Erfahrungsbericht von jillybean
Titanic in der Freddy Krüger Version
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Ich kannte nur den Trailer von Ghost Ship und der begründete meine Meinung dass mir der Kino Eintritt so eine Story eigentlich nicht wert ist aber nun denn, ich habe ihn doch gesehen und nun sehet und staunet, ich habe mal wieder gelernt, dass man sich doch besser auf sein erstes Gefühl verlässt.
~~ Die Story ~~
Der Film beginnt ganz nett mit dem idyllischen Bild eines riesigen Kreuzhfahrtschiffes a lá Titanic, dass festlich beleuchtet vor dem Abendhimmel schwimmt. Auf dem Deck tanzen die Gäste und bei der nächsten Camera Einstellung auf die darbietende Sängerin wird klar, dass es sich um die Zeit um 1950 oder 1960 handeln muss. Jedenfalls wiegt sich diese mit grossen Gesten im Takt der Musik und singt irgendein seichtes Liedchen. Ein kleines Mädchen sitzt etwas abseits der Tanzfläche und schaut gelangweilt drein, einzig ein Kellner schenkt ihr Aufmerksamkeit und versucht sie aufzuheitern. Schliesslich fordert sie der Kapitän zum Tanz auf und die Gesellschaft tanzt beschwingt zu den Klängen der Kapelle. Die Kamera schwenkt von den tanzenden Gästen auf eine metallische Rolle auf der sich irgendein Drahtseil spannt und noch wärend ich nachdenke was das ist und soll, ratscht dieses Seil über die Breite der Tanzfläche, kleine Blutströpchen spritzen eindrucksvoll und die Schnittblumen werden geköpft. Wärend ich mich von dem kleinen Schock erhole blickt auch die Gesellschaft recht geschockt und dann wird mir auch schnell klar warum. Dieses Metallseil durchtrennt nicht nur Schnittblumen und aus den Augen des kleinen Mädchens, immer noch sicher geschützt in der Umarmung des Kapitäns , verfolge ich das Geschehen. Die Menschen sind entzwei geteilt und Blut breitet sich aus, groteskt rutscht mal hier, mal da die eine oder andere Körperhälfte, Kopf oder Arm zu Boden, bis schliesslich eine totale einzig das Mädchen und den Kapitän aufrecht in einer Masse sterbender Körperteile zeigt. Just in dem Moment, wo das Mädchen hilfesuchend zum Kapitän aufsieht, sieht man auf seiner Stirn die Blutstropfen fliessen und auch dieser fällt in sich zusammen.
Nach diesem illustren Einstieg folgt ein Szenewechsel, wir befinden uns auf der Arctic Irgendwas, der Name ist mir entfallen einem Bergungsschiff dass eben dieser Aufgabe gerade nachgeht und die Crew vorstellt, der Kapitän (Gabriel Byrne), eine Frau (Julianna Margulies) die so eine Art Ersatztochter ist, einem Schweisser (Karl Urban), des weiteren der erste Offizier, und zwei Techniker. Nun die Crew schafft es eine ich glaube Ölbohrinsel zu bergen und feiert daraufhin ausgiebig in einer Kneipe. In die feuchtfröhliche Gesellschaft stösst ein Pilot, der den Kapitän gern unter vier Augen sprechen will, doch der wiegelt ab, dass er vor seiner Crew keine Geheimnisse hat und lässt ihn sein Anliegen vorbringen. Der Pilot berichtet von einem Schiff, dass er überflogen hat und auf seine Funksprüche nicht reagiert hat. Das Interesse an dem Schiff ist beim Kapitän und der Crew schnell geweckt schliesslich lockt das Geld. Die Suche nach dem ominösen Schiff entpuppt sich als nicht ganz so einfach, muss doch der Offizier aauf der Brücke feststellen, dass es einmal auf dem Radar ist, und dann doch wieder verschwunden ist. Letztlich findet das Schiff die Crew, weil es mit der Warrior kollidiert. Verblüfft steht der Kapitän seinem \'Traumschiff\' gegenüber einem 1962 verschwundenen Luxus Liner mit der europäischen Oberschicht als Pasagiere. Doch auf diesem Schiff geht merkwürdiges vor, ein kleines Mädchen taucht hier und da auf, die Fukgeräte spinnen. Die merkwürdigen Geschehnisse spitzen sich zu als die Crew ach noch auf dem mysteriösen Schiff festsitzen und nur noch auf ihr Handwerkliches Geschick vertrauen können um eine Chance zu haben. Doch selbst das gestaltet sich schwierig denn je mehr Personen der Crew auf tragische Weise abhanden kommen, umso sicherer ist es, dass die verbleibenden nur noch eines wollen, runter vom Schiff. Doch das geht nicht. [schnips, ich will nicht zu weit vorgreifen]
