Tipps & Tricks Testbericht

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Erfahrungsbericht von ViperJP

Tipps zum Schreiben von guten Berichten

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hallo liebe Leserinnen und Leser,


in diesem Bericht möchte ich versuchen euch zu schildern, was alles zu einem guten Bericht oder einer guten Meinung dazugehört und welche Kniffe es gibt, damit ein Beitrag wirklich nützlich wird.


Einführung:
Normalerweise bin ich jemand, der ein „nicht hilfreich“ oder ein „nicht nützlich“ nur sehr, sehr ungern vergibt. Gerade dann, wenn es von den betroffenen Mitgliedern noch nicht so viele Beiträge gibt, sie also höchstwahrscheinlich gerade erst damit angefangen haben, in einem Meinungsforum aktiv Beiträge zu schreiben. Jeder fängt ja mal klein an und wenn ich mir bei Dooyoo und Ciao so meine ganz alten Berichte durchlese… hui hui… heute würde ich mich dafür schämen, so etwas zu schreiben. ;-)

Aber es hilft ja alles nichts. Wem nicht gerade das Schreiben im Blut liegt, der muss erst einmal lernen, wirklich nützliche und hilfreiche Berichte zu schreiben. Anlässlich meiner zehnten „nicht nützlichen“ Bewertung (die letzten „nicht nützlichen“ kamen in der letzten Zeit übrigens recht häufig) hier bei Yopi habe ich mich dazu entschlossen, exklusiv für Yopi diesen Bericht zu schreiben um all denjenigen ein wenig zu helfen, die gerade neu eingestiegen sind.

Bevor es losgeht, möchte ich noch erwähnen, dass dies nur ein kleiner Leitfaden ist. Ich werde hier schreiben, wie ich meine Berichte schreibe und warum ich sie so schreibe. Keinesfalls soll dieser Leitfaden für niemanden zwingend sein, denn wie man schlussendlich schreibt, bleibt einem doch selbst überlassen. Dieser Leitfaden soll hingegen einige Anregungen bringen, wie man seinen Beitrag besser gliedern kann und was natürlich in eine gute Meinung rein gehört.
Auch stelle ich keine Garantie auf Vollständigkeit. Wenn ihr als Leser noch etwas zu ergänzen habt, würde ich mich über einen entsprechenden Kommentar sehr freuen. :-)

Aber nun geht’s los:


1. Inhaltliche Dinge

1.1 Einleitung
Ich handhabe es so, dass ich zu Beginn eines Beitrages immer erst eine kleine Einleitung schreibe, in der ich dem Leser sage, worum es in dieser Meinung geht und warum ich auf dieses Thema zu sprechen gekommen bin. Auch gehört in die Einleitung rein, warum man sich gerade für dieses oder jenes Produkt interessiert bzw. wie man darauf aufmerksam wurde. So wird dem Leser schon direkt zu Beginn des Beitrages ein kleiner Leitfaden in die Hand gegeben, an dem er sich orientieren kann.
In die Einleitung gehört noch nicht unbedingt eine Produktbeschreibung rein. Allenfalls kann man erwähnen, dass man z.B. durch die aufregende Verpackung auf dieses oder jenes Produkt aufmerksam wurde. Aber halt noch keine genaue Produktbeschreibung, die kommt erst später.

1.2 Produktbeschreibung
Nach der Einleitung sollte erst einmal die rohe Beschreibung des Produktes folgen. Wie sieht es aus und was hat es für Funktionen? Für Berichte aus dem Lebensmittelbereich kann hier auch schon Farbe, Geruch und auch Geschmack des Produktes in die Produktbeschreibung geschrieben werden.
Für Beiträge aus technischen Bereichen sollten hier die technischen Details des Produktes angeführt werden. Wem es zu viel ist, die kompletten technischen Details abzutippen, der sollte nur die wichtigsten anführen und am Ende einen kleinen Link zur Hersteller-Website anführen, so dass die Leser sich auch die kompletten technischen Details anschauen können.

