Erfahrungsbericht von mottemaus
Mein ZP:alles zu Risiken,Nachsorge,Studiowahl,etc
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Heute möchte ich mich mal mit dem Thema Piercings beschäftigen, genauer gesagt: Zungenpiercings. Ich selber habe drei Piercings ( Zunge, Lippenbändchen, Nase ) und werde mir auch evt. noch mal welche machen lassen, mal sehn..
Ich selber finde Piercings total klasse, weil ich finde, dass sie meistens echt gut aussehen und man Spaß damit haben kann. Einige Piercings würde ich mir aber nicht machen. Naja, jedenfalls möchte ich hier mal etwas zu meinen Erfahrungen mit dem Zungenpiercing schreiben und auch zu den Gefahren, der Nachsorge und sowieso was man beachten sollte z. B. wie man das richtige Piercingstudio findet.
Das Zungenpiercing war mein drittes Piercing und eigentlich gar nicht so lange geplant. Nachdem ich mir überlegt hab, das stechen zu lassen, hab ich nur noch die Weihnachtsferien abgewartet, weil ich schon so von den Nachwirkungen des Stechen gehört hab, aber dazu später mehr..
Ich also hin zum Studio ( mit Unterstützung von zwei Freundinnen, so zum Händchen halten und so *s* ) und mich ganz mutig dahingesetzt und schon konnte es losgehen...
Der Vorgang des Stechen:
------------------------
Nachdem alles mit dem Piercer geklärt wurde ( welches Piercing man sich machen lassen möchte, Volljährigkeit, Zweifel, welchen Schmuck will man.. ) bat mich der Piercer mich auf eine Liege zu setzen.
Ich musste die Zunge rausstrecken und der Piercer klemmte eine Zange an die Zunge, die vorne einen kleinen ovalen Bogen hat, damit die Zunge fixiert ist und der Piercer genau durch die Mitte des Bogens stechen kann. Er sprühte ein Spray zum Desinfizieren auf die Zunge auf; angeblich soll das Spray auch ein bisschen betäuben ( ich hab mir aber sagen lassen, dass das nicht wirkt und nur son Placebo Effekt haben soll.. ).
Dann stach der Piercer mit einer Nadel, an der hinten ein dünnes Röhrchen dran ist, in der Mitte durch die Zunge ( von unten nach oben ), so dass sich das Röhrchen jetzt in der Zunge befand. Nun schnitt er die Nadel ab und konnte durch das Röhrchen den Stecker ( normalerweise ein Metallstab [ 19 - 22 mm lang ], der oben und unten eine Kugel hat, die man festdrehen kann ) durchstecken.
Nachdem er das Röhrchen rausgezogen und die Kugeln am Stecker festgedreht hatte, säuberte er die Zunge und ich hatte es überstanden ;)
Nachdem das Piercing abgeheilt ist, sollte man sich einen kürzeren Stab [ ca. 16 mm ] geben lassen.
Risiken:
--------
- Dadurch, dass der Stecker an die Zähne stösst ( reden, essen, Spielen mit dem Stecker ) kann der Zahnschmelz verletzt werden. Deswegen ist es wichtig sich einen Stecker einsetzten zu lassen der nur so gross bzw. so lang wie die Zunge ist ( wohlgemerkt: das erst, nachdem die Zunge abgeschwollen ist ). Dadurch stösst der Stecker wesentlich weniger oder sogar gar nicht mehr an die Zähne.
- Es kann ein kleines Loch in der Zunge zurückbleiben, wenn man den Stecker rausnimmt, aber ob das stört ist die Frage, weil man es ja eigentlich nicht sieht. Der Stichkanal wächst zu, so dass nachträgliche Entzündungen sehr unwahrscheinlich sind.
- Es kann zu einer Abstoßungsreaktion kommen, was bei einem Zungenpiercing aber superunwahrscheinlich ist und eigentlich nur bei Piercings passiert die sich an \"gespannter\" Haut befinden ( z. B. Augenbrauenpiercing )
- An der gepiercten Stelle kann es zu eine Infektion kommen, weil ein frischgestochenes Piercing ja sozusagen wie eine offene Wunde ist. Im schlimmsten Falle ( wenn die Entzündung nicht besonders schlimm ist und auch schnell [ ! ] wieder weggeht ) muss man dann das Piercing rausnehmen ( und das bitte nicht erst so spät, dass man sich was ernsthaftes zuzieht ). Infektionen kann man natürlich durch eine gute Nachsorge vorbeugen; sie aber nie ganz ausschließen.
