dooyoo.de Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Summe aller Bewertungen
- Aufmachung:
- Übersichtlichkeit:
- Benutzerfreundlichkeit:
- Navigation:
- Funktionsvielfalt:
- Platzierung von Werbung:
Erfahrungsbericht von TurboFranky
Dooyoo - frustriert mich
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Jetzt reichts wirklich! Die Qualität vom neuen „Dooyoo“ lässt Monate nach dem Relaunch immer noch stark zu wünschen übrig. Ich bin ein geduldiger Mensch, aber nun platzt auch mir der Kragen – angesichts der Schwächen der Plattform, die auch nach vielen Kommentaren der Mitglieder nicht ausgemerzt . Deshalb hier mein persönlicher Erfahrungsbericht, für den ich mir bewusst etwas Zweit gelassen habe, um die Entwicklung und ihre Auswirkungen auch ehrlich beurteilen zu können. (Wer hier eine ausführliche Beschreibung „für Anfänger“ erwartet, ist in diesem Text an der falschen Stelle. Dies ist ein Erfahrungsbericht!)
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Wie viele von Euch poste ich meine Meinungs-Beiträge in mehreren Foren, vor allem in Ciao und Dooyoo (und neuerdings manchmal auch in Yopi), überall unter demselben Mitglieds-Namen, also für alle Leser klar ersichtlich. Deshalb kenne ich den „State of the Art“ dieser verschiedenen Systeme und kann sie – wie die meisten von Euch – ganz gut beurteilen. Dooyoo war „mein“ erstes Bewertungssystem, ich bin damals durch Webmiles darauf aufmerksam geworden. Seit dem 18. April 2001 bin ich dort Mitglied, kenne also auch noch das „alte“ Dooyoo. Und vermisse es – ehrlich gesagt.
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DOOYOO-ERFAHRUNGEN
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OPTISCH – Das „Look und Feel“ der erneuerten Dooyoo-Seite gefällt mir ziemlich gut. Modern, schlicht in grün/weiß gehalten. Eine „schöne“ Seite. Allerdings hat unter dem guten „ersten Eindruck“ die Funktionalität stark gelitten – die Bedienung ist komplizierter geworden. Obwohl das auf den ersten Blick gar nicht so wirkt. In der Kopfleiste sind die wichtigsten Funktionen übersichtlich angeordnet – Log in / Log Out, persönlicher Account, Guided Tour und Hilfefunktion. In einer zweiten Zeile die wichtigsten Themengebiete (von „Computer“ bis „Community“). Und dann: viel Werbung, was ich ok finde, da die Vergütungen ja irgendwie auch erwirtschaftet werden müssen.
MITGLIEDER – Offensichtlich haben sehr viele Mitglieder Dooyoo inzwischen verlassen. Wenn man die Uhrzeiten der geposteten Neu-Beiträge anguckt, vergehen manchmal Stunden, bis ein neue Beitrag veröffentlicht wird. Auch die Qualität der Texte – das ist ein subjektiver Eindruck – lässt zunehmend zu wünschen übrig. Ich ertappe mich selbst dabei, häufiger eine schlechte Bewertung zu vergeben, weil sehr oft nur kurze, hingeschmierte Absätze eingestellt werden. Vielleicht ist den Machern der Seite gar nicht klar, dass das Lesen solcher schlechten Beiträge für regelmäßige Dooyoo-Nutzer eine nervige Belastung ist. Überhaupt fühlt man sich als langjähriges Mitglied bei Dooyoo inzwischen etwas einsam. Wenige Lesungen, wenige Kommentare – die Folge der Mitgliederflucht. Oft wird Dooyoo nur noch als „Zweitplattform“ genutzt. Mir persönlich geht das – wegen des geringen Traffics – inzwischen auch so.
QUALITÄT – Vorbildlich macht das Ciao mit seinem Punktesystem. Die Glaubwürdigkeit und und Erfahrung der Autoren ist sofort durch eine Farbe erkennbar (zur groben Einschätzung reicht das, finde ich). Bei Dooyoo sieht man nur einen Namen und muss sich erst mühsam durch einen Klick ins Profil über den jeweiligen Autor informieren. Warum das nach dem Neustart nicht geändert/angepasst wurde – ich weiß es nicht.
VERGÜTUNGEN – Machen wir uns nix vor: Außer den Königen der Plattformen, also den super-aktiven, langjährigen Mitgliedern wird man durch Meinungsplattformen nicht reich. Andererseits macht es Spaß und spornt es an, wenn sich mit der Zeit ein kleiner Bonus ansammelt. Das können ruhig Cent-Beträge sein. Bei Dooyoo wurde das Belohnungssystem mit dem Relaunch aber ebenfalls komplizierter. Mehr Meilen, die aber weniger wert sind. und die dann bei Überweisung an Webmiles wieder durch den Faktor drei geteilt werden. Das dies ein ziemlich platter versuch ist, die Vergütungs-Kürzungen zu verschleiern, dürfte jedem aufgefallen sein. Wenn es nicht mehr soviel Geld wie früher gibt – warum sagt man das den Mitgliedern nicht einfach, statt alles noch komplizierter zu machen.
