Über Themen mit M Testbericht

ab 66,13
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003

Erfahrungsbericht von RatteHamburg

1. Mai und was es damit auf sich hat

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Der Monat Mai erhielt seinen Namen nach der Göttin Maia, der Göttin des Frühlings, die neues Leben bringt – der Frühling eben :o)

Im Mai trugen die Leute zu Ehren des neuen „Kleides“ der Erde Umhänge in frischem grün und liebten :o) sich in den Feldern um das Wachstum des Getreides zu fördern! *lach*
Bis hinein ins 16. Jahrhundert war der Mai im ganzen ländlichen Europa ein „Honey-Moon“ der sexuellen Freiheit. Vorhandene Ehen waren vorübergehend außer Kraft gesetzt – Na dann...

Am Abend vor dem 1. Mai fanden die großen Frühlingsfestlichkeiten der Hexen statt. In Deutschland ist dieser Abend dann als die Walpurgisnacht bekannt. Der traditionelle Versammlungsort der Hexen ist der Brocken, der höchste Berg im Harz.

In Schottland und Irland ist dieses Fest unter dem Namen Beltane oder auch Baltein bekannt. Symbolisch wurde in dieser Nacht der Gott Baal (auch Baldur genannt) verbrannt. In manchen Gegenden wurde dafür ein Mann durch das Los erwählt der dann durch ein Maifeuer springen musste.
Diese Feuer heißen heute noch in Skandinavien „Baldursfeuer“ oder „Baldurs Scheiterhaufen“.

Diese Bräuche gehen bewiesener Weise auf das wirkliche verbrennen eines Mannes zurück, der den Gemahl der Göttin Maia in seinem Liebestod symbolisierte.

Am 1. Mai wird auch der Maibaum aufgestellt. Er ist ein Symbol für den Phallus des Göttin-Gemahls, der in den Schoß der Mutter Erde gepflanzt wird (wer hätte das gedacht *g*).

Die Tradition des Maibaums kommt aber ursprünglich nicht aus Europa, sondern aus dem fernen Indien. Dort wird er auch heute noch als der „große Lingam“ bezeichnet.

In vielen Teilen Europas wird daher der Maibaum aufgestellt (Phallus), die Leute tanzen dann um ihn herum und entwirren seine Bänder. Diese Bänder sind wiederum ein Symbol für die weibliche Vulva und das Ganze ist dann für den Liebesakt der Natur – den Frühling wo alles neu geboren wird.

Mit diesen Tänzen werden Gaben der Göttin Maia erbeten, und aus dieser symbolisch sexuellen Vereinigung wachsen dann Blumen und Früchte der Mutter Erde in Hülle und Fülle.

Das Fest wurde uns von vielen älteren Kulturen vermittelt die Bäume verehrten z.B. Eiche, Fichte, Feigen- und Apfelbaum, sowie Eberesche und Weide. Denn diese Bäume verkörpern die Göttin Maia.

In vielen Ländern werden auch eine Maikönigin und ein Maikönig gewählt, die die Göttin und ihren Gemahl vertreten sollen...
Die beiden werden in Prozessionen gefeiert und in einem Spiel „verheiratet“. Dieses soll dann wieder die Fruchtbarkeit der Erde anregen.

Die Maikönigin war schon im alten Rom Repräsentantin der Göttin Flora, die in etwa der Gestalt der Göttin Maia entspricht.

Die Kirchenmänner waren natürlich immer gegen dieses Mairitual, dieses religiöse Fest :o)
Bischof Elegius von Noyons bat im 7. Jahrhundert seine „Schäfchen“ mit dem sexuellen Ritual aufzuhören, allerdings ohne Erfolg! ...

Heute werden an diesem Tag auch die Arbeiterinnen der ganzen Welt geehrt. Auf dem Gründungskongress der II. Internationalen am 1. Mai 1889, wurde dieser Tag zum „Tag der Arbeit“ ernannt.
Er hatte besondere Bedeutung in der Sowjetunion, wo eine Militärparade zur Darstellung der Kampfkraft, am 1. Mai, eine ein bedeutungsvolles Ereignis war.

Nachdem es die Sowjetunion aber nicht mehr gibt, gehen die heute dann vermutlich auch in den Wald *lach*.

Na, wer hat das gewusst? :o)

Lieben Gruß

Die Ratte aus Hamburg