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Erfahrungsbericht von DERWUNDERBARE

Mama,du hier?? Das große Maulwurf-Tagebuch, Part 10

Pro:

Mama auf Gran Canaria...

Kontra:

...Antje leider nicht!

Empfehlung:

Nein

Ahoi liebe Leser!

Es ist mal wieder so weit, ein neuer Maulwurf-Bericht ist fällig!
Wie schon in den anderen Berichten zuvor gilt auch hier: Alle Zeitangaben und Sendehinweise sind ungültig!




Moin und willkommen, es ist mal wieder Zeit für einen neuen Erlebnisbericht aus der Sicht eines Maulwurf-Kandidaten!

Dies ist inzwischen mein 10. Bericht, und ich hätte ehrlich gesagt niemals gedacht, daß es so viele werden...
Aber was soll ich sagen, ich hab mich bisher wacker geschlagen und bin noch nicht ausgeschieden, daher leset nun also meinen nächsten Bericht...


*°*°*°*° Mittwoch, 2. Mai 2001 *°*°*°*°

An das frühe Aufstehen habe ich mich inzwischen gewöhnt, was ich eigentlich nicht erwartet hätte *g*
Der Morgen hat sich inzwischen zu einer Art Routine entwickelt - aufstehen, frisch machen, frühstücken, dabei gefilmt werden, dann zum Bus gehen und einem unbekanntem Ziel entgegenfahren...

Unsere Fahrt ging diesesmal wieder in bekannte Regionen, wir sahen den Staudamm aus unserer ersten Aufgabe wieder - und das bedeutet: Berge! Bah, ich hasse Berge, aber das erwähnte ich bereits, oder?

Nun, wir liessen den Staudamm hinter uns und fuhren etwas weiter (sprich: etwas höher).
Leider mussten wir dann aussteigen und den Rest des Weges zu Fuss zurücklegen, denn der Bus war für diese Art von Weg nicht geeignet!

Puh, irgendwie bin ich für diese Art von Gewaltmärschen nicht geschaffen! Wir mussten etwa 3 Kilometer laufen, und das ganze ging ziemlich stetig bergauf, so daß sich meine Lunge bereits nach wenigen Metern pfeifend verabschiedete...

Naja, ich bin dann doch noch irgendwie am Ziel angekommen (Dank an Roland, der meinen Rucksack getragen hat *g*), und die Aussicht von dem Plateau war herrlich - für Leute, die nicht unter Höhenangst leiden.

AUFGABE NUMMER DREIZEHN

Zuerst mussten wir 3 Leute aussuchen, die keine Höhenangst haben und auch nicht unbedingt die schwersten sind -also war ich gleich doppelt aus dem Spiel! Esther, Ela und Marcel durften sich dieser Aufgabe stellen: Die 3 wurden angeseilt und hingen über dem 120-Meter-Abgrund!

Wir anderen hatten die Aufgabe, eine Schnitzeljagd zu bestehen. Zuerst mussten wir in der Landschaft 9 farbige Latten finden. Danach seilten sich die anderen 3 ein Stück ab und teilten uns mit, was wir mit den Latten zu machen haben - zumindest versuchten sie es, aber nach einer Weile kam ich dann doch auf die richtige Lösung: Am Boden befand sich eine Windrose, die Latten ergaben in der richtigen Reihenfolge und in die richtige Richtung gelegt einen Wegweiser, der uns zu einen Kassettenrekorder und zu drei Zetteln führte.
Unsere 3 Freunde seilten sich weiter ab und fanden ebenfalls 3 Zettel. Zusammengefügt ergab sich der Satz „Versucht es doch mal am Anfang\", also dort, wo wird das Spiel begannen - unter der Windrose befand sich ein Loch, und darin befand sich die Kassette für den Kassettenrekorder.

OK, nun hatten wir also einen Rekorder und eine Kassette - aber keine Batterien!
Wie sich herausstellte, gab es Batterien, die waren nämlich am Fuss des Berges, also da, wo Ela, Esther und Marcel gerade waren.
Die 3 mussten nun also die Batterien zu uns raufbringen. Zuerst bewältigten sie die strecke mit Mountainbikes (wobei sich allerdings die kette von Marcels Fahrrad „aus Versehen\" löste), danach mussten die 3 den Rest der Strecke zu Fuss bewältigen.
Halleluja und Juchu, daß ich das nicht machen musste!


