Über Themen mit E Testbericht

ab 43,00
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003

Erfahrungsbericht von MikeStar

Entwicklungshilfe,...sollte eigentlich zur Politik gehören, oder ich hab das Theme nicht gefund

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Hallo

Hier paar Worte über Entwicklungshilfe für Entwicklungsländer.
Ich schreib darüber, da ich schon mal ein Bericht über Brasilien geschrieben hab. Es ist eigentlich sehr interessant!

Ein chnesisches Sprichwort sagt: Gib dem Hungernden einen Fisch, und er wird einen Tag satt sein. Gibst du ihm aber eine Angel, wird er jeden Tag satt.
Zwei Grundbedürfnisse werden hier angesprochen, die für die Entwicklung der Länder wichtig sind und die eine Entwicklungshilfe berücksichtigen muss: Nahrung und Arbeit!!!!!

Nahrungsmittelhilfe ist nur kurzfristig und begrenzt wirksam. Wenn Kriege, Dürre oder sonstige Katastrophen schnell Hilfe erforderlich machen, müssen umgehend Sofortmaßnahmen eingeleitet werden. Hier sind vor allem die Industrienationen gefragt, die Länder, in denen Nahrungsmittel im Überschuss produziert werden. Aus diesen Nahrungsüberschussproduktionen ist schon Hunderttausenden geholfen worden. Nun fragt man sich, ob das nicht eine Dauermöglichkeit zur Hilfe für die Hungernden in den Entwicklungsländern sein könnte. Doch diese scheinbar vernünftige Lösung ist die denkbar schlechteste. Denn zu viel Zeit vergeht, ehe verderbliche Nahrungsmittel in den Not leidenden Ländern ankommen. Frischprodukte wie Obst, Gemüse und Milch können gar nicht verschickt werden. Außerdem sind die Ernährungsgewohnheiten in den Industrie- und Entwicklungsländern unterschiedlich. Produkte aus den Industrieländern sind beliebter. Und so besteht die Gefahr, dass sie später den Anbau von heimischen Pflanzen, für die gute Wachstumsbedingungen gegeben sind, verdrängen. Kostenlose Nahrungsmittelvergabe stört darüber hinaus den einheimischen Handel. Denn gegen die Gratiskonkurenz kommt kein einheimischer Bauer an. Für ihn lohnt es sich nicht mehr, für den Markt zu produzieren. Der so dringend nötige Anbau im eigenen Land wird zurückgedrängt. So würde jeder Versuch erstickt, auf die Dauer wieder aus eigener Kraft zur Selbstversorgung zu gelangen. Bedürftige und die Regierungen der betroffenen Staaten vermindern bei dieser einfachen Art der Nahrungsmittelbeschaffung. Daraus wird ersichtlich, dass dem zweiten Grundbedürfnis, der Arbeit, gleichwertig Rechnung getragen werden muss. Kurzfristige Nahrungsmittelhilfe darf nur extreme Notfälle beschränkt bleiben.
Eine Möglichkeit besteht darin, Brot gegen Arbeit abzugeben. Das heißt, denen, die an den Hilfsprojekten mitarbeiten, Nahrung zur Verfügung zu stellen. Man ist sich heute einig, dass Entwicklungshilfe keineswegs nur ein Almosen, sondern langfristig wichtig ist, um den Frieden zu sichern. Wirksame Hilfe für Entwicklungsländer bleibt noch für lange Zeit eines der wichtigsten Themen der Weltpolitik, denn eine Partnerschaft dient auf lange Sicht beiden Seiten.
Das ist nur ein kleines Teil von Entwicklungshilfe. Es folgen weitere Teile, wenn ich die geschrieben hab....
Nicht zu streng bewerten, es ist einfach so auf der Welt, dass Länder wie USA, Deutschland, Belgien, Holland, usw. anderen Ländern wie Tansania, Indien....usw. helfen MÜSSEN!!!!

Ciao
Mike

10 Bewertungen, 2 Kommentare

  • Stoewi

    09.04.2002, 17:47 Uhr von Stoewi
    Bewertung: sehr hilfreich

    Über den Sinn von Entwicklungsprojekten läßt es sich streiten. Tatsächlich herrst in vielen dieser Länder viel Korruption (mehr als in Köln, :-)). Dennoch ein schöner Bericht. Gruß, Stoewi

  • MichaelW97614

    09.04.2002, 17:31 Uhr von MichaelW97614
    Bewertung: sehr hilfreich

    gute denkanstöße !