Michael Bay's Texas Chainsaw Massacre (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2010
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Summe aller Bewertungen
- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von der_dominator
kettensägengerassel ...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Dem zerstückelt vernarbten Ledergesicht ist ein „Facelifting“ verpasst worden. Weil das Geld regnen soll, wenn Michael Bay seine Finger im Spiel hat. Hier und da die wurde die Handlung umgeschrieben, das Bild MTViert, heißt auf Videoclip Ästethik getunt und die Effekte verschärft. Brutaler als das Original ist das Remake des Klassikers von 1974 auf jeden Fall und so wundert es auch nicht das Regisseur Nispel Bays neue Lieblingsidee, Leichen von Autos überfahren zu lassen, übernimmt, gar intensiviert – das Ganze soll sich ja vermarkten und interessant ist der Titel halt nur für diejenigen, die beim Geräusch einer Kettensäge nicht zuerst ans Holzfällen denken.
War es im Original noch eine Friedhofsschändung die eine handvoll Teenager nach Texas zog, ist es heute ein Konzert irgendeiner Gruppe, die, neben ein paar Pfund Marihuana als Motivation herhalten müssen. Soweit kommt es nicht. Ein Mädchen, verstört und am ganzen Körper zitternd wird von den Jugendlichen beinahe überfahren, ein Paar Meter mitgenommen und erschießt sich kurz darauf in deren Van. Der Höhepunkt des Filmes wenn man so will, denn es folgt die wohl beste Kamerafahrt des nächsten Jahres. Schluss mit lustig. Sweet Home Alabama macht Platz für Kettensägengerassel, gute Laune weicht Angst, die Farben werden dunkler, die Einwohner Texas merkwürdiger, verschroben. Der Sheriff entpuppt sich als völlig gestört, die Zuflucht der Jugendlichen als Heimat einer kannibalistischen Großfamilie, deren Vorzeige Sohn den lieben langen Tag mit der Kettensäge spielt und sich Hautfetzen anderer ins Gesicht näht und von nun an Jagd auf die Jugendlichen macht. Wie hätte es auch sonst kommen sollen?
Es ist weiß Gott nicht alles schlecht an Nispels Remake des Kettensägen Massakers. Das er sich nicht an jeden Zentimeter Originalzelluloid klammert ist ebenso bemerkenswert wie mutig, denn die breite Masse wird den Film von je her meiden, während Fans des großartigen Originals skeptisch dreinblicken. Der Einstieg in den Film ist gut, weil der scheinbar dokumentarische Aspekt der Filmes Spannung schürt, auch wenn die ersten Zwanzig Minuten wohl mehr Fragen aufwerfen, als der Film später beantworten kann und wohl auch will. Sei’s drum, denn wenn stören schon Lücken in der Handlung wenn es ums nackte Überleben geht und so baut Nispel das aus, was dem Original trotz verheißungsvollen Titels fehlte: setzt auf Splattereinlagen und ist weitaus blutrünstiger als sein Vorgänger. Mehr noch: er terrorisiert den Zuschauer, lässt kaum Luft zum atmen und schockt durch allerlei Abartigkeiten um und ist im letzten Moment dennoch nicht konsequent genug um Fans jenseits eines Kopfschusses befriedigen zu können.
Es bleibt ein Film der intensiv und verstörend wie Selten einer ist und dennoch nicht ganz überzeugen kann. Auf der Haben Seite steht sicherlich eine Crew die Überzeugt, kaum aber jemanden ins Rampenlicht bugsiert, zumal Jessica Biel, allemal recht hübsch anzusehen, ihrer Vorgängerin kaum das Wasser reichen, sich als Screamqueen kaum empfehlen kann und eine durch intensive, schnelle Bilder unterstütze, Atmosphäre, wie sie angespannter wohl selten war. Außer halt im Original, dessen furioses, vor allem aber psychisch belastendes Ende, wohl dem Hammer zum Opfer gefallen ist. Warum Nispel die für den Zuschauer wohl anstrengenste, aber auch beste Szene des Originals außen vor lässt kann ich kaum nachvollziehen und so gibt es eine bedingte Empfehlung mit ein wenig Bauschmerzen.