BEITRÄGE EINSTELLEN – Wer in Dooyoo einen neuen Beitrag einstellen will, muss zunächst die entsprechende Schublade finden, die Kategorie. Das war früher ganz einfach, da man sich durch eine Art „Stammbaum“ durchklicken konnte. Heute landet man in vielen verschiedenen Unterrubriken, die dann entweder alphabetische Listen oder „Ranglisten“ auswerfen. Bis man also beispielsweise eine bestimmte Kneipe in Berlin findet, von der man die genau Schreibweise nicht kennt, muss man viele hundert Namen durchforsten. Für mich eine der gravierendsten Verschlimmbesserungen.
AUS ERFAHRUNGEN LERNEN – Im Gegensatz zu Ciao und Yopi hatte Dooyoo von Anfang an keine Funktion, mit der Mitglieder untereinander offen kommunizieren konnten, also beispielsweise ein Gästebuch. Wer dem anderen etwas mitteilen will, muss seit jeher eine Mail schreiben. das führt dazu, dass in den Kommentarspalten vieles reinrutscht, was da eigentlich nicht hingehört. In etlichen Texten haben die Dooyoo-Mitglieder dies angemahnt. Aber auch nach dem Relaunch: Fehlanzeige.
ÜBERSICHTLICHKEIT – So schlicht und klar Dooyoo auf den ersten blick wirkt, so kompliziert wird es allerdings, wenn man neue Beiträge lesen und bewerten will. Ich greife mittlerweile auch auf die return-Funktion meiner Maus zurück, weil mich das erst links, dann rechts Klicken, um auf der Übersichtsseite der neuen Meinungen zu landen, vollkommen annervt.
Die Liste der Erfahrungen lässt sich fortsetzen, vieles ist von anderen schon geschrieben worden – und Details verzeihen die Mitglieder dem System ja sowieso. Aber beim „neuen Dooyoo“ stimmt vieles Grundsätzliche nicht, das macht den unterschied aus.
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FAZIT
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Konkurrenz belebt das Geschäft. Deshalb kann man Dooyoo eigentlich von Herzen wünschen, dass die Plattform wieder auf die Beine kommt. Aber dafür müssten die Macher ihren Teil tun, um Mitglieder zu motivieren. Als zum Start ein paar Sonderaktionen auf die Startseite gesetzt wurden, konnte man die Mitglieder mit den „meisten Beiträgen“ sehen. Besser wäre es vielleicht gewesen, die fleißigsten Leser mit den meisten Bewertungen oder Kommentaren auszuzeichnen. Denn schnell etwas hingepinnt hat jeder. Aber neben Texten braucht man auch Nutzer. Und die braucht Dooyoo meiner Meinung nach ganz dringend.
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Wie viele von Euch poste ich meine Meinungs-Beiträge in mehreren Foren, vor allem in Ciao und Dooyoo (und neuerdings manchmal auch in Yopi), überall unter demselben Mitglieds-Namen, also für alle Leser klar ersichtlich. Deshalb kenne ich den „State of the Art“ dieser verschiedenen Systeme und kann sie – wie die meisten von Euch – ganz gut beurteilen. Dooyoo war „mein“ erstes Bewertungssystem, ich bin damals durch Webmiles darauf aufmerksam geworden. Seit dem 18. April 2001 bin ich dort Mitglied, kenne also auch noch das „alte“ Dooyoo. Und vermisse es – ehrlich gesagt.
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DOOYOO-ERFAHRUNGEN
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OPTISCH – Das „Look und Feel“ der erneuerten Dooyoo-Seite gefällt mir ziemlich gut. Modern, schlicht in grün/weiß gehalten. Eine „schöne“ Seite. Allerdings hat unter dem guten „ersten Eindruck“ die Funktionalität stark gelitten – die Bedienung ist komplizierter geworden. Obwohl das auf den ersten Blick gar nicht so wirkt. In der Kopfleiste sind die wichtigsten Funktionen übersichtlich angeordnet – Log in / Log Out, persönlicher Account, Guided Tour und Hilfefunktion. In einer zweiten Zeile die wichtigsten Themengebiete (von „Computer“ bis „Community“). Und dann: viel Werbung, was ich ok finde, da die Vergütungen ja irgendwie auch erwirtschaftet werden müssen.
