Telekom Internet Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 05/2007
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Summe aller Bewertungen
- Geschwindigkeit:
- Verfügbarkeit:
- Preis-Leistungs-Verhältnis:
- Abrechnung:
Erfahrungsbericht von mussja
Kleinere Startschwierigkeiten, aber dann rauscht´s...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
17.07.2001 (Updates s. weiter unten):
Vor ungefähr 7 Wochen habe ich einen T-DSL-Anschluss der Deutschen Telekom beantragt und diesen - trotz gegenteiliger Meldung auf der Telekom-Homepage -
auch nach erstaunlich schneller Zeit bekommen.
Mitbeantragt war natürlich die TDSL-Flatrate, und hier tauchten schon die ersten Probleme auf. Warum ich nun auf einer Telefon- (bzw. Online-) Rechnung in Höhe von 480,- DM sitze (davon alleine ca. 350,- DM Onlinekosten..), steht auf einem anderen Blatt und soll hier nicht weiter dargelegt werden.
Sonst heißt es am Ende noch \"Ha ! Falsche Kategorie !\" - und das wollen wir ja nicht.
Hier geht es also einzig und allein um meine bisher fünfwöchigen Erfahrungen mit TDSL, und bevor jetzt die streamlinelosen Mitcommunarden neidisch ergrimmt rufen \"Schäm dich ! Uns hier die Nase lang zu machen !\", möchte ich direkt vorweg klarstellen: Falsch ! Betrug ! Mir langt\'s bald !
Bevor ich meine etwas bittere Reaktion genauer erkläre, erst mal einige Informationen zu TDSL:
WAS IST T-DSL:
Die Marke setzt sich zusammen aus dem Begriff \"DSL\" = Digital Subscriber Line(digitale Anschlußleitung) und dem T für Telekom, dem rosa Riesen, allgemein bekannt für seinen *Ironie an* beispiellosen Kundenservice. *Ironie aus*
Der korrekte Ausdruck ist eigentlich \"ADSL\", das A steht für \"Assymetric\"(wegen der unterschiedlichen Übertragungsraten bei Download und Upload).
Die Deutsche Telekom ist nicht der einzige Anbieter in Sachen DSL, u.a. bietet z.B. auch die Firma Arcor DSL an, und bei AOL ist ein entsprechendes Angebot zumindest in Planung bzw. wird gerade getestet.
Mit T-DSL ist es möglich, Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu 768 kbit pro Sekunde (vom Netz zum Rechner, PC ins Internet bis zu 128 kbit/s) zu erreichen. Andere Anbieter lassen sogar noch größere Datenübertragungsraten zu, sind aber dafür auch entsprechend teurer.
Um das mal zu verdeutlichen, hier ein Beispiel:
Man möchte z.B. eine 10 Megabyte große Datei downloaden - keine ungewöhnliche Größe für beispielsweise eine Videodatei oder ein Sharewareprogramm.
Mit einem 28.800er Modem braucht man für den Download dieser Datei satte 71 Minuten (und ärgert sich, weil man noch ein uraltes Modem benutzt...)
Mit ISDN sieht die Sache schon etwas besser aus: Immerhin noch 22 Minuten braucht die Verbindung, bis der Kram auf der Festplatte ist.
Mit TDSL hat man die Datei im Bestfall in weniger als 2 Minuten auf dem Rechner; nach ca. 110 Sekunden dudelt das Video oder das Programm kann installiert werden.
Knackige Downloadgeschwindigkeiten sind(laut Telekom) aber nicht der einzige Vorteil; angeblich hat das Warten beim Seitenaufbau ein Ende...
Naja. Wer jetzt denkt (so wie ich), man wählt sich ein, startet seinen Browser, gibt die Adresse ein und ZACK, die Seite ist da, hat sich geirrt.
