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Erfahrungsbericht von Stehberger

Zeitmanagment

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Hier eine kleine Geschichte, die Euch hoffentlich, genau so wie mich, zum Nachdenken bringt.

Es ist sehr schwer, sich seine Zeit richtig einzuteilen, aber oft setzt man die falschen Dinge in den Vordergrund und am Ende (des Tages, des Monats...) hat man sich mit kleinen unwichtien Dingen total verzettelt.


Eines Tages wurde ein alter Professor von einer hoheren öffentlichen Verwaltungsschule gebeten, ein Referat zum Thema \"Zeitmanagement\" zu halten. Dieser Kurs war fur eine Gruppe von 15 Managern von grösseren amerikanischen Gesellschaften bestimmt. Da der Kurs einen der 5 Teile einer Tagung bildete, hatte der alte Professor nur eine Stunde zur Verfügung, um sein Wissen zu diesem Thema zu vermitteln.

Der alte Professor stand vor dieser Elite von Managern, die bereit
waren, samtliche Einzelheiten des Referates dieses Experten aufzuschreiben. Er beobachtete sie, einen nach dem anderen langsam, und sagte: \" Wir werden ein Experiment machen\".

Der alte Professor nahm unter dem Tisch, der ihn von den Teilnehmern trennte, ein riesiges Glas hervor und stellte es auf den Tisch. Danach nahm er ein Dutzend Steine, ungefahr so gross wie Tennisbälle, und legte sie vorsichtig einen nach dem anderen in das grosse Glas. Als das Glas gefüllt war und es unmöglich war, noch einen zusätzlichen Stein hinzuzufügen, blickte der alte Professor zu seinem Publikum und fragte: \"Ist das Glas voll?\" Alle antworteten: \"Ja !\" Er wartete noch ein paar Sekunden und fugte hinzu: \"Wirklich ?\"

Er beugte sich dann nochmals und nahm unter dem Tisch einen Behalter voll Kies hervor. Mit Sorgfalt kippte er diesen Kies auf die grossen Steine und schuttelte dabei leicht sein Glas. Der Kies drang durch die Steine....bis zum Glasboden.

Der alte Professor blickte nochmals auf sein Publikum und fragte wieder: \"Ist dieses Glas voll?\" Dieses Mal durchschauten die Schuler sein Spielchen. Einer davon antwortete: \"Sehr wahrscheinlich nicht!\" \"Gut\", antwortete der alte Professor.

Er beugte sich wieder und dieses Mal nahm er unter dem Tisch einen Kessel voll Sand hervor. Vorsichtig kippte er den Sand in das Glas. Der Sand füllte die Locher zwischen den Steinen und dem Kies. Er fragte noch einmal: \"Ist das Glas voll?\"

Dieses Mal ohne zu zögern und gemeinsam, antworteten die starrenden Teilnehmer \"Nein!\". \"Gut!\" antwortete der alte Professor. Und wie es zu erwarten war, nahm der alte Professor einen Wasserkrug und füllte das Glas bis zum oberen Rand. Er blickte dann auf seine Gruppe und fragte: \"Welche grosse Wahrheit lasst sich mit diesem Experiment beweisen?\" Ein Teilnehmer, nachdem er über das Thema des Kurses nachgedacht hatte, antwortete: \"Das beweist, dass auch wenn man glaubt, die Agenda sei vollständig voll, man immer neue Termine, neue pendente Sachen hinzufügen kann, wenn man wirklich will\".

\"Nein!\" antwortete der alte Professor .\"Es ist nicht das. Die grosse Wahrheit, die uns dieses Experiment aufzeigt ist die folgende: wenn man nicht zuallererst die grossen Steine in das Glas legt, lassen sich die Anderen nicht hineinbringen!\" Ein grosses Schweigen herrschte plötzlich. Jeder wurde sich der Wahrheit dieser angebrachten Äusserung bewusst. Der alte Professor fragte dann:

\"WELCHES SIND DIE GROSSEN STEINE IN EUREM LEBEN?\"

Die Gesundheit
Die Familie
Die Freunde
Träume verwirklichen
Tun was man mag
Lernen
Einer Sache dienen
Sich entspannen
Sich Zeit nehmen

Oder ...ganz etwas anderes

Was man sich merken muss, ist wie wichtig diese grossen Steine in unserem Leben sind. Wenn man Sie nicht zuallererst in sein Leben bringt, lauft man Gefahr, das Leben zum Scheitern zu bringen. Wenn man der Lappalie (Kies, Sand) den Vorrang gibt, füllt man sein Leben mit Nichtigkeiten und die kostbare Zeit, um uns der wichtigsten Elemente unseres Lebens zu widmen wird uns zum Teil fehlen.

Also vergesst nicht, Euch die Frage zu stellen:
\"Welches sind die GROSSEN STEINE Eures Lebens?
Danach legt Ihr sie bewusst zuallererst in Euer Glas\"

Mit einer freundlichen Handbewegung verabschiedete sich der alte Professor von seinem Publikum und verliess langsam den Saal....

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