- Menschen, die unter Asthma, Diabetes, Krebs, Akne, Bluterkrankheit, Herzklappenfehler, Allergien etc. leiden, sollten sich nicht piercen lassen!
- Menschen, die Alkohol getrunken oder Drogen genommen haben, sollten sich nicht piercen lassen!
- Schwangere sollten sich nicht piercen lassen!
- Man sollte sich ebenfalls nicht piercen lassen wenn man gerade krank ist ( Erkältung, Grippe ), weil es leichter zu einer Infektion kommen kann ( wegen dem geschwächten Immunsystem ). Außerdem nicht, wenn man Medikamente nimmt.
- Die Zunge kann stark anschwellen, das geht aber wieder zurück ( kann aber wohl zwei Wochen dauern ); das heißt auch das man mind. drei Tage, wenn überhaupt, nur Babybrei essen kann.
Nachsorge:
----------
- Man sollte den Mund nach jedem Essen mit Mundspülung ausspülen ( Plax, Trachisan, Chlorhexamen ) -> generell mindestens 3 x am Tag.
- Am Anfang ( möglichst mindestens drei Tage ) auf Alkohol, Zigaretten, Milchprodukte, Meeresfrüchte, heiße oder scharfe oder saure Speisen verzichten, genauso wie auf Zungenküsse oder Oralverkehr.
- Bei Schmerzen oder Schwellungen hilft Eiswürfellutschen ( ich hab mir immer welche aus Kamillentee gemacht - das hilft noch besser als Wasser! )
- Vorsicht bei Zähneputzen und Essen, das der Stecker nicht zwischen die Zähne rutscht ( kann sehr schmerzhaft ausgehen ); dabei kann der Stickkanal einreißen.
- Nicht mit dem Stecker rumspielen!
- Es kann Wundsekret austreten; einfach mit einem Q - Tip entfernen ( vorsichtig! )
- Nach 2 - 3 Wochen ist das Piercing abgeheilt.
Auswahl des richtigen Piercingstudios:
--------------------------------------
- Die Oberflächen, auf denen der Piercer arbeitet ( Tresen, Liege, etc. ) sollte glatt und abwischbar sein.
- Es sollte sauber und ordentlich in dem Studio sein; keine Tiere, keine Zigaretten.
- Der Piercer benutzt frische Handschuhe und verschweißte Nadeln.
- Der Raum, in dem gepierct wird sollte getrennt sein vom Beratungsraum.
- Der Piercer fragt Dich nach Deinem Alter und kontrolliert im Zweifelsfall Deinen Perso bzw. pierct nur mit gültiger Einverständniserklärung.
- Du bekommst eine schriftliche Liste, was Du bei der Nachsorge beachten musst.
- Geräte, die er wiederverwendet, werden ausreichend desinfiziert.
- Er benutzt keine örtlichen Betäubungsmittel.
- Der Erstschmuck ( der Schmuck beim Piercen ) ist aus Titan, Kunststoff oder Gold.
- Der Piercer klärt Dich über die Risiken auf.
- Der Gesamteindruck ist gut, Du fühlst Dich wohl und der Piercer ist die sympathisch/Du kannst ihm vertrauen.
- Du kannst auch jederzeit später nochmal wiederkommen, wenn du Fragen hast oder ähnliches.
Weitere Infos:
--------------
- Es ist nicht nur praktisch sich einen Freund/Freundin zum piercen mitzunehmen, der einem das Händchen hält, sonder auch, weil der einen dann nach Hause fahren kann, da den meisten Menschen doch etwas schwindelig oder schwummerig ist und es ja auch nochn bisschen weh tut.
- Man kann sich erst piercen lassen, wenn man volljährig ist. Alle unter 18, die sich piercen lassen wollen, brauchen eine Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten.
