Hasbro Wer ist es? kompakt Testbericht

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ab 9,68
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5 Sterne
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Summe aller Bewertungen
  • Präsentation:  gut
  • Spaßfaktor:  hoch
  • Spielanleitung:  sehr gut
  • Wird langweilig:  nach wenigen Monaten

Erfahrungsbericht von sandwarrior

Wer ist es nun denn?

4
  • Spaßfaktor:  hoch
  • Spielanleitung:  gut
  • Wird langweilig:  nach wenigen Stunden
  • Schwierigkeitsgrad:  durchschnittlich
  • Spieldauer:  sehr kurz (bis 15 Minuten)
  • Spielerzahl:  ab 2
  • Das Spiel für:  Kinder

Pro:

lehrreich, macht Spass

Kontra:

Karten könnten stabiler sein

Empfehlung:

Ja

Wer ist es?

Hallo Freunde des gepflegten Kinderspiels, heute stellt euch der Sandwarrior noch eines der vielen Spiele vor, welches meine Tochter zum Geburtstag bekommen hat.

Es geht um „Wer ist es“ von MB-Spiele, welche bekannte weise zu Hasbro gehören.

Wir rupfen die Schachtel auf und sind auch schon beim Inhalt.

48 Kunststoffrähmchen
2 Spielbretter
vorgestanzter Bogen mit Karten in Rot, Blau und Gelb
2 Spielstandszähler

Wir bauen das ganze nach Anweisung zusammen, was relativ leicht geht, die Schilderung würde aber jetzt langweilen.

The Beginning:

Das Spiel ist für 2 Spieler gedacht und jeder wählt ein Spielbrett.
Die gelben Karten werden gemischt und jeder zieht eine der 24 Karten.
Brett hochklappen so das alle Bilder nach hinten fallen und wieder hinstellen, dann die gezogene Karte rechts einstecken und los, der jüngste fängt an.

Spielprinzip:
Man stellt seinem Gegenüber eine Frage, nach dem Motto „ Hat das Gesicht eine Glatze?“
Antwortet lautet ja, dann kann man natürlich alle die keine Glatze haben umkippen und die Auswahl fällt leichter.
Hier mal gleich ein paar Unterschiede, welche man erfragen kann.

Zum ersten Haar:
Blondes, rotes, schwarzes, braunes, oder weißes Haar.
Manche haben eine Glatze oder nur wenige Haare, oder links oder rechts oder auch gar keinen Scheitel

Nasen:
Große und kleine Nasen zieren die lustigen Gesichter.

Hüte und Brillen:
Manche haben einen Hut oder eine Brille auf oder sogar beides.

Farben:
Augen, Lippen, Wangen, Hut oder Brille

Bärte:
Die weiblichen Bilder haben natürlich keinen Bart, aber sonst gibt es Vollbärte, halbe oder Schnurrbärte

Sonstiges:
Ohrringe, Mützen, Kopfform, Augenstellung oder Augenbrauen

Fragen sollten immer so gestellt werden, das eindeutig mit „Ja“ oder „Nein“ geantwortet werden kann.
Die Fragen werden immer abwechselnd gestellt, man kann natürlich auch gleich fragen ob es z.B. Roger ist.
Die Gesichter haben nämlich alle Namen.


Wir spielen eine Runde!
Hat dein Gesicht blauen Augen?
Ja!
Wir klappen alle mit braunen Augen um, toll bleiben bloß 5 von 24 stehen.
Wir können und jetzt entscheiden, ob wir nach blonder Haarfarbe, Brille, linker Seitenscheitel oder spitzem Kinn fragen, weil davon immer 2 dabei sind.
Ich entscheide mich mal für Brille.
Ja!
Noch besser nur noch zwei über.
Hat dein Gesicht weißes Haar?
Nein!
Alles klar bleibt bloß noch Daniel über.
Gewonnen!

Wer 5 mal vorne liegt hat gewonnen.

Das war leicht, gell?

Nun spielen wir noch die Variante für Könner und Hobbydetektive, wir ziehen 2 Karten, das ist aber nur was für Profis.

Beurteilung:

„Wer ist es?“ ist ein schönes kindgerechtes Spiel, welches wunderbar die Beobachtungsgabe schult und schnell gespielt ist.
Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase haben die Kinder das Spielprinzip schnell intus und dem Spielspass steht nix im Wege.
Das Spiel ist zwar für Kinder ab 6 Jahre ausgelegt, aber ich würde denken für mache intelligente 5jährige ist das Spielprinzip schon erfassbar.
Die Karten könnten meiner Meinung nach etwas stabiler sein, weil sie im Spieltrieb der kindlichen Hand leicht umknicken.
Das Spiel eignet sich wegen seiner schnelle auch mal so für zwischendurch.
Besonders hat mir gefallen, das dem Kind auf spielerischer Weise die Körperunterschiede beigebracht werden, ohne es zu überfordern.
Auch zwei Kinder können sich mit dem Spiel köstlich amüsieren, ich war erstaunt, als meine Tochter besuch von ihrer Freundin bekam, wie schnell die beiden sich in das Spiel vertieft haben und kaum aufhören konnten.
Nach einer gewissen Zeit des Spiels entwickelt jeder seine Lieblingsstrategie um durch geschicktes Fragen schnell gewinnen zu können.
Man muss natürlich höllisch aufpassen, damit man nicht eine verkehrte Karte umdreht, sonst ist man schnell der Dumme.


Meine Meinung:
Ich finde das Spiel ist wunderbar geeignet um das kindliche Gehirn zu schulen und bezeuge ihm einen lernenden Effekt.
Die Auffassungsgabe und Sinnesschärfung für das kindliche Gehirn ist nicht zu unterschätzen.
Dazu kommt der Spielspass den meine Tochter mit dem Spiel hat, ich muss jedenfalls öfter mit ihr spielen.
„Wer ist es?“ ist für mich ein sehr empfehlenswertes Spiel und ich spreche hier mal ein volle Empfehlung aus.

Euer Gesichteratewarrior

PS: Dieser Beitrag ist wie üblich, dem weltberühmten Karl Napf gewidmet, der behauptet, die Gesichter in dem Spiel sind den 24 meistgelesenen Autoren dieser Community nachempfunden.
Ich glaube er hat Recht.

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