About a Boy, oder: Der Tag der toten Ente (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von nici-nic

Der Tag der toten Ente

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hallo Ihr Lieben,
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heute möchte ich Euch mal etwas von meinem letzten Kinoausflug berichten. Dieser liegt zwar schon etwas zurück, aber da der Film immer noch läuft ist es ja noch nicht zu spät. Es handelt sich um \"About a boy\" oder \"Der Tag der toten Ente\". Für mich ein absolutes Muss, denn Hugh Grant ist wohl der einzige Mann für den ich alles stehen und liegen lassen würde. Nein, keine Angst ich bin nicht von ihm besessen und ja auch glücklich vergeben, aber man wird ja wohl noch schwärmen dürfen *seufzschnief* ? Also: Kinoabend geplant, mit Freund im Arm und Hugh Grant auf der Leinwand, was könnte es besseres geben? Doch: \"Nein! Nein! Nein! In den Film will ich nicht. Lass uns lieber Mister Bones schauen!, \" soviel also zu: Freund im Arm, denn der wollte partout nicht mit. Erst versuchte ich es mit umgekehrter Psychologie: \"Na gut, Schatzi, also wenn Dir Mister Bones so wichtig ist, dann können wir den auch gerne schauen, und ich verzichte auf Hugh Grant!\" Aber gewirkt hatte dies auch nicht, denn er strahlte und sagte:\" Okay!\" Mist! *grrrr* ! Also wieder geschmollt und wieder diskutiert, bis wir eine Münze warfen. Und siehe da: das Schicksal meinte es gut mit mir und Hugh: auf zu About a boy!

About a movie: the story
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\"Ich als Patenonkel? Das muss ein Scherz sein. Ich würde sie bei der taufe fallen lassen und alle ihre Geburtstage vergessen, bis auf ihren 18.ten. Dann mach ich sie betrunken und...seien wir realistisch, ich versuche, sie....flachzulegen.\"
Allein dieses Filmzitat, sagt schon vieles über die Charakteristik von Will (Hugh Grant), der Hauptperson aus.

About a boy handelt von einem gutaussehenden, reichen, oberflächlichen, unwiderstehlichen und selbst-verliebten Mann und der außergewöhnlichen Beziehung, die er zu dem Jungen Markus führt, nur um über ihn an eine andere Mutter heranzukommen. Klingt etwas verwirrend? Ich werde es ausführlicher berichten:
Um Will dreht sich alles in diesem Film: der 38jährige trendige Londoner hatte noch keine Beziehung, die länger als 2 Monate hielt und ist kinderlos. Seine Tag ist eine einzige Will-Show, die er in Zeiteinheiten einteilt. Er beschäftigt sich Tag für Tag mit dem Kaufen von CD`s und Designerklamotten, ärgert sich über seinen Audi Coupè und ist immer auf der Suche nach dem hippesten Haarstyling.
Irgendwann kommt er auf die Idee, sich einer Selbsthilfegruppe alleinerziehender Mütter anzuschließen und erfindet dafür einen Sohn namens Mad. Zuerst vom Erfolg gekrönt, bekommt Will auch sein erstes Date: ein Picknick im Park, wo alles anfängt. Seine Angebete nimmt Markus mit, den Sohn einer Freundin, der es zur Zeit ziemlich schlecht geht und Selbstmordgedanken hegt. Als sie vom Picknick zurückkommen wurde dies auch Wirklichkeit und Markus Mutter liegt in ihrem eigenem Erbrochenen auf dem Sofa. Der sofortige Weg ins Krankenhaus rettet Markus Mutter und läßt in Markus die Idee wachsen, Will zu seinem vater zu machen. Nachdem das Date mit Markus Mutter platzte, geht Markus täglich nach der Schule zu Will, einfach nur Chips essen und Fernsehen schauen. Anfang ist Will ziemlich genervt und versucht den Plagegeist wieder loszubekommen, doch mit der Zeit gehört es einfach dazu und die Tür ist schon geöffnet, bevor Markus klingeln müßte.
Die Tage verstreichen und Will lernt auf einer Party Rachel kennen, die ebenfalls einen Sohn in genau Markus Alter hat und er verstrickt sich wieder in Lügen und benutzt Markus, um Rachels Herz zu gewinnen...
Klar, es wäre kein Hugh Grant Film, wenn nicht erst alles schiefgeht um letztenendes doch noch im Happy End auszugehen. Doch mehr möchte ich vom Inhalt nicht verraten, denn Ihr sollt ja nicht schon im vornherein alles wissen, der Gang ist Kino lohnt sich auf jeden Fall!

