Erfahrungsbericht von Knupsi
Zurück zur Wegwerfgesellschaft?
Pro:
wiederverwendbar, umweltfreundlich, einfache Handhabung
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Nein
Erinnert Ihr Euch? Vor ein paar Jahren wollte man etwas gegen die Müllberge tun: die Nachfüllbeutel kamen in Mode, viele Produkte wurden nicht mehr zusätzlich verpackt (wie z.B. Zahnpasta, die von da an ohne Umkarton verkauft wurde) etc.
Seit ein paar Monaten fällt mir nun in der Werbung immer mehr auf, daß es wieder sehr viele Wegwerfprodukte gibt, vor allem im Putzbereich. Sei es Swiffer naß oder trocken, Domestos feuchte Tücher oder was auch immer. Man macht einmal sauber und schon landet das Tuch im Mülleimer. Stellt Euch mal vor, wieviel Müll alleine diese Tücher verursachen!!! Dabei geht es doch auch anders: umweltfreundlicher und auch preiswerter. Denn auch Dauer sind diese Tücher ja auch sehr teuer.
Ich benutze schon seit ein paar Jahren liebend gerne Microfasertücher, und besitze diverse Exemplare von diesen netten bunten Helferlein.
Ihr Einsatzgebiet ist nahezu grenzenlos: Fenster, Boden, Regale, Spiegel, Herd, Badezimmer... Und was ich nicht mit dem \"Wundertuch\" wegkriege, erledigt mein Dampfreiniger ;-) Man sollte allerdings darauf achten, daß man nicht mit ein und demselben Tuch Fenster, Toilette (bäh) und z.B. Böden wischt. Deswegen habe ich auch mehrere. Ein großes für den Boden, ein glattes für Spiegel und Fenster, ein separates für die Toilette (wobei ich zugeben muß, daß in der Toilette auch bei mir ab und an Chemie zum Einsatz kommt) und dann noch ein paar, mit denen ich halt Staub wische oder den Boden oder den Herd oder oder oder...
Beim Fensterputzen sollte man am besten erst mit einem Tuch vorputzen und dann mit einem zweiten noch einmal putzen, zumindest von außen. Ansonsten hat man Streifen auf dem Fenster.
Die Tücher gibt es in verschiedenen Größen. (Mein Bodentuch z.B. ist ca. 40 mal 40cm groß und läßt sich dadurch bequem um einen Schrubber schwingen, die normalen Tücher sind ca. 30x30cm groß. Es gibt aber auch noch kleinere.)
Microfasertücher haben mehrere entscheidenen Vorteile gegenüber anderen Produkten:
1. Sie sind wiederverwendbar, da man sie nach einer Weile einfach mit in die Maschine schmeißt und wäscht. Aber Achtung: nicht mit Weichspüler waschen, ansonsten verliert das Gewebe eventuell seine speziellen Eigenschaften.
2. Ein Putzen mit Microfasertüchern bedeutet auch gleichzeitig einen weitgehenden Verzicht auf Chemikalien und sonstige umweltbelastende Stoffe in Form von diversen Reinigern.
3. Aufgrund von Punkt 2. vermeiden sie jede Menge Müll, da man ja quasi kaum noch Reinigungsmittel benutzt.
4. Alle Punkte zusammen sparen eine Menge Geld und schonen die Umwelt.
Microfasertücher haben aufgrund ihrer hohen Saugkraft und der Gewebedicht die Eigenschaft, daß sie viel Schmutz aufnehmen und z.B. auch Fett vom Herd wischen. Dadurch ist auch ihr Einsatzgebiet wirklich nahezu grenzenlos (wie ich weiter oben schon aufgezeigt habe).
