About a Boy, oder: Der Tag der toten Ente (DVD) Testbericht
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Erfahrungsbericht von der_dominator
Über einen Jungen ...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
... möchte ich heute einmal berichten. Dieser Junge unterscheidet sich nicht wirklich von anderen Jungs, denn mit seinen knapp 38 Jahren ist Will sicherlich älter, zumindest was sein Verhalten angeht, jedoch kaum weiter als ein pupertierener 15 jähriger.
[Zur Handlung]
Aber der Reihe nach. Will Freeman (Hugh Grant) ist, wie es so schön heißt von Beruf Sohn und so lebt Will genau das Leben, das man eben lebt wenn sein Vater einen riesigen Hit geschrieben und sich davon nicht erholt hat. Er schwimmt im Geld, gearbeitet hat er noch nie und wenn man ihn danach fragt was er den ganzen Tag so macht, dann erfährt man Dinge wie Essen gehen, Poolbillard spielen oder seiner Lieblingsfernsehsendung fröhnen. Nebenbei gibt es, wie das für Söhne reicher Väter, die das harte Los des Nichtstuns getroffen hat, nun mal so ist, ein beinahe schon unverschämte Anzahl an Frauen. Doch an eine will sich Will nicht binden, schließlich ist er eine Insel und da strandet so leicht keine, schon gar nicht auf „Ibiza“. Doch das ganze langweilt ihn und so sucht er sich ein neues Territorium und findet es in „alleinerziehenden Frauen“. Soweit so gut, nur laufen die einem ja nicht einfach über den Weg und so beschließt er sich einer Selbsthilfegruppe für eben diese alleinerziehenden Elternteile.
Das ganze klappt ganz gut und innerhalb von Minuten ist Will, der hinreißend von seinem, wohlgemerkt frei erfundenem, Sohn , erzählt der Held aller Mütter und schon bald hat er sein erstes Date am Haken. Doch dieses verläuft für Will anders als ihm das vorschwebte, denn die beiden landen nicht, wie vielleicht erhofft im Bett, sondern im ortsansässigem Park wo ein Picknick der Organisation stattfinden soll. Zu allem Überfluss hat Suzie allerdings nicht nur ihr eigenes Balg, und in Freeman\'s Augen ist ein Kind nicht mehr als das, sondern auch noch das einer Freundin mit: Marcus.
Marcus ist eigentlich ein ganz normaler Junge nur leider in der Schule recht unbeliebt was zum einen an seinem recht unsicherem Auftreten, zum anderen an der recht ungewöhnlichen Erziehung seiner Mutter. Diese arbeitet, und auch sie ist alleinerziehent, als Musiktherapeutin und hält so die Familie so über Wasser. Mehr schlecht als recht und so gipfeln ihre tagtäglichen Depressionen in einem Selbstmordversuch just in dem Moment als Will samt „Anhang“ die Wohnung der kleinen Familie betritt. Schnell rufen die vier Hilfe und Marcus\' Mom befindet sich schon bald auf dem Weg der Besserung.
Doch so recht erholt sich Marcus vom Schock des Selbstmordversuches nicht und so beginnt er sich nach der Schule mit Will zu treffen, dieser, vor Begeisterung zunächst nicht wirklich aus dem Häuschen, freundet sich mit der Zeit mit ihm an und auch wenn es mit Marcus\' Mom, wie erwartet nicht klappt, findet er langsam Freude dem ungeliebtem Teenager und so bittet er ihn sich bei seinem nächsten Date als seinen Sohn vorzustellen...
[meine Meinung]
„About a boy“ ist für mich die mit weitem Abstand beste Kömödie der letzten Jahre. Zwar habe ich das gleichnamige Buch von Nick Hornby nie gelesen begeistert bin ich aber trotzdem, denn dieser Film ist perfektes Sonntagnachmittag Kino, denn auch wenn es draußen regnet zaubert dieser Streifen, zumindest ein bisschen Sonne in die Herzen. „About a boy“ ist einer der Filme, der es schafft eine glaubwürdige Geschichte zu erzählen und den Kinobesucher damit nicht zu langweilen. Im Gegenteil, von der ersten Minute an ist man gefesselt von der glaubwürdigen Geschichte zweier Jungs die einfach zueinander gehören und so fiebert der Zuschauer mit, wenn der kleine Marcus im Park eine Ente tötet und Will dieses der Parkaufsicht auszureden versucht. Gespickt mit unzähligen kleinen Wahrheiten die einem ein permanentes grinsen auf das Gesicht zaubert, und nahezu perfekter Situationskomik ist der Film über einen Jungen aber vorallem ein Film großer Schauspieler, denn nahezu alle Rollen sind, bis ins kleinste Detail perfekt besetzt.
