About a Boy, oder: Der Tag der toten Ente (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von nikosternchen

NEtt..aber auch wirklich NUR nett

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Ja tatsächlich ,Nikolina war seit 1000 Jahren mal wieder im Kino! Fast wäre es an der Filmauswahl gescheitert denn mein überaus großzügiger Sponsor wollte unbedingt mit mir diesen Hochhaushohen Spinnen ansehen. Aber da ich bereits bei teppichkantengroßen Spinnentieren Schlafstörungen bekomme gab es nur entweder einen anderen Film oder Kino mit Nikolina fällt flach!
Diese Taktik erwies sich als erfolgreich und so fand ich mich gestern Abend mitten in der wunderschönen Provinz des Weserberglandes in

ABOUT A BOY- oder der Tag der toten Ente

wieder. Nicht das ich mich wahnsinnig freiwillig zu diesem Film gemeldet hätte aber die große Auswahl außer dem Spinnenfilm gab es nicht ,und sooo schlechtes habe ich ja darüber auch gar nicht gehört und gelesen, vielmehr sehr viel positives.


GRUNDSÄTZLICHES

Bei About a boy handelt es sich in aller erster Linie mal um die Verfilmung des Nick Hornby Romans. Der Film läuft unter dem Genre Komödie, obwohl ehr insgesamt auch einen wirklich traurigen und sehr ernsten Hintergrund hat.

Gedreht im Jahre 2002 in der USA, Großbritanien, Frankreich .
Regie: Chris Weitz, Paul Weitz

101 Minuten

FSK: 6 Jahre

Hauptdarsteller : Hugh Grant ( Will), Nicholas Hoult ( Marcus)


STORY

WILL: Ein eigensinniger ,38jähriger Single der mit Vorliebe Frauen abschleppt und eigentlich den ganzen vom Nichtstun lebt. Sein Vater hat ein sehr populäres Weihnachtslied komponiert und von dessen Tantiemen kann Will hervorragend leben. Kurz und knapp: ein typischer, oberflächlicher Großstadt-Single-Snob der das schon so klischeehaft ist das es bald wieder unwirklich erscheint.

MARCUS: 12 Jahre alt , intelligent mit einer etwas verschrobenen Mutter die zu Selbstmordanfällen neigt und sich und ihr Kind am Rande des Existenzminimums versucht über die Runden zu bringen. Marcus , der eine altmodische Frisur und wirklich völlig unhippe Klamotten aus Hippie Zeiten trägt ist in der Schule natürlich die Zielscheibe für Hänseleien.


AM TAG DER TOTEN ENTE...

Trifft Marcus zufällig auf Will, und sieht in ihm schnell die Lösung all seiner Probleme. In seiner Verzweiflung versucht er seine Mutter mit Will zu verkuppeln. Während dieses Vorhabens kommen sich aber Will und Marcus freundschaftlich immer näher und der Ursprungsplan wird irgendwann völlig unwichtig.

Was die Ente damit zu tun hat und wie das Happy End aussieht ( jedenfalls nicht so wie man es sich jetzt vorstellen würde) lass ich mal offen denn sonst verliert der Film noch mehr an Spannung.


NIKO ZUM FILM

Was eigentlich für mich ganz vergnüglich begann wurde durch einige , im laufe des Filmes immer mehr werdende, Szenen die absolut an den Haaren herbei gezogen sind getrübt. Unter einer Komödie stellt man sich im Eigentlichen ja auch vor das man ab und an mal lachen muss, dieser Film konnte mir allerdings höchstens ein kleines Schmunzeln entlocken. Insgesamt fand ich das der Film mehr oder weniger einfