Erfahrungsbericht von falke
Erinnerung an einen geliebten Menschen den ich nie vergessen werde
Pro:
kein
Kontra:
kein
Empfehlung:
Ja
In Erinnerung an einen lieben Menschen!
Heute möchte ich mal über etwas ganz anderes Schreiben als bisher. Ich möchte über einen Menschen schreiben den ich sehr gemocht habe und dem ich auch viel zu verdanken hatte. Dieser Mensch war sehr Kinderlieb und hat auch für uns (damalige) Kinder sehr viel gemacht und uns auch sehr viel gegeben. Nicht nur materielle Dinge, sondern vor allem auch sehr viel Liebe. Dieser Mensch ist 1998 gestorben und hat eine große Lücke in meinem Leben hinterlassen. Von Ihm erfuhr ich jene Zuneigung und jenes Vertrauen das man nur von einem sehr, sehr lieben Menschen erwarten kann. Er wurde 60 Jahre alt und hat die ganze Zeit seines Lebens hart arbeiten müssen. Er feierte nie Krank, auch wenn er krank war. Seine Urlaube verbrachte er bei seiner Familie die ihm das wichtigste in seinem Leben war. Der schmale Verdienst erlaubte ihm auch keine Reisen zu unternehmen. Deshalb, und vor allem weil er sehr Kinderlieb war, gab er sich viel mit uns ab. Sein Tod kam schnell und für uns alle überraschend. Von seinem Leben hatte er außer der harten Arbeit nichts, nichts außer unserer Liebe.
Er hat jedoch auch kleine Kurzgeschichten für uns Kinder niedergeschrieben. Diese kleinen Geschichten sind zwar nicht aus der Hand eines großen Erzählers, sehr wohl aber aus dem Herzen eines sehr guten Menschen, gekommen. Diese kleinen Geschichtchen wären wohl in Vergessenheit geraten, wenn ich nicht durch einen Zufall diese entdeckt hätte.
Um nun diesen Menschen zu ehren und in gewisser weise sein Andenken zu wahren, werde ich diese kleinen Kurzgeschichten im folgenden niederschreiben. Ich hoffe dass sie von einigen gelesen werden die auch kleine Kinder haben und die vielleicht diese Geschichten, genauso wie unsere Eltern damals uns, sie ihren Kindern erzählen werden.
Ich denke das wäre in seinem Sinne gewesen!
Nun die Kurzgeschichten:
Die erste passt in diese Zeit und handelt von Ostern.
„Es war einmal ein alter Osterhase, der hatte viel Kummer vor Ostern, denn seine Kinder hatten vergessen, die Eier zu färben. Die Hennen hatten übers Jahr fleißig Eier gelegt, und es waren genug vorhanden für das große Osterfest. Der alte Osterhase schimpfte seine Kinder tüchtig aus und schickte sie an die Arbeit.
Die Mädchen rührten die Farbe an, die Buben sammelten die Eier ein.
Im Märchenwald begann das große Färben. Rote, grüne, blaue, gelbe, lila und auch graue, runde Streifen, lange Streifen und mit Bildchen bemalte Eier wanderten in die großen Körbe.
Ein Tag vor dem großen Osterfest waren alle Eier gefärbt und der Vater schickte seine Kinder in alle Dörfer und Städte, und an Ostern waren in jedem Haus im Lande farbige Eier zu finden.
Der alte Osterhase war sehr zufrieden mit seinen Kindern und als Belohnung durften sie 14 Tage lang ein großes Fest feiern.“
Zweite Geschichte.
Die Geschichte vom Maikäfer Surre
Als Surre das Licht der Welt erblickte, war er wie alle Maikäfer, matt und schwach. Doch bald hatte er sich erholt und ging auf Entdeckungsreise. Was Surre alles zu Gesicht bekam, versetzte ihn in Erstaunen und Freude, denn er hätte nicht gedacht, dass die Welt so bunt und schön sei. An die Gefahren in seinem kurzen Leben dachte er nicht.
So flog Surre von Blume zu Blume und beroch sie, und er stellte mit Erstaunen fest, dass fast jede Blume anders roch. Doch nicht alles sind Blumen was blüht, das merkte er, als er sich an einer Distel stach und es ihm ganz empfindlich weh tat.
Bald hatte Surre das Ganze vergessen und der Tag ging auch schon zu ende, sodass sich Surre einen Schlafplatz suchen musste.