Die 768 kbit erreicht man nämlich nur von seinem Rechner bis zum Knotenpunkt der Telekom, danach steht man wie gehabt im Netzstau VOR der Seite, welche man sich betrachten möchte. Es ist zwar richtig, dass Grafiken, Flashvideos, Animationen etc. dank TDSL bedeutend schneller geladen werden, ist aber der Server des Anbieters überlastet, hat man das gleiche Problem wie vorher: Es dauert.
Bestes Beispiel ist die Suchmaschine AltaVista.
Wir haben gelernt, geduldig zu sein...
ANTRAG, PREISE UND VERFÜGBARKEIT:
Die Telekom bietet unter http://www.tdsl.de/dtag/ipl2/cda/t2/0,4260,11028,00.html eine \"Verfügbarkeitsprüfung\" an.
Natürlich kann man da nachschauen, ob DSL bereits für den jeweiligen Wohnort verfügbar ist. Falls nicht, lasst Euch davon BLOSS NICHT ins Bockshorn jagen, sondern beantragt - falls Ihr auch nach diesem Bericht noch Interesse habt... - auf jeden Fall den Zugang zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Bei mir stand beispielsweise, dass mein Anschluss frühestens im 4. Quartal 2001 freigeschaltet wird, und ich zu diesem Zeitpunkt die Freischaltung beantragen könne. Seltsamerweise hatte ich schon eine Woche später Post von der Telekom,in der die Freischaltung zum 7.6.01 - also wiederum zwei Wochen später und deutlich vor dem genannten Termin - bestätigt wurde. Tatsächlich wurde der Zugang auch am 7.6. freigeschaltet. Was allerdings fehlte, war die zeitgleich mitbeantragte Flatrate. Nun ja.
Was die Preise betrifft, so reicht die Spanne von monatlich 64,70 DM bei einem analogen T-Net-Anschluß (inkl. Grundgebühr) bis 74,80 DM für T-DSL mit ISDN XXL. Zusätzlich fällt generell ein einmaliges Bereitstellungsentgelt in Höhe von 100,86 DM an.
Bitte habt Verständnis, dass ich darauf verzichte, hier ALLE Preismodelle anzugeben, ich bin nicht die Tippse der Telekom, und der der \"Preisagent\" kann das im individuellen Fall sicherlich besser und ausführlicher als ich errechnen.
Genaueres erfahrt Ihr unter http://www.tdsl.de/dtag/ipl2/cda/t2/0,4260,11032,00.html, dort könnt Ihr Euch Euren Individualpreis per Agenten berechnen lassen.
ZUBEHÖR UND INSTALLATION:
Eines muß man der Telekom ja lassen: Zumindest bei mir wurden die benötigten Zubehörgeräte rechtzeitig (wow !) und komplett geliefert. Kostenlos sind die Teile auch noch (mit Ausnahme der Netzwerkkarte), es ist nicht zu fassen ! Warum ich das Zubehör gleich zwei Mal erhalten habe, wird wohl auf ewig das Geheimnis des rosa Rüsselträgers bleiben - egal, auch die Retoure war umsonst :)
Folgende Zubehörteile werden benötigt:
- Ein sogenannter \"Splitter\", dieser trennt die TDSL-Signale von den Telefonsignalen
** gibts kostenlos von der Telekom **
- Ein TDSL-Modem - was ein Modem ist, brauche ich wohl nicht zu erklären.
** Ebenfalls kostenlos by Telekom **
- Verbindungskabel
** sind natürlich auch dabei und genauso umsonst **
- Eine Netzwerkkarte, zum Einbau in den PC
** diese muss man sich selbst besorgen. Die Telekom bietet ein solches Teil unter http://www.tdsl.de/katalog-online/ethernet-karte/ zum Preis von 49,95 DM an. Eventuell geht´s woanders auch billiger **
Der Splitter wird an die Telefonleitung geschaltet, das Modem auf der einen Seite an den Splitter (bzw. in die ISDN-Dose), auf der anderen Seite an die Netzwerkkarte im PC.
Alles kein Problem und mit der beiliegenden Installationsanleitung sogar relativ verständlich erklärt.
