Tropico (PC Strategiespiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2008
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Erfahrungsbericht von jponhold
5: Lass Die Sonne Rein!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Mein heutiger Bericht handelt von TROPICO, einer PC - Simulation der Extraklasse.
Ich habe das Spiel um 9,90 Euro gekauft, vorige Woche habe ich es auch um 4,90 Euro gesehen. Aber das ist ja immer so, wenn es eine Fortsetzung gibt (TROPICO 2, PIRATES ISLAND).
Aber nun zum Spiel selbst:
Man fliegt durch eine Stadt, getragen von den beschwingten Südsee - Klängen aus den Boxen, man sieht, dass in dieser Stadt Leben herrscht. Kinder spielen, alte Menschen gehen am Stock und viele Menschen sind auf der Strasse. Und man "landet" schliesslich im Büro des "Presidente".
Das ist der Vorspann zum Spiel, und im Büro kann man dann weiter auswählen, ob man spielen, die Credits ansehen, das Tutorial spielen oder beenden will.
Bei Wahl des Spiel - Moduses kann man auswählen zwischen SZENARIO oder GESPEICHERTES SPIEL SPIELEN oder SPIEL MIT EINER NEUEN INSEL BEGINNEN.
SZENARIO.
Es gibt so um die zehn Szenarien, bei denen man ein gewisses Ziel in einer gewissen Zeit zu erreichen hat (zum Beispiel eine gewisse Menge an Bananen zu exportieren). Es gibt verschieden schwierige Szenarien (leicht bis abartig schwer), aber so leicht sind sie alle nicht!
GESPEICHERTES SPIEL.
Naja, da kann man eben ein Spiel weiterspielen, dass man mal begonnen und dann gespeichert hat, eh klar.
NEUE INSEL.
Der Modus, den ich am häufigsten wähle. Man kann zu Beginn des Spieles alles regeln:
- Wie groß soll die Insel sein?
- Wie hohe Berge sollen auf der Insel sein?
- Wie viel Wasser rund herum?
- Wie viele Bodenschätze?
- Wie fruchtbar soll die Insel sein?
- Mit wie vielen Einwohnern soll man beginnen?
- Wie viele Jahre hat man vor, zu regieren?
- Soll es freie Wahlen geben?
.
.
.
Da gibt es noch viele Auswahlkriterien, die werden dann miteinander kombiniert und ergeben den Gesamtschwierigkeitsgrad in Prozent. Dann wählt man noch schnell ein gewünschtes Aussehen (CHE Guevara, Fidel Castro, Evita Peron und noch viele mehr), gibt seinen Namen ein, kann sogar die einzelnen Eigenschaften des Presidente verändern, und dann geht es los.
Man startet dann eben mit 40 Bewohnern, einigen Hütten, einem Hafen, einer Baufirma, einer Transportfirma, einem Palast, und einiger Maisfarmen. Die Baufirmen sind extrem wichtig, denn hat man keine Baufirma, kann man auch nichts bauen, logisch. Die Transportfirmen sind natürlich auch wichtig, wer soll sonst die fertigen Waren zum Hafen bringen, damit diese expordiert werden können, was wiederum Geld in die Staatskasse bringt. Also um ehrlich zu sein, welches Gebäude ist nicht wichtig? Alles spielt zusammen, der eine kann ohne den anderen nicht, und das finde ich gerade toll an diesem Spiel.
Man hat natürlich zu Beginn auch nur eine begrenzte Menge an Geld, und dann baut man ein wenig, und das Geld ist weg. Deswegen sollte man etwas bauen, dass auch wieder viel Geld bringt, wenn man es expordiert! Aber man darf nicht nur blindlinks Firmen und Fabriken und so bauen, die Bewohner der Insel wollen ja immerhin auch in Häusern wohnen, nicht nur in Hütten, sie wollen in die Kirche gehen, und zum Arzt. Und wenn sie danach Lust haben, auch mal in die Bar. Denn, logischerweise, wenn man nicht auf seine Inselbewohner schaut, werden sie einen nicht wählen, bei der nächsten Wahl. Und wenn man es auch einmal schafft, die Wahl zu seinen Gunsten zu bestechen, nochmals wird es nicht so leicht, und man wird von der Insel verbannt.
Auch die USA haben immer ein Auge auf Tropico, da muss man sich auch ein wenig loyal verhalten, und wenn es zu Unruhen auf der Insel kommt, wird ein Kanonenboot der USA vor dem Hafen patroullieren, und das macht sich nicht so gut für ein Werbeprospekt, mit dem man Touristen anlocken will!