Benutzt werden sie einfach in Verbindung mit Wasser, sonst nichts. Man macht sie feucht und wringt sie anschließend noch einmal gut aus, so daß sie \"nebelfeucht\" sind. Anschließend kann es auch schon losgehen. Meistens reicht ein einfaches Drüberwischen, manchmal muß man auch ein bißchen schrubben, aber das ist ja nun wirklich keine große Anstrengung, und mit einem Reinigungsmittel ist auch nicht immer alles auf Anhieb sauber, auch wenn uns das die Hersteller in ihren Spots immer wieder weismachen wollen. Jaja, schöne Werbewelt... (Da freuen sich die Mütter ja schließlich auch, wenn Junior alles dreckig macht...)
Achtung: hier kommt noch ein Tip, auf den ich bis jetzt bei noch keinem Artikel über Microfasertücher gestoßen bin. (Ich gebe aber zu, ich hab dann doch nicht alles gelesen...): Die Tücher sind auch perfekt, um mal Flecken aus den Klamotten rauszuwischen. Auch Fettflecken. Wenn mein Sohn mich z.B. mit Essen bekleckert, dann zücke ich einfach ein Wunderläppchen (so wurden sie bei uns im Büro immer genannt) und wische fröhlich lächelnd die Pampe von meiner Hose oder wo auch immer er hingezielt hat ;-) Naja, ok, so wäre es in der Werbung. Ich wische einfach, ohne lächeln. Aber hinterher freu ich mich, daß der Fleck einfach wieder verschwunden ist. Darauf hat mich eine Freundin gebracht, und der Tip ist gerade mit Kleinkind Gold wert! Gleiches gilt übrigens auch für Teppiche, auch hier kann man das Tuch einsetzen.
Auch zum Putzen der Brille sind sie optimal, dafür hab ich mir ein Läppchen einfach klein geschnitten und in sämtlichen Taschen und Jacken verteilt, damit ich immer eines parat habe (,wenn mein kleiner Mann mal wieder auf Mamas Brille rumpatscht).
Vom Preis her sind die Produkte total unterschiedlich, ich habe sie mittlerweile auch schon so lange, daß ich mich gar nicht mehr erinnern kann, was ich bezahlt habe. Aber in jedem Fall sind sie ihr Geld wert und sie erreichen recht schnell ihren Break-Even-Point ;-) Das heißt, ihre Anschaffungkosten hat man schnell wieder raus.
Ich bin von den Tüchern total begeistert und kann sie nur jedem empfehlen.
Seit ein paar Monaten fällt mir nun in der Werbung immer mehr auf, daß es wieder sehr viele Wegwerfprodukte gibt, vor allem im Putzbereich. Sei es Swiffer naß oder trocken, Domestos feuchte Tücher oder was auch immer. Man macht einmal sauber und schon landet das Tuch im Mülleimer. Stellt Euch mal vor, wieviel Müll alleine diese Tücher verursachen!!! Dabei geht es doch auch anders: umweltfreundlicher und auch preiswerter. Denn auch Dauer sind diese Tücher ja auch sehr teuer.
Ich benutze schon seit ein paar Jahren liebend gerne Microfasertücher, und besitze diverse Exemplare von diesen netten bunten Helferlein.
Ihr Einsatzgebiet ist nahezu grenzenlos: Fenster, Boden, Regale, Spiegel, Herd, Badezimmer... Und was ich nicht mit dem \"Wundertuch\" wegkriege, erledigt mein Dampfreiniger ;-) Man sollte allerdings darauf achten, daß man nicht mit ein und demselben Tuch Fenster, Toilette (bäh) und z.B. Böden wischt. Deswegen habe ich auch mehrere. Ein großes für den Boden, ein glattes für Spiegel und Fenster, ein separates für die Toilette (wobei ich zugeben muß, daß in der Toilette auch bei mir ab und an Chemie zum Einsatz kommt) und dann noch ein paar, mit denen ich halt Staub wische oder den Boden oder den Herd oder oder oder...
Beim Fensterputzen sollte man am besten erst mit einem Tuch vorputzen und dann mit einem zweiten noch einmal putzen, zumindest von außen. Ansonsten hat man Streifen auf dem Fenster.
