Erfahrungsbericht von Haramis
Mokele-mbembe - das Ding, das aus dem Kongo kam
Pro:
ein sehr weitreichendes Gebiet, daß für so manche Wissenschaft oftmals als Wegbereiter fungiert
Kontra:
viele Faker und Wichtigtuer; keine offiziell anerkannte Wissenschaft und dadurch auch zu wenig Geld, um die Forschungen intensiver zu betreiben
Empfehlung:
Nein
Heute möchte ich euch zur Abwechslung ein wenig über Kryptozoologie erzählen. Die meisten werden sich jetzt denken: "Hä? Was ist das denn?" Der Begriff an sich läßt sich sehr leicht erklären. "Kryptozoologie" wird definiert als die "Wissenschaft der verborgenen Tiere".
Was darf man sich nun darunter vorstellen? Was sind verborgene Tiere? Nun, zu diesen Kypto-Tieren zählen all jene "Tiere", die zwar bekannt sind, also offensichtlich existieren (wenn auch z. T. nur in der Einbildung), deren Existenz jedoch bisher nicht wissenschaftlich, sprich zoologisch, nachgewiesen wurde. Dazu zählen sowohl altbekannte Phänomene wie "Nessie", "Yeti" und "Bigfoot" als auch die weniger bekannten "Mokele-mbembe" oder "tasmanischer Beutelwolf", um nur einen winzigen Teil zu nennen.
Die Kryptozoologen haben es sich zum Ziel gesetzt, solche Tiere zu entdecken und deren Existenz ein- für allemal zu beweisen. Es ist mir klar, daß hier der eine oder andere skeptisch die Stirn runzeln wird. Die meisten denken jetzt wohl sofort an die ganzen Nessie-Jäger und Yeti-Expeditionen á la Reinhold Messner. Ganz so einfach ist es aber nicht.
Da die Kryptozoologie keine offiziell anerkannte Wissenschaft ist, gibt es auf diesem Gebiet leider immer mal wieder Wichtigtuer und Faker. Dabei denke ich an so einige Fotos und Filme, die in gewissen Tageszeitungen groß angekündigt wurden, und die sich schließlich samt und sonders als Fälschungen erwiesen. Meist werden solche Sensationsmeldungen verwendet, um das berühmte "Sommerloch" zu stopfen.
Doch die Kryptozoologie läßt sich davon nicht unterkriegen und arbeitet fleißig weiter. Neue Tiere zu entdecken müßte heutzutage eigentlich relativ schwer sein, sollte man meinen. Dennoch werden fast jedes Jahr unbekannte Lebewesen gefunden. Meist handelt es sich um Insekten, aber auch in unserer zum Großteil bereits erforschten Welt sind noch Tiere zu entdecken, die um einiges größer sind als ein Schmetterling oder eine Mücke. Viele davon finden sich vermutlich in der Tiefsee, die uns trotz modernster Technik noch zu rund 70 % fremd ist.
Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts war man der Meinung, alle Tiere zu kennen. Umso mehr wurden Forscher belächelt, die aus Afrika zurückkamen und von riesigen, menschenähnlichen Bestien erzählten, die Männer töteten und Frauen verschleppten. Andere setzten ihren Ruf auf's Spiel, als sie von einem Tier berichteten, das hinten gestreift war und vorne aussah, wie eine Giraffe mit kurzem Hals. Obwohl diese Menschen in der Öffentlichkeit verspottet wurden, gab es dennoch Forscher, die den Hinweisen nachgingen. Wären sie nicht gewesen, würde man den Berggorilla und das Okapi vermutlich heute noch nicht kennen.
Natürlich ist der Berggorilla kein menschenfressendes Ungeheuer. Und genau hier beginnt die Arbeit der Kryptozoologen. Zu Anfang steht meist wenig Material zur Verfügung. Hauptsächlich besteht es aus Augenzeugenberichten und alten Mythen und Überlieferungen. Hier müssen die Forscher nun herausfinden, was davon glaubhaft ist und inwiefern. vieles wird verklärt, wenn es beispielsweise mündlich weitergegeben wird. Der eine läßt etwas aus, der andere fügt etwas hinzu, und schon ist die Aussage nicht mehr besonders genau.
