John Q. - Verzweifelte Wut (DVD) Testbericht
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Erfahrungsbericht von Abana1
Aus Sche**e kann man keine Bonbons machen
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Vor einigen Wochen habe ich den Film \'John Q\' im englischen Original gesehen, schließlich war der Film in den USA schon im Februar in den Kinos. Wenn ihr euch den Film anschauen wollt, könnt ihr ihn ab dem 13. Juni 2002 in den deutschen Kinos erleben.
HANDLUNG
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John Q ist ein durchschnittlicher Arbeiter in Chicago. Er verdient nicht gerade viel, aber es reicht eben so zum Leben. Zwar wird sein Auto abgeholt, weil der die Raten nicht mehr zahlen konnte, aber zumindest bringt er die Familie so über die Runden.
Eines Nachmittags sind John Q und seine Frau Denise bei einem Baseball-Spiel des neunjährigen Sohns Michael. Plötzlich bricht dieser zusammen und muß in das Chicago Hope Memorial Hospital eingeliefert werden. dort diagnostiziert man eine Herzleiden, was ohne Transplantation zum Tode führt. Die Direktorin des Krankenhauses, Rebecca Payne, lehnt die lebensrettende Operation aber ab, da John\'s Krankenversicherung nicht die Kosten übernimmt. Ohne John\'s Wissen hat die Versicherung ihn heruntergestuft, da er in letzter Zeit nur Kurzarbeit geleistet hat. Nun muß er ein Drittel der geforderten $250.000 anzahlen, was immerhin noch $75.000 sind.
Es beginnt ein Lauf gegen die Zeit. Zuerst verkauft er alles, was er noch an Wert besitzt. Er sammelt in der Gemeinde, rennt von einer gemeinnütziger Organisation zur anderen, bettelt und bittet. Trotzdem kann er die Summe nicht aufbringen. Als man Michael aus dem Krankenhaus entlassen will, weil sich die Situation der Familie sowieso nicht ändern wird, drängt Denise John Q zum Handeln. Den letzten Ausweg sieht John Q in einer bewaffneten Geiselnahme - so dringt er mit einer Pistole in das Krankenhaus ein, und will mit Waffengewalt die Operation erzwingen...
DATEN
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Regisseur: Nick Cassavetes
Darsteller:
- Denzel Washington (John Q. Archibald)
- Robert Duvall (Frank Crimes)
- Anne Heche (Rebecca Payne)
- Kimberly Elise (Denise Archibald)
- Daniel E. Smith (Michael Archibald)
Spielzeit: 116 min
FSK: ab 12 Jahre
Webseite:
- deutsch: http://www.warnerbros.de/movies/johnq/
- englisch: http://www.iamjohnq.com/
MEINE MEINUNG
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Ich habe mir viel von dem Film erwartet, schließlich kann sich die Liste der Schauspieler sehen lassen - Denzel Washington, Robert Duvall und Anne Heche. Auch das Thema und die Handlung klingen auf den ersten Blick ziemlich spannend und interessant. Nun kommt das aber - und dafür brauche ich ein paar mehr Sätze.
Wie schon gerade erwähnt, behandelt der Film ein äußerst interessantes Thema, nämlich das Gesundheitssystem der USA. Aber das ist auch schon das einzig positive am Film, denn die Umsetzung dieses Themas ist völlig danebengegangen. Zuersteinmal sind die Charaktere nur oberflächlich gezeichnet, und dienen eigentlich nur dem \'höheren\' Ziel sympathisch oder unsympathisch auf den Zuschauer zu wirken. Alle Ecken und Kanten wurden abgeschliffen, damit man auch ja zwischen Schwarz und Weiß und unterscheiden kann. Natürlich ist damit nicht die Hautfarbe gemeint, wobei natürlich die Hautfarbe der Familie nicht Zufall ist, eher die Darstellung von Gut (John Q) und Böse (Rebecca Payne). Und wie das im amerikanischen Film so ist, ist auch die Umwandlung von Böse und Gut vorprogrammiert, und so sieht man am Ende eine Träne über das Gesicht von Rebecca Payne rollen.