Am anderen Morgen kamen Kinder in den Wald und schüttelten die Bäume, ob nicht ein Maikäfer herunter fällt.
Sie kamen auch an den Baum auf dem Surre noch schlief und rüttelten daran. Prompt fiel er auf die Erde wo er mit Freude aufgehoben wurde. Die Kinder bestaunten ihn und jeder wollte Surre in der Hand halten. Das war sein Glück, denn er konnte entfliegen und hatte seine Freiheit wieder.
Dritte und letzte Geschichte.
Die Geschichte der Schnecke Niriki
Die Schnecke Niriki wohnt direkt neben dem Salatbeet und weil sie jeden Morgen, jungen, frischen Salat zu essen hatte, konnte sie herrlich singen. Ihre Nachbarn freuten sich jeden Tag über den Gesang von Niriki und erzählten es überall herum.
Der König der Schnecken hörte auch davon und überzeugte sich selbst an Ort und Stelle.
Weil dem König der Gesang so gut gefiel nahm er Niriki mit auf sein Schloss.
Niriki sang dem König jeden Tag ihre schönsten Lieder und er war sehr zufrieden mit ihr, machte sie zur Hofsängerin und wollte sie heiraten.
Doch nach einiger Zeit wurde Nirikis Stimme immer schwächer und matter, und der König fragte sie woher das kam. Sie erzählte dem König, dass sie jeden Morgen frischen jungen Salat brauche und ihre Stimme klingt wieder schön. Der König ließ jeden Morgen jungen Salat holen, doch nirikis Stimme wurde nicht besser und das Heimweh wurde auch immer stärker. Sie bat den König darum, dass er sie wieder nach Hause ließ.
Als Niriki nach Hause kam, wurde sie von den Nachbarn freudig begrüßt, und nach ein paar Tagen sang sie wieder so schön wie vorher.
Es würde mich freuen wenn diese kleinen Geschichtchen nicht vergessen werden.
In Erinnerung an Rolf Wagner, meinen Vater.
Viele Grüsse....
für yopi
Heute möchte ich mal über etwas ganz anderes Schreiben als bisher. Ich möchte über einen Menschen schreiben den ich sehr gemocht habe und dem ich auch viel zu verdanken hatte. Dieser Mensch war sehr Kinderlieb und hat auch für uns (damalige) Kinder sehr viel gemacht und uns auch sehr viel gegeben. Nicht nur materielle Dinge, sondern vor allem auch sehr viel Liebe. Dieser Mensch ist 1998 gestorben und hat eine große Lücke in meinem Leben hinterlassen. Von Ihm erfuhr ich jene Zuneigung und jenes Vertrauen das man nur von einem sehr, sehr lieben Menschen erwarten kann. Er wurde 60 Jahre alt und hat die ganze Zeit seines Lebens hart arbeiten müssen. Er feierte nie Krank, auch wenn er krank war. Seine Urlaube verbrachte er bei seiner Familie die ihm das wichtigste in seinem Leben war. Der schmale Verdienst erlaubte ihm auch keine Reisen zu unternehmen. Deshalb, und vor allem weil er sehr Kinderlieb war, gab er sich viel mit uns ab. Sein Tod kam schnell und für uns alle überraschend. Von seinem Leben hatte er außer der harten Arbeit nichts, nichts außer unserer Liebe.
Er hat jedoch auch kleine Kurzgeschichten für uns Kinder niedergeschrieben. Diese kleinen Geschichten sind zwar nicht aus der Hand eines großen Erzählers, sehr wohl aber aus dem Herzen eines sehr guten Menschen, gekommen. Diese kleinen Geschichtchen wären wohl in Vergessenheit geraten, wenn ich nicht durch einen Zufall diese entdeckt hätte.
Um nun diesen Menschen zu ehren und in gewisser weise sein Andenken zu wahren, werde ich diese kleinen Kurzgeschichten im folgenden niederschreiben. Ich hoffe dass sie von einigen gelesen werden die auch kleine Kinder haben und die vielleicht diese Geschichten, genauso wie unsere Eltern damals uns, sie ihren Kindern erzählen werden.
Ich denke das wäre in seinem Sinne gewesen!
Nun die Kurzgeschichten:
Die erste passt in diese Zeit und handelt von Ostern.