Da ist sicherlich Hugh Grant, dem ein oder anderem sicherlich aus „4 Hochzeiten und ein Todesfall“ oder eher noch aus „Notting Hill“ bekannt, den ich eigentlich nie leiden konnte. Warum, sei einmal dahingestellt, aber er schafft es mich zu begeistern und wirkt komplett glaubwürdig. Von der ersten bis zur letzten Minute nehme ich ihm alles ab, vom Kinderhasser bis zum liebevollem Vater nehme ich ihm beinahe alles ab und das will schon was heißen. Aber auch der eigentliche Hauptdarsteller Nicholas Hoult (Marcus) spielt den von der „Gesellschaft“ gemiedenen Jungen der seine Mutter über alles liebt perfekt. In weiteren Rollen sind unter anderem Rachel Weisz (bekannt aus den Mumienstreifen) und Toni Collete (bekannt aus the Sixth Sense).
[Fazit]
Sicherlich gibt es Menschen die von englischen Komödien nicht gerade ins Kino gezogen werden, aber „About a Boy“ kann ich auch solchen wärmstens empfehlen. Der Film bietet in seinen knapp 90 Minuten pefekte Unterhaltung für all die, die humorvolles, und es handelt sich hierbei nicht um typisch britischen, sondern um erstklassigen, Kino mögen und bereit sind sich ganz ohne Gewalt und Action unterhalten zu lassen. Schauspieler, Regie (und dafür sind die beiden Weitz Brüder verantwortlich) und Musik verschmelzem zu einem Kinoerlebniss, an das man sich immer mal wieder erinnern wird, sei es bei Erziehnungsfragen oder dann wenn der kleinste seiner erste Ente mit einem Brot erschlägt. Mir jedenfalls und meiner Freundin hat es gefallen und den Sonntagnachmittag versüßt...
[Zur Handlung]
Aber der Reihe nach. Will Freeman (Hugh Grant) ist, wie es so schön heißt von Beruf Sohn und so lebt Will genau das Leben, das man eben lebt wenn sein Vater einen riesigen Hit geschrieben und sich davon nicht erholt hat. Er schwimmt im Geld, gearbeitet hat er noch nie und wenn man ihn danach fragt was er den ganzen Tag so macht, dann erfährt man Dinge wie Essen gehen, Poolbillard spielen oder seiner Lieblingsfernsehsendung fröhnen. Nebenbei gibt es, wie das für Söhne reicher Väter, die das harte Los des Nichtstuns getroffen hat, nun mal so ist, ein beinahe schon unverschämte Anzahl an Frauen. Doch an eine will sich Will nicht binden, schließlich ist er eine Insel und da strandet so leicht keine, schon gar nicht auf „Ibiza“. Doch das ganze langweilt ihn und so sucht er sich ein neues Territorium und findet es in „alleinerziehenden Frauen“. Soweit so gut, nur laufen die einem ja nicht einfach über den Weg und so beschließt er sich einer Selbsthilfegruppe für eben diese alleinerziehenden Elternteile.
Das ganze klappt ganz gut und innerhalb von Minuten ist Will, der hinreißend von seinem, wohlgemerkt frei erfundenem, Sohn , erzählt der Held aller Mütter und schon bald hat er sein erstes Date am Haken. Doch dieses verläuft für Will anders als ihm das vorschwebte, denn die beiden landen nicht, wie vielleicht erhofft im Bett, sondern im ortsansässigem Park wo ein Picknick der Organisation stattfinden soll. Zu allem Überfluss hat Suzie allerdings nicht nur ihr eigenes Balg, und in Freeman\'s Augen ist ein Kind nicht mehr als das, sondern auch noch das einer Freundin mit: Marcus.
