About a Boy, oder: Der Tag der toten Ente (DVD) Testbericht
D




ab 3,61 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 04/2011
Auf yopi.de gelistet seit 04/2011
Erfahrungsbericht von 0-8-15
Bekanntes Schema, neue Gesichter
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
0-8-15 war mal wieder im Kino und wollte eigentlich „Mean Machine“ ansehen, wurde aber dann zu „About a boy“ überredet. Wenn es euch ebenso geht, dann lest hier erstmal was euch erwartet.
Die Story erklärt sich besser, wenn man die Hauptfiguren des Films kennt, also erstmal die Personen:
Will (Hugh Grant):
Will ist ein typisches MCP („male chauvinist pig“; z.dt: „männliches Chauvinisten-Schwein“). Er ist oberflächlich und egoistisch, lebt von dem Erbe seines Vaters, hat noch nie in seinem Leben gearbeitet und will an seiner Lebensweise auch nichts ändern. Er verführt jede Frau, die darauf anspringt und lässt sie kurze Zeit später wieder fallen. Als er feststellt, dass sich Alleinerziehende viel leichter aufreißen und wieder loswerden lassen, besucht er die Selbsthilfegruppe für Alleinerziehende (SPAT) und bricht dort mit seinem erfundenen Sohn Ned die Herzen der Frauen. So gerät er über Umwege an den etwas anderen 12jährigen Marcus, der sein Leben verändert…
Marcus (Nicholas Hoult):
Sehr geprägt von seiner allein erziehenden Mutter ist Marcus ein etwas „anderes“ Kind. Er trägt Klamotten, die vor zwanzig Jahren mal in waren, er singt öfter vor sich hin, ohne das er es merkt und er wird von allen gehänselt. Um seiner selbstmordgefährdeten Mutter zu helfen versucht er Will mit ihr zu verkuppeln, was natürlich scheitert. Aber er sieht in Will die Möglichkeit sein Leben positiv zu ändern, einen Freund zu haben. Davon ist Will natürlich nicht sonderlich begeistert, aber er kann dem „Verfolgungsterror“ von Marcus nicht standhalten.
Fiona (Toni Collette):
Fiona ist Marcus’ Mutter und hat einige Probleme mit dem Alleinsein. Die Esoterikerin ist oftmals „neben der Spur“, depressiv und selbstmordgefährdet. Sie zwingt ihren Sohn ein Außenseiter zu sein, natürlich nicht absichtlich, aber sie möchte ihn natürlich nach ihren Idealen erziehen. Toni Collette ist diese Rolle auf den Leib geschrieben, sie wirkt ebenso brilliant wie lebensecht und macht den Zuschauer glauben, dass sie wirklich ein Überbleibsel der Siebziger ist, die natürlich dementsprechend mit der modernen Welt nicht klarkommt.
Soviel zu den Charakteren, mit denen sich die Geschichte teilweise schon erzählt hat. Will ist zu Beginn ein richtiger Macho-Arsch, der sich nach und nach, bedingt durch Marcus, der sich im geradezu aufdrängt, zum verständnisvollen, zur Liebe fähigen Menschen entwickelt. Der Film glänzt nicht mir supertollen Effekten, oder einer wahnsinnig spektakulären Kameraführung, nein in dem Film geht es um die Geschichte. Mal abgesehen von dem „Was Frauen Wollen“-Schema ist er einfach nur nett und berührend. Durch den Film geführt wird man durch die erzählten Gedankengänge Wills (na, kommt das nicht bekannt vor?) und so kann man auch seine Entwicklung bestens verfolgen.
Wenn man erstmal drüber hinweg ist, dass momentan das Macho-wird-zu-Frauenversteher-Schema irgendwie trendy zu sein scheint, dann kann man den Film richtig gut genießen. Es wird nicht soviel Wert auf große Gags gelegt oder versucht unnatürlich viel Spannung zu erzeugen, nein, es wird einfach nur die Geschichte eines oberflächlichen Egoisten erzählt, der seinem inhaltslosen Leben am Ende doch noch einen Sinn gibt.
Gruß 0-8-15
Die Story erklärt sich besser, wenn man die Hauptfiguren des Films kennt, also erstmal die Personen:
Will (Hugh Grant):
Will ist ein typisches MCP („male chauvinist pig“; z.dt: „männliches Chauvinisten-Schwein“). Er ist oberflächlich und egoistisch, lebt von dem Erbe seines Vaters, hat noch nie in seinem Leben gearbeitet und will an seiner Lebensweise auch nichts ändern. Er verführt jede Frau, die darauf anspringt und lässt sie kurze Zeit später wieder fallen. Als er feststellt, dass sich Alleinerziehende viel leichter aufreißen und wieder loswerden lassen, besucht er die Selbsthilfegruppe für Alleinerziehende (SPAT) und bricht dort mit seinem erfundenen Sohn Ned die Herzen der Frauen. So gerät er über Umwege an den etwas anderen 12jährigen Marcus, der sein Leben verändert…
Marcus (Nicholas Hoult):
Sehr geprägt von seiner allein erziehenden Mutter ist Marcus ein etwas „anderes“ Kind. Er trägt Klamotten, die vor zwanzig Jahren mal in waren, er singt öfter vor sich hin, ohne das er es merkt und er wird von allen gehänselt. Um seiner selbstmordgefährdeten Mutter zu helfen versucht er Will mit ihr zu verkuppeln, was natürlich scheitert. Aber er sieht in Will die Möglichkeit sein Leben positiv zu ändern, einen Freund zu haben. Davon ist Will natürlich nicht sonderlich begeistert, aber er kann dem „Verfolgungsterror“ von Marcus nicht standhalten.
Fiona (Toni Collette):
Fiona ist Marcus’ Mutter und hat einige Probleme mit dem Alleinsein. Die Esoterikerin ist oftmals „neben der Spur“, depressiv und selbstmordgefährdet. Sie zwingt ihren Sohn ein Außenseiter zu sein, natürlich nicht absichtlich, aber sie möchte ihn natürlich nach ihren Idealen erziehen. Toni Collette ist diese Rolle auf den Leib geschrieben, sie wirkt ebenso brilliant wie lebensecht und macht den Zuschauer glauben, dass sie wirklich ein Überbleibsel der Siebziger ist, die natürlich dementsprechend mit der modernen Welt nicht klarkommt.
Soviel zu den Charakteren, mit denen sich die Geschichte teilweise schon erzählt hat. Will ist zu Beginn ein richtiger Macho-Arsch, der sich nach und nach, bedingt durch Marcus, der sich im geradezu aufdrängt, zum verständnisvollen, zur Liebe fähigen Menschen entwickelt. Der Film glänzt nicht mir supertollen Effekten, oder einer wahnsinnig spektakulären Kameraführung, nein in dem Film geht es um die Geschichte. Mal abgesehen von dem „Was Frauen Wollen“-Schema ist er einfach nur nett und berührend. Durch den Film geführt wird man durch die erzählten Gedankengänge Wills (na, kommt das nicht bekannt vor?) und so kann man auch seine Entwicklung bestens verfolgen.
Wenn man erstmal drüber hinweg ist, dass momentan das Macho-wird-zu-Frauenversteher-Schema irgendwie trendy zu sein scheint, dann kann man den Film richtig gut genießen. Es wird nicht soviel Wert auf große Gags gelegt oder versucht unnatürlich viel Spannung zu erzeugen, nein, es wird einfach nur die Geschichte eines oberflächlichen Egoisten erzählt, der seinem inhaltslosen Leben am Ende doch noch einen Sinn gibt.
Gruß 0-8-15
Bewerten / Kommentar schreiben