter und das Modem ist. Der Splitter hat etwa die Größe einer Videokassette und wenn Ihr Euch nun diese Videokassette auf einer DIN-A4 Seite vorstellt, habt Ihr die Größe des T-DSL Modems.
Das Handbuch ist sehr gut beschrieben. Dort wird ein bißchen von der Technik erklärt und wie man die Teile montiert und verkabelt. Immer wieder sind auch Bilder vorhanden, so daß der sehr gut geschriebene Text dadurch prima unterstützt wird. Schade finde ich nur, daß die Bohrschablonen auf den letzten Seiten der Anleitung sind. Um diese Schablonen nutzen zu können, muß ich diese Seiten entweder heraus reißen oder sie mir vorher kopieren. Da wäre es schöner gewesen, wenn zwei Blätter extra dabei gewesen wären.
An dem Splitter muß eigentlich nur das TAE Kabel angeschlossen werden und dieses Kabel kommt in die Dose an der Wand. Den bei mir vorhandenen NTBA für T-ISDN, schloß ich dann wieder bei dem Splitter an. An die Buchse mit der Bezeichnung NTBBA kommt das Kabel mit der 3 Meter Länge zum T-DSL Modem. Das war der erste Streich.
Gleich neben dem Splitter plazierte ich das Modem. Dank der beiliegenden Dübel und Schrauben, paßte alles ganz genau und ich mußte da auch kein Befestigungsmaterial besorgen. Das Modem benötigt einen 220 Volt Anschluß, also eine Steckdose. Da das 220 Volt Kabel des Modems eine Länge von 1,5 Metern hat, sollte diese Steckdose in der Nähe sein. Das Kabel vom Splitter kommt an die Steckverbindung mit der Bezeichnung BBAE vom Modem. Zum Schluß muß man nur noch das ca. 6 Meter lange Kabel mit der Buchse 10BaseT vom Modem mit seiner Netzwerkkarte verbinden. Wenn alles fertig ist, darf man dem Modem Power geben und das Netzkabel mit der Steckdose verbinden.
Anzeigeelemente auf dem Modem.
Sofort nach dem Stromanschluß blinkte die grüne Power LED und das Modem führte seinen Selbsttest aus. Kurz danach war sie nur noch am Grün leuchten. Die SYNC LED blinkte zuerst auch kurz (Träger und Rahmensynchronisation wird hergestellt) und wechselte ebenfalls in die Farbe grün. Bei der 10BaseT LED war das grüne Licht ebenfalls sofort vorhanden. Der ganze Vorgang dauerte nach dem Einschalten noch nicht einmal 1 Minute. Ich war überrascht, denn mir wurde aus dem Bekanntenkreis gesagt, es kann mehrere Minuten dauern, bis das Modem betriebsbereit ist.
Beiliegende CD.
Wer sich gerne lieber die Montage und Installation erzählen lassen möchte, mit Bildern und Text, der sollte die beiliegende CD benutzen. Hier wird einem Schritt für Schritt genau erklärt, was man zu tun hat.
Wer vielleicht doch ein paar Probleme haben sollte, den empfehle ich die nachfolgenden Internetlink:
Internetadresse: http://www.telekom.de/t-dsl
Fazit.
Die Montage war wirklich kinderleicht und die Montagekosten von ca. 100 DM kann eigentlich jeder sparen. Natürlich bietet die Telekom die Montage auch an, aber wer mit einer Bohrmaschine umgehen kann, schafft es eigentlich selber. Das Handbuch und die CD sind wirklich sehr hilfreich und verständlich. Allerdings ist mein Telefonanschluß nun mit 4 Geräten an der Wand und einer Telefondose gepflastert. Dort hängt nun der NTBA und die ISDN – Anlage (war vorher schon vorhanden), zusammen mit dem Splitter und dem T-DSL Modem. Was mich gestört hat, waren die langen Netzwerkkabel. Da habe ich mir diese Woche Patchkabel (Bezeichnung Patchkabel CAT 5, Länge 0,5 Meter) besorgt, damit ich nicht so ein Kabelgewirr an der Wand hängen habe. Praktisch war der beiliegende Kabelbinder. Den konnte ich für das Netzkabel vom Modem verwenden. Nachdem ich alle LEDs am GRÜN leuchten hatte machte ich mich an die Installation meiner DSL-AOL Version. Das wird aber ein neuer Bericht von mir werden.
So hoffe ich, daß ich wieder mit meinem Erfahrungsbericht helfen konnte. Zum Schluß kann ich nur noch schreiben, keine Angst vor der Technik. Wer einen Toaster in die Steckdose bekommt kann es auch.
Pro:
Sehr gutes Handbuch, sehr gute Installations CD, inkl. Montagematerial, hochwertige Netzwerkkabel, wirklich komplettes Material zum T-DSL Einstieg.
Kontra:
Bohrschablonen befinden sich auf den Seiten des Handbuches.
PS. Leider ist das T-DSL Modem heute nicht mehr kostenlos bei der Telekom. Meines Wissens nach, kostet dieses Modem nun 119 Euro.
57 Bewertungen, 8 Kommentare
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25.02.2002, 19:26 Uhr von schraddel
Bewertung: sehr hilfreichBohrmaschine? Also, bei mir steht der ganze Kram in einer Obstkiste hinterm Altpapier. Funzt!
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20.02.2002, 11:00 Uhr von wolmiewolfgang
Bewertung: sehr hilfreichSuper geschrieben und beschrieben.Kompliment!
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18.02.2002, 21:27 Uhr von TheGreatMaster
Bewertung: sehr hilfreichWir haben uns das DSL auch selbst installiert. Gruß TheGreatMaster.
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18.02.2002, 17:59 Uhr von ScorpionsPower
Bewertung: sehr hilfreichBei uns kam auch das Paket, dass dann etliche Probleme verursachte... :-(
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18.02.2002, 14:10 Uhr von Alusru
Bewertung: sehr hilfreichDazu hab ich auch noch eine Story, super geschrieben, Gruß Uschi.
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18.02.2002, 13:41 Uhr von rsdcberlin
Bewertung: sehr hilfreichSehr informativ geschrieben. Gruß Rolf
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18.02.2002, 11:50 Uhr von denjuandemarco
Bewertung: sehr hilfreichI'm a T-DSLer, too...
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18.02.2002, 11:48 Uhr von SuperGirly
Bewertung: sehr hilfreichHallo, Volker! Ich nutze T-DSL nun seit knapp drei Monaten. Davor hatte ich auch bereits ISDN. Der Unterschied in der Geschwindigkeit ist echt enorm. Macht richtig Spaß jetzt. Mein Provider ist allerdings nicht AOL, sondern 1&1. Die haben jetzt a
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