Die mitgelieferte T-Online-Software kann man natürlich installieren, wenn man das möchte. Muss man aber nicht. Genausogut ist es möglich (und sinnvoll), den Zugang zum Netz per DFÜ-Netzwerk herzustellen. Der Vorteil liegt darin, dass man nicht zuerst die T-Online-Software starten muss (es sei denn man erledigt ohnehin Homebanking und Emailabrufe über die Software), sondern über das DFÜ-Netzwerk direkt ins Internet gehen bzw. seine Emails abrufen kann.
Im Falle von Windows 98 kann man Direktverknüpfungen ins Internet erstellen, mit Outlook bzw. Outlook Express ohne Umweg Emails abrufen (bzw. im Falle der Flatrate laufen lassen).
Eine gute Anleitung zur Einrichtung des DFÜ-Netzwerks findet Ihr unter
http://adsl-support0.de/adsl.html
DIE ERKLÄRUNG DER BITTEREN REAKTION:
So. Das hört sich ja im Prinzip alles ganz toll an, hat aber leider, zumindest bei der Telekom, ein großes Problem: Man kommt nicht immer rein.
Und wenn DAS kein wirklich GROSSES Problem ist, dann weiß ich´s auch nicht. Ich kann hier ja nur von meinen Erfahrungen schreiben, und diese beschränken sich logischerweise auf meinen Standort Berlin.
Seit ungefähr 2 Wochen ist es hier zeitweise unmöglich, einen Zugang zu T-DSL zu bekommen. Natürlich meistens gerade dann, wenn man unbedingt ins Web möchte oder dringend auf eine Email wartet. In immer kürzeren Abständen erhält man die immer gleiche Fehlermeldung: \"Der Zugang ist überlastet oder die Verbindungsqualität zu schlecht\".
Mir ist aufgefallen, dass diese Problematik seltsamerweise in dieser Häufigkeit erst seit der Einrichtung einer kostenpflichtigen Hotline bei T-Online am 1. Juli auftritt...
Da fragt man sich natürlich, ob vielleicht ein Zusammenhang besteht. Oder ob die Telekom, resp. T-Online, wirklich so unfähig ist, einen vernünftigen Server für Berlin auf die Beine zu stellen, bzw. den Zugang entsprechend zu erweitern.
Klar ist mir jedenfalls, dass ein T-DSL-Zugang, und sei er noch so flott, nicht sehr viel nützt wenn ich erst gar nicht ins System komme. Gerade für Unternehmer, die viel mit dem Internet arbeiten und darauf angewiesen sind, bringt ein solches \"Angebot\" der Telekom überhaupt nichts.
Um nicht völlig auf dem Trockenen zu stehen, empfehle ich einen Alternativzugang bei einem call-by-call-Anbieter einzurichten, z.B. Tiscali(www.tiscali.net). Dieser kostet dann zwar Geld (klar, ist abseits einer evtl. Flatrate...), und mit DSL-Speed ist auch Essig, aber man kommt wenigstens REIN.
Mich würde jetzt mal interessieren, ob die geschilderte Problematik nur im Raum Berlin auftritt, oder ob das ein allgemeines Problem ist. Auf meine entsprechende Anfrage konnte mir die nette Dame bei der Telekomhotline jedenfalls keine Antwort geben... Mein Fazit lautet jedenfalls: Die Idee ist gut, aber die Telekom noch nicht bereit.
Ach ja, noch was: Stört Euch bitte nicht am Begriff \"Telekom\". T-DSL wird von t-online angeboten, diese ist aber eine 100prozentige Tochterfirma der Deutschen Telekom AG. Insofern möget Ihr mir gnädigerweise verzeihen, dass ich den Verein über einen Kamm schere... :)
Freue mich auf Eure Kommentare - sorry, dass der Bericht etwas länger geworden ist.