[Unterm Strich bleibt]
Michael Bays Rexas Cainsaw Massacre [USA 2003 – 98 Minuten – FSK 18]
Regie: Marcus Nispel
Darsteller: Jessica Biel, R. Lee Ermey, Eric Belfour, Erica Leerhsen, Jonathan Trucker u.a.
© der_dominator im Januar 2004 – ohne Comebackabsichten – mit Bauchschmerzen dennoch Empfehlenswert [7/10]
War es im Original noch eine Friedhofsschändung die eine handvoll Teenager nach Texas zog, ist es heute ein Konzert irgendeiner Gruppe, die, neben ein paar Pfund Marihuana als Motivation herhalten müssen. Soweit kommt es nicht. Ein Mädchen, verstört und am ganzen Körper zitternd wird von den Jugendlichen beinahe überfahren, ein Paar Meter mitgenommen und erschießt sich kurz darauf in deren Van. Der Höhepunkt des Filmes wenn man so will, denn es folgt die wohl beste Kamerafahrt des nächsten Jahres. Schluss mit lustig. Sweet Home Alabama macht Platz für Kettensägengerassel, gute Laune weicht Angst, die Farben werden dunkler, die Einwohner Texas merkwürdiger, verschroben. Der Sheriff entpuppt sich als völlig gestört, die Zuflucht der Jugendlichen als Heimat einer kannibalistischen Großfamilie, deren Vorzeige Sohn den lieben langen Tag mit der Kettensäge spielt und sich Hautfetzen anderer ins Gesicht näht und von nun an Jagd auf die Jugendlichen macht. Wie hätte es auch sonst kommen sollen?
Es ist weiß Gott nicht alles schlecht an Nispels Remake des Kettensägen Massakers. Das er sich nicht an jeden Zentimeter Originalzelluloid klammert ist ebenso bemerkenswert wie mutig, denn die breite Masse wird den Film von je her meiden, während Fans des großartigen Originals skeptisch dreinblicken. Der Einstieg in den Film ist gut, weil der scheinbar dokumentarische Aspekt der Filmes Spannung schürt, auch wenn die ersten Zwanzig Minuten wohl mehr Fragen aufwerfen, als der Film später beantworten kann und wohl auch will. Sei’s drum, denn wenn stören schon Lücken in der Handlung wenn es ums nackte Überleben geht und so baut Nispel das aus, was dem Original trotz verheißungsvollen Titels fehlte: setzt auf Splattereinlagen und ist weitaus blutrünstiger als sein Vorgänger. Mehr noch: er terrorisiert den Zuschauer, lässt kaum Luft zum atmen und schockt durch allerlei Abartigkeiten um und ist im letzten Moment dennoch nicht konsequent genug um Fans jenseits eines Kopfschusses befriedigen zu können.
Es bleibt ein Film der intensiv und verstörend wie Selten einer ist und dennoch nicht ganz überzeugen kann. Auf der Haben Seite steht sicherlich eine Crew die Überzeugt, kaum aber jemanden ins Rampenlicht bugsiert, zumal Jessica Biel, allemal recht hübsch anzusehen, ihrer Vorgängerin kaum das Wasser reichen, sich als Screamqueen kaum empfehlen kann und eine durch intensive, schnelle Bilder unterstütze, Atmosphäre, wie sie angespannter wohl selten war. Außer halt im Original, dessen furioses, vor allem aber psychisch belastendes Ende, wohl dem Hammer zum Opfer gefallen ist. Warum Nispel die für den Zuschauer wohl anstrengenste, aber auch beste Szene des Originals außen vor lässt kann ich kaum nachvollziehen und so gibt es eine bedingte Empfehlung mit ein wenig Bauschmerzen.
[Unterm Strich bleibt]
Michael Bays Rexas Cainsaw Massacre [USA 2003 – 98 Minuten – FSK 18]
Regie: Marcus Nispel
Darsteller: Jessica Biel, R. Lee Ermey, Eric Belfour, Erica Leerhsen, Jonathan Trucker u.a.
© der_dominator im Januar 2004 – ohne Comebackabsichten – mit Bauchschmerzen dennoch Empfehlenswert [7/10]
18 Bewertungen, 1 Kommentar
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25.06.2007, 16:56 Uhr von shimada28
Bewertung: sehr hilfreich*SH* > Nicht mein Fall. Gruß,shimada28
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