Wolfgang Hohlbein Testbericht

Wolfgang-hohlbein
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Erfahrungsbericht von negelchen

Der Dagon-Zyklus

Pro:

spannend, gut zu lesen

Kontra:

ziemlich lang und manchmal ausschweifend...

Empfehlung:

Nein

Nachdem ich den ersten Teil von Holbeins Hexer-Saga gelesen hatte, war ich so begeistert, dass ich gleich nach dem nächstbesten Roman davon gesucht habe. Und das war dann der dritte Teil „Der Dagon - Zyklus“. Okay ich weiß, zählen ist nicht so mein Ding ;o).

Daten
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Autor: Wolfgang Hohlbein
Titel: Der Hexer von Salem – Der Dagon-Zyklus
Genre: Fantasy
Verlag: Bastei Lübbe
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 701
Preis: 8,00 € (DM 15,65)
ISBN 3-404-14338-8

Autor:
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Schon wieder die gleiche kurze Biographie von Hohlbein, die ich schon bei meinen letzten Berichten über seine Bücher hatte. Ich weiß langsam wird’s langweilig und ich sollt mir was anderes ausdenken, aber an seiner Bio ändert sich ja nix, also kann man’s ja noch mal nehmen ;o):
Der am 15. August 1953 geborene Wolfgang Hohlbein gehört zu den meistgelesensten Autoren Deutschlands. Seine Bücher erreichten eine Auflage von über 8 Millionen.
Mit dem Schreiben fing er recht spät an, erst im Jahre 1980 veröffentlichte er seine erste Science Fiction - Story \"Hamlet 2007\" im Transgalaxis-Magazin. Ein Jahr später erschien sein erster Heftroman im Bastei-Verlag in der Serie \"Professor Zamorra\" (Band 273 Zombiefieber). Aber richtige Anerkennung erhielt er erst im Jahr 1982. Denn in diesem Jahr nahm er zusammen mit seiner Frau und oftmaligen Co-Autorin Heike Hohlbein an einem Fantasy- und Science Fiction - Wettbewerb des Wiener Ueberreuter - Verlags teil. Sie sendeten den Roman \"Märchenmond\" ein und gewannen vor 1000 anderen Bewerber und das auch verdient :o). Dieses Buch wurde bis jetzt über 100.000mal gelesen und bildete den Anfang einer erfolgreichen Karriere. Kurz nach diesem Wettbewerb gab er seinen Beruf als Industriekaufmann auf und arbeitete als freier Schriftsteller. Seitdem erfreut er seine Leser mit wundervollen, spannenden und unterhaltsamen Büchern von Science Fiction über Fantasy bis hin zu historischen Romanen.

Der Hexer von Salem
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Diese Roman-Reihe von Hohlbein handelt von dem Magier Robert Craven, dem Sohn des mächtigen Hexenmeisters Andara. Von seinem Vater hat er aber nicht nur seine magischen Fähigkeiten vererbt bekommen, sondern auch dessen Fluch der großen Alten. Diese dämonischen Götter aus früheren Zeiten haben es sich zur Aufgabe gemacht Andara und seine Nachkommen zu vernichten. Bei Andara waren sie erfolgreich und nun jagen sie dessen Sohn Robert Craven...
Diese Geschichte von den großen Alten stammt nicht von Hohlbein selbst, sondern von H.P.Lovecraft, einem der „Urväter der phantastischen Literatur“. Hohlbein belebte dessen Mythos in den 11 Bänden der Hexer - Reihe neu und das ziemlich erfolgreich...

3. Buch - Der Dagon Zyklus
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Inhalt
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Robert Craven war in seinem Haus in London, als ihn ein alter Bekannter besucht. Bannermann, der Kapitän der „Lady of the mist“, dem Schiff mit dem Robert zusammen mit seinem Vater von Amerika nach Großbritannien gefahren ist (Teil 1. der Hexer-Reihe). Dieser bittet Robert um Hilfe, denn da 2 Schiffe mit seiner gesamten Mannschaft unter Bannermanns Führung untergegangen sind, meiden ihn die anderen Seefahrer.