Jetzt habe ich zwar einen Schreibkrampf, dafür ärgere ich mich aber nicht mehr ganz so sehr :)
*** UPDATE 21.08.01 ***
Inzwischen haben sich die unten geschilderten Probleme mit der Einwahl im Raum Berlin zumindest bei mir erledigt. Seit ungefähr 2 Wochen (man ist ja skeptisch) funktioniert die Verbindung zu T-DSL einwandfrei. Anscheinend hat die Telekom reagiert und einen stärkeren Server bereitgestellt, bzw. die vorhandenen Kapazitäten erweitert.
Im aktuellen Zustand ist T-DSL damit uneingeschränkt zu empfehlen, wenngleich auch die Wartezeiten vor überlasteten Endservern weiterhin bestehen bleiben – aber dafür kann der Anbieter ja nichts.
Weitere Änderungen im Update:
AOL bietet seine DSL-Flatrate inzwischen auch an (und rührt kräftig die Werbetrommel).
Informationen gibt´s unter www.aol.de, hier geht es einzig und allein um T-DSL. Die Information muß aber der Vollständigkeit und sachlichen Richtigkeit hier hin.
*** Update 15.02.02 ***
Einwahlprobleme gehören immer noch der Vergangenheit an, TDSL rauscht, dass die Leitung nur so qualmt. Problematisch ist aber noch wie vor der Stau vor überlasteten Webseiten. Ebenfalls etwas problematisch ist, dass T-Online die benötigte Hardware (Splitter und Modem) seit Jahresbeginn NICHT mehr kostenlos anbietet, der künftige User diese also zu horrenden Preisen kaufen muß (Miete ist ebenfalls nicht mehr drin...). Relativiert wird das Ganze aber dadurch, dass vor dem 1.1.2002 zur Verfügung gestellte Geräte in den Besitz des Nutzers gelangt sind - das nenne ich großzügig... Ätsch ! ;)
Vor ungefähr 7 Wochen habe ich einen T-DSL-Anschluss der Deutschen Telekom beantragt und diesen - trotz gegenteiliger Meldung auf der Telekom-Homepage -
auch nach erstaunlich schneller Zeit bekommen.
Mitbeantragt war natürlich die TDSL-Flatrate, und hier tauchten schon die ersten Probleme auf. Warum ich nun auf einer Telefon- (bzw. Online-) Rechnung in Höhe von 480,- DM sitze (davon alleine ca. 350,- DM Onlinekosten..), steht auf einem anderen Blatt und soll hier nicht weiter dargelegt werden.
Sonst heißt es am Ende noch \"Ha ! Falsche Kategorie !\" - und das wollen wir ja nicht.
Hier geht es also einzig und allein um meine bisher fünfwöchigen Erfahrungen mit TDSL, und bevor jetzt die streamlinelosen Mitcommunarden neidisch ergrimmt rufen \"Schäm dich ! Uns hier die Nase lang zu machen !\", möchte ich direkt vorweg klarstellen: Falsch ! Betrug ! Mir langt\'s bald !
Bevor ich meine etwas bittere Reaktion genauer erkläre, erst mal einige Informationen zu TDSL:
WAS IST T-DSL:
Die Marke setzt sich zusammen aus dem Begriff \"DSL\" = Digital Subscriber Line(digitale Anschlußleitung) und dem T für Telekom, dem rosa Riesen, allgemein bekannt für seinen *Ironie an* beispiellosen Kundenservice. *Ironie aus*
Der korrekte Ausdruck ist eigentlich \"ADSL\", das A steht für \"Assymetric\"(wegen der unterschiedlichen Übertragungsraten bei Download und Upload).
Die Deutsche Telekom ist nicht der einzige Anbieter in Sachen DSL, u.a. bietet z.B. auch die Firma Arcor DSL an, und bei AOL ist ein entsprechendes Angebot zumindest in Planung bzw. wird gerade getestet.
Mit T-DSL ist es möglich, Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu 768 kbit pro Sekunde (vom Netz zum Rechner, PC ins Internet bis zu 128 kbit/s) zu erreichen. Andere Anbieter lassen sogar noch größere Datenübertragungsraten zu, sind aber dafür auch entsprechend teurer.
