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Erfahrungsbericht von Anonym126

Musizieren und singen? Nein, danke!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

\"Wo man singt, da lass Dich ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder!\" Ein Ausspruch, der vielen von uns bekannt ist. Singen und musizieren fördert die Geselligkeit und verbindet oftmals völlig Fremde miteinander.
Gesungen wird zu vielen Anlässen und schafft immer eine Atmosphäre von Harmonie und Heiterkeit

Es gibt Erwachsene, die von sich behaupten, sie könnten nicht singen und seien total unmusikalisch.Sicher gibt es Sänger, die einen Chor mit ihrem Gebrumm völlig aus dem Konzept bringen.Doch es hätte auch anders kommen können.
Fast jedes Kind verfügt über ein musikalisches Talent und es gilt, dieses zu wecken.So früh wie eben möglich sollte diese Gabe gefördert werden.

Eltern haben dann allerdings oft einen ziemlich langen Leidensweg vor sich. Denn wenn der Nachwuchs wie wild auf die Klaviertasten hämmert, und behauptet Musik zu machen, suchen die Zuhörer verzweifelt nach Ohropax.Und doch sollte man dieses Tun nicht unterbinden, sondern fördern.

Das Beste ist, sich im Kindergarten oder in einer Musikschule, wo musikalische Früherziehung angeboten wird, zu erkundigen.Selbst ganz kleine Kinder können ihr musikalisches Temperament an Klangstäben, Triangeln oder Glockenspielen auslassen.

Musikmachen fördert die Kreativität, schult die Motorik und das Gehör. Durch musizieren entwickeln Kinder ein Gefühl für Takt und Rhytmus! Es macht Spass, zu musizieren und ein Gruppengefühl zu erfahren.

Das erste Instrument, das den Kindern angeboten wird, ist häufig die Blockflöte. Es ist schwierig, mit den kleinen Fingern die Löcher zu treffen und die Töne sind oft schaurig-schön! Ich selbst habe als Kind mit einer C-Flöte begonnen und kann mich gut an die mühsamen Übungsstunden erinnern.
Doch die ersten Notenkenntnisse verdanke ich der Bockflöte und dem Musiklehrer.

In der Grundschule hatte mein Sohn eine Lehrerin, die Akkordeonunterricht gab. Mein Sohn war interessiert und erhielt ein Hohner-Kinderakkorden. Schon die ersten Übungen hörten sich melodisch an. Gebraucht haben wir 300,- DM dafür bezahlt, konnten es später zu fast demselben Preis weiterverkaufen und er erhielt ein Akkordeon für Erwachsene.

Sein Interesse galt aber auch dem Klavier. Wir kauften ein Gebrauchtes, von der Firma Tesch § May, aus Emmerich. Es kostete 2500,- DM und ist ein solides Instrument aus Nussbaum. Der Klang ist fast bis in die höchsten Töne klar und auch im Bassbereich klingt es gut. Die Beratung war kompetent und hat in keinster Weise versucht, uns ein teueres Stück aufzuschwatzen.

Natürlich gibt es anspruchsvollere Pianos, doch die haben auch ihren Preis. Für unsere Bedürfnisse reicht dieses Instrument zunächst einmal aus.

Das Erlernen eines Musikinstruments kann sich z.B. positiv auf den Musikunterricht in der Schule auswirken.Noten, Notenschlüssel, 3/4 Takt u.s.w.sind dann bereits bekannt.

Beim Vorspielen im Orchester oder auf Feierlichkeiten müssen Ängste und Hemmungen überwunden werden, man steht aber auch im Mittelpunkt und wird von vielen bewundert.Das stärkt das Selbstbewusstsein und das Selbstvertrauen.

Allerdings kann es immer wieder zu Tiefs kommen, in denen man das Instrument in die hinterste Ecke verbannen möchte. Nicht jedes zu erlernende Stück gefällt einem und von Spass kann keine Rede mehr sein.Willenstärke und Durchhaltevermögen sind dann gefragt.

Bei Kindern und Jugendlichen kommen dann noch andere Interessen hinzu. Man verabredet sich lieber mit Freunden oder geht ins Kino und die Übungsstunden werden immer seltener. Manches Mal musste ich mich bei meinem Sohn durchsetzten und das war nicht immer ein Vergnügen. Heute, nach vielen Jahren ist er froh, dass ich nicht nachgegeben habe. Doch damals war ich für ihn ein Tyrann!!

Mit anderen musizieren und singen verbindet und weckt Gemeinsamkeiten und Erinnerungen. Deshalb ist es so wichtig, die Musikalität der Kinder zu fördern!

Liebe Grüsse

Catty




----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-20 21:32:11 mit dem Titel Motten in den Klamotten!



In der Grundschule erhielt ich eine satte fünf in Biologie (wir nannten das Fach damals Naturkunde), weil ich in meinem Aufsatz über Motten schrieb, sie bestünden aus Staub! Ich war mir völlig sicher, denn wenn meine Mutter mal Eine erlegte, zerfiel sie zu Staub. Meine Schlußfolgerung überzeugte die Lehrerin leider nicht. Motten gehören zu der Familie der Falter und sind mit den Schmetterlingen eng verwandt. Es sind eigentlich ganz harmlose Tiere, wenn sie sich nicht gerade in unseren Kleiderschränken eingenistet haben.