Auch die Augenzeugenberichte sind mit Vorsicht zu genießen. Selbst wenn jemand hundertprozentig davon überzeugt ist, einen Yeti gesehen zu haben, der zähnefletschend auf ihn zugekommen ist, so muß es nicht zwingend auch so gewesen sein. Hier spielen viele Faktoren mit hinein, z. B. sollte man sich die Personen an sich ansehen. Handelt es sich um einen Einheimischen, der mit der Fauna vertraut ist, oder ist es ein Tourist, der bei Nacht und Nebel wahrscheinlich ein Yak von einem Bären nicht unterscheiden kann?
Ebenfalls spielt natürlich der psychologische Aspekt eine wichtige Rolle. Wenn man durch etwas erschreckt wird, neigt man gerne dazu, dieses Erlebnis im Nachhinein übertrieben darzustellen. Auch in der direkten Schrecksekunde spielt einem die eigene Wahrnehmung oft einen Streich, weil man z. B. voreingenommen ist und fest mit einem Yeti rechnet, wenn man im Himalaya rumklettert. Was sollte es auch sonst sein? Keiner rechnet in so einem Moment mit einem Yak oder einem Steinbock, das MUSS einfach ein Yeti sein. Und gerade eines fällt dabei auf: viele Sichtungen erfolgten bei Nacht, was eine Verwechslung oder Täuschung - bewußt oder unbewußt - natürlich erheblich begünstigt.
Um die Wahrscheinlichkeit einzuschätzen, ob ein bestimmtes Tier existieren könnte oder nicht, ist es selbstverständlich auch wichtig, die Häufigkeit der Sichtungen zu überprüfen. Ist es nur einmal aufgetaucht, oder sieht man es regelmäßig? Ist die letzte Sichtung schon älter, vielleicht von 1800 oder noch älter, oder stammt sie erst von letzter Woche?
Zudem kann man sich ja denken, daß Sichtungen ernstzunehmender sind, die nicht in direkten Touristenzentren stattgefunden haben, da in einem solchen Fall die Absicht meist klar ist. Gerade bei Nessie z. B. ist es heute sehr schwer, ernsthafte Aussagen von falschen zu unterscheiden.
Hat man schließlich ein paar Fakten zusammengetragen, kann man sich gezielt auf die Suche machen. Leider gibt es viel zu wenig Expeditionen, da nur sehr schwer Sponsoren zu finden sind. Ich wage zu behaupten, daß viele Entdeckungen bisher ausschließlich auf Grund von Geldmangel nicht gemacht wurden. Auch die letzte, relativ vielversprechende, Suche nach Nessie mußte ziemlich abrupt abgebrochen werden, weil die finanzielle Unterstützung fehlte.
Doch manchmal haben die Kryptozoologen auch einfach Glück. Der Quastenflosser - DER Stolz der Krytozoologie - wurde durch einen reinen Zufall entdeckt, als ein junger Wissenschaftler ein totes Exemplar auf einem Markt in Indonesien entdeckte.
Um mal einen kleinen Überblick zu geben, liste ich hier ein paar Entdeckungen auf, die die Kryptozoologie zu verbuchen hat:
____________________________________________________________________
1900: Nördliches Breitmaulnashorn (heute fast ausgerottet)
1901: Okapi
1902: Berggorilla
1904: Riesenwaldschwein
1911: Zwergflusspferd
1912: Komodowaran
1916: Chinesischer Flußdelphin
1929: Bonobo (Zwergschimpanse)
1930: Wiederentdeckung des Goldhamsters (nachdem die bis dahin in England gezüchteten Exemplare ausstarben)
1938: Quastenflosser Latimeria chalumnae (der Quastenflosser galt seit über 65 Millionen Jahren als ausgestorben)
1966: Parma-Känguru
1976: Riesenmaulhai
1987: Schwarzes Baumkänguru
1988: Java-Nashorn
1990: Australischer Nachtpapagei
1997: Lama-Gazelle
1998: Sulawesi-Quastenflosser Latimeria menadoensis
(Quelle: Lothar Frenz: "Riesenkraken und Tigerwölfe", Berlin 2000.)