Es gibt auch einige Fehler bei der Darstellung der medizinischen Probleme. Z.B. redet Michael mit seinem Vater John Q, während er selbst intubiert ist. Aber dies ist eigentlich nicht möglich, denn wenn man intubiert ist (also einen Schlauch in der Luftröhre hat), kann man nicht sprechen. Ok, der Fehler ist nicht so schwerwiegend, und die meisten werden ihn gar nicht bemerken, aber irgendwie ist das für einen Film, der über das Gesundheitswesen handelt, recht peinlich.
Mal abgesehen davon, das der Film weder anspruchsvoll noch interessant ist, ist er wenigstens unterhaltsam und kann noch im Popcorn-Kino einige Zuschauer begeistern? Auch dies ist mit einem klaren NEIN zu beantworten. Einen so seichten Film habe ich seit langem nicht gesehen. Die Spannungskurve fällt schon kurz nach Beginn des Filmes ab, und das Ende des Films kann man sowieso vorhersehen. Natürlich wünscht der Zuschauer ein Happy-End, aber hier wäre vielleicht ein anderes Ende angebracht gewesen. Ohne jetzt hier viel zu verraten, gibt es natürlich ein typisch amerikanisches Ende, was nur einen schlechten Nachgeschmack hinterlassen kann. Da hier nicht nur das Filmende der Effekthascherei zum Opfer gefallen ist, kann man nur von einem schlechten Film sprechen. Wahrscheinlich wollte man auf Biegen und Brechen einen sozialkritischen Film produzieren, der die Kinokassen zum Klingeln bringen sollte, der aber auch noch eine Message vermitteln sollte. Dies ist jedenfalls mißlungen.
Was als einziger Punkt noch zu den positiven Aspekten zu zählen ist, ist wie schon erwähnt die Besetzungsliste. Denzel Washington kann man keinen Vorwurf machen. Er spielt seine Rolle gut, und wie man so schön sagt - \'Aus Sche**e kann man keine Bonbons machen\'. Aus dem gegeben Material haben eigentlich alle Schauspieler das Beste gemacht.
FAZIT
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Ich kann den Film \'John Q\' nicht empfehlen, denn er ist langweilig und nichtssagend. Das an sich interessante Thema wurde nur mangelhaft umgesetzt, und so wurde eine Story mit viel Potential verschwendet. So kann ich nur zwei Punkte für den Film vergeben.
*** Mai 2002 ***
HANDLUNG
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John Q ist ein durchschnittlicher Arbeiter in Chicago. Er verdient nicht gerade viel, aber es reicht eben so zum Leben. Zwar wird sein Auto abgeholt, weil der die Raten nicht mehr zahlen konnte, aber zumindest bringt er die Familie so über die Runden.
Eines Nachmittags sind John Q und seine Frau Denise bei einem Baseball-Spiel des neunjährigen Sohns Michael. Plötzlich bricht dieser zusammen und muß in das Chicago Hope Memorial Hospital eingeliefert werden. dort diagnostiziert man eine Herzleiden, was ohne Transplantation zum Tode führt. Die Direktorin des Krankenhauses, Rebecca Payne, lehnt die lebensrettende Operation aber ab, da John\'s Krankenversicherung nicht die Kosten übernimmt. Ohne John\'s Wissen hat die Versicherung ihn heruntergestuft, da er in letzter Zeit nur Kurzarbeit geleistet hat. Nun muß er ein Drittel der geforderten $250.000 anzahlen, was immerhin noch $75.000 sind.
Es beginnt ein Lauf gegen die Zeit. Zuerst verkauft er alles, was er noch an Wert besitzt. Er sammelt in der Gemeinde, rennt von einer gemeinnütziger Organisation zur anderen, bettelt und bittet. Trotzdem kann er die Summe nicht aufbringen. Als man Michael aus dem Krankenhaus entlassen will, weil sich die Situation der Familie sowieso nicht ändern wird, drängt Denise John Q zum Handeln. Den letzten Ausweg sieht John Q in einer bewaffneten Geiselnahme - so dringt er mit einer Pistole in das Krankenhaus ein, und will mit Waffengewalt die Operation erzwingen...
