Erfahrungsbericht von Killerfinger
Eine Zugfahrt, die ist lustig, eine Zugfahrt, die ist schön....
Pro:
Auch ohne Auto mobil sein
Kontra:
nie pünktlich und vom Preis wollen wir mal gar nicht sprechen.....
Empfehlung:
Nein
Heute möchte ich mal etwas darüber erzählen, warum ich nicht mehr allzu gerne Bahn fahre.
Wie einige Yopis vielleicht schon wissen, wohne ich jetzt in Franken (wo die Hasen Hosn heißen und die Hosen Husn ;-)), während der Rest meiner Familie noch in NRW wohnt (wo ich eigentlich auch herkomme).
Da ich kein Auto habe, besuche ich also meine Lieben daheim mit dem Zug.
Das mache ich jetzt seit knapp 6 Jahren, so 2-3 mal pro Jahr, und ich bin bis jetzt nach roundabout 15-18 Fahrten noch nicht 1 Mal pünktlich an mein Ziel gekommen!
Doch was nimmt man/frau nicht alles auf sich...
Der schlimmste Vorfall ist heute mein eigentliches Thema:
Als wir zu der Beerdigung meines Vaters fahren mussten, fuhr der ICE pünktlich los. So weit so gut. Nun blieb nach fortgeschrittener Fahrt auf einmal ohne ersichtlichen Grund mitten in der Pampa der Zug stehen.
Der Schaffner gab zuerst keine Auskunft. Ob er nicht wollte oder einfach selber nicht wusste, was los war, war für uns nicht ersichtlich.
Nach 5 Minuten kam die erste Durchsage unseres Zugführers, daß sich aufgrund eines technischen Problemes die Weiterfahrt noch um einige Minuten verzögern werde.
Nach einer halben Stunde hieß es dann, daß es einen Erdrutsch gegeben habe und Hilfe unterwegs sei, aber bald ginge es weiter. Alle Anschlusszüge werden auf uns warten.
5 Minuten darauf ging der nette Mann mit dem Getränkewagen durch. Er hatte den Auftrag, jedem Fahrgast ein Getränk auf Kosten der Bahn zu servieren!
Spätestens hier war klar: Das kann noch dauern!
Insgesamt standen wir 2 Stunden mitten in der Gegend.
Kurz vor unserem Ziel, Hauptbahnhof Düsseldorf, baten wir den Schaffner zu einem Stelldichein. Uns war klar, daß es mit unserem Anschlusszug sehr knapp werden würde. Wir schilderten ihm den Fall und gaben ihm die genauen Daten der Anschlussverbindung. Er versprach uns, dem Führer des Zuges Bescheid zu geben, er möchte bitte auf uns warten. Da es sich bei diesem Zug nur um einen Regionalzug (auch liebevoll Bummelzug genannt) handelte, sahen wir darin kein Problem.
Wir kamen dann genau 2 Minuten zu spät, um nach dem offiziellen Fahrplan den anderen Zug zu erwischen. Beim Aussteigen sagte uns der Schaffner noch, er habe den anderen Zug angefunkt, man warte auf uns. Wir hetzen also wie die Gestörten über die Bahngleise, rennen die Treppe hoch und ............erblicken noch genau die Rücklichter des abfahrenden Zuges.
Also wieder 1 Stunde warten, bis der nächste fährt.
Schnell zuhause angerufen, daß es mindestens noch eine Stunde später wird.
Ich mag nicht näher darauf eingehen, wie die weitere Fahrt im Anschlusszug verlaufen ist. Diese Fahrt dauert normalerweise anderthalb Stunden, doch dieses Mal dauerte sie glatt zweieinhalb Stunden, weil auch hier unterwegs eine Panne passiert ist.
Also kamen wir dann mit insgesamt 3 Stunden Verspätung an und sind insgesamt anstatt etwas mehr als 6 Stunden mehr als 9 Stunden unterwegs gewesen.
Daß wir alle fertig mit den Nerven waren, brauche ich wohl nicht erst extra zu betonen, oder?
Leider war das wie gesagt nicht das einzige Mal, daß unterwegs irgendwas passiert ist.
Mir passiert das jedes Mal (vielleicht machen die das auch nur, weil sie sich so gern über meine Verzweiflung kaputtlachen?).
Und trotzdem:
Ich tu´s wieder!
Und zwar schon am Samstag!
Und warum?
Meine Mum hat Geburtstag und ich habe momentan wider mal keine andere Möglichkeit, hinzukommen.
Aber trotz des ganzen Ärgers, den ich jedes Mal mit der Bahn hatte, fahre ich wieder Stunde um Stunde.