The Will Show
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\"Manche Menschen sind Inseln. Ich bin Ibiza, verdammt nochmal!\"

Will lebt von dem Geld seines Vaters, der mit dem One-Hit-Wonder \"Santa`s super Sleigh\" ziemlich bekannt wurde. dadurch muss Will nicht für seinen Lebensunterhalt aufkommen und lebt ganz gut. Doch wie dann den Tag fülllen? Will beginnt seine Aktivitäten in Zeiteinheiten einzuteilen: wobei eine Zeiteinheit einer halben Stunde entspricht.

Ein Dienstag bei Will:
zum Newsstand laufen.................1 Einheit
Zeitung lesen..............................1 Einheit
Baden........................................1 Einheit
Waschsalon...............................2 Einheiten
Billiard.......................................3 Einheiten
Haare schneiden........................4 Einheiten
Einschlafen................................1 Einheit


About the titel: Der Tag der toten Ente
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Warum heißt der Film eigentlich auch \"Der Tag der toten Ente\"? Bei Wills ersten Date, dem Picknick im Park hat Markus ein selbstgebackenes Brot von seiner Mami mit, welches zu hart ist, um es in Stücke zu krümeln. Also wirft Markus das gesamte Brot in den Teich und erschlägt damit eine Ente.

Wer jetzt Lust bekommt, dem nachzuempfinden, hier das Backrezept (aber vorsicht: dieses Brot verlangt nach einem Waffenschein!):
400gr Weizenvollkornmehl
200gr Roggenvollkornmehl
100gr Roggenschrot
1 Päckchen Trockenhefe
2 TL Salz
1 EL Öl
Sonnenblumenkerne oder Sesam (je nach gewünschtem Wurfgewicht)

Einfach alles verrühren und ungefähr 45 Minuten bis zu einer Stunde an einem warmen Ort ziehen lassen und anschließend bei 200 Grad 45 bis 60 Minuten backen. Na dann viel Spaß....


About the actors
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Will (Hugh Grant): Also ich muss ehrlich sagen, was ich am meisten an Hugh Grant liebe ist seine liebevoll süße trottelige Art, in der er immer spielt. Aber ich war erstaunt, denn in diesem Streifen scheitn er sie (fast) vollständig abgelegt zu haben. Er geht voll in der Rolle des egozentrigen Wills auf und bringt sie absolut überzeugend rüber. Keiner zweifelt an seiner Rolle.Und sein charmantes Lächeln läßt auh über kleine Fehlerchen hinweg sehen. Dafür, dass Will eigentlich Angst vor Kindern hat und in dessen Nähe unsicher wirkt (laut Interview) kommt er sehr sicher rüber.

Markus (Nicholas Hoult): Ein neues Gesicht am Kinofilm, dass wir bestimmt wieder sehen werden. Der armen Jungen, dessen Hippiemutter (Toni Colette) nichts auf die Reihe bekommt, und er deswegen alles selbst organisieren muss. Auch sein Schauspieltalent kann ich in diesem Film nicht anprankern und bin gespannt, wie er sich im nächsten Film macht.

Rachel (Rachel Weisz): Sie wirkt vielleicht etwas unsicher. An Wills Seite hätte vielleicht schon allein rein optisch eine andere Frau besser gepaßt. Rein schauspielerisch kam sie allerdings überzeigend als die enttäuschte und entrüstete Mutter rüber.


About the Book: Nick Hornby
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Veröffentlicht im Jahre 1998 gehört\" About a boy\" zur Erfolgsserie von Englands erfolgreichsten Autor Nick Hornby, der spätestens seit \"High Fidelity\" alles bekannt sein dürfte.
Seine Bücher handeln vom ganz normalen Wahnsinn: von Fußballfans, Plattensammeln und Couch-Potatoes. \"In den Büchern passiert nicht wirklich war...Ich erschaffe eine Person, die zu großen Teilen genauso ist, wie die Person, die das Buch liest.\", so Horny selbst.
Na dann, vielleicht kann sich ja auch der ein oder Andere in diesem Streifen wieder erkennen?

Fazit
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Mit Brot bewaffnen und auf ins Kino..... :)

In diesem Sinne, Eure nici-nic
PS: Ich bin gespannt auf Eure Kommentare, wie Euch der Film gefallen hat....

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