Um das mal zu verdeutlichen, hier ein Beispiel:
Man möchte z.B. eine 10 Megabyte große Datei downloaden - keine ungewöhnliche Größe für beispielsweise eine Videodatei oder ein Sharewareprogramm.
Mit einem 28.800er Modem braucht man für den Download dieser Datei satte 71 Minuten (und ärgert sich, weil man noch ein uraltes Modem benutzt...)
Mit ISDN sieht die Sache schon etwas besser aus: Immerhin noch 22 Minuten braucht die Verbindung, bis der Kram auf der Festplatte ist.
Mit TDSL hat man die Datei im Bestfall in weniger als 2 Minuten auf dem Rechner; nach ca. 110 Sekunden dudelt das Video oder das Programm kann installiert werden.
Knackige Downloadgeschwindigkeiten sind(laut Telekom) aber nicht der einzige Vorteil; angeblich hat das Warten beim Seitenaufbau ein Ende...
Naja. Wer jetzt denkt (so wie ich), man wählt sich ein, startet seinen Browser, gibt die Adresse ein und ZACK, die Seite ist da, hat sich geirrt.
Die 768 kbit erreicht man nämlich nur von seinem Rechner bis zum Knotenpunkt der Telekom, danach steht man wie gehabt im Netzstau VOR der Seite, welche man sich betrachten möchte. Es ist zwar richtig, dass Grafiken, Flashvideos, Animationen etc. dank TDSL bedeutend schneller geladen werden, ist aber der Server des Anbieters überlastet, hat man das gleiche Problem wie vorher: Es dauert.
Bestes Beispiel ist die Suchmaschine AltaVista.
Wir haben gelernt, geduldig zu sein...
ANTRAG, PREISE UND VERFÜGBARKEIT:
Die Telekom bietet unter http://www.tdsl.de/dtag/ipl2/cda/t2/0,4260,11028,00.html eine \"Verfügbarkeitsprüfung\" an.
Natürlich kann man da nachschauen, ob DSL bereits für den jeweiligen Wohnort verfügbar ist. Falls nicht, lasst Euch davon BLOSS NICHT ins Bockshorn jagen, sondern beantragt - falls Ihr auch nach diesem Bericht noch Interesse habt... - auf jeden Fall den Zugang zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Bei mir stand beispielsweise, dass mein Anschluss frühestens im 4. Quartal 2001 freigeschaltet wird, und ich zu diesem Zeitpunkt die Freischaltung beantragen könne. Seltsamerweise hatte ich schon eine Woche später Post von der Telekom,in der die Freischaltung zum 7.6.01 - also wiederum zwei Wochen später und deutlich vor dem genannten Termin - bestätigt wurde. Tatsächlich wurde der Zugang auch am 7.6. freigeschaltet. Was allerdings fehlte, war die zeitgleich mitbeantragte Flatrate. Nun ja.
Was die Preise betrifft, so reicht die Spanne von monatlich 64,70 DM bei einem analogen T-Net-Anschluß (inkl. Grundgebühr) bis 74,80 DM für T-DSL mit ISDN XXL. Zusätzlich fällt generell ein einmaliges Bereitstellungsentgelt in Höhe von 100,86 DM an.
Bitte habt Verständnis, dass ich darauf verzichte, hier ALLE Preismodelle anzugeben, ich bin nicht die Tippse der Telekom, und der der \"Preisagent\" kann das im individuellen Fall sicherlich besser und ausführlicher als ich errechnen.
Genaueres erfahrt Ihr unter http://www.tdsl.de/dtag/ipl2/cda/t2/0,4260,11032,00.html, dort könnt Ihr Euch Euren Individualpreis per Agenten berechnen lassen.
