Erfahrungsbericht von TheGreatMaster
Entwicklungshilfe für die Dritte Welt - So sollte es sein!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Heute will ich mir mal Gedanken machen, wie man die Entwicklungshilfe an Dritte Welt Länder positiver gestalten kann, als sie derzeit praktiziert wird.
Das Problem der derzeitigen Entwicklungshilfe ist oftmals, dass die Gelder nicht dort ankommen, wo sie eigentlich gebraucht werden. Andernfalls werden Gelder an Dritte Welt Länder für unsinnige Zwecke verprasst, wie beispielsweise zur Aufstockung des nationalen Waffenreservoirs. Es ist nicht zu überschauen, wieviele Millionen oder Milliarden dort im Sand versickern und nur die Bäuche der reichen Funktionäre füllen, anstatt die arme hungernde Bevölkerung.
Wie könnten nun die reichen Nationen idealerweise Ihre Gelder einsetzen, dass den 3. Welt Ländern effektiv geholfen werden kann?
Meiner Meinung nach bringt es nicht viel die Dritte Welt Länder nur durchzufüttern. Nein, es muss meiner Ansicht nach auch in die Wirtschaftskraft eines Landes investiert werden, um der Bevölerung Arbeit zu bieten, wo sie sich auf Dauer ein eigenes Einkommen erarbeiten können. Eigenes Einkommen der Bevölkerung und eine brauchbare Wirtschaftskraft würde die Bevölkerung vom Hunger auf Dauer befreien.
Aber wie kann ein Land wirtschaftlich auf die Beine kommen, wenn sie über Hungersnöte und Dürren klagen.
Meiner Meinung nach sollten sich die Dritte Welt Länder wirtschaftlich auf das beschränken, was sie am besten produzieren können. Es bringt nichts in Gegenden, wo Überflutungen herrschen, Reis oder Felder anzubauen, wo ständig Dürre herrscht. Aber vielleicht gibt es ja in genau dieser Gegend trotz aller Dürren Bodenschätze die genutzt werden können für den Export.
Die Idee die hinter dieser Überlegung steckt, ist in der volkswirtschaftlichen Theorie nicht neu. David Ricardo hat seinerzeits ein Gesetz der komparativen Kosten entwickelt, das genau diese Überlegung beinhaltet. Dieses Gesetz besagt, dass jedes Land nur das produzieren sollte, was es vergleichsweise am kostengünstigsten herstellen kann.
Würden sich die Entwicklungsländer auf ihre Kernkompetenzen beschränken und diese produzierten Güter an die anderen Länder auch an Industrienationen exportieren, zugleich aber auch andere benötigten Güter importieren, dann würden die 3. Welt Länder im Verbund her besser wirtschaftlich dastehen, als wenn jeder alles produziert, wovon die Hälfte vielleicht durch Katastrophen vernichtet wird.
Die Frage ist nur, wie schaffen es die Entwicklungsländer die Produktionsanlagen zu errichten und wie sieht es mit den fachlichen Arbeitskräften aus?
Die Regierungen der 3. Weltländer sollten meiner Meinung nach zusehen, dass sie für eine vernünftige Infrastruktur und eine stabile politische Situation sorgen und ausländischen Firmen Steuervergünstigungen anbieten. Nur so ist es langfristig möglich ausländischen Firmen Direktinvestitionen in 3. Weltländer schmackhaft zu machen. Aber das Know how der Industrienationen ist sehr wichtig für die Entwicklung des Landes. Die Bevölkerung könnte bei diesen ausländischen Firmen Arbeit finden und würden sich ebenfalls weiterbilden können.
Die Gelder der Entwicklungshilfe würde ich schon zum Großteil in den Ausbau der Infrastruktur stecken. Denn ohne eine gute Infrastruktur lockt man keine ausländischen Firmen an.
Anfangs mag es zwar sehr schwer sein für die Länder der 3. Welt, aber auch nicht viel schwerer als im Moment. Nahrungsmittelknappheit dürfte anfangs schon vorherrschen bis die Produktionsstätten errichtet sind mit denen man die Stärken eines Landes voll zur Geltung bringen kann. Hier sind die Industrienationen gefordert den Engpass zu überbrücken und gleichzeitig in die Infrastruktur weiter zu investieren.
Aber sind dann erstmal die Produktionsstätten errichtet, dann kann ein Land auch wirtschaftlich weiter Fuß fassen und sich irgendwann auch selber wieder erheben. Die Schulden der Länder sollten für den Zeitraum des Aufbaus der Produktionsstätten von den anderen Ländern gestundet werden, bis diese Länder dann selber fähig sind weiter für sich zu sorgen.
Somit mein Fazit:
=================
Meiner Meinung nach wird das Geld in der 3. Welt vielfach in ein Fass ohne Boden gesteckt. Es bringt nichts den Regierungen die Geldscheine in die Hand zu drücken, nach dem Motto: Hier habt das Geld und kommt endlich auf die Beine. Nein, man sollte die Dritten Welt Länder dazu ermutigen ihre Kernkompetenzen zu nutzen, um eine Kultur für ausländische Direktinvestitionen zu schaffen.
Es bringt nämlich überhaupt nichts Gelder in Dinge zu investieren, wo das Risiko besteht, dass sie schnell in Dürreperioden vernichtet werden. Jedes Land ist in irgendeiner Produktion versiert aus ihrer eigenen Kultur heraus und genau dieses spezielle Know how kann das Kapital darstellen, welches Dritte Welt Länder wirtschaftlich wieder auf eigene Füße stellt.
Dann wünsch ich Euch noch einen schönen Abend!