Fehl am Platzte sind hier schon groß angelegte eigene Meinungen. Die sollten eher in einen separaten Bereich, damit die Übersichtlichkeit erhöht wird. Natürlich können auch hier schon einige Elemente der eigenen Meinung einfließen, dann aber eher als eine Art Anmerkung und noch nicht als vollständigen, zusammenhängenden Text.
Wichtig ist eine objektive Beschreibung des Produktes ohne subjektiven Eindruck zu hinterlassen. Jetzt geht es nämlich darum, was das Produkt nach Angaben des Herstellers leisten sollte und nicht, was es schlussendlich davon hält und was doch nicht. Das heißt, obwohl ihr mit dem Produkt schlechte Erfahrungen gemacht habt, trotzdem erst einmal beschrieben, was es denn ist, dieses Produkt.

1.3 Eigene Meinung
Nachdem das Produkt beschrieben wurde und die Grundfunktionen erklärt wurden, ist es Zeit für die eigene Meinung. Was habe ich für Erfahrungen mit diesem Produkt gemacht? Was sagen evtl. Freunde und Bekannte dazu? Was gefällt mir persönlich besonders gut oder besonders schlecht? Was hat bei mir nicht so funktioniert, wie es sollte?
All diese Dinge gehören in die eigene Meinung. Es sollte darauf geachtet werden, dass wenn man Beschreibung und eigene Meinung voneinander abtrennt, dass hier schlussendlich keine Produktbeschreibungen mehr auftauchen. Jetzt geht es darum, was IHR von dem Produkt haltet. Hier wird nicht mehr allgemein, objektiv beschreiben, sondern nur noch subjektiv vom eigenen Standpunkt aus.

1.4 Fazit
Ganz am Ende eines Berichtes sollte euer Fazit stehen. Fasst noch einmal eure Erkenntnisse kurz und bündig zusammen. Hebt das besonders Gute und besonders Schlechte an eurem Produkt hervor und bringt es in einem abschließenden Satz auf den Punkt. Im Fazit könnt ihr den Lesern auch die Empfehlung oder Abratung vom Produkt geben.



Bei Beiträgen, die sich nicht um spezielle Produkte drehen, sondern um Firmen, Services oder auch Reisen und Städte kann diese erste inhaltliche Gliederung übrigens auch in etwa genau so angewendet werden.
Zuerst schreibt ihr, wie ihr dazu gekommen seid, diesen Service in Anspruch zu nehmen (oder nehmen zu müssen) / warum ihr diese Reise gemacht habt / was euch in diese Stadt verschlagen hat.
Anschließend geht es mit einer generellen Beschreibung weiter. Ihr seid mit dem Service der Versicherung absolut nicht zufrieden? Dann schreibt zuerst, was diese Versicherung in Punkte Service so verspricht oder beschreibt die Versicherung an sich, was sie macht und wofür sie gut ist oder womit sie wirbt, bevor ihr mit dem Grund eurer Beschwerde anfangt.
Dann geht es mit eurem Bericht und eurer subjektiven Meinung weiter und schlussendlich kommt ihr wie gehabt zum Fazit, wo ihr eure Erfahrungen noch einmal in zwei, drei Sätzen bündelt und dem Leser auf den Punkt bringt.


2. Wie schreibt man gut?

Gute Berichte zu schreiben ist keine große Kunst. Es gehört nur etwas Übung dazu, einen angemessenen Schreibstil zu finden und die Informationen zutreffend an den Leser zu bringen, ohne dabei große Umwege machen zu müssen. Wer das öfters macht, oder sich von Anfang an richtig anstrengt, der kommt auch gut und schnell zu erfreulichen Bewertungen. Wer hingegen keine Lust hat und alles mehr oder weniger hinklatscht, der muss sich nicht wundern, wenn auch kein positives Feedback zurückkommt.
In diesem Abschnitt möchte ich euch einige kleine Kniffe mit auf dem Weg geben, worauf ihr beim Schreiben von Meinungen achten müsst. Ich möchte hier nicht genau erwähnen, wie wann was warum gemacht werden muss. Ihr schreibe hier jetzt mehr oder weniger frei das auf, was mir einfällt, wie man die eigenen Berichte verbessern kann.