Denn meine Mutter und meine Schwester sind mir das wert.
Also dann bis nach meinem Urlaub.
*Lg*
Eure Killerfinger
Wie einige Yopis vielleicht schon wissen, wohne ich jetzt in Franken (wo die Hasen Hosn heißen und die Hosen Husn ;-)), während der Rest meiner Familie noch in NRW wohnt (wo ich eigentlich auch herkomme).
Da ich kein Auto habe, besuche ich also meine Lieben daheim mit dem Zug.
Das mache ich jetzt seit knapp 6 Jahren, so 2-3 mal pro Jahr, und ich bin bis jetzt nach roundabout 15-18 Fahrten noch nicht 1 Mal pünktlich an mein Ziel gekommen!
Doch was nimmt man/frau nicht alles auf sich...
Der schlimmste Vorfall ist heute mein eigentliches Thema:
Als wir zu der Beerdigung meines Vaters fahren mussten, fuhr der ICE pünktlich los. So weit so gut. Nun blieb nach fortgeschrittener Fahrt auf einmal ohne ersichtlichen Grund mitten in der Pampa der Zug stehen.
Der Schaffner gab zuerst keine Auskunft. Ob er nicht wollte oder einfach selber nicht wusste, was los war, war für uns nicht ersichtlich.
Nach 5 Minuten kam die erste Durchsage unseres Zugführers, daß sich aufgrund eines technischen Problemes die Weiterfahrt noch um einige Minuten verzögern werde.
Nach einer halben Stunde hieß es dann, daß es einen Erdrutsch gegeben habe und Hilfe unterwegs sei, aber bald ginge es weiter. Alle Anschlusszüge werden auf uns warten.
5 Minuten darauf ging der nette Mann mit dem Getränkewagen durch. Er hatte den Auftrag, jedem Fahrgast ein Getränk auf Kosten der Bahn zu servieren!
Spätestens hier war klar: Das kann noch dauern!
Insgesamt standen wir 2 Stunden mitten in der Gegend.
Kurz vor unserem Ziel, Hauptbahnhof Düsseldorf, baten wir den Schaffner zu einem Stelldichein. Uns war klar, daß es mit unserem Anschlusszug sehr knapp werden würde. Wir schilderten ihm den Fall und gaben ihm die genauen Daten der Anschlussverbindung. Er versprach uns, dem Führer des Zuges Bescheid zu geben, er möchte bitte auf uns warten. Da es sich bei diesem Zug nur um einen Regionalzug (auch liebevoll Bummelzug genannt) handelte, sahen wir darin kein Problem.
Wir kamen dann genau 2 Minuten zu spät, um nach dem offiziellen Fahrplan den anderen Zug zu erwischen. Beim Aussteigen sagte uns der Schaffner noch, er habe den anderen Zug angefunkt, man warte auf uns. Wir hetzen also wie die Gestörten über die Bahngleise, rennen die Treppe hoch und ............erblicken noch genau die Rücklichter des abfahrenden Zuges.
Also wieder 1 Stunde warten, bis der nächste fährt.
Schnell zuhause angerufen, daß es mindestens noch eine Stunde später wird.
Ich mag nicht näher darauf eingehen, wie die weitere Fahrt im Anschlusszug verlaufen ist. Diese Fahrt dauert normalerweise anderthalb Stunden, doch dieses Mal dauerte sie glatt zweieinhalb Stunden, weil auch hier unterwegs eine Panne passiert ist.
Also kamen wir dann mit insgesamt 3 Stunden Verspätung an und sind insgesamt anstatt etwas mehr als 6 Stunden mehr als 9 Stunden unterwegs gewesen.
Daß wir alle fertig mit den Nerven waren, brauche ich wohl nicht erst extra zu betonen, oder?
Leider war das wie gesagt nicht das einzige Mal, daß unterwegs irgendwas passiert ist.
Mir passiert das jedes Mal (vielleicht machen die das auch nur, weil sie sich so gern über meine Verzweiflung kaputtlachen?).
Und trotzdem:
Ich tu´s wieder!
Und zwar schon am Samstag!
Und warum?
Meine Mum hat Geburtstag und ich habe momentan wider mal keine andere Möglichkeit, hinzukommen.
Aber trotz des ganzen Ärgers, den ich jedes Mal mit der Bahn hatte, fahre ich wieder Stunde um Stunde.
Denn meine Mutter und meine Schwester sind mir das wert.
Also dann bis nach meinem Urlaub.
*Lg*
Eure Killerfinger




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