~~ Meine Meinung~~
Also die Anfangsszene ist schon recht ähm na ja eklig? Aber ok, damit kann man leben, es ist noch in einem subtilen Rahmen gehalten. Die Story fängt auch ganz spannend und interessant an, aber wird dann unter hinzunahme diverser Leichen doch ein bisschen abgehoben, gerade der Schluss. Eine Mutierte Kreuzung aus \"Ghost- Nachricht von Sam\", \"Titanic\" und Gods Army, eine schlecht Mischung aus recycelten Filmen. Die Story wäre ja noch tragbar, sie soll ja nur unterhalten und keine Anspruch haben, aber die Charaktere sind leider so oberflächlich und dünn gezeichnet, dass selbst Schauspieler wie Gabriel Byrne und Karl Urban die ich beide als sehr überzeugende Schauspieler kenne, nicht viel rausreissen können, was in dem Script verbrochen wurde. Die Kameraführung ist durchschnittlich, aber die Anfangsszene erinnerte mich doch stark an die Einstellungen aus Titanic. Wäre dieses Ende nicht so gnadenlos schlecht könnte ich noch sagen ok, ein netter kleiner Thriller oder Horrorfilm, aber da hat jemand versucht ein bisschen Anspruch in den Film zu bringen und philosophische Aspekte einzubringen und bei diesem Film sieht man wirklich sehr sehr eindrucksvoll wie das nach hinten losgehen kann. Der Film wird dadurch nur noch schlechter und einfach lachhaft.
Positiv zu erwähnen ist meiner Meinung nach ansonsten maximal der Anfang und die Einstellungen aus der Perspektive des Mädchens, was offenbar auch so geplant war, doch das Konzept geht im Rest des Films verloren. Die Musik fand ich noch ganz ansprechend, wärend des mittleren Filmteils, ansonsten bleiben noch die Leistungen der verzweifelten Schaupsieler zu erwähnen, die vergeblich versuchen den flachen Characteren ein Gesicht zu geben.
~~ Fazit ~~
Diesen Film kann ich niemandem empfehlen ausser Regisseuren als Anschauungsmaterial wie Filme nicht werden sollen.
~~ Die Story ~~
Der Film beginnt ganz nett mit dem idyllischen Bild eines riesigen Kreuzhfahrtschiffes a lá Titanic, dass festlich beleuchtet vor dem Abendhimmel schwimmt. Auf dem Deck tanzen die Gäste und bei der nächsten Camera Einstellung auf die darbietende Sängerin wird klar, dass es sich um die Zeit um 1950 oder 1960 handeln muss. Jedenfalls wiegt sich diese mit grossen Gesten im Takt der Musik und singt irgendein seichtes Liedchen. Ein kleines Mädchen sitzt etwas abseits der Tanzfläche und schaut gelangweilt drein, einzig ein Kellner schenkt ihr Aufmerksamkeit und versucht sie aufzuheitern. Schliesslich fordert sie der Kapitän zum Tanz auf und die Gesellschaft tanzt beschwingt zu den Klängen der Kapelle. Die Kamera schwenkt von den tanzenden Gästen auf eine metallische Rolle auf der sich irgendein Drahtseil spannt und noch wärend ich nachdenke was das ist und soll, ratscht dieses Seil über die Breite der Tanzfläche, kleine Blutströpchen spritzen eindrucksvoll und die Schnittblumen werden geköpft. Wärend ich mich von dem kleinen Schock erhole blickt auch die Gesellschaft recht geschockt und dann wird mir auch schnell klar warum. Dieses Metallseil durchtrennt nicht nur Schnittblumen und aus den Augen des kleinen Mädchens, immer noch sicher geschützt in der Umarmung des Kapitäns , verfolge ich das Geschehen. Die Menschen sind entzwei geteilt und Blut breitet sich aus, groteskt rutscht mal hier, mal da die eine oder andere Körperhälfte, Kopf oder Arm zu Boden, bis schliesslich eine totale einzig das Mädchen und den Kapitän aufrecht in einer Masse sterbender Körperteile zeigt. Just in dem Moment, wo das Mädchen hilfesuchend zum Kapitän aufsieht, sieht man auf seiner Stirn die Blutstropfen fliessen und auch dieser fällt in sich zusammen.