____________________________________________________________________
Die vollständige Liste ist inzwischen schon beachtlich lang. Trotzdem geht den Kryptozoologen der Stoff nicht aus. Ein paar der Krypto-Tiere, die noch immer ihrer Entdeckung harren, möchte ich hier noch kurz vorstellen. Ich werde allerdings nicht über Nessie, Yeti usw. schreiben. Zu diesen Phänomenen schreibe ich evtl. noch separate Berichte, doch hier ist es, denke ich, interessanter, wenn ich Geschöpfe auswähle, die nicht allgemein bekannt sind.
Mokele-mbembe
=============
Mokele-mbembe wird gerne als überlebender Dinosaurier dargestellt. Leben soll es angeblich mitten in Afrika, in der Volksrepublik Kongo. Wenn man den Augenzeugenberichten glauben darf, so ähnelt das Tier einem Brontosaurier, ist so groß wie ein Elefant, braungrau und hat einen langen Hals.
Als man Eingeborenen Bilder von Brontosauriern vorlegte, identifizierten sie übrigens einhellig das Tier als Mokele-mbembe.
Zu diesem Thema gibt bzw. gab es ein Buch von Roy P. Mackal mit dem Titel "A Living Dinosaur - In Search of Mokele-mbembe".
Tasmanischer Tiger
==================
Hier möchte ich noch einen Satz aus dem oben genannten Buch zitieren, weil er wirklich originell ist:
S. 177: "Es mag paradox klingen, aber am 25. Januar 1995 beobachtete der Wildhüter Charlie Beaseley eines der am häufigsten gesichteten ausgerotteten Tiere der Welt."
Tatsächlich starb der letzte tasmanische Tiger (bzw. Beutelwolf) am 7. September 1936 im Zoo von Hobart (Tasmanien). Erst zwei Monate vorher hatte man die Tierart unter Schutz gestellt.
Der Beutelwolf, der ein sehr hundeartiges Aussehen hat, mit dem Unterschied allerdings, daß er schwarze Streifen auf dem Rücken ausweist, wird auch heute noch regelmäßig gesichtet.
So, ich hoffe, ich konnte Euch damit einen kleinen Einblick in eine der interessantesten "Pseudowissenschaften" der Welt geben :-)
Also bis zum nächsten Mal,
Eure Haramis.
Was darf man sich nun darunter vorstellen? Was sind verborgene Tiere? Nun, zu diesen Kypto-Tieren zählen all jene "Tiere", die zwar bekannt sind, also offensichtlich existieren (wenn auch z. T. nur in der Einbildung), deren Existenz jedoch bisher nicht wissenschaftlich, sprich zoologisch, nachgewiesen wurde. Dazu zählen sowohl altbekannte Phänomene wie "Nessie", "Yeti" und "Bigfoot" als auch die weniger bekannten "Mokele-mbembe" oder "tasmanischer Beutelwolf", um nur einen winzigen Teil zu nennen.
Die Kryptozoologen haben es sich zum Ziel gesetzt, solche Tiere zu entdecken und deren Existenz ein- für allemal zu beweisen. Es ist mir klar, daß hier der eine oder andere skeptisch die Stirn runzeln wird. Die meisten denken jetzt wohl sofort an die ganzen Nessie-Jäger und Yeti-Expeditionen á la Reinhold Messner. Ganz so einfach ist es aber nicht.
Da die Kryptozoologie keine offiziell anerkannte Wissenschaft ist, gibt es auf diesem Gebiet leider immer mal wieder Wichtigtuer und Faker. Dabei denke ich an so einige Fotos und Filme, die in gewissen Tageszeitungen groß angekündigt wurden, und die sich schließlich samt und sonders als Fälschungen erwiesen. Meist werden solche Sensationsmeldungen verwendet, um das berühmte "Sommerloch" zu stopfen.