ZUBEHÖR UND INSTALLATION:
Eines muß man der Telekom ja lassen: Zumindest bei mir wurden die benötigten Zubehörgeräte rechtzeitig (wow !) und komplett geliefert. Kostenlos sind die Teile auch noch (mit Ausnahme der Netzwerkkarte), es ist nicht zu fassen ! Warum ich das Zubehör gleich zwei Mal erhalten habe, wird wohl auf ewig das Geheimnis des rosa Rüsselträgers bleiben - egal, auch die Retoure war umsonst :)
Folgende Zubehörteile werden benötigt:
- Ein sogenannter \"Splitter\", dieser trennt die TDSL-Signale von den Telefonsignalen
** gibts kostenlos von der Telekom **
- Ein TDSL-Modem - was ein Modem ist, brauche ich wohl nicht zu erklären.
** Ebenfalls kostenlos by Telekom **
- Verbindungskabel
** sind natürlich auch dabei und genauso umsonst **
- Eine Netzwerkkarte, zum Einbau in den PC
** diese muss man sich selbst besorgen. Die Telekom bietet ein solches Teil unter http://www.tdsl.de/katalog-online/ethernet-karte/ zum Preis von 49,95 DM an. Eventuell geht´s woanders auch billiger **
Der Splitter wird an die Telefonleitung geschaltet, das Modem auf der einen Seite an den Splitter (bzw. in die ISDN-Dose), auf der anderen Seite an die Netzwerkkarte im PC.
Alles kein Problem und mit der beiliegenden Installationsanleitung sogar relativ verständlich erklärt.
Die mitgelieferte T-Online-Software kann man natürlich installieren, wenn man das möchte. Muss man aber nicht. Genausogut ist es möglich (und sinnvoll), den Zugang zum Netz per DFÜ-Netzwerk herzustellen. Der Vorteil liegt darin, dass man nicht zuerst die T-Online-Software starten muss (es sei denn man erledigt ohnehin Homebanking und Emailabrufe über die Software), sondern über das DFÜ-Netzwerk direkt ins Internet gehen bzw. seine Emails abrufen kann.
Im Falle von Windows 98 kann man Direktverknüpfungen ins Internet erstellen, mit Outlook bzw. Outlook Express ohne Umweg Emails abrufen (bzw. im Falle der Flatrate laufen lassen).
Eine gute Anleitung zur Einrichtung des DFÜ-Netzwerks findet Ihr unter
http://adsl-support0.de/adsl.html
DIE ERKLÄRUNG DER BITTEREN REAKTION:
So. Das hört sich ja im Prinzip alles ganz toll an, hat aber leider, zumindest bei der Telekom, ein großes Problem: Man kommt nicht immer rein.
Und wenn DAS kein wirklich GROSSES Problem ist, dann weiß ich´s auch nicht. Ich kann hier ja nur von meinen Erfahrungen schreiben, und diese beschränken sich logischerweise auf meinen Standort Berlin.
Seit ungefähr 2 Wochen ist es hier zeitweise unmöglich, einen Zugang zu T-DSL zu bekommen. Natürlich meistens gerade dann, wenn man unbedingt ins Web möchte oder dringend auf eine Email wartet. In immer kürzeren Abständen erhält man die immer gleiche Fehlermeldung: \"Der Zugang ist überlastet oder die Verbindungsqualität zu schlecht\".
Mir ist aufgefallen, dass diese Problematik seltsamerweise in dieser Häufigkeit erst seit der Einrichtung einer kostenpflichtigen Hotline bei T-Online am 1. Juli auftritt...
Da fragt man sich natürlich, ob vielleicht ein Zusammenhang besteht. Oder ob die Telekom, resp. T-Online, wirklich so unfähig ist, einen vernünftigen Server für Berlin auf die Beine zu stellen, bzw. den Zugang entsprechend zu erweitern.
Klar ist mir jedenfalls, dass ein T-DSL-Zugang, und sei er noch so flott, nicht sehr viel nützt wenn ich erst gar nicht ins System komme. Gerade für Unternehmer, die viel mit dem Internet arbeiten und darauf angewiesen sind, bringt ein solches \"Angebot\" der Telekom überhaupt nichts.