Wenn man schlau ist, zweigt man sich ein wenig Geld auf ein schweizer Bankkonto ab, es wird zwar alles ein wenig teurer, aber dafür gibt es viele Punkte in der Endabrechnung!
Ja, und so spielt man dann, versucht die Insel in Einklang zu bringen, damit alles so schön läuft, die Leute zufrieden sind, die Touristen ebenso, und die USA vielleicht auch. Obwohl, man liebäugt ja fast ein wenig mehr mit den Russen ?
Jedenfalls, am Ende der ausgewählten Zeit, oder wenn man die Insel frühzeitig verlassen muss, gibt es auch eine Bestenliste, bei der eben berechnet wird, wie viel Bares man hat, wie viel auf dem schweizer Bankkonto, wie zufrieden die Bewohner sind, wie hoch der Wert der Gebäude ist ......, und das alles wird dann mit dem ausgewählten Schwierigkeitsgrad multipliziert!
Mein FAZIT.
Tropico ist ein Spiel, dass ich wirklich stundenlang spielen kann. Es gibt immer so vieles aus zu probieren, man kann sich mal auf den Tourismus konzentrieren (man kann sogar einen Flughafen bauen, um damit die Touristen ins Land zu bringen!), auf die Landwirtschaft oder auf den Verkauf von RUM oder ZIGARREN. Man kann die Stadt bis ins kleinste durchplanen, mit Brunnen, und Strassen und Bäumen und natürlich Statuen des Presidentes!
Ein weiterer großer Vorteil des Spieles, die Musik, die im Hintergrund läuft, passt genau zum Spiel, und mir gefällt sie wirklich sehr gut. Man bekommt das Feeling, tatsächlich auf so einer Südseeinsel zu sein.
Für mich ist es ein fesselndes Spiel, das immer wieder was neues rausbringt, man entdeckt was neues, wirklich, tagelang sitze ich oft davor.
Ausserdem, es gibt auch ein Add-On, mit noch mehr Szenarien und Gebäuden, habe ich aber leider nicht!
Also, ein Spiel, dass ich wirklich jedem empfehlen kann, der so ein wenig auf Simulationen steht!
Keep on ruling
mfg
jponhold
Ich habe das Spiel um 9,90 Euro gekauft, vorige Woche habe ich es auch um 4,90 Euro gesehen. Aber das ist ja immer so, wenn es eine Fortsetzung gibt (TROPICO 2, PIRATES ISLAND).
Aber nun zum Spiel selbst:
Man fliegt durch eine Stadt, getragen von den beschwingten Südsee - Klängen aus den Boxen, man sieht, dass in dieser Stadt Leben herrscht. Kinder spielen, alte Menschen gehen am Stock und viele Menschen sind auf der Strasse. Und man "landet" schliesslich im Büro des "Presidente".
Das ist der Vorspann zum Spiel, und im Büro kann man dann weiter auswählen, ob man spielen, die Credits ansehen, das Tutorial spielen oder beenden will.
Bei Wahl des Spiel - Moduses kann man auswählen zwischen SZENARIO oder GESPEICHERTES SPIEL SPIELEN oder SPIEL MIT EINER NEUEN INSEL BEGINNEN.
SZENARIO.
Es gibt so um die zehn Szenarien, bei denen man ein gewisses Ziel in einer gewissen Zeit zu erreichen hat (zum Beispiel eine gewisse Menge an Bananen zu exportieren). Es gibt verschieden schwierige Szenarien (leicht bis abartig schwer), aber so leicht sind sie alle nicht!
GESPEICHERTES SPIEL.
Naja, da kann man eben ein Spiel weiterspielen, dass man mal begonnen und dann gespeichert hat, eh klar.
NEUE INSEL.
Der Modus, den ich am häufigsten wähle. Man kann zu Beginn des Spieles alles regeln:
- Wie groß soll die Insel sein?
- Wie hohe Berge sollen auf der Insel sein?
- Wie viel Wasser rund herum?
- Wie viele Bodenschätze?
- Wie fruchtbar soll die Insel sein?
- Mit wie vielen Einwohnern soll man beginnen?
- Wie viele Jahre hat man vor, zu regieren?
- Soll es freie Wahlen geben?