Zuerst einmal muss gesagt werden, dass Fließtexte in Umgangssprache eher hinderlich beim Lesen sind. Umgangssprache kann man verwenden, das steht außer Frage. Aber dann bitte in einer Art Zitat (Bsp. So ging ich also am Regal vorbei und sah ProduktXY im Schrank liegen. Ich dachte mir: „Hey, also dat is ja mal ne nette Verpackung, dat musste dir mal näher anschauen“. Oder: Mein Kumpel kommentierte ProduktXY mit dem Kommentar „voll Krass, das is ja mal cool, so was will ich auch!“).
Aber bitte nicht durchgehend im Text so schreiben, das kann schwer zu lesen werden und sieht auch nicht gerade sehr professionell aus.
Zum Auflockern des Textes sollten daher eher kleinere, saloppe Formulierungen oder kleine Witze oder satirische Anmerkungen benutzt werden. Das lockert nicht nur den Text auf, sondern macht ihn auch gleich noch viel interessanter zu lesen. Die Leser werden Spaß beim Lesen haben, wenn nicht immer alles nur schnöde niedergeschrieben ist, so als ob ein emotionsloser Roboter das ganze geschrieben hätte, sondern eben genau dann, wenn zwischendurch auch mal etwas Aufheiterung zu finden ist.
Benutzen könnte man dafür zum Beispiel übertriebene Beispiele („Klar, dass man mit dem Auto keine Lichtgeschwindigkeit erreicht, aber Lahm wie eine Schnecke ist es mit seinen 85 PS nun auch wieder nicht!) oder die schon erwähnten satirischen oder sarkastischen Anmerkungen („Wenn das Toilettenpapier nach der Benutzung mal daneben fällt: Macht nix, kann die Mama halt wieder putzen… wäre sowieso mal wieder nötig hier… *gg*“ oder „Mit seinen 85 MHz ist dieser Prozessor heutzutage natürlich (!! – was dachtet ihr denn? ;-D) immer noch auf dem neuesten Stand, doch aktuelle Spiele wird man kaum noch damit spielen können… es sei denn, man ist AOL-User und weiß, was Warten bedeutet. *gg*“) sein.
Das macht den Text wirklich lesenswerter. :-)

Wer der deutschen Rechtschreibung nicht ganz so mächtig ist und schon mal häufiger kleine Fehlerchen in seinen Text einbaut, oder sich ständig vertippt, der sollte seinen Bericht in einem Programm mit Rechtschreibprüfung durchführen. Word eignet sich hierzu perfekt und wird sowieso auf fast jedem Rechner standardmäßig mitgeliefert, so dass wohl eigentlich fast jeder Word zur Verfügung haben sollte. Ansonsten geht natürlich auch jedes andere Textverarbeitungsprogramm - was ihr eben bevorzugt.
Aber Achtung: Auf keinen Fall solltet ihr dem Rechtschreibprogramm blind vertrauen. Gerade bei der Grammatik tun sich die meisten Programme schwer. Auch Eigennamen sind nicht immer leicht zu realisieren. So wollte mir Word zum Beispiel aus dem Wort „PISA-Studie“ schon einmal „Piss-Studie“ machen (http://www.webmasterparadies.de/sonstiges/pisa.jpg – für die, die es genau wissen wollen *gg*). Also solltet ihr, bevor ihr auf den Button „Ändern“ klickt, erst noch einmal schauen, ob der gewählte Vorschlag wirklich passt oder mal wieder reinster Bockmist ist.

Auch gehört zu einem guten Stil, in seinem Bericht Absätze und Abschnitte einzubauen. Ein großer Textblock ist selbst auf Papier nur mit Mühe zu lesen – auf dem Bildschirm kann man es fast ganz vergessen, besonders dann, wenn der Bericht sehr lang ist. Daher ist eine sinnvolle Unterteilung von äußerster Notwendigkeit, da Bildschirmlesen wirklich sehr anstrengend für die Augen ist.
Ihr solltet Absätze und Abschnitte sinnvoll einbauen. Am besten ist es, wenn ein Gedanke abgeschlossen wurde, einen kleinen Absatz einzubauen. Wenn es inhaltlich um etwas anderes geht, sollte da schon ein neuer Abschnitt begonnen werden. So bekommt der Text eine logische Strukturierung und hilft dem Leser, das gelesene zu verstehen und zu verinnerlichen.