Mit freundlichen Grüßen
Gerwin (TheGreatMaster)
Update vom 01.11.2001 (altes Yopi)
Das Problem der derzeitigen Entwicklungshilfe ist oftmals, dass die Gelder nicht dort ankommen, wo sie eigentlich gebraucht werden. Andernfalls werden Gelder an Dritte Welt Länder für unsinnige Zwecke verprasst, wie beispielsweise zur Aufstockung des nationalen Waffenreservoirs. Es ist nicht zu überschauen, wieviele Millionen oder Milliarden dort im Sand versickern und nur die Bäuche der reichen Funktionäre füllen, anstatt die arme hungernde Bevölkerung.
Wie könnten nun die reichen Nationen idealerweise Ihre Gelder einsetzen, dass den 3. Welt Ländern effektiv geholfen werden kann?
Meiner Meinung nach bringt es nicht viel die Dritte Welt Länder nur durchzufüttern. Nein, es muss meiner Ansicht nach auch in die Wirtschaftskraft eines Landes investiert werden, um der Bevölerung Arbeit zu bieten, wo sie sich auf Dauer ein eigenes Einkommen erarbeiten können. Eigenes Einkommen der Bevölkerung und eine brauchbare Wirtschaftskraft würde die Bevölkerung vom Hunger auf Dauer befreien.
Aber wie kann ein Land wirtschaftlich auf die Beine kommen, wenn sie über Hungersnöte und Dürren klagen.
Meiner Meinung nach sollten sich die Dritte Welt Länder wirtschaftlich auf das beschränken, was sie am besten produzieren können. Es bringt nichts in Gegenden, wo Überflutungen herrschen, Reis oder Felder anzubauen, wo ständig Dürre herrscht. Aber vielleicht gibt es ja in genau dieser Gegend trotz aller Dürren Bodenschätze die genutzt werden können für den Export.
Die Idee die hinter dieser Überlegung steckt, ist in der volkswirtschaftlichen Theorie nicht neu. David Ricardo hat seinerzeits ein Gesetz der komparativen Kosten entwickelt, das genau diese Überlegung beinhaltet. Dieses Gesetz besagt, dass jedes Land nur das produzieren sollte, was es vergleichsweise am kostengünstigsten herstellen kann.
Würden sich die Entwicklungsländer auf ihre Kernkompetenzen beschränken und diese produzierten Güter an die anderen Länder auch an Industrienationen exportieren, zugleich aber auch andere benötigten Güter importieren, dann würden die 3. Welt Länder im Verbund her besser wirtschaftlich dastehen, als wenn jeder alles produziert, wovon die Hälfte vielleicht durch Katastrophen vernichtet wird.
Die Frage ist nur, wie schaffen es die Entwicklungsländer die Produktionsanlagen zu errichten und wie sieht es mit den fachlichen Arbeitskräften aus?
Die Regierungen der 3. Weltländer sollten meiner Meinung nach zusehen, dass sie für eine vernünftige Infrastruktur und eine stabile politische Situation sorgen und ausländischen Firmen Steuervergünstigungen anbieten. Nur so ist es langfristig möglich ausländischen Firmen Direktinvestitionen in 3. Weltländer schmackhaft zu machen. Aber das Know how der Industrienationen ist sehr wichtig für die Entwicklung des Landes. Die Bevölkerung könnte bei diesen ausländischen Firmen Arbeit finden und würden sich ebenfalls weiterbilden können.
Die Gelder der Entwicklungshilfe würde ich schon zum Großteil in den Ausbau der Infrastruktur stecken. Denn ohne eine gute Infrastruktur lockt man keine ausländischen Firmen an.
Anfangs mag es zwar sehr schwer sein für die Länder der 3. Welt, aber auch nicht viel schwerer als im Moment. Nahrungsmittelknappheit dürfte anfangs schon vorherrschen bis die Produktionsstätten errichtet sind mit denen man die Stärken eines Landes voll zur Geltung bringen kann. Hier sind die Industrienationen gefordert den Engpass zu überbrücken und gleichzeitig in die Infrastruktur weiter zu investieren.
Aber sind dann erstmal die Produktionsstätten errichtet, dann kann ein Land auch wirtschaftlich weiter Fuß fassen und sich irgendwann auch selber wieder erheben. Die Schulden der Länder sollten für den Zeitraum des Aufbaus der Produktionsstätten von den anderen Ländern gestundet werden, bis diese Länder dann selber fähig sind weiter für sich zu sorgen.
Somit mein Fazit:
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Meiner Meinung nach wird das Geld in der 3. Welt vielfach in ein Fass ohne Boden gesteckt. Es bringt nichts den Regierungen die Geldscheine in die Hand zu drücken, nach dem Motto: Hier habt das Geld und kommt endlich auf die Beine. Nein, man sollte die Dritten Welt Länder dazu ermutigen ihre Kernkompetenzen zu nutzen, um eine Kultur für ausländische Direktinvestitionen zu schaffen.
Es bringt nämlich überhaupt nichts Gelder in Dinge zu investieren, wo das Risiko besteht, dass sie schnell in Dürreperioden vernichtet werden. Jedes Land ist in irgendeiner Produktion versiert aus ihrer eigenen Kultur heraus und genau dieses spezielle Know how kann das Kapital darstellen, welches Dritte Welt Länder wirtschaftlich wieder auf eigene Füße stellt.
Dann wünsch ich Euch noch einen schönen Abend!
Mit freundlichen Grüßen
Gerwin (TheGreatMaster)
Update vom 01.11.2001 (altes Yopi)



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