Uns blieb also nichts anderes übrig, als zu warten und die herrliche Sonne zu geniessen...
5 Minuten vor Ablauf der Zeit kamen dann auch endlich die 3 mit der Kassette, und unsere Aufgabe war bestanden! 10.000 DM kamen in unsere Gruppenkasse!

Naja, nun wollten wir natürlich noch hören, was sich auf der Kassette befand: Ein vielstimmer Chor brüllte uns entgegen :\"Herzlichen Glückwunsch, ihr habt es geschafft!\"
Ja super, damit konnten wir nicht viel anfangen, wir dachten, die Crew hätte die Kassette besprochen... aber es ging noch weiter: „Hallo Sven, mit meiner Stimme hast du bestimmt nicht gerechnet...\"
Wow...hey...wie, was? Das ist meine Mum, was macht die denn auf der Kassette?
Es ging noch weiter, jeder der Kandidaten bekam einen persönlichen Gruß vom Vater, von der Freundin, von der Ehefrau etc...

Der letzte Hinweis von Marcels Freundin brachte uns allerdings etwas zum grübeln: „Hallo Marcel, ich bin bei dir, nicht nur im Gedanken...\"

Nanu, nicht nur im Gedanken? Sollte das etwa bedeuten, daß die Leute hier sind, hier auf Gran Canaria??
Ich hielt das für relativ unmöglich, was sollte meine Mum auf Gran Canaria? Ausserdem wäre das doch viel zu teuer, die ganzen Leute aus Deutschland einzufliegen... oder sollten sie etwa doch hier sein?

Mit diesen Gedanken ging es zurück zum Hotel, wo wir am abend noch eine Aufgabe zu bestehen hatten...

AUFGABE NUMMER VIERZEHN

Wir kamen in einen Raum, in dem ein großer Tisch stand. Steven setzte sich mit uns und erklärte, daß wir jetzt Black Jack spielen würden. 4 Runden werden gespielt, und die 4 Gewinner würden dann den Rest der Aufgabe lösen müssen...

Klar, jeder wollte natürlich gerne gewinnen und weiter an der Aufgabe arbeiten!
Ich hatte dann auch das Glück, die dritte Runde zu gewinnen!

*** Anmerkung ***
Im TV sah es so aus, als wäre der Sieger der jeweiligen Black Jack-Runde direkt zum zweiten Teil des Spieles geführt worden.
In Wirklichkeit haben wir aber zuerst die 4 Runden Black Jack gespielt, danach ging es für uns 4 weiter zu Teil 2 der Aufgabe.
********************

Für den zweiten Teil der Aufgabe wurden wir von den anderen weggeführt und in die Lobby des Hotels gebracht. Als erste wurde Ela weggeführt, während wir weiter warten mussten. Was wir zu tun hatten, erfuhren wir nicht! Nach einer laaangen Zeit kam dann Steffi an die Reihe, und wieder hiess es warten für Roland und mich.
Nach einer Weile kam ich dann endlich an die Reihe! Ich wurde in einen kleinen Raum geführt, in dem Steven mich schon erwartete. Ich setzte mich an den Tisch, auf dem ein Monitor aufgebaut war.
Ein kurzer Blick auf den Monitor und... Nein, Moment mal... MAMA??? Was bitte macht denn meine Mama da?
Auf dem Monitor waren etliche Leute zu sehen, im Hintergrund waren die Fotos von uns 8 verbleibenden Kandidaten zu sehen, unter einigen Fotos standen Leute, unter meinem Foto stand meine Mama. Davor waren Stühle aufgebaut, auf denen ebenfalls Leute sassen. Diese Leute hielten Tafeln mit Buchstaben in der Hand...

Nun erklärte Steven mir meine Aufgabe:
16 Leute befinden sich in dem Raum, 8 davon gehören zu uns 8 Kandidaten, die anderen 8 sind Doubles, die mit uns nichts zu tun haben. Meine Aufgabe ist es, die richtigen Personen zu den Kandidaten zuzuordnen.
Um es etwas leichter zu machen, musste ich jeweils nur aus 2 Personen auswählen, zum Beispiel, wer ist der Vater von Esther, Person A oder Person G?

Wenn wir es schaffen, alle 8 Personen richtig zuzuordnen, erhalten wir 5000,- DM und ausserdem würden wir den Abend mit unseren Verwandten verbringen können. Würden wir es aber nicht schaffen, würde man unsere Leute wieder nach hause schicken, und wir müssten den Abend mit den Doubles verbringen...