Übermäßig viele extrem lange Sätze sind genau so zu vermeiden, wie übermäßig viele extrem kurze Sätze. Die Mischung macht’s! Mal lang – z.B. für Erklärungen, mal kurz um etwas auf den Punkt zu bringen.
Schlecht: Da ging ich nun. Es war kalt in der Kühlabteilung. Käse und Yoghurt stehen nebeneinander. Milch auch. Und da entdeckte ich es. Kinder Maxi King. Neben Yoghurt stand es. In einem Fünferpack.
Gut: Surr! Knips! Blitz! – die Digitalkamera funktioniert einwandfrei und das Bild ist kaum verwackelt. So mag ich es!

Überschriften sind nicht unbedingt notwendig, sollten aber meiner Meinung nach schon eingebaut werden. Nicht alle interessieren sich bei Lebensmittelprodukten z.B. dafür, wie nun genau die Verpackung aussieht. Wenn der Abschnitt, in dem es um die Verpackung geht, kenntlich gemacht ist, kann man so schnell und einfach den Abschnitt überfliegen und sich dann den wirklich interessanten Teilen des Berichtes genauer widmen.
Außerdem erhöhen Überschriften die bessere Übersicht, wenn man sich einen Text zum Beispiel ausdruckt um immer wieder auf ihn zurückkommen zu können. Sehr hilfreich überall da, wo es um Tipps & Tricks geht.
Wer nicht auf Unterüberschriften für jeden neuen Abschnitt steht, der sollte zumindest einige „große“ Überschriften einbauen, um dem Leser wenigstens eine kleine Gliederung zu geben (so mache ich es meistens auch immer, da ich in vielen Bereichen mich meistens nicht auf eine kleine, einzelne Sache beschränke, sondern den eigentlichen Unterpunkt gerne schon mal etwas ausweite).

Nehmt euch auf alle Fälle Zeit für eure Berichte. Gute und umfangreiche Berichte brauchen sowieso ihre Zeit, meist sogar mehrere Stunden, bis sie fertig gestellt sind. Daher solltet ihr generell immer in einem Textverarbeitungsprogramm schreiben. So kann man den Text zwischendurch einfach abspeichern und später fortsetzen.
Je nach Tipp-Tempo und Ideen geht es mal schneller, mal langsamerer voran. Für einen wirklich ausführlichen Bericht sollte man sich schon mehrere Stunden Schreibphase einplanen, abhängig natürlich von der Schreibgeschwindigkeit. Ich habe auch schon Leute gesehen, die saßen über mehrere Tage verteilt ein paar Stunden pro Tag an einem einzigen Bericht. Dass dieser natürlich sehr lang, aber auch sehr, sehr gut wurde und bei den entsprechenden Meinungsforen besonders honoriert wurde, steht natürlich außer Frage.
Auf keinen Fall sollte man seinen Bericht unter Zeitdruck schreiben. Wenn man in zehn Minuten weg muss, sollte man einfach den Satz oder den Gedanken zu Ende bringen und dann den Bericht gemütlich ein anderes Mal zu Ende schreiben, anstatt auf den letzten Drücker nur noch flüchtig zu schreiben. So mancher Bericht hat schon sehr gut angefangen, wurde dann aber im Verlauf immer ungenauer und flüchtiger. Eine sehr gute Wertung ist dann natürlich nicht mehr möglich.
Das gleiche gilt, wenn man plötzlich keine Ideen mehr hat, wie man dem Bericht weiter schreiben könnte. Auch hier gilt: Lieber abbrechen und noch einmal in Ruhe darüber nachdenken, als den Bericht übereilt zu veröffentlichen. Deswegen sollte man auch, sobald der Bericht fertig gestellt ist, ihn noch einmal von Anfang bis Ende durchlesen. Oftmals fallen einem noch weitere Dinge ein, an die man vorher gar nicht mehr gedacht hat.

Wird man während des Schreibens unterbrochen (z.B. durch einen Telefonanruf – wie ich gerade eben *gg*) ist es nützlich, sich noch einmal die letzten Abschnitte des Berichtes durchzulesen, wenn man nicht mehr weiß, was man schreiben wollte. So wird einem meist wieder schnell ins Gedächtnis zurückgerufen, womit es nun eigentlich weitergehen soll.