Um nicht völlig auf dem Trockenen zu stehen, empfehle ich einen Alternativzugang bei einem call-by-call-Anbieter einzurichten, z.B. Tiscali(www.tiscali.net). Dieser kostet dann zwar Geld (klar, ist abseits einer evtl. Flatrate...), und mit DSL-Speed ist auch Essig, aber man kommt wenigstens REIN.
Mich würde jetzt mal interessieren, ob die geschilderte Problematik nur im Raum Berlin auftritt, oder ob das ein allgemeines Problem ist. Auf meine entsprechende Anfrage konnte mir die nette Dame bei der Telekomhotline jedenfalls keine Antwort geben... Mein Fazit lautet jedenfalls: Die Idee ist gut, aber die Telekom noch nicht bereit.
Ach ja, noch was: Stört Euch bitte nicht am Begriff \"Telekom\". T-DSL wird von t-online angeboten, diese ist aber eine 100prozentige Tochterfirma der Deutschen Telekom AG. Insofern möget Ihr mir gnädigerweise verzeihen, dass ich den Verein über einen Kamm schere... :)
Freue mich auf Eure Kommentare - sorry, dass der Bericht etwas länger geworden ist.
Jetzt habe ich zwar einen Schreibkrampf, dafür ärgere ich mich aber nicht mehr ganz so sehr :)
*** UPDATE 21.08.01 ***
Inzwischen haben sich die unten geschilderten Probleme mit der Einwahl im Raum Berlin zumindest bei mir erledigt. Seit ungefähr 2 Wochen (man ist ja skeptisch) funktioniert die Verbindung zu T-DSL einwandfrei. Anscheinend hat die Telekom reagiert und einen stärkeren Server bereitgestellt, bzw. die vorhandenen Kapazitäten erweitert.
Im aktuellen Zustand ist T-DSL damit uneingeschränkt zu empfehlen, wenngleich auch die Wartezeiten vor überlasteten Endservern weiterhin bestehen bleiben – aber dafür kann der Anbieter ja nichts.
Weitere Änderungen im Update:
AOL bietet seine DSL-Flatrate inzwischen auch an (und rührt kräftig die Werbetrommel).
Informationen gibt´s unter www.aol.de, hier geht es einzig und allein um T-DSL. Die Information muß aber der Vollständigkeit und sachlichen Richtigkeit hier hin.
*** Update 15.02.02 ***
Einwahlprobleme gehören immer noch der Vergangenheit an, TDSL rauscht, dass die Leitung nur so qualmt. Problematisch ist aber noch wie vor der Stau vor überlasteten Webseiten. Ebenfalls etwas problematisch ist, dass T-Online die benötigte Hardware (Splitter und Modem) seit Jahresbeginn NICHT mehr kostenlos anbietet, der künftige User diese also zu horrenden Preisen kaufen muß (Miete ist ebenfalls nicht mehr drin...). Relativiert wird das Ganze aber dadurch, dass vor dem 1.1.2002 zur Verfügung gestellte Geräte in den Besitz des Nutzers gelangt sind - das nenne ich großzügig... Ätsch ! ;)
10 Bewertungen, 3 Kommentare
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29.04.2002, 10:16 Uhr von penalty
Bewertung: sehr hilfreichich warte leider schon länger als 8 wochen ......aber die hoffnung soll man nie aufgeben und sehr hilfreich war dein Bericht für mich
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15.02.2002, 21:24 Uhr von RudiRe
Bewertung: sehr hilfreichDas war für mich ein sehr informativer Bericht, stehe ich doch kurz vor einer ADSL Entscheidung. Gruß RudiRe
-
15.02.2002, 17:14 Uhr von sylvia1983
Bewertung: sehr hilfreichwow, ein sehr ausführlicher und informativer Bericht. Eigentlich müsste man ihn mit mehr als "sehr nützlich" bewerten...
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