- Ein Zungenpiercing kostet normalerweise zwischen 50 und 60 Euro ( meins hat 120 DM gekostet )
Bei mir selber hat das Stechen ziemlich doll weh getan; anderen, die ich gefragt haben hat es fast gar nicht wehgetan, weil in der Mitte der Zunge wenig Nerven liegen. Aber ich finde, das gehört zu einem Piercing dazu. Außerdem ist der größte Schmerz ja sofort vorbei, obwohl es dann natürlich noch mind. eine halbe Stunde ein bisschen weh tut und unangenehm ist, aber das geht vorbei.
Meine Zunge ist nach einem Tag stark angeschwollen und ich konnte einen Tag gar nichts und drei weitere Tage nur Babybrei essen und das auch nur unter Schmerzen. Außerdem habe ich zwei Nächte nicht geschlafen, weil ich ziemliche Schmerzen hatte ( also am besten Schmerztabletten besorgen ). Es tritt außerdem son ähnliches Gefühl wie Muskelkater im Hals auf; auch etwas unangenehm, geht aber auch schnell vorbei.
Also die drei Tage danach waren schon sehr, sehr schlimm aber ich finde es hat sich gelohnt das durchzuhalten. Alle anderen, die ich befragt hab hatten außerdem nicht so krasse Probleme und Schmerzen wie ich. Ich denke hängt halt so vom Menschen ab, aber man stirbt nicht dran ;)
So nach etwa 1 1/2 Wochen war meine Zunge ziemlich ganz wieder abgeschwollen und es tat alles nicht mehr weh.
Allerdings sollte man nicht mit dem Stecker rumspielen, mindestens einen Monat nicht, denn dann heilt der Stichkanal nicht richtig ab, außerdem kann der sehr, sehr wehtun!
In der Apotheke gibts auch Salben oder Sprays, die ein bisschen betäubend wirken. Einfach mal nachfragen, wenn Bedarf ist.
Alles in allem schon eine Prozedur, die sich aber gelohnt hat. Ich finde es sieht echt klasse aus und man kann damit schon so seinen Spaß haben ;)
Berichte über meine anderen Piercings und mein Temptoo ( Tattoo, das wieder weggehen soll.. ) werden noch folgen. Könnt ja mal in Zukunft vorbeischauen!
Eure MM
PS: Nur \"gut\", weil es halt auch Risiken gibt!
Ich selber finde Piercings total klasse, weil ich finde, dass sie meistens echt gut aussehen und man Spaß damit haben kann. Einige Piercings würde ich mir aber nicht machen. Naja, jedenfalls möchte ich hier mal etwas zu meinen Erfahrungen mit dem Zungenpiercing schreiben und auch zu den Gefahren, der Nachsorge und sowieso was man beachten sollte z. B. wie man das richtige Piercingstudio findet.
Das Zungenpiercing war mein drittes Piercing und eigentlich gar nicht so lange geplant. Nachdem ich mir überlegt hab, das stechen zu lassen, hab ich nur noch die Weihnachtsferien abgewartet, weil ich schon so von den Nachwirkungen des Stechen gehört hab, aber dazu später mehr..
Ich also hin zum Studio ( mit Unterstützung von zwei Freundinnen, so zum Händchen halten und so *s* ) und mich ganz mutig dahingesetzt und schon konnte es losgehen...
Der Vorgang des Stechen:
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Nachdem alles mit dem Piercer geklärt wurde ( welches Piercing man sich machen lassen möchte, Volljährigkeit, Zweifel, welchen Schmuck will man.. ) bat mich der Piercer mich auf eine Liege zu setzen.
Ich musste die Zunge rausstrecken und der Piercer klemmte eine Zange an die Zunge, die vorne einen kleinen ovalen Bogen hat, damit die Zunge fixiert ist und der Piercer genau durch die Mitte des Bogens stechen kann. Er sprühte ein Spray zum Desinfizieren auf die Zunge auf; angeblich soll das Spray auch ein bisschen betäuben ( ich hab mir aber sagen lassen, dass das nicht wirkt und nur son Placebo Effekt haben soll.. ).