Wer notorischer Vergesser ist, oder sich wegen besonderer Umstände (z.B. Baustellenarbeiten direkt vor der Haustür) kaum konzentrieren kann, der sollte sich vor dem Schreiben ein paar Stichpunkte zu dem Bericht auf einem Notizzettel aufschreiben.
Wie genau das auszusehen hat, möchte ich an dieser Stelle nicht sagen, da jeder hier seine eigene Art und Weise hat, Stichpunkte aufzuschreiben. Die einen machen es etwas ausführlicher, die anderen jeweils nur ein Wort oder mit kleinen Grafiken, oder machen eine Art Flussdiagramm oder Mindmap… es gibt unzählige Möglichkeiten, wie man sich Stichpunkte zurechtlegen kann.
Auch sind Stichpunkte für alle von großer Hilfe, die zu Anfangs kaum Ideen haben, was sie nun schreiben könnten. Macht euch, bevor es mit dem Schreiben losgeht, eine Umfangreiche Stichpunksammlung, die ihr dann in eurem Bericht nach und nach abarbeitet. So habt ihr immer einen roten Faden, der euch durch euren Bericht bringt.

Ein weiterer Hinweis, der aber eher nur obligatorisch ist (da dies ja von vornherein klar sein sollte): Qualität sollte nicht der Quantität vorgezogen werden. Wer beides zu einer gelungenen Symbiose verbinden kann, ist besonders gut. Aber in erster Linie solltet ihr auf die Qualität achten.
Schreibt nicht zu viel drumherum, sondern bringt das, was ihr sagen wollt, auf den Punkt! Natürlich kann man auch lange um den heißen Brei herumreden. Aber dann bitte so drumherum reden, dass der Brei nicht kalt wird. Erklärung dieser Metapher: Wenn ihr eigentlich über eine bestimmte Sache schreiben wollt, aber vorher noch ein paar Hintergrundinfos oder etwas „allgemeines bla bla“ einbauen wollt, dann macht es so, dass es noch immer zu dem passt, was ihr nun eigentlich sagen wollt und vor allen Dingen auch interessant ist.
Abhandlungen darüber, dass das eigentliche Silber in der Farbe der Digitalkamera doch unter bestimmten Lichtverhältnissen eher grau oder weiß oder blau-grün kariert wirkt ist ja ganz nett, aber interessiert leider kaum jemanden. Viel interessanter für die Farbe der Kamera wäre es da natürlich zu erfahren, dass Fingerabdrücke auf dem Hochglanzpolierten Metall der Kamera sehr schnell zu sehen sind und sehr unschön aussehen.


3. Kleine Helferlein

An dieser Stelle möchte ich euch ein paar kleine Helferlein vorstellen, die einem das Schreiben von Berichten echt erleichtern können. Jedenfalls helfen sie mir gut, mich auf meinen Bericht zu konzentrieren und dafür zu sorgen, dass ich auch die Lust behalte, an dem Bericht weiter zu schreiben. :-)

Lampe
Eine Lampe sollte eigentlich in jedem Zimmer vorhanden sein – so auch in dem Zimmer, wo euer Computer steht. *gg*
Eine Lampe liefert bekanntlich Licht und erhellt das Zimmer – und somit eure Arbeitsumgebung. Wenn ihr also Nachtschwärmer seid, oder später am Abend noch Berichte schreibt, wo es etwas dunkler wird – auf alle Fälle immer mit Licht schreiben. Ich finde es sehr anstrengend, in einem ansonsten dunklen Zimmer auf den hellen Monitor schauen zu müssen. Eure Arbeitsfläche sollte immer gut beleuchtet sein, damit keine Ermüdungserscheinungen der Augen aufgrund mangelnden Lichts auftreten.

Musik
Musik ist immer ein gutes Mittel, während des Schreibens gleichzeitig auch ein wenig entspannen zu können. Voraussetzung: Man darf natürlich nicht mitsingen, denn sonst geht die Konzentration flöten. *gg*
Am besten fürs Schreiben eignen sich daher reine Instrumentalstücke, bei denen man höchstens mitpfeifen könnte. Wie dem auch sei: Die Musik muss euch gefallen. Fröhliche Musik macht meistens auch unbewusst den Beitrag fröhlicher. Sehr deprimierende Musik hinterlässt ein eher dunkles Bild im Schreibstil. Musik hilft auch, kurzzeitig abschalten zu können, beispielsweise dann, wenn man gerade eine kleine Pause machen möchte, weil das Handgelenk schon vom Tippen weh tut – dann darf man auch getrost einmal mitsingen. :-)
Darauf achten sollte man zum einen, wie gesagt, darauf, dass einem die Musik gefällt und zum anderen, dass sie nicht zu laut ist. Meiner eigenen Erfahrung nach hat sich gezeigt, dass wenn die Musik zu laut ist, die Konzentration auch wieder flöten geht. Am besten ist Musikbegleitung aus eigener Erfahrung heraus genau dann, wenn sie sich ein wenig im Hintergrund hält. Natürlich nicht zu leise, aber eben auch nicht zu laut. Eben im Hintergrund. *gg*