Doch die Kryptozoologie läßt sich davon nicht unterkriegen und arbeitet fleißig weiter. Neue Tiere zu entdecken müßte heutzutage eigentlich relativ schwer sein, sollte man meinen. Dennoch werden fast jedes Jahr unbekannte Lebewesen gefunden. Meist handelt es sich um Insekten, aber auch in unserer zum Großteil bereits erforschten Welt sind noch Tiere zu entdecken, die um einiges größer sind als ein Schmetterling oder eine Mücke. Viele davon finden sich vermutlich in der Tiefsee, die uns trotz modernster Technik noch zu rund 70 % fremd ist.
Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts war man der Meinung, alle Tiere zu kennen. Umso mehr wurden Forscher belächelt, die aus Afrika zurückkamen und von riesigen, menschenähnlichen Bestien erzählten, die Männer töteten und Frauen verschleppten. Andere setzten ihren Ruf auf's Spiel, als sie von einem Tier berichteten, das hinten gestreift war und vorne aussah, wie eine Giraffe mit kurzem Hals. Obwohl diese Menschen in der Öffentlichkeit verspottet wurden, gab es dennoch Forscher, die den Hinweisen nachgingen. Wären sie nicht gewesen, würde man den Berggorilla und das Okapi vermutlich heute noch nicht kennen.
Natürlich ist der Berggorilla kein menschenfressendes Ungeheuer. Und genau hier beginnt die Arbeit der Kryptozoologen. Zu Anfang steht meist wenig Material zur Verfügung. Hauptsächlich besteht es aus Augenzeugenberichten und alten Mythen und Überlieferungen. Hier müssen die Forscher nun herausfinden, was davon glaubhaft ist und inwiefern. vieles wird verklärt, wenn es beispielsweise mündlich weitergegeben wird. Der eine läßt etwas aus, der andere fügt etwas hinzu, und schon ist die Aussage nicht mehr besonders genau.
Auch die Augenzeugenberichte sind mit Vorsicht zu genießen. Selbst wenn jemand hundertprozentig davon überzeugt ist, einen Yeti gesehen zu haben, der zähnefletschend auf ihn zugekommen ist, so muß es nicht zwingend auch so gewesen sein. Hier spielen viele Faktoren mit hinein, z. B. sollte man sich die Personen an sich ansehen. Handelt es sich um einen Einheimischen, der mit der Fauna vertraut ist, oder ist es ein Tourist, der bei Nacht und Nebel wahrscheinlich ein Yak von einem Bären nicht unterscheiden kann?
Ebenfalls spielt natürlich der psychologische Aspekt eine wichtige Rolle. Wenn man durch etwas erschreckt wird, neigt man gerne dazu, dieses Erlebnis im Nachhinein übertrieben darzustellen. Auch in der direkten Schrecksekunde spielt einem die eigene Wahrnehmung oft einen Streich, weil man z. B. voreingenommen ist und fest mit einem Yeti rechnet, wenn man im Himalaya rumklettert. Was sollte es auch sonst sein? Keiner rechnet in so einem Moment mit einem Yak oder einem Steinbock, das MUSS einfach ein Yeti sein. Und gerade eines fällt dabei auf: viele Sichtungen erfolgten bei Nacht, was eine Verwechslung oder Täuschung - bewußt oder unbewußt - natürlich erheblich begünstigt.
Um die Wahrscheinlichkeit einzuschätzen, ob ein bestimmtes Tier existieren könnte oder nicht, ist es selbstverständlich auch wichtig, die Häufigkeit der Sichtungen zu überprüfen. Ist es nur einmal aufgetaucht, oder sieht man es regelmäßig? Ist die letzte Sichtung schon älter, vielleicht von 1800 oder noch älter, oder stammt sie erst von letzter Woche?
Zudem kann man sich ja denken, daß Sichtungen ernstzunehmender sind, die nicht in direkten Touristenzentren stattgefunden haben, da in einem solchen Fall die Absicht meist klar ist. Gerade bei Nessie z. B. ist es heute sehr schwer, ernsthafte Aussagen von falschen zu unterscheiden.