Dann stach der Piercer mit einer Nadel, an der hinten ein dünnes Röhrchen dran ist, in der Mitte durch die Zunge ( von unten nach oben ), so dass sich das Röhrchen jetzt in der Zunge befand. Nun schnitt er die Nadel ab und konnte durch das Röhrchen den Stecker ( normalerweise ein Metallstab [ 19 - 22 mm lang ], der oben und unten eine Kugel hat, die man festdrehen kann ) durchstecken.
Nachdem er das Röhrchen rausgezogen und die Kugeln am Stecker festgedreht hatte, säuberte er die Zunge und ich hatte es überstanden ;)
Nachdem das Piercing abgeheilt ist, sollte man sich einen kürzeren Stab [ ca. 16 mm ] geben lassen.
Risiken:
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- Dadurch, dass der Stecker an die Zähne stösst ( reden, essen, Spielen mit dem Stecker ) kann der Zahnschmelz verletzt werden. Deswegen ist es wichtig sich einen Stecker einsetzten zu lassen der nur so gross bzw. so lang wie die Zunge ist ( wohlgemerkt: das erst, nachdem die Zunge abgeschwollen ist ). Dadurch stösst der Stecker wesentlich weniger oder sogar gar nicht mehr an die Zähne.
- Es kann ein kleines Loch in der Zunge zurückbleiben, wenn man den Stecker rausnimmt, aber ob das stört ist die Frage, weil man es ja eigentlich nicht sieht. Der Stichkanal wächst zu, so dass nachträgliche Entzündungen sehr unwahrscheinlich sind.
- Es kann zu einer Abstoßungsreaktion kommen, was bei einem Zungenpiercing aber superunwahrscheinlich ist und eigentlich nur bei Piercings passiert die sich an \"gespannter\" Haut befinden ( z. B. Augenbrauenpiercing )
- An der gepiercten Stelle kann es zu eine Infektion kommen, weil ein frischgestochenes Piercing ja sozusagen wie eine offene Wunde ist. Im schlimmsten Falle ( wenn die Entzündung nicht besonders schlimm ist und auch schnell [ ! ] wieder weggeht ) muss man dann das Piercing rausnehmen ( und das bitte nicht erst so spät, dass man sich was ernsthaftes zuzieht ). Infektionen kann man natürlich durch eine gute Nachsorge vorbeugen; sie aber nie ganz ausschließen.
- Menschen, die unter Asthma, Diabetes, Krebs, Akne, Bluterkrankheit, Herzklappenfehler, Allergien etc. leiden, sollten sich nicht piercen lassen!
- Menschen, die Alkohol getrunken oder Drogen genommen haben, sollten sich nicht piercen lassen!
- Schwangere sollten sich nicht piercen lassen!
- Man sollte sich ebenfalls nicht piercen lassen wenn man gerade krank ist ( Erkältung, Grippe ), weil es leichter zu einer Infektion kommen kann ( wegen dem geschwächten Immunsystem ). Außerdem nicht, wenn man Medikamente nimmt.
- Die Zunge kann stark anschwellen, das geht aber wieder zurück ( kann aber wohl zwei Wochen dauern ); das heißt auch das man mind. drei Tage, wenn überhaupt, nur Babybrei essen kann.
Nachsorge:
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- Man sollte den Mund nach jedem Essen mit Mundspülung ausspülen ( Plax, Trachisan, Chlorhexamen ) -> generell mindestens 3 x am Tag.
- Am Anfang ( möglichst mindestens drei Tage ) auf Alkohol, Zigaretten, Milchprodukte, Meeresfrüchte, heiße oder scharfe oder saure Speisen verzichten, genauso wie auf Zungenküsse oder Oralverkehr.
- Bei Schmerzen oder Schwellungen hilft Eiswürfellutschen ( ich hab mir immer welche aus Kamillentee gemacht - das hilft noch besser als Wasser! )
- Vorsicht bei Zähneputzen und Essen, das der Stecker nicht zwischen die Zähne rutscht ( kann sehr schmerzhaft ausgehen ); dabei kann der Stickkanal einreißen.
- Nicht mit dem Stecker rumspielen!
- Es kann Wundsekret austreten; einfach mit einem Q - Tip entfernen ( vorsichtig! )
- Nach 2 - 3 Wochen ist das Piercing abgeheilt.