DATEN
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Regisseur: Nick Cassavetes
Darsteller:
- Denzel Washington (John Q. Archibald)
- Robert Duvall (Frank Crimes)
- Anne Heche (Rebecca Payne)
- Kimberly Elise (Denise Archibald)
- Daniel E. Smith (Michael Archibald)
Spielzeit: 116 min
FSK: ab 12 Jahre
Webseite:
- deutsch: http://www.warnerbros.de/movies/johnq/
- englisch: http://www.iamjohnq.com/
MEINE MEINUNG
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Ich habe mir viel von dem Film erwartet, schließlich kann sich die Liste der Schauspieler sehen lassen - Denzel Washington, Robert Duvall und Anne Heche. Auch das Thema und die Handlung klingen auf den ersten Blick ziemlich spannend und interessant. Nun kommt das aber - und dafür brauche ich ein paar mehr Sätze.
Wie schon gerade erwähnt, behandelt der Film ein äußerst interessantes Thema, nämlich das Gesundheitssystem der USA. Aber das ist auch schon das einzig positive am Film, denn die Umsetzung dieses Themas ist völlig danebengegangen. Zuersteinmal sind die Charaktere nur oberflächlich gezeichnet, und dienen eigentlich nur dem \'höheren\' Ziel sympathisch oder unsympathisch auf den Zuschauer zu wirken. Alle Ecken und Kanten wurden abgeschliffen, damit man auch ja zwischen Schwarz und Weiß und unterscheiden kann. Natürlich ist damit nicht die Hautfarbe gemeint, wobei natürlich die Hautfarbe der Familie nicht Zufall ist, eher die Darstellung von Gut (John Q) und Böse (Rebecca Payne). Und wie das im amerikanischen Film so ist, ist auch die Umwandlung von Böse und Gut vorprogrammiert, und so sieht man am Ende eine Träne über das Gesicht von Rebecca Payne rollen.
Es gibt auch einige Fehler bei der Darstellung der medizinischen Probleme. Z.B. redet Michael mit seinem Vater John Q, während er selbst intubiert ist. Aber dies ist eigentlich nicht möglich, denn wenn man intubiert ist (also einen Schlauch in der Luftröhre hat), kann man nicht sprechen. Ok, der Fehler ist nicht so schwerwiegend, und die meisten werden ihn gar nicht bemerken, aber irgendwie ist das für einen Film, der über das Gesundheitswesen handelt, recht peinlich.
Mal abgesehen davon, das der Film weder anspruchsvoll noch interessant ist, ist er wenigstens unterhaltsam und kann noch im Popcorn-Kino einige Zuschauer begeistern? Auch dies ist mit einem klaren NEIN zu beantworten. Einen so seichten Film habe ich seit langem nicht gesehen. Die Spannungskurve fällt schon kurz nach Beginn des Filmes ab, und das Ende des Films kann man sowieso vorhersehen. Natürlich wünscht der Zuschauer ein Happy-End, aber hier wäre vielleicht ein anderes Ende angebracht gewesen. Ohne jetzt hier viel zu verraten, gibt es natürlich ein typisch amerikanisches Ende, was nur einen schlechten Nachgeschmack hinterlassen kann. Da hier nicht nur das Filmende der Effekthascherei zum Opfer gefallen ist, kann man nur von einem schlechten Film sprechen. Wahrscheinlich wollte man auf Biegen und Brechen einen sozialkritischen Film produzieren, der die Kinokassen zum Klingeln bringen sollte, der aber auch noch eine Message vermitteln sollte. Dies ist jedenfalls mißlungen.
Was als einziger Punkt noch zu den positiven Aspekten zu zählen ist, ist wie schon erwähnt die Besetzungsliste. Denzel Washington kann man keinen Vorwurf machen. Er spielt seine Rolle gut, und wie man so schön sagt - \'Aus Sche**e kann man keine Bonbons machen\'. Aus dem gegeben Material haben eigentlich alle Schauspieler das Beste gemacht.
FAZIT
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Ich kann den Film \'John Q\' nicht empfehlen, denn er ist langweilig und nichtssagend. Das an sich interessante Thema wurde nur mangelhaft umgesetzt, und so wurde eine Story mit viel Potential verschwendet. So kann ich nur zwei Punkte für den Film vergeben.
*** Mai 2002 ***
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