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Erfahrungsbericht von northstar

Mein Jubiläum bei yopi - 100 / Hundert

Pro:

Yuhu, 100 Berichte voll. Yuhu. Ok, schon gut...

Kontra:

\

Empfehlung:

Nein

100 / Hundert. Eine Zahl, heute zufällig die zahl meiner Berichte hier bei yopi. Irgendwie denkt man immer, 100, wow, ein Jubiläum. Und da muss ja mal gefeiert werden.
Doch wie feiere ich im Netz? Wie kann ich verhindern, dass das ganze Gerede hier in ein ach so peinliches „Danke an all die netten Leute bei yopi“ ausartet oder ein nicht minder peinliches „Was mir bei yopi auf den Wecker geht und weshalb ich praktischerweise beim 100. Bericht aus dem ganzen Mist hier austeige“-Gelabber wird? Ja, ich hab mir da Gedanken drum gemacht, auch ob ich einfach die 100 mit voller Ansicht übersehen sollte. Was ich sehr gerne getan hätte, ich gebe es ja zu.
Aber stattdessen will ich heute etwas anderes posten. Kein Dank. Kein Lob. Keine Kritik.

Ja was denn dann?

Ich mag es einfach nur 100 nennen. Wem das jetzt wieder zu abgehoben, sprich verworren kreativ bzw. künstlich künstlerisch ist, der darf wegklicken. Ja, genau jetzt. Aber ich denke Ideen sagen manchmal mehr als 100 Worte und deshalb nun 100 Ideen, Sätze, Einfälle, Ausfälle, Tage, Nächte, Farben...


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1. Die einsamste Zahl.
2. Zweisamkeit verbindet.
3. Verbindungen durch gerade Linien sollten einfach sein.
4. Linien bedürfen eines feinen Strichs.
5. Striche schränken uns ein.
6. Verbot spielt nur mit Gebot.
7. Spielsachen liegen umher, bis man drüber fällt.
8. Zeit ist Planungssache.
9. Arbeit macht Freizeit.
10. Brechreiz der Vergangenheiten.
11. Man bekommt ja schließlich Geld dafür.
12. Geld ist zum Sparren da, weiß man nicht, wozu man es ausgeben sollte.
13. Man weiß es nur zu gut.
14. Zieht sich das Dunkel zusammen, sieht man nichts anderes.
15. Gedanken machen den Kopf schwer und die Schultern gebeugt.
16. Man muss vielleicht nicht denken.
17. Leben reicht aus.
18. Wo man lebt, da möchte man sein.
19. Man ist selten da, wo man sein möchte.
20. Wünsche / Träume sind dazu da, da zu sein.
21. Wahrheit findet man auch.
22. Glück kann man ruhig ansehen, wenn man ihm begegnet.
23. Versprechungen glaubt man umso mehr man sie sich wünscht.
24. Jeder Tag beginnt mit einem Versprechen, das man aber erst hören muss.
25. Tage folgen Tagen. Nächte folgen Nächten.
26. Sonnenaufgang / Sonnenuntergang.
27. Februar 1979.
28. Danke.
29. Neuigkeiten verbreiten sich.
30. Vielfach aber in schwarz / weiß.
31. Nichtfarben leuchten nicht.
32. Farben sieht man nicht mehr.
33. Offene Augen brauchen offene Ohren.
34. Ohren sind am Kopf.
35. Meistens 2.
36. Wenn es 3 sind, dann sollte man darüber nachdenken.
37. Nicht gut.
38. Himbeercreme.
39. Noch weniger.
40. Schönheit bewundert man dagegen sehr.
41. Ein Baum wiegt sich im Wind.
42. Ein Himmel braucht auch Wolken.
43. Grün ist die Farbe der Blätter.
44. Braun ist Herbst.
45. Sturmwarnung, zu spät jedoch.
46. Nass ist man vom Wasser, unterstellen will man sich doch auch nicht.
47. Von links nach rechts; von rechts nach links; man müsste stehenbleiben.
48. Regen fällt nieder, Tropfen um Tropfen.
49. Man wischt alles beiseite.
50. Aber immer alleine.
51. Feigheit ist manchmal Bequemlichkeit.
52. Sitzen bringt nichts, Bewegung ist das Ziel.
53. Manches beginnt.
54. Vielleicht ja in 64 Jahren.
55. Der Körper spielt gerissene Streiche.
56. Nächtliche Ausflüge gehen selten gut, vergisst man das Ziel.
57. Die Füsse auf dem Boden, den Blick gen Himmel.
58. Richtungen zeigt der Kompass.
59. Richtungen zeigt das Herz.
61. Beidem oder keinem ist zu trauen.
60. Orientierung spürt man in der Seele.
62. Seelen sind immer greifbar, kann man Luft packen.
63. 2 Seelen treffen sich im Sonnenschein.
64. Vielleicht ja auch erst in 54 Jahren.
65. Sternenklare Nacht bei gleichzeitigem Tanz.
66. Der Tänzer tanzt nicht gern allein.
67. Musik wird lauter, doch wenn sie zu laut ist, hört man sie nicht mehr.
68. Ich hab an es gedacht.
69. Seperationen – aus 1 wird 2.
70. Ich hab an ihn gedacht.
71. Der Grund ist unten, man bückt sich aber nicht.
72. Beständigkeit nervt.
73. Unterbrechungen verwirren.
74. Leere.
75. Leere.
76. Wort.
77. Leere.
78. Leere.
79. Lehre.
80. Stille kann man sehr wohl hören.
81. Atmen kann so laut sein.
82. Das Geräusch in der Nacht, wenn man eigentlich nichts hören mag.
83. Das Geräusch in der Nacht, dass ausbleibt.
84. Schade.
85. Man ist 1.
86. Man wäre gerne 2, aber man ist 1.
87. Schade, ja, Schande.
88. Verständniss bleibt aus, wenn das Karusell sich weiter dreht.
89. Jahrmarkt der Alltäglichkeiten.
90. Menschen strömen herbei und umher.
91. Beziehungen bezeichnen mich und die anderen.
92. Wo sie sind.
93. Wo ich bin.
94. Wo wir sind.
95. Ortsbestimmung wird zu Gegendstandsbestimmung.
96. Wenn man den Gegenstand beschreibt, meint man ihn zu verstehen.
97. Erkenntnis als letzter Schritt.
98. Man muss gehen.
99. Noch.
100. Ruhe kommt selten im Alltag, der Alltag kommt selten zur Ruhe.


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Vielen Dank für’s Lesen. Vielen Dank, wieder einmal ein kleines meiner Experimente mit gemacht zu haben bzw. 5 Minuten eures Lebens meinen zu Schrift gewordenen Gedanken gelauscht zu haben. Seht das ganze Geschriebene vielleicht als eine andere Art Gedicht an. Hilft das? Hmm, Lebensweisheiten kann ich hier nicht liefern; ich denk nämlich nicht, dass ich so viel weiß. Heute jedenfalls nicht, denn ich hab zu viel Fern gesehen.

Vielleicht steht da oben ja auch nur Unsinn. Vielleicht aber eben auch nur 99 Mal...

Danke für 100 Ideen & Texte und danke für 100 weitere Ideen & Texte! Bewertung beziht sich auf gar nichts, Sinn oder Sinnlosigkeit des Berichts kann man gerne diskutieren.

I\'m outta here...

Northstar \'03

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