Tomatensuppe Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Arbeits- und Zeitaufwand:  sehr niedrig
  • Kosten:  sehr niedrig

Erfahrungsbericht von Flohli

Tomaten werden noch leckerer

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Es ist ja schon lange her, dass ich euch eines meiner Rezepte vorgestellt habe. Das liegt aber nicht daran, dass ich zur Fertigfraßliebhaberin geworden, sondern vielmehr daran, dass ich momentan am jobben bin und mich dass ganze schon ganz schön schlaucht, so dass ich einfach weniger zum Kochen komme. Heute war’s aber dann so weit:
Die Entscheidung, was es geben sollte, war einfach: Schon seit Wochen ernähr ich mich von Tomaten aus dem eigenen Garten und mein Vater und ich (die Tomatenliebhaber in der Familie) kommen mit dem Essen gar nicht mehr hinterher. Also wollte ich etwas mit den Tomaten machen. Und was isst eigentlich jeder gerne???? Klar Tomatensauce!

Hierfür braucht ihr dann folgende Zutaten:
Etwa 600g Tomaten (kann auch etwas mehr oder weniger sein) – ich verwende immer die ganz roten weichen, die müssen schließlich auch am schnellsten weg und sind meiner Meinung nach am aromatischsten.
1 Zwiebel
1 rote Paprika
1 EL Margarine
Mehl
¾ l Gemüsebrühe/ Klare Fleischbrühe
Evtl. Tomatenmark/ Pfeffer/ Salz/ Paprika/ Chili
Milch

1. Als erstes wird nun den Tomaten das Fell über die Ohren gezogen. Hierfür müsst ihr sie zuerst mit kochendem Wasser übergießen um sie danach wieder mit kaltem abzuschrecken. Dann die Tomaten auf der Unterseite kreuzförmig einritzen. Ihr werdet sehen, die Haut lässt sich dann ganz leicht abziehen.
2. Dann den Grünteil noch entfernen und die Tomaten in kleine Stückchen schneiden.
3. Auch die Zwiebel und die Paprika ganz klein hacken
4. Die Margarine zerlassen und dann die Zwiebeln darin andünsten.
5. Die Paprika zugeben und ebenfalls etwas andünsten lassen.
6. Die Tomaten auch noch hineingeben.
7. Das ganze etwas köcheln lassen, dann aber mit Mehl bestäuben. Wie viel Mehl ihr verwendet hängt von der Dicke der Sauce ab, die ihr erreichen soll, soll das ganze schön cremig dickflüssig werden, verwendet ihr eben viel, wenn das ganze tomatig dünn sein soll, eben etwas weniger Mehl. Das alles gut umrühren.
8. Jetzt gießt ihr dazu einen ungefähr einen ¾ Liter Flüssigkeit: Wasser mit Gemüsebrühe oder Fleischbrühepulver. Soll das ganze einen cremigen Touch erhalten, ersetzt ihr einen Teil des Wassers durch Milch.
9. Jetzt muss das ganze erst mal aufkochen, dann erkennt ihr auch die Konsistenz.
10. Zuguterletzt: Abschmecken! Salz, Pfeffer, Paprika, Chili und falls euch das ganze nicht tomatig genug geworden ist, könnt ihr auch noch etwas Tomatenmark zugeben.
11. Jetzt hätte ich aber fast noch etwas vergessen: In vielen Kochbüchern wird jetzt empfohlen die Soße noch durch ein Sieb zu passieren. Ich bin aber eher Freund des natürlichen, mich stört es nicht, wenn noch ein paar Tomatenkörner in der roten Brühe rumschwimmen. Deshalb kommt bei mir die Sauce auch nicht durch ein Sieb, sondern ich pürier das alles einfach mit einem Pürierstab. Die Sauce wird dabei noch etwas dünnflüssiger.

So das wär’s eigentlich auch schon. Eine frische Tomatensauce kann man pur essen, doch es gibt natürlich auch noch einige sehr gut passende EINLAGEN:
- ganz klassisch sind geröstete Weißbrotwürfel
- noch klassischer ist es, wenn man dazu einfach Spaghetti isst
- oder eben (das hat’s bei uns heute gegeben) Grünkernklößchen hineingibt. Das Rezept hierfür verrate ich euch aber an anderer Stelle, ihr könnt ja schon mal mit dem Saucen kochen anfangen.

Und lasst es euch schmecken.

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