Marcus ist eigentlich ein ganz normaler Junge nur leider in der Schule recht unbeliebt was zum einen an seinem recht unsicherem Auftreten, zum anderen an der recht ungewöhnlichen Erziehung seiner Mutter. Diese arbeitet, und auch sie ist alleinerziehent, als Musiktherapeutin und hält so die Familie so über Wasser. Mehr schlecht als recht und so gipfeln ihre tagtäglichen Depressionen in einem Selbstmordversuch just in dem Moment als Will samt „Anhang“ die Wohnung der kleinen Familie betritt. Schnell rufen die vier Hilfe und Marcus\' Mom befindet sich schon bald auf dem Weg der Besserung.
Doch so recht erholt sich Marcus vom Schock des Selbstmordversuches nicht und so beginnt er sich nach der Schule mit Will zu treffen, dieser, vor Begeisterung zunächst nicht wirklich aus dem Häuschen, freundet sich mit der Zeit mit ihm an und auch wenn es mit Marcus\' Mom, wie erwartet nicht klappt, findet er langsam Freude dem ungeliebtem Teenager und so bittet er ihn sich bei seinem nächsten Date als seinen Sohn vorzustellen...
[meine Meinung]
„About a boy“ ist für mich die mit weitem Abstand beste Kömödie der letzten Jahre. Zwar habe ich das gleichnamige Buch von Nick Hornby nie gelesen begeistert bin ich aber trotzdem, denn dieser Film ist perfektes Sonntagnachmittag Kino, denn auch wenn es draußen regnet zaubert dieser Streifen, zumindest ein bisschen Sonne in die Herzen. „About a boy“ ist einer der Filme, der es schafft eine glaubwürdige Geschichte zu erzählen und den Kinobesucher damit nicht zu langweilen. Im Gegenteil, von der ersten Minute an ist man gefesselt von der glaubwürdigen Geschichte zweier Jungs die einfach zueinander gehören und so fiebert der Zuschauer mit, wenn der kleine Marcus im Park eine Ente tötet und Will dieses der Parkaufsicht auszureden versucht. Gespickt mit unzähligen kleinen Wahrheiten die einem ein permanentes grinsen auf das Gesicht zaubert, und nahezu perfekter Situationskomik ist der Film über einen Jungen aber vorallem ein Film großer Schauspieler, denn nahezu alle Rollen sind, bis ins kleinste Detail perfekt besetzt.
Da ist sicherlich Hugh Grant, dem ein oder anderem sicherlich aus „4 Hochzeiten und ein Todesfall“ oder eher noch aus „Notting Hill“ bekannt, den ich eigentlich nie leiden konnte. Warum, sei einmal dahingestellt, aber er schafft es mich zu begeistern und wirkt komplett glaubwürdig. Von der ersten bis zur letzten Minute nehme ich ihm alles ab, vom Kinderhasser bis zum liebevollem Vater nehme ich ihm beinahe alles ab und das will schon was heißen. Aber auch der eigentliche Hauptdarsteller Nicholas Hoult (Marcus) spielt den von der „Gesellschaft“ gemiedenen Jungen der seine Mutter über alles liebt perfekt. In weiteren Rollen sind unter anderem Rachel Weisz (bekannt aus den Mumienstreifen) und Toni Collete (bekannt aus the Sixth Sense).
[Fazit]
Sicherlich gibt es Menschen die von englischen Komödien nicht gerade ins Kino gezogen werden, aber „About a Boy“ kann ich auch solchen wärmstens empfehlen. Der Film bietet in seinen knapp 90 Minuten pefekte Unterhaltung für all die, die humorvolles, und es handelt sich hierbei nicht um typisch britischen, sondern um erstklassigen, Kino mögen und bereit sind sich ganz ohne Gewalt und Action unterhalten zu lassen. Schauspieler, Regie (und dafür sind die beiden Weitz Brüder verantwortlich) und Musik verschmelzem zu einem Kinoerlebniss, an das man sich immer mal wieder erinnern wird, sei es bei Erziehnungsfragen oder dann wenn der kleinste seiner erste Ente mit einem Brot erschlägt. Mir jedenfalls und meiner Freundin hat es gefallen und den Sonntagnachmittag versüßt...
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