Im Laufe der Jahre bin ich nur ein einziges Mal mit einem Mottenbefall in Berührung gekommen. Wir hatten uns damals ein Einfamlilienhaus gekauft und da wir nur zu zweit waren richteten wir das Gästezimmer mit unseren alten Möbeln ein. Wir benutzten dieses Zimmer nicht und ich ging nur gelegentlich hinein, um es ein wenig auf Vordermann zu bringen. Es war in der Winterzeit, als ich wieder mal meinen Putz-Pflichten nachkommen wollte. Da erblickte ich an der Seite, der mit Stoff überzogenen Couch, ein kleines Loch. Ich besah es mir genauer und klopfte leicht auf das Polster. Das hätte ich besser nicht tun sollen. Ein Schwarm von Motten flüchtete aus den Polstern. Es waren so viele, dass ich in Panik den Raum verließ. Die Tiere waren grau- braun und ziemlich klein. Ihr Körper war länglich geformt und sie hatten sehr schmale Flügel.

Als sich der erste Schreck gelegt hatte, schaute ich noch mal vorsichtig nach. Die Motten hatten sich überall niedergelassen. Es war scheußlich. Als erstes trennten wir uns von der Couch, die nicht mehr zu retten war. Doch die Tiere hatten nicht nur die Couch befallen. Sie hatten sich auch im Schrank und den Reservedecken und Kissen eingenistet. Auch kleine Stellen des Teppichbodens waren befallen. Ich rückte den Motten zuerst Mal mit dem Staubsauger zu Leibe und saugte die meisten von ihnen weg. Doch da ich vermutete, dass sie bereits schon die nächste Motten-Generation vorbereitet hatten, blieb mir nichts anderes übrig, als rigoroser gegen sie vorzugehen.

Ich kaufte mir Insektenspray, von dem ich eigentlich überhaupt nicht angetan bin und das ich nur im äußersten Notfall verwende. Die Textilien aus den Schränken entsorgte ich ohne Ausnahme, wobei ich immer die Zimmertür geschlossen hielt und zum Glück Dinge einfach aus dem Fenster befördern konnte. Auch der Teppichboden musste dran glauben. Dann sprühte ich die Schränke, Fächer und den gesamten Raum aus und versuchte dabei so wenig wie möglich zu atmen. Dann nichts wie raus aus dem Raum und das Gift eine längere Zeit wirken lassen. Um sich anschließend in dem Raum aufhalten zu können, lüftete ich ihn gründlich. Überall lagen tote Motten herum. Es war wirklich etwas ekelig.

Dann begann ich alles mit Essigwasser auszuwaschen. Essig reinigt und desinfiziert und verscheucht alles was klein ist und Flügel hat. So hoffte ich, die Lage meistern zu können. Noch Wochen danach betrat ich diesen Raum immer mit eingezogenem Kopf, weil ich stets damit rechnete, wieder angegriffen zu werden. Doch nichts geschah. Ich hatte die Tiere entfernt. Vorbeugend kaufte ich mir in der Drogerie zuerst ein paar Mottenkugeln, die ich im Schrank und im Raum verteilte. Vielleicht riechen die heutigen Mottenkugeln besser, denn diesen wirklich modrigen und muffeligen Geruch der Mottenkugeln fand ich unerträglich und entfernte sie nach einiger Zeit wieder.

Von einer Bekannten erfuhr ich von den Lavendelsäckchen, die sie in ihren Kleiderschrank legt und die von den Motten gemieden werden. Im Bioladen konnte ich damals solche Lavendelsäckchen kaufen. Die Wirkung hielt immer einen Winter, dann war von dem Lavendel für meine Nase leider nichts mehr zu riechen. Doch ich habe seit dem Ruhe vor Motten. Allerdings bin ich auch sehr vorsichtig geworden und betrachte jede Motte, die sich in unser Haus verirrt, sehr argwöhnisch.

Es gibt natürlich auch noch andere Mittel zu kaufen, wo durch die Motten verscheucht oder vernichtet werden. So kann man Mottenpapier kaufen, das ähnlich wirkt wie die Mottenkugeln. In einer Packung sind immer 12 dieser Blätter, die man zwischen die Wäsche oder unter das Sofapolster schieben kann. Es gibt sie sogar in angenehmen Duftrichtungen. Vorbeugend ist das vielleicht nicht schlecht. Doch ein Freund von diesen Mitteln bin ich nicht, da sie langfristig wirken und immer ihre Wirkstoffe abgeben, die dann an meiner Wäsche oder Kleidung haftetn

Um sich vor einem Mottenbefall zu schützenm ist eine regelmäßige Reinigung der Schränke und Möbel unbedingt erforderlich. Nur wenn es ruhig ist und die Tiere nicht gestört werden, nisten sie sich ein und lassen sich häuslich nieder. Wischen und Putzen, ja auch Aufräumen bringt viel Unruhe mit sich und das mögen die Flügeltiere nicht und verlassen meistens freiwillig unsere Kleiderschränke. Das Auswaschen mit Essigwasser ist auch eine gute und hilfreiche Maßnahme.

Auch sollte man sehr aufmerksam sein und auf die ersten Anzeichen achten. Ein kleines Loch in einem Pullover oder einem Bettbezug kann bereits ein Hinweis auf einen Mottenbefall sein. Dann sollte man sofort handeln, damit sich die Motten gar nicht ausbreiten können. Leider oder besser zum Glück, habe ich keine weiteren Erfahrungen mit Motten machen müssen. In meiner Küche waren sie noch nicht. Auch hier ist regelmäßiges Säubern von Schubfächern und Schränken erstes Gebot und auch das Kontrollieren von Lebensmitteln, die länger haltbar sind, sollte man nicht vergessen.

Motten sind zwar im Grunde harmlose Tiere, doch können sie durchaus sehr unangenehm werden und Schaden arichten, wenn man sie nicht rechtzeitig entdeckt und ihnen Einhalt gebietet.
Ich wünsche allen eine \"mottenfreie\" Wohnung!

Liebe Grüße

Catty

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