Nahrung & Getränke
Wer beim Schreiben immer wieder aufstehen muss um sich beispielsweise ein paar Kekse und etwas Neues zu Trinken zu holen, macht einen Fehler. Denn bei jedem Aufstehen sorgt ihr dafür, dass eure Konzentration nachlässt und ihr euch nicht mehr „im Text bewegt“.
Man kennt das sicherlich beim Lesen von spannenden Büchern. Man ist gerade richtig schön im Buch vertieft, als man plötzlich merkt, man muss zum Klo. Wieder zurück auf dem Sofa muss man erst einmal wieder in das Buch rein finden und die Spannung sich erst wieder aufbauen – genau so verhält es sich beim Schreiben auch. Daher möglichst immer alles griffbereit halten, damit man nicht immer wieder aufstehen muss.
Ach ja: Der Gang zum Klo sollte somit auch vorher erfolgen… ;-)

Zigaretten
Raucher werden sie zwar immer in ihrer Nähe haben, aber der Vollständigkeit wegen hier noch erwähnt: Raucher, haltet eure Zigaretten griffbereit.
Übrigens: Wenn der Bericht sehr lang wird, sollte ein geleerter Aschenbecher neben euch stehen, und keiner, der gerade überquellt… ;-)

Datenblätter
Insbesondere bei technischen Produkten ist es sinnvoll, sich für das Schreiben ein paar Datenblätter zur Hand zu nehmen, die man dann für die Produktbeschreibung nutzen kann. So entfällt während dem Schreiben das umständliche Suchen nach bestimmten Daten, denn nun hat man sie ja alle an einem Fleck liegen.

Sonstiges
Bei so heißem Wetter, wie wir es momentan haben, sollte eventuell auch ein kleines Handtuch oder zumindest ein paar Taschentücher griffbereit in der Nähe liegen, damit man sich zwischendurch mal die Hände und Arme abwischen kann. Tippen kann doch, zumindest an Händen und Armen, sehr schweißtreibend sein – gerade dann, wenn entsprechende Gliedmaßen auf der Tastatur oder auf dem Tisch aufliegen.
Auf der anderen Seite sollte eventuell auch ein Ventilator laufen (nach Möglichkeit einer, der leise rotiert und nicht rumknattert wie ein Motorrad im roten Bereich), der für genügend kühlere Luft sorgt.



Somit bin ich dann nun am Ende meines kleinen Berichtes, der dann doch etwas länger wurde, angelangt. Ich hoffe, ich konnte euch ein paar Erfahrungen weitergeben und euch ein paar Anregungen geben. Vielleicht bringt es euch ja was. Wenn ihr also einige dieser Tipps ausprobiert und es wirklich zum Erfolg führen sollte (wie in der Einleitung erwähnt sind die meisten Dinge, die ich hier geschrieben habe, aus eigener Erfahrung heraus geschrieben. Das muss ja nicht heißen, dass ihr die gleichen Erfahrungen damit machen werdet), würde ich mich über einen kleinen Kommentar oder einen Eintrag bei mir im Gästebuch sehr freuen. Das Gleiche gilt für Verbesserungsvorschläge oder Kritik. :-)


Sooo… und nun entlasse ich euch endlich! ;-)

Liebe Grüße
Jan



Dieser Bericht wurde exklusiv für Yopi.de veröffentlicht! Veröffentlichungen in anderen Meinungsforen sind nicht geplant.

21 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Clarinetta2

    26.06.2007, 19:18 Uhr von Clarinetta2
    Bewertung: sehr hilfreich

    Schreiben ist erst mein anfang von einer langen Pause davon