MITGLIEDER – Offensichtlich haben sehr viele Mitglieder Dooyoo inzwischen verlassen. Wenn man die Uhrzeiten der geposteten Neu-Beiträge anguckt, vergehen manchmal Stunden, bis ein neue Beitrag veröffentlicht wird. Auch die Qualität der Texte – das ist ein subjektiver Eindruck – lässt zunehmend zu wünschen übrig. Ich ertappe mich selbst dabei, häufiger eine schlechte Bewertung zu vergeben, weil sehr oft nur kurze, hingeschmierte Absätze eingestellt werden. Vielleicht ist den Machern der Seite gar nicht klar, dass das Lesen solcher schlechten Beiträge für regelmäßige Dooyoo-Nutzer eine nervige Belastung ist. Überhaupt fühlt man sich als langjähriges Mitglied bei Dooyoo inzwischen etwas einsam. Wenige Lesungen, wenige Kommentare – die Folge der Mitgliederflucht. Oft wird Dooyoo nur noch als „Zweitplattform“ genutzt. Mir persönlich geht das – wegen des geringen Traffics – inzwischen auch so.
QUALITÄT – Vorbildlich macht das Ciao mit seinem Punktesystem. Die Glaubwürdigkeit und und Erfahrung der Autoren ist sofort durch eine Farbe erkennbar (zur groben Einschätzung reicht das, finde ich). Bei Dooyoo sieht man nur einen Namen und muss sich erst mühsam durch einen Klick ins Profil über den jeweiligen Autor informieren. Warum das nach dem Neustart nicht geändert/angepasst wurde – ich weiß es nicht.
VERGÜTUNGEN – Machen wir uns nix vor: Außer den Königen der Plattformen, also den super-aktiven, langjährigen Mitgliedern wird man durch Meinungsplattformen nicht reich. Andererseits macht es Spaß und spornt es an, wenn sich mit der Zeit ein kleiner Bonus ansammelt. Das können ruhig Cent-Beträge sein. Bei Dooyoo wurde das Belohnungssystem mit dem Relaunch aber ebenfalls komplizierter. Mehr Meilen, die aber weniger wert sind. und die dann bei Überweisung an Webmiles wieder durch den Faktor drei geteilt werden. Das dies ein ziemlich platter versuch ist, die Vergütungs-Kürzungen zu verschleiern, dürfte jedem aufgefallen sein. Wenn es nicht mehr soviel Geld wie früher gibt – warum sagt man das den Mitgliedern nicht einfach, statt alles noch komplizierter zu machen.
BEITRÄGE EINSTELLEN – Wer in Dooyoo einen neuen Beitrag einstellen will, muss zunächst die entsprechende Schublade finden, die Kategorie. Das war früher ganz einfach, da man sich durch eine Art „Stammbaum“ durchklicken konnte. Heute landet man in vielen verschiedenen Unterrubriken, die dann entweder alphabetische Listen oder „Ranglisten“ auswerfen. Bis man also beispielsweise eine bestimmte Kneipe in Berlin findet, von der man die genau Schreibweise nicht kennt, muss man viele hundert Namen durchforsten. Für mich eine der gravierendsten Verschlimmbesserungen.
AUS ERFAHRUNGEN LERNEN – Im Gegensatz zu Ciao und Yopi hatte Dooyoo von Anfang an keine Funktion, mit der Mitglieder untereinander offen kommunizieren konnten, also beispielsweise ein Gästebuch. Wer dem anderen etwas mitteilen will, muss seit jeher eine Mail schreiben. das führt dazu, dass in den Kommentarspalten vieles reinrutscht, was da eigentlich nicht hingehört. In etlichen Texten haben die Dooyoo-Mitglieder dies angemahnt. Aber auch nach dem Relaunch: Fehlanzeige.
ÜBERSICHTLICHKEIT – So schlicht und klar Dooyoo auf den ersten blick wirkt, so kompliziert wird es allerdings, wenn man neue Beiträge lesen und bewerten will. Ich greife mittlerweile auch auf die return-Funktion meiner Maus zurück, weil mich das erst links, dann rechts Klicken, um auf der Übersichtsseite der neuen Meinungen zu landen, vollkommen annervt.
Die Liste der Erfahrungen lässt sich fortsetzen, vieles ist von anderen schon geschrieben worden – und Details verzeihen die Mitglieder dem System ja sowieso. Aber beim „neuen Dooyoo“ stimmt vieles Grundsätzliche nicht, das macht den unterschied aus.
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FAZIT
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Konkurrenz belebt das Geschäft. Deshalb kann man Dooyoo eigentlich von Herzen wünschen, dass die Plattform wieder auf die Beine kommt. Aber dafür müssten die Macher ihren Teil tun, um Mitglieder zu motivieren. Als zum Start ein paar Sonderaktionen auf die Startseite gesetzt wurden, konnte man die Mitglieder mit den „meisten Beiträgen“ sehen. Besser wäre es vielleicht gewesen, die fleißigsten Leser mit den meisten Bewertungen oder Kommentaren auszuzeichnen. Denn schnell etwas hingepinnt hat jeder. Aber neben Texten braucht man auch Nutzer. Und die braucht Dooyoo meiner Meinung nach ganz dringend.
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