Ela und Steffi hatten schon gute Arbeit geleistet, 5 der 8 Personen waren bereits richtig zugeordnet. Nun lag es also an mir und an Roland, auch die letzten 3 noch zuzuordnen, um das Spiel zu gewinnen.

Als erstes musste ich die beste Freundin von Steffi erkennen - wobei ich mich aber leider vertan hab, ich hab die falsche Person gewählt.

Als nächstes musste ich Annas Mutter erkennen - und da lag ich richtig!
Zuletzt musste ich die Frau von Jens erkennen - aber auch da lag ich falsch.

Den Rest musste also Roland erledigen!

Ich wurde zu den anderen beiden geführt und wir warteten auf Roland. Nach einer Weile kam er, und wir sahen schon an seinem Gesicht, daß er nicht erfolgreich war! An einer einzigen Person scheiterte das Spiel, weder Steffi noch ich noch Roland erkannten die Partnerin von Jens!

Tja, damit war die Aufgabe also verloren. Um das Geld war es uns nicht schade, aber die Chance, unsere Bekannten zu treffen verpasst zu haben - das war hart! Besonders Roland litt sichtlich darunter, denn er konnte seine Frau nun nicht sehen...

Aber das war noch nicht alles, denn jetzt mussten wir den anderen 4 Kandidaten alles berichten - und eben auch, daß wir das Spiel verloren hatten...
Das Entsetzen unter den Kandidaten war natürlich groß, alle waren geschockt.
Steven kam zu uns und erklärte uns nochmals den Ausgang des Spieles. Da wir verloren haben, würden wir nun also den Abend mit den Doubles verbringen... aber leider hatte das erste Spiel wesentlich länger gedauert, als geplant war. Die Doubles haben satte 6 Stunden auf uns gewartet und hätten jetzt keine Lust mehr auf uns, daher...

Weiter kam er nicht, denn von hinten stürmten unsere Bekannten an ihm vorbei! Steven hatte uns also ganz schön verarscht, aber das würde ich noch rächen...

Nachdem wir uns also alle untereinander vorgestellt hatten (wobei ich meine Mama ja schon kannte), kam Steven nochmal zu uns, und bevor er etwas sagen konnte, sagte ich zu meiner Mum: „Ach ja, das ist übrigens Steven Gätjen - der Mann ist ein Arschloch!\" - vor laufenden Kameras!

*** Anmerkung ***
Schade aber auch - das haben die natürlich rausgeschnitten... War ja auch net anders zu erwarten!
****************

Naja, Steven wusste ja, wie ich das meinte, und er nahm das mit sehr viel Humor auf. Dann teilte er uns noch mit, daß unsere Bekannten noch bis Freitag bei uns bleiben würden.

Den Rest des Abends verbrachten wir in dem Irish Pub, der zum Hotel gehörte. Wir erfuhren, daß unsere Bekannten schon seit Wochen wussten, daß sie eventuell nach Gran Canaria fliegen würden, wenn denn der entsprechende Kandidat noch dabei ist.
Die guten waren übrigens schon seit Sonntag auf der Insel, daher machte sich auch unsere Betreuerin Marie-Christine rar, sie betreute in der Zeit nämlich unsere Bekannten!

Nachdem wir dann alle den Bericht über unseren Brückensprung in einer spanischen Zeitung gelesen hatten (wobei gelesen nicht der richtige Ausdruck war, weil ja keiner spanisch sprach) und der Barkeeper bestochen wurde, damit er den Pub etwas länger aufliess, ging der Abend recht fröhlich zu Ende...

FORTSETZUNG FOLGT

*°*°*°*° Fazit *°*°*°*°

Na, das war ja der Hammer, ehrlich gesagt hätte ich nicht damit gerechnet, daß man unsere Bekannten tatsächlich einfliegen lassen würde - was das alles kostet! Ausserdem wusste man ja vorher gar nicht, wer wann ausscheiden würde, so war zum Beispiel auch der Bruder von Heike, die ja gestern ausgeschieden ist, auf Gran Canaria...

Allerdings hatte die Sache auch einen Haken. Von Marcel, Roland und Jens waren die Freundinnen da - nur von mir leider net, und hier merkte ich zum ersten mal, wie sehr ich meine Antje vermisste...

Aber naja, in spätestens 1 ½ Wochen würde ich sie ja wiedersehen...

So, das war das, als nächste folgt - wie immer - der nächste Bericht, der diese Folge komplettiert, diesesmal mit einem echt feuchtem Spiel, einem kotzendem Steven und der nächsten Abwahl...

Also, bis denne...

Sven aka DERWUNDERBARE

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