Hat man schließlich ein paar Fakten zusammengetragen, kann man sich gezielt auf die Suche machen. Leider gibt es viel zu wenig Expeditionen, da nur sehr schwer Sponsoren zu finden sind. Ich wage zu behaupten, daß viele Entdeckungen bisher ausschließlich auf Grund von Geldmangel nicht gemacht wurden. Auch die letzte, relativ vielversprechende, Suche nach Nessie mußte ziemlich abrupt abgebrochen werden, weil die finanzielle Unterstützung fehlte.
Doch manchmal haben die Kryptozoologen auch einfach Glück. Der Quastenflosser - DER Stolz der Krytozoologie - wurde durch einen reinen Zufall entdeckt, als ein junger Wissenschaftler ein totes Exemplar auf einem Markt in Indonesien entdeckte.
Um mal einen kleinen Überblick zu geben, liste ich hier ein paar Entdeckungen auf, die die Kryptozoologie zu verbuchen hat:
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1900: Nördliches Breitmaulnashorn (heute fast ausgerottet)
1901: Okapi
1902: Berggorilla
1904: Riesenwaldschwein
1911: Zwergflusspferd
1912: Komodowaran
1916: Chinesischer Flußdelphin
1929: Bonobo (Zwergschimpanse)
1930: Wiederentdeckung des Goldhamsters (nachdem die bis dahin in England gezüchteten Exemplare ausstarben)
1938: Quastenflosser Latimeria chalumnae (der Quastenflosser galt seit über 65 Millionen Jahren als ausgestorben)
1966: Parma-Känguru
1976: Riesenmaulhai
1987: Schwarzes Baumkänguru
1988: Java-Nashorn
1990: Australischer Nachtpapagei
1997: Lama-Gazelle
1998: Sulawesi-Quastenflosser Latimeria menadoensis
(Quelle: Lothar Frenz: "Riesenkraken und Tigerwölfe", Berlin 2000.)
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Die vollständige Liste ist inzwischen schon beachtlich lang. Trotzdem geht den Kryptozoologen der Stoff nicht aus. Ein paar der Krypto-Tiere, die noch immer ihrer Entdeckung harren, möchte ich hier noch kurz vorstellen. Ich werde allerdings nicht über Nessie, Yeti usw. schreiben. Zu diesen Phänomenen schreibe ich evtl. noch separate Berichte, doch hier ist es, denke ich, interessanter, wenn ich Geschöpfe auswähle, die nicht allgemein bekannt sind.
Mokele-mbembe
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Mokele-mbembe wird gerne als überlebender Dinosaurier dargestellt. Leben soll es angeblich mitten in Afrika, in der Volksrepublik Kongo. Wenn man den Augenzeugenberichten glauben darf, so ähnelt das Tier einem Brontosaurier, ist so groß wie ein Elefant, braungrau und hat einen langen Hals.
Als man Eingeborenen Bilder von Brontosauriern vorlegte, identifizierten sie übrigens einhellig das Tier als Mokele-mbembe.
Zu diesem Thema gibt bzw. gab es ein Buch von Roy P. Mackal mit dem Titel "A Living Dinosaur - In Search of Mokele-mbembe".
Tasmanischer Tiger
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Hier möchte ich noch einen Satz aus dem oben genannten Buch zitieren, weil er wirklich originell ist:
S. 177: "Es mag paradox klingen, aber am 25. Januar 1995 beobachtete der Wildhüter Charlie Beaseley eines der am häufigsten gesichteten ausgerotteten Tiere der Welt."
Tatsächlich starb der letzte tasmanische Tiger (bzw. Beutelwolf) am 7. September 1936 im Zoo von Hobart (Tasmanien). Erst zwei Monate vorher hatte man die Tierart unter Schutz gestellt.
Der Beutelwolf, der ein sehr hundeartiges Aussehen hat, mit dem Unterschied allerdings, daß er schwarze Streifen auf dem Rücken ausweist, wird auch heute noch regelmäßig gesichtet.
So, ich hoffe, ich konnte Euch damit einen kleinen Einblick in eine der interessantesten "Pseudowissenschaften" der Welt geben :-)
Also bis zum nächsten Mal,
Eure Haramis.
15 Bewertungen, 1 Kommentar
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15.03.2002, 19:21 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichDavon hatte ich nie was gehört... *staun*



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