Aber nicht nur das, sondern die Tatsache, dass insgesamt 12 Schiffe – 11 davon von nur einer Rederei – spurlos verschwunden sind, lässt Craven aufhorchen. Und wo ein Hexer ist, kann es nicht mit natürlichen Dingen zu gehen. So auch hier. Bald schon wird klar, dass die Schiffe nicht auf „normale“ Weise verschwunden sind.

Bei der Klärung dieses „Falles“ muss Craven sogar gegen Gestalten kämpfen, die aussehen wie riesige Kaulquappen. Doch dabei ist er nicht allein, sondern erhält Hilfe von Nemo dem Kapitän der Nautilus.

Doch als er scheinbar gesiegt hat, wird er plötzlich auf die andere Seite der Welt geschickt, nach Indonesien, und nicht nur das, sondern auch noch 2 Jahre in der Vergangenheit. Dort soll er die Thul saduun, die ehemaligen Diener und danach Feinde der Großen Alten, daran hindern aus ihrem Gefängnis der Zeit auszubrechen...

Bewertung
*******
Die Sachen, die ich zu dem ersten Teil geschrieben hab, stimmen natürlich auch hier, der Schreibstil von Hohlbein ist einfach klasse. Auch hier fällt wieder auf, dass die Umgebung ziemlich ausführlich und ausschweifend beschrieben wurde. So kann man sich zwar ein gutes Bild machen, aber manchmal nervt es auch, z.B. wenn in einer spannenden Szene erst mal lang und breit geschrieben wird, wie die Umgebung aussieht, etc.

Beim Lesen des ersten Romans musst ich mich erst noch hineinfinden, da ich’s ziemlich ungewöhnlich fand, dass die ganze Story in der Ich-Perspektive geschrieben wurde. Aber nun war es gleich zum Anfang schön sich in die Lage hineinversetzen zu können. Denn irgendwie fiebert man so eh viel mehr mit....

Besser, als im ersten Roman find ich, dass nicht so viele „Sets“ und handelne Personen sind. Denn das war schon wirklich irgendwie verwirrend manchmal, wenn man erst beim Weiterlesen merkt, was die einzelnen Personen eigentlich mit der Story und mit Robert Craven zu tun haben. Hier passieren meistens nur zwei Sachen zeitgleich, somit bleibt der Überblick.

Nur leider baut der Roman ziemlich auf die ersten zwei Bände auf. Den ersten hatte ich ja gelesen gehabt, nur den zweiten nicht und dann kamen bei mir oftmals beim Lesen Fragen, die sich auch beim Weiterlesen nicht aufgeklärt haben. Okay manchmal hatte Hohlbein kurze Erklärungen, aber trotzdem...Man sollte schon mit dem ersten Band dieser Reihe anfangen, um es ganz und gar zu verstehen.

Was mir schon beim Lesen anderer Bücher von Hohlbein aufgefallen ist, irgendwie hat er wohl ne Schwäche für brutale Schlägereien. Denn davon wimmelt es in seinen Büchern. Auch in diesem wird wieder sinnlos geprügelt, aber na ja vielleicht gehört es ja einfach zu solchen Büchern dazu ;o).

Aber lustig ist es auch, wenn man sich mal anschaut gegen was Robert Craven alles kämpfen muss. Kaulquappen, Fischgötter, die Großen Alten, deren Diener - die Soggoten – und deren Feinde – die Thul Saduul. Zwischendurch taucht noch eine scheinbare Meerjungfrau auf, Nemo mit seiner Nautilus, Drachenkrieger und andere, böse Magier... Und das alles in einem Buch ;o).

Das Buch ist von Anfang an spannend, aber die richtige Spannung kommt zum Ende hin auf. Denn keiner ist wer er vorgibt zu sein. Alles scheint in den letzten Seiten zu passieren. Gut und Böse tauschen noch einmal die Rolle. Alles ziemlich verwirrend, aber es lohnt sich wirklich bis zum Schluss zu lesen...

Fazit
***
In dem dritten Band der Hexer-Reihe ist wieder Spannung pur geboten. Wie oben schon gesagt, es lohnt sich dieses Buch zu lesen. Aber ich denke, es wäre besser, erst mal mit dem ersten Roman der Reihe zu beginnen, denn sonst könnte dieses Buch doch leicht verwirrend wirken.

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