„Es war einmal ein alter Osterhase, der hatte viel Kummer vor Ostern, denn seine Kinder hatten vergessen, die Eier zu färben. Die Hennen hatten übers Jahr fleißig Eier gelegt, und es waren genug vorhanden für das große Osterfest. Der alte Osterhase schimpfte seine Kinder tüchtig aus und schickte sie an die Arbeit.
Die Mädchen rührten die Farbe an, die Buben sammelten die Eier ein.
Im Märchenwald begann das große Färben. Rote, grüne, blaue, gelbe, lila und auch graue, runde Streifen, lange Streifen und mit Bildchen bemalte Eier wanderten in die großen Körbe.
Ein Tag vor dem großen Osterfest waren alle Eier gefärbt und der Vater schickte seine Kinder in alle Dörfer und Städte, und an Ostern waren in jedem Haus im Lande farbige Eier zu finden.
Der alte Osterhase war sehr zufrieden mit seinen Kindern und als Belohnung durften sie 14 Tage lang ein großes Fest feiern.“
Zweite Geschichte.
Die Geschichte vom Maikäfer Surre
Als Surre das Licht der Welt erblickte, war er wie alle Maikäfer, matt und schwach. Doch bald hatte er sich erholt und ging auf Entdeckungsreise. Was Surre alles zu Gesicht bekam, versetzte ihn in Erstaunen und Freude, denn er hätte nicht gedacht, dass die Welt so bunt und schön sei. An die Gefahren in seinem kurzen Leben dachte er nicht.
So flog Surre von Blume zu Blume und beroch sie, und er stellte mit Erstaunen fest, dass fast jede Blume anders roch. Doch nicht alles sind Blumen was blüht, das merkte er, als er sich an einer Distel stach und es ihm ganz empfindlich weh tat.
Bald hatte Surre das Ganze vergessen und der Tag ging auch schon zu ende, sodass sich Surre einen Schlafplatz suchen musste.
Am anderen Morgen kamen Kinder in den Wald und schüttelten die Bäume, ob nicht ein Maikäfer herunter fällt.
Sie kamen auch an den Baum auf dem Surre noch schlief und rüttelten daran. Prompt fiel er auf die Erde wo er mit Freude aufgehoben wurde. Die Kinder bestaunten ihn und jeder wollte Surre in der Hand halten. Das war sein Glück, denn er konnte entfliegen und hatte seine Freiheit wieder.
Dritte und letzte Geschichte.
Die Geschichte der Schnecke Niriki
Die Schnecke Niriki wohnt direkt neben dem Salatbeet und weil sie jeden Morgen, jungen, frischen Salat zu essen hatte, konnte sie herrlich singen. Ihre Nachbarn freuten sich jeden Tag über den Gesang von Niriki und erzählten es überall herum.
Der König der Schnecken hörte auch davon und überzeugte sich selbst an Ort und Stelle.
Weil dem König der Gesang so gut gefiel nahm er Niriki mit auf sein Schloss.
Niriki sang dem König jeden Tag ihre schönsten Lieder und er war sehr zufrieden mit ihr, machte sie zur Hofsängerin und wollte sie heiraten.
Doch nach einiger Zeit wurde Nirikis Stimme immer schwächer und matter, und der König fragte sie woher das kam. Sie erzählte dem König, dass sie jeden Morgen frischen jungen Salat brauche und ihre Stimme klingt wieder schön. Der König ließ jeden Morgen jungen Salat holen, doch nirikis Stimme wurde nicht besser und das Heimweh wurde auch immer stärker. Sie bat den König darum, dass er sie wieder nach Hause ließ.
Als Niriki nach Hause kam, wurde sie von den Nachbarn freudig begrüßt, und nach ein paar Tagen sang sie wieder so schön wie vorher.
Es würde mich freuen wenn diese kleinen Geschichtchen nicht vergessen werden.
In Erinnerung an Rolf Wagner, meinen Vater.
Viele Grüsse....
für yopi
12 Bewertungen, 3 Kommentare
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09.06.2005, 14:57 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichbericht... liebe grüße tammy
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09.05.2005, 08:08 Uhr von danysahne123
Bewertung: sehr hilfreichdeine Kurzgeschichten auch ausgedruckt und gebe sie an meine Kinder weiter. Ein sehr ergreifender Bericht, der mich traurig macht.
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18.04.2005, 22:30 Uhr von wildbiker
Bewertung: sehr hilfreichHab die Geschichten ausgedruckt, dann kann ich sie meiner kleinen Tochter vorlesen. Dann werden sie nicht vergessen



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