Die Tücher gibt es in verschiedenen Größen. (Mein Bodentuch z.B. ist ca. 40 mal 40cm groß und läßt sich dadurch bequem um einen Schrubber schwingen, die normalen Tücher sind ca. 30x30cm groß. Es gibt aber auch noch kleinere.)
Microfasertücher haben mehrere entscheidenen Vorteile gegenüber anderen Produkten:
1. Sie sind wiederverwendbar, da man sie nach einer Weile einfach mit in die Maschine schmeißt und wäscht. Aber Achtung: nicht mit Weichspüler waschen, ansonsten verliert das Gewebe eventuell seine speziellen Eigenschaften.
2. Ein Putzen mit Microfasertüchern bedeutet auch gleichzeitig einen weitgehenden Verzicht auf Chemikalien und sonstige umweltbelastende Stoffe in Form von diversen Reinigern.
3. Aufgrund von Punkt 2. vermeiden sie jede Menge Müll, da man ja quasi kaum noch Reinigungsmittel benutzt.
4. Alle Punkte zusammen sparen eine Menge Geld und schonen die Umwelt.
Microfasertücher haben aufgrund ihrer hohen Saugkraft und der Gewebedicht die Eigenschaft, daß sie viel Schmutz aufnehmen und z.B. auch Fett vom Herd wischen. Dadurch ist auch ihr Einsatzgebiet wirklich nahezu grenzenlos (wie ich weiter oben schon aufgezeigt habe).
Benutzt werden sie einfach in Verbindung mit Wasser, sonst nichts. Man macht sie feucht und wringt sie anschließend noch einmal gut aus, so daß sie \"nebelfeucht\" sind. Anschließend kann es auch schon losgehen. Meistens reicht ein einfaches Drüberwischen, manchmal muß man auch ein bißchen schrubben, aber das ist ja nun wirklich keine große Anstrengung, und mit einem Reinigungsmittel ist auch nicht immer alles auf Anhieb sauber, auch wenn uns das die Hersteller in ihren Spots immer wieder weismachen wollen. Jaja, schöne Werbewelt... (Da freuen sich die Mütter ja schließlich auch, wenn Junior alles dreckig macht...)
Achtung: hier kommt noch ein Tip, auf den ich bis jetzt bei noch keinem Artikel über Microfasertücher gestoßen bin. (Ich gebe aber zu, ich hab dann doch nicht alles gelesen...): Die Tücher sind auch perfekt, um mal Flecken aus den Klamotten rauszuwischen. Auch Fettflecken. Wenn mein Sohn mich z.B. mit Essen bekleckert, dann zücke ich einfach ein Wunderläppchen (so wurden sie bei uns im Büro immer genannt) und wische fröhlich lächelnd die Pampe von meiner Hose oder wo auch immer er hingezielt hat ;-) Naja, ok, so wäre es in der Werbung. Ich wische einfach, ohne lächeln. Aber hinterher freu ich mich, daß der Fleck einfach wieder verschwunden ist. Darauf hat mich eine Freundin gebracht, und der Tip ist gerade mit Kleinkind Gold wert! Gleiches gilt übrigens auch für Teppiche, auch hier kann man das Tuch einsetzen.
Auch zum Putzen der Brille sind sie optimal, dafür hab ich mir ein Läppchen einfach klein geschnitten und in sämtlichen Taschen und Jacken verteilt, damit ich immer eines parat habe (,wenn mein kleiner Mann mal wieder auf Mamas Brille rumpatscht).
Vom Preis her sind die Produkte total unterschiedlich, ich habe sie mittlerweile auch schon so lange, daß ich mich gar nicht mehr erinnern kann, was ich bezahlt habe. Aber in jedem Fall sind sie ihr Geld wert und sie erreichen recht schnell ihren Break-Even-Point ;-) Das heißt, ihre Anschaffungkosten hat man schnell wieder raus.
Ich bin von den Tüchern total begeistert und kann sie nur jedem empfehlen.



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