Auswahl des richtigen Piercingstudios:
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- Die Oberflächen, auf denen der Piercer arbeitet ( Tresen, Liege, etc. ) sollte glatt und abwischbar sein.
- Es sollte sauber und ordentlich in dem Studio sein; keine Tiere, keine Zigaretten.
- Der Piercer benutzt frische Handschuhe und verschweißte Nadeln.
- Der Raum, in dem gepierct wird sollte getrennt sein vom Beratungsraum.
- Der Piercer fragt Dich nach Deinem Alter und kontrolliert im Zweifelsfall Deinen Perso bzw. pierct nur mit gültiger Einverständniserklärung.
- Du bekommst eine schriftliche Liste, was Du bei der Nachsorge beachten musst.
- Geräte, die er wiederverwendet, werden ausreichend desinfiziert.
- Er benutzt keine örtlichen Betäubungsmittel.
- Der Erstschmuck ( der Schmuck beim Piercen ) ist aus Titan, Kunststoff oder Gold.
- Der Piercer klärt Dich über die Risiken auf.
- Der Gesamteindruck ist gut, Du fühlst Dich wohl und der Piercer ist die sympathisch/Du kannst ihm vertrauen.
- Du kannst auch jederzeit später nochmal wiederkommen, wenn du Fragen hast oder ähnliches.
Weitere Infos:
--------------
- Es ist nicht nur praktisch sich einen Freund/Freundin zum piercen mitzunehmen, der einem das Händchen hält, sonder auch, weil der einen dann nach Hause fahren kann, da den meisten Menschen doch etwas schwindelig oder schwummerig ist und es ja auch nochn bisschen weh tut.
- Man kann sich erst piercen lassen, wenn man volljährig ist. Alle unter 18, die sich piercen lassen wollen, brauchen eine Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten.
- Ein Zungenpiercing kostet normalerweise zwischen 50 und 60 Euro ( meins hat 120 DM gekostet )
Bei mir selber hat das Stechen ziemlich doll weh getan; anderen, die ich gefragt haben hat es fast gar nicht wehgetan, weil in der Mitte der Zunge wenig Nerven liegen. Aber ich finde, das gehört zu einem Piercing dazu. Außerdem ist der größte Schmerz ja sofort vorbei, obwohl es dann natürlich noch mind. eine halbe Stunde ein bisschen weh tut und unangenehm ist, aber das geht vorbei.
Meine Zunge ist nach einem Tag stark angeschwollen und ich konnte einen Tag gar nichts und drei weitere Tage nur Babybrei essen und das auch nur unter Schmerzen. Außerdem habe ich zwei Nächte nicht geschlafen, weil ich ziemliche Schmerzen hatte ( also am besten Schmerztabletten besorgen ). Es tritt außerdem son ähnliches Gefühl wie Muskelkater im Hals auf; auch etwas unangenehm, geht aber auch schnell vorbei.
Also die drei Tage danach waren schon sehr, sehr schlimm aber ich finde es hat sich gelohnt das durchzuhalten. Alle anderen, die ich befragt hab hatten außerdem nicht so krasse Probleme und Schmerzen wie ich. Ich denke hängt halt so vom Menschen ab, aber man stirbt nicht dran ;)
So nach etwa 1 1/2 Wochen war meine Zunge ziemlich ganz wieder abgeschwollen und es tat alles nicht mehr weh.
Allerdings sollte man nicht mit dem Stecker rumspielen, mindestens einen Monat nicht, denn dann heilt der Stichkanal nicht richtig ab, außerdem kann der sehr, sehr wehtun!
In der Apotheke gibts auch Salben oder Sprays, die ein bisschen betäubend wirken. Einfach mal nachfragen, wenn Bedarf ist.
Alles in allem schon eine Prozedur, die sich aber gelohnt hat. Ich finde es sieht echt klasse aus und man kann damit schon so seinen Spaß haben ;)
Berichte über meine anderen Piercings und mein Temptoo ( Tattoo, das wieder weggehen soll.. ) werden noch folgen. Könnt ja mal in Zukunft vorbeischauen!
Eure MM
PS: Nur \"gut\", weil es halt auch Risiken gibt!




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