Nach diesem illustren Einstieg folgt ein Szenewechsel, wir befinden uns auf der Arctic Irgendwas, der Name ist mir entfallen einem Bergungsschiff dass eben dieser Aufgabe gerade nachgeht und die Crew vorstellt, der Kapitän (Gabriel Byrne), eine Frau (Julianna Margulies) die so eine Art Ersatztochter ist, einem Schweisser (Karl Urban), des weiteren der erste Offizier, und zwei Techniker. Nun die Crew schafft es eine ich glaube Ölbohrinsel zu bergen und feiert daraufhin ausgiebig in einer Kneipe. In die feuchtfröhliche Gesellschaft stösst ein Pilot, der den Kapitän gern unter vier Augen sprechen will, doch der wiegelt ab, dass er vor seiner Crew keine Geheimnisse hat und lässt ihn sein Anliegen vorbringen. Der Pilot berichtet von einem Schiff, dass er überflogen hat und auf seine Funksprüche nicht reagiert hat. Das Interesse an dem Schiff ist beim Kapitän und der Crew schnell geweckt schliesslich lockt das Geld. Die Suche nach dem ominösen Schiff entpuppt sich als nicht ganz so einfach, muss doch der Offizier aauf der Brücke feststellen, dass es einmal auf dem Radar ist, und dann doch wieder verschwunden ist. Letztlich findet das Schiff die Crew, weil es mit der Warrior kollidiert. Verblüfft steht der Kapitän seinem \'Traumschiff\' gegenüber einem 1962 verschwundenen Luxus Liner mit der europäischen Oberschicht als Pasagiere. Doch auf diesem Schiff geht merkwürdiges vor, ein kleines Mädchen taucht hier und da auf, die Fukgeräte spinnen. Die merkwürdigen Geschehnisse spitzen sich zu als die Crew ach noch auf dem mysteriösen Schiff festsitzen und nur noch auf ihr Handwerkliches Geschick vertrauen können um eine Chance zu haben. Doch selbst das gestaltet sich schwierig denn je mehr Personen der Crew auf tragische Weise abhanden kommen, umso sicherer ist es, dass die verbleibenden nur noch eines wollen, runter vom Schiff. Doch das geht nicht. [schnips, ich will nicht zu weit vorgreifen]
~~ Meine Meinung~~
Also die Anfangsszene ist schon recht ähm na ja eklig? Aber ok, damit kann man leben, es ist noch in einem subtilen Rahmen gehalten. Die Story fängt auch ganz spannend und interessant an, aber wird dann unter hinzunahme diverser Leichen doch ein bisschen abgehoben, gerade der Schluss. Eine Mutierte Kreuzung aus \"Ghost- Nachricht von Sam\", \"Titanic\" und Gods Army, eine schlecht Mischung aus recycelten Filmen. Die Story wäre ja noch tragbar, sie soll ja nur unterhalten und keine Anspruch haben, aber die Charaktere sind leider so oberflächlich und dünn gezeichnet, dass selbst Schauspieler wie Gabriel Byrne und Karl Urban die ich beide als sehr überzeugende Schauspieler kenne, nicht viel rausreissen können, was in dem Script verbrochen wurde. Die Kameraführung ist durchschnittlich, aber die Anfangsszene erinnerte mich doch stark an die Einstellungen aus Titanic. Wäre dieses Ende nicht so gnadenlos schlecht könnte ich noch sagen ok, ein netter kleiner Thriller oder Horrorfilm, aber da hat jemand versucht ein bisschen Anspruch in den Film zu bringen und philosophische Aspekte einzubringen und bei diesem Film sieht man wirklich sehr sehr eindrucksvoll wie das nach hinten losgehen kann. Der Film wird dadurch nur noch schlechter und einfach lachhaft.
Positiv zu erwähnen ist meiner Meinung nach ansonsten maximal der Anfang und die Einstellungen aus der Perspektive des Mädchens, was offenbar auch so geplant war, doch das Konzept geht im Rest des Films verloren. Die Musik fand ich noch ganz ansprechend, wärend des mittleren Filmteils, ansonsten bleiben noch die Leistungen der verzweifelten Schaupsieler zu erwähnen, die vergeblich versuchen den flachen Characteren ein Gesicht zu geben.
~~ Fazit ~~
Diesen Film kann ich niemandem empfehlen ausser Regisseuren als Anschauungsmaterial wie Filme nicht werden sollen.
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