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Da gibt es noch viele Auswahlkriterien, die werden dann miteinander kombiniert und ergeben den Gesamtschwierigkeitsgrad in Prozent. Dann wählt man noch schnell ein gewünschtes Aussehen (CHE Guevara, Fidel Castro, Evita Peron und noch viele mehr), gibt seinen Namen ein, kann sogar die einzelnen Eigenschaften des Presidente verändern, und dann geht es los.
Man startet dann eben mit 40 Bewohnern, einigen Hütten, einem Hafen, einer Baufirma, einer Transportfirma, einem Palast, und einiger Maisfarmen. Die Baufirmen sind extrem wichtig, denn hat man keine Baufirma, kann man auch nichts bauen, logisch. Die Transportfirmen sind natürlich auch wichtig, wer soll sonst die fertigen Waren zum Hafen bringen, damit diese expordiert werden können, was wiederum Geld in die Staatskasse bringt. Also um ehrlich zu sein, welches Gebäude ist nicht wichtig? Alles spielt zusammen, der eine kann ohne den anderen nicht, und das finde ich gerade toll an diesem Spiel.
Man hat natürlich zu Beginn auch nur eine begrenzte Menge an Geld, und dann baut man ein wenig, und das Geld ist weg. Deswegen sollte man etwas bauen, dass auch wieder viel Geld bringt, wenn man es expordiert! Aber man darf nicht nur blindlinks Firmen und Fabriken und so bauen, die Bewohner der Insel wollen ja immerhin auch in Häusern wohnen, nicht nur in Hütten, sie wollen in die Kirche gehen, und zum Arzt. Und wenn sie danach Lust haben, auch mal in die Bar. Denn, logischerweise, wenn man nicht auf seine Inselbewohner schaut, werden sie einen nicht wählen, bei der nächsten Wahl. Und wenn man es auch einmal schafft, die Wahl zu seinen Gunsten zu bestechen, nochmals wird es nicht so leicht, und man wird von der Insel verbannt.
Auch die USA haben immer ein Auge auf Tropico, da muss man sich auch ein wenig loyal verhalten, und wenn es zu Unruhen auf der Insel kommt, wird ein Kanonenboot der USA vor dem Hafen patroullieren, und das macht sich nicht so gut für ein Werbeprospekt, mit dem man Touristen anlocken will!
Wenn man schlau ist, zweigt man sich ein wenig Geld auf ein schweizer Bankkonto ab, es wird zwar alles ein wenig teurer, aber dafür gibt es viele Punkte in der Endabrechnung!
Ja, und so spielt man dann, versucht die Insel in Einklang zu bringen, damit alles so schön läuft, die Leute zufrieden sind, die Touristen ebenso, und die USA vielleicht auch. Obwohl, man liebäugt ja fast ein wenig mehr mit den Russen ?
Jedenfalls, am Ende der ausgewählten Zeit, oder wenn man die Insel frühzeitig verlassen muss, gibt es auch eine Bestenliste, bei der eben berechnet wird, wie viel Bares man hat, wie viel auf dem schweizer Bankkonto, wie zufrieden die Bewohner sind, wie hoch der Wert der Gebäude ist ......, und das alles wird dann mit dem ausgewählten Schwierigkeitsgrad multipliziert!
Mein FAZIT.
Tropico ist ein Spiel, dass ich wirklich stundenlang spielen kann. Es gibt immer so vieles aus zu probieren, man kann sich mal auf den Tourismus konzentrieren (man kann sogar einen Flughafen bauen, um damit die Touristen ins Land zu bringen!), auf die Landwirtschaft oder auf den Verkauf von RUM oder ZIGARREN. Man kann die Stadt bis ins kleinste durchplanen, mit Brunnen, und Strassen und Bäumen und natürlich Statuen des Presidentes!
Ein weiterer großer Vorteil des Spieles, die Musik, die im Hintergrund läuft, passt genau zum Spiel, und mir gefällt sie wirklich sehr gut. Man bekommt das Feeling, tatsächlich auf so einer Südseeinsel zu sein.
Für mich ist es ein fesselndes Spiel, das immer wieder was neues rausbringt, man entdeckt was neues, wirklich, tagelang sitze ich oft davor.
Ausserdem, es gibt auch ein Add-On, mit noch mehr Szenarien und Gebäuden, habe ich aber leider nicht!
Also, ein Spiel, dass ich wirklich jedem empfehlen kann, der so ein wenig auf Simulationen steht!
Keep on ruling
mfg
jponhold
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