Erfahrungsbericht von fledermaeuse
Müller Crema di Yogurt Bianco
Pro:
solchen Menschen kann ich nichts positives abgewinnen
Kontra:
jede Menge
Empfehlung:
Nein
Leicht gesüßt ?????
Gestern musste ich den ersten großen Einkaufstrip für dieses Jahr erledigen und mein Kühlschrank schrie lauthals nach leckerem Joghurt.
Also bin ich in meinem Lieblingsladen die Kühltruhe rauf und runtergeschlendert und suchte nach Produkten die ich noch nicht kenne und die verlockend klingen.
An dem Produkt Müller Crema di Yogurt Bianco in einem kleinen blauen 175 g Plastikbecher für 0,46 Euro blieb ich kleben.
Warum ausgerechnet dieses Produkt und wie es schmeckt und wie ich es finde möchte ich Euch hier in einzelnen Schritten näher bringen.
Kaufreiz:
°°°°°°°°°°
Ich gestehe: Die dusselige Werbung fiel mir wieder ein, als ich vor dem Kühlregal stand.
Der Becher selbst wäre mir wahrscheinlich nicht unbedingt aufgefallen, da mein Augenmerk dann doch bei großen Bechern liegt, oder auffällig gestaltete.
Und das ist Müller Crema di Yogurt Bianco garantiert nicht.
Bei mir hat eindeutig die Werbung Einfluss genommen und mein Heißhunger auf neue Joghurtvarianten.
Aussehen:
°°°°°°°°°°°
Der Becher ist wie gesagt sicherlich nicht unbedingt auffällig. In einem simplen Blau – Weiß gehalten ohne Schnickschnack.
Und irgendwie finde ich genau das wiederum sehr gut und ansprechend. Nicht die Verpackung macht es sondern der Inhalt. Leider werden wir da viel zu oft in die Irre geführt. Aber das ist nicht nur bei Lebensmitteln so.
Reißt man nun den Aludeckel von dem kleinen Becher sieht man einen cremig anmutenden weißen Joghurt vor sich.
Er sieht locker und cremig aus.. ohne Lufteinschlüsse.... einfach schön anzusehen. Kein Absatz von Molke wie bei vielen anderen Naturjoghurts.
Aber STOP !
Das ist ein Joghurterzeugnis mit Sahne... also eigentlich auch kein Naturjoghurt... ok... mit Sahne klingt lecker....Löffel her.
Geruch + Geschmack:
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Auf dem Becher sehe ich das Müller Crema di Yogurt Bianco ein leicht gesüßtes Produkt ist... dies ist mir beim einkaufen leider nicht aufgefallen... ich hätte es garantiert wieder zurückgestellt.
Aber ich will ja nicht gleich negativ urteilen, sondern erst mal testen.
Der Geruch ist für mich recht unangenehm und alles riecht schrecklich süß. Ein ganz leichter Hauch vom typischen Joghurtduft kann man erkennen... aber nur wenn man lange genug daran schnuppert und einem der süße Duft, der sehr schwer ist, nicht schon in die Ohnmacht getrieben hat.
Ich übertreibe?
Nein.. ich empfinde nur so. Andere haben andere Geruchsinne und Geschmäcker ;o)
Im Grunde würde ich diesen Joghurt jetzt entsorgen, da mich der Geruch eher abschreckt, als den Löffel in die feine leicht flüssige Masse zu tauchen.
Aber ich leide wenigstens einen Löffel lang, damit ich weiß was ich da fortwerfe :o)
Ok... Naturjoghurt ist mir eindeutig lieber und ungesüßt erst recht, aber da der Becher nun leer neben mir steht, kann er auch nicht so schlecht gewesen sein wie ich dachte ;o)
Die Masse ist wirklich sehr süß, allerdings macht der cremige, sahnige Geschmack vieles wieder wett.
Man schmeckt richtig die Sahne heraus, trotz der süße und dem leicht säuerlichen Geschmack des Typischen Joghurts.
Die Konsistenz ist beeindruckend und sahnig lecker.
Es zergeht regelrecht auf der Zunge und man könnte es als Genuss bezeichnen wäre nicht alles so süß ;o(
Ohne Zucker und Traubenzucker wer dieser Joghurt genau nach meinem Geschmack.
Gesamturteil:
°°°°°°°°°°°°°°
Ich finde dieses Produkt gar nicht mal so schlecht, auch wenn ich es nicht mehr kaufen werde. „Leider“ habe ich noch so ein Exemplar im Kühlschrank.. allerdings mit Frucht ;o)
Für mich muss solch ein Joghurt keinen Zucker beinhalten. Es gibt Sahnejoghurts die darauf verzichten und wesentlich besser schmecken. Die Cremigkeit allerdings hat mich sehr überzeugt... so habe ich noch nie einen Joghurt essen dürfen, aber die Süße war für mich eindeutig zu viel und auch sehr unnötig.
Empfehlen kann ich das Produkt daher nur bedingt, aber wie immer gilt auch hier... Geschmäcker sind verschieden.
Versucht es einmal.... ich hab es auch überlebt ;o)
In diesem Sinne Eure @ fledermaeuse alias PunkyLady
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-10 18:44:25 mit dem Titel M wie Mörder
Ich möchte hier nicht im Allgemeinen über Mörder schreiben.
Es gibt viele Arten von Mord.. nicht nur den körperlichen auch den seelischen.
Über letzteren möchte ich heute berichten, da mich eine traurige Nachricht ereilte, die im Grunde genommen schon vor genau 10 Jahren begann.
Das ganze ist übrigens wahr und nicht aus irgendwelchen belanglosen Gründen daher geschrieben, sondern begleitet mich seit dem Tag des Geschehens.
Es geht um meine beste Freundin und deren Familie und alle die sie mochten.
Wie alles begann:
**************
Wir lernten uns bei einer innerbetrieblichen Weiterbildung kennen und mochten uns von Anfang an.... Gleiche Interessen.. ähnliche Gedanken... Es war schon so arg, das wir manchmal gar nicht miteinander reden mussten um uns zu verstehen.
Alle um uns herum schüttelten schon den Kopf und nannten uns die ‚Unzertrennlichen’
Wir trafen uns mindestens einmal die Woche.. mehr ging nicht, da wir sehr weit auseinander wohnten.. und dann unsere Seminare, die wir dann schon untereinander abstimmten.. alles zum Wohle der Weiterbildung :o)
3 Jahre lang ging das ganze....
Dann kam irgendwann abends ein Anruf... Eine verweinte männliche Stimme teilte mir mit sie sei Tod... mehr war aus ihm nicht herauszubekommen.
Der Anrufer war ihr Verlobter, der total verstört war.
Ich versuchte die Eltern zu erreichen.. ohne Erfolg.
Am nächsten Tag setzte ich alle Hebel in Bewegung dass ich über die Firma mehr in Erfahrung bringen konnte, und da hieß es sie sei nicht zur Arbeit erschienen.
Stundenlang hoffte ich es sei ein dummes Missverständnis, aber leider war dem nicht so. Die bittere Wahrheit erfuhr ich abends, als ich zu ihr nach Hause fuhr.
Ich klingelte und ihr Vater öffnete mir die Tür. Er brauchte nix zu sagen...
Er war nur ein Haufen elend und der Rest der Familie auch. Vor allem die Mutter und der Freund waren kaum noch sie selbst.
Was war geschehen:
*****************
Abends war sie von der Arbeit ganz normal auf der Schnellstrasse nach Hause gefahren.
Urplötzlich muss ein Wagen auf sie zugeschossen sein auf ihrer Fahrspur und ist mit gut 150 Sachen frontal in sie hinein gefahren.
Sie starb noch an der Unfallstelle.
Der Unfallverursacher war stockbesoffen und gut 70 Km/h zu schnell.....
Unfassbar für alle Betroffenen.
Sie war gerade mal 22 Jahre alt und war gerade schwanger. Sie und ihr Freund hatten die Hochzeit schon geplant.. Eine Familie die immer Sorgenfrei und glücklich war.
Auf einmal war die einzige Tochter nicht mehr da.....die beste Freundin weg...
Ich konnte und wollte es nicht fassen... aber sie war nicht mehr da....
Die Beerdigung:
*************
Hier passierte dann etwas, was mich in meiner Trauer nur unsagbar wütend machte.
Der Tag war ganz schrecklich... die verstörte Familie und all ihre Freunde.
Allein die Gedanken an diese schreckliche Zeit lässt Tränen aufkommen.
Die Rede des Pfarrers der sie getauft hatte und auch trauen sollte hielt eine den Umständen entsprechend schöne Rede. Er kannte sie ja sehr gut.. es war ein kleines Kuhkaff wo sie lebte...
Er hatte Tränen in den Augen, als der Sarg heruntergelassen wurde.
Dann plötzlich trat ein Mann aus er Menge ans Grab zu der Mutter... Wir hörten nur wie er sagte... * Ich bin nicht schuld... ich habe doch auch eine kleine Tochter.. es tut mir so leid... aber ich bin nicht schuld... bitte glauben sie mir... es tut mir so leid.. *
Bis zu dem Zeitpunkt hatte ich keine Zeit mir über die Person Gedanken zu machen der an ihrem Tod schuld war, aber jetzt stand er da und weinte und sagte er sei nicht schuld...
In dem Moment war der einzige Gedanke den ich hatte: MÖRDER!
Und nicht nur ich sah und sehe es so. Die Mutter meiner Freundin hielt das ganze nicht aus und brach zusammen.
Mit Gewalt mussten wir den Freund festhalten, sonst wäre was ganz schlimmes passiert.
Einige Leute brachten diesen Mann weg.. man jagte ihn regelrecht vom Friedhof.
Es war eine schreckliche Situation.
Die Beerdigung ging dann recht schnell vorbei und man fuhr zu den Eltern nach Hause, wo man natürlich über alles redete.
Aber verstehen konnte es keiner... Trauer und Wut hat ein normales Denken zunichte gemacht.
Es ist sehr viel Zeit ins Land gezogen, aber vergessen tut man nie. Die Familie hat nie wieder ein normales Leben geführt. Die Mutter hat seither nicht mehr richtig Leben können und steht ur noch unter Beruhigungsmitteln.
Der Vater hat ein Jahr nach dem Tode seiner Tochter einen Schlaganfall erlitten und wurde arbeitsunfähig...
... und dann kam letztes Jahr die Nachricht, dass sich ihr damaliger Verlobter umgebracht hat... Er hat es nicht ausgehalten. Wir wussten, dass er mit seinen Problemen nicht richtig klarkam, aber dass es so schlimm ist, ahnten wir nicht.
Wenn man ihn besuchte, erschien er sehr ruhig und redete auch über meine Freundin. Sehr ruhig und sachlich.
Ich hätte nie gedacht, das es so an ihm nagt.
In seinem Abschiedsbrief hat nur ein Satz gestanden...
Ich werde dem Mörder unserer Familie niemals verzeihen.
Ich auch nicht....
In diesem Sinne.. Eure traurige fledermaeuse alias PunkyLady.
Gestern musste ich den ersten großen Einkaufstrip für dieses Jahr erledigen und mein Kühlschrank schrie lauthals nach leckerem Joghurt.
Also bin ich in meinem Lieblingsladen die Kühltruhe rauf und runtergeschlendert und suchte nach Produkten die ich noch nicht kenne und die verlockend klingen.
An dem Produkt Müller Crema di Yogurt Bianco in einem kleinen blauen 175 g Plastikbecher für 0,46 Euro blieb ich kleben.
Warum ausgerechnet dieses Produkt und wie es schmeckt und wie ich es finde möchte ich Euch hier in einzelnen Schritten näher bringen.
Kaufreiz:
°°°°°°°°°°
Ich gestehe: Die dusselige Werbung fiel mir wieder ein, als ich vor dem Kühlregal stand.
Der Becher selbst wäre mir wahrscheinlich nicht unbedingt aufgefallen, da mein Augenmerk dann doch bei großen Bechern liegt, oder auffällig gestaltete.
Und das ist Müller Crema di Yogurt Bianco garantiert nicht.
Bei mir hat eindeutig die Werbung Einfluss genommen und mein Heißhunger auf neue Joghurtvarianten.
Aussehen:
°°°°°°°°°°°
Der Becher ist wie gesagt sicherlich nicht unbedingt auffällig. In einem simplen Blau – Weiß gehalten ohne Schnickschnack.
Und irgendwie finde ich genau das wiederum sehr gut und ansprechend. Nicht die Verpackung macht es sondern der Inhalt. Leider werden wir da viel zu oft in die Irre geführt. Aber das ist nicht nur bei Lebensmitteln so.
Reißt man nun den Aludeckel von dem kleinen Becher sieht man einen cremig anmutenden weißen Joghurt vor sich.
Er sieht locker und cremig aus.. ohne Lufteinschlüsse.... einfach schön anzusehen. Kein Absatz von Molke wie bei vielen anderen Naturjoghurts.
Aber STOP !
Das ist ein Joghurterzeugnis mit Sahne... also eigentlich auch kein Naturjoghurt... ok... mit Sahne klingt lecker....Löffel her.
Geruch + Geschmack:
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Auf dem Becher sehe ich das Müller Crema di Yogurt Bianco ein leicht gesüßtes Produkt ist... dies ist mir beim einkaufen leider nicht aufgefallen... ich hätte es garantiert wieder zurückgestellt.
Aber ich will ja nicht gleich negativ urteilen, sondern erst mal testen.
Der Geruch ist für mich recht unangenehm und alles riecht schrecklich süß. Ein ganz leichter Hauch vom typischen Joghurtduft kann man erkennen... aber nur wenn man lange genug daran schnuppert und einem der süße Duft, der sehr schwer ist, nicht schon in die Ohnmacht getrieben hat.
Ich übertreibe?
Nein.. ich empfinde nur so. Andere haben andere Geruchsinne und Geschmäcker ;o)
Im Grunde würde ich diesen Joghurt jetzt entsorgen, da mich der Geruch eher abschreckt, als den Löffel in die feine leicht flüssige Masse zu tauchen.
Aber ich leide wenigstens einen Löffel lang, damit ich weiß was ich da fortwerfe :o)
Ok... Naturjoghurt ist mir eindeutig lieber und ungesüßt erst recht, aber da der Becher nun leer neben mir steht, kann er auch nicht so schlecht gewesen sein wie ich dachte ;o)
Die Masse ist wirklich sehr süß, allerdings macht der cremige, sahnige Geschmack vieles wieder wett.
Man schmeckt richtig die Sahne heraus, trotz der süße und dem leicht säuerlichen Geschmack des Typischen Joghurts.
Die Konsistenz ist beeindruckend und sahnig lecker.
Es zergeht regelrecht auf der Zunge und man könnte es als Genuss bezeichnen wäre nicht alles so süß ;o(
Ohne Zucker und Traubenzucker wer dieser Joghurt genau nach meinem Geschmack.
Gesamturteil:
°°°°°°°°°°°°°°
Ich finde dieses Produkt gar nicht mal so schlecht, auch wenn ich es nicht mehr kaufen werde. „Leider“ habe ich noch so ein Exemplar im Kühlschrank.. allerdings mit Frucht ;o)
Für mich muss solch ein Joghurt keinen Zucker beinhalten. Es gibt Sahnejoghurts die darauf verzichten und wesentlich besser schmecken. Die Cremigkeit allerdings hat mich sehr überzeugt... so habe ich noch nie einen Joghurt essen dürfen, aber die Süße war für mich eindeutig zu viel und auch sehr unnötig.
Empfehlen kann ich das Produkt daher nur bedingt, aber wie immer gilt auch hier... Geschmäcker sind verschieden.
Versucht es einmal.... ich hab es auch überlebt ;o)
In diesem Sinne Eure @ fledermaeuse alias PunkyLady
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-10 18:44:25 mit dem Titel M wie Mörder
Ich möchte hier nicht im Allgemeinen über Mörder schreiben.
Es gibt viele Arten von Mord.. nicht nur den körperlichen auch den seelischen.
Über letzteren möchte ich heute berichten, da mich eine traurige Nachricht ereilte, die im Grunde genommen schon vor genau 10 Jahren begann.
Das ganze ist übrigens wahr und nicht aus irgendwelchen belanglosen Gründen daher geschrieben, sondern begleitet mich seit dem Tag des Geschehens.
Es geht um meine beste Freundin und deren Familie und alle die sie mochten.
Wie alles begann:
**************
Wir lernten uns bei einer innerbetrieblichen Weiterbildung kennen und mochten uns von Anfang an.... Gleiche Interessen.. ähnliche Gedanken... Es war schon so arg, das wir manchmal gar nicht miteinander reden mussten um uns zu verstehen.
Alle um uns herum schüttelten schon den Kopf und nannten uns die ‚Unzertrennlichen’
Wir trafen uns mindestens einmal die Woche.. mehr ging nicht, da wir sehr weit auseinander wohnten.. und dann unsere Seminare, die wir dann schon untereinander abstimmten.. alles zum Wohle der Weiterbildung :o)
3 Jahre lang ging das ganze....
Dann kam irgendwann abends ein Anruf... Eine verweinte männliche Stimme teilte mir mit sie sei Tod... mehr war aus ihm nicht herauszubekommen.
Der Anrufer war ihr Verlobter, der total verstört war.
Ich versuchte die Eltern zu erreichen.. ohne Erfolg.
Am nächsten Tag setzte ich alle Hebel in Bewegung dass ich über die Firma mehr in Erfahrung bringen konnte, und da hieß es sie sei nicht zur Arbeit erschienen.
Stundenlang hoffte ich es sei ein dummes Missverständnis, aber leider war dem nicht so. Die bittere Wahrheit erfuhr ich abends, als ich zu ihr nach Hause fuhr.
Ich klingelte und ihr Vater öffnete mir die Tür. Er brauchte nix zu sagen...
Er war nur ein Haufen elend und der Rest der Familie auch. Vor allem die Mutter und der Freund waren kaum noch sie selbst.
Was war geschehen:
*****************
Abends war sie von der Arbeit ganz normal auf der Schnellstrasse nach Hause gefahren.
Urplötzlich muss ein Wagen auf sie zugeschossen sein auf ihrer Fahrspur und ist mit gut 150 Sachen frontal in sie hinein gefahren.
Sie starb noch an der Unfallstelle.
Der Unfallverursacher war stockbesoffen und gut 70 Km/h zu schnell.....
Unfassbar für alle Betroffenen.
Sie war gerade mal 22 Jahre alt und war gerade schwanger. Sie und ihr Freund hatten die Hochzeit schon geplant.. Eine Familie die immer Sorgenfrei und glücklich war.
Auf einmal war die einzige Tochter nicht mehr da.....die beste Freundin weg...
Ich konnte und wollte es nicht fassen... aber sie war nicht mehr da....
Die Beerdigung:
*************
Hier passierte dann etwas, was mich in meiner Trauer nur unsagbar wütend machte.
Der Tag war ganz schrecklich... die verstörte Familie und all ihre Freunde.
Allein die Gedanken an diese schreckliche Zeit lässt Tränen aufkommen.
Die Rede des Pfarrers der sie getauft hatte und auch trauen sollte hielt eine den Umständen entsprechend schöne Rede. Er kannte sie ja sehr gut.. es war ein kleines Kuhkaff wo sie lebte...
Er hatte Tränen in den Augen, als der Sarg heruntergelassen wurde.
Dann plötzlich trat ein Mann aus er Menge ans Grab zu der Mutter... Wir hörten nur wie er sagte... * Ich bin nicht schuld... ich habe doch auch eine kleine Tochter.. es tut mir so leid... aber ich bin nicht schuld... bitte glauben sie mir... es tut mir so leid.. *
Bis zu dem Zeitpunkt hatte ich keine Zeit mir über die Person Gedanken zu machen der an ihrem Tod schuld war, aber jetzt stand er da und weinte und sagte er sei nicht schuld...
In dem Moment war der einzige Gedanke den ich hatte: MÖRDER!
Und nicht nur ich sah und sehe es so. Die Mutter meiner Freundin hielt das ganze nicht aus und brach zusammen.
Mit Gewalt mussten wir den Freund festhalten, sonst wäre was ganz schlimmes passiert.
Einige Leute brachten diesen Mann weg.. man jagte ihn regelrecht vom Friedhof.
Es war eine schreckliche Situation.
Die Beerdigung ging dann recht schnell vorbei und man fuhr zu den Eltern nach Hause, wo man natürlich über alles redete.
Aber verstehen konnte es keiner... Trauer und Wut hat ein normales Denken zunichte gemacht.
Es ist sehr viel Zeit ins Land gezogen, aber vergessen tut man nie. Die Familie hat nie wieder ein normales Leben geführt. Die Mutter hat seither nicht mehr richtig Leben können und steht ur noch unter Beruhigungsmitteln.
Der Vater hat ein Jahr nach dem Tode seiner Tochter einen Schlaganfall erlitten und wurde arbeitsunfähig...
... und dann kam letztes Jahr die Nachricht, dass sich ihr damaliger Verlobter umgebracht hat... Er hat es nicht ausgehalten. Wir wussten, dass er mit seinen Problemen nicht richtig klarkam, aber dass es so schlimm ist, ahnten wir nicht.
Wenn man ihn besuchte, erschien er sehr ruhig und redete auch über meine Freundin. Sehr ruhig und sachlich.
Ich hätte nie gedacht, das es so an ihm nagt.
In seinem Abschiedsbrief hat nur ein Satz gestanden...
Ich werde dem Mörder unserer Familie niemals verzeihen.
Ich auch nicht....
In diesem Sinne.. Eure traurige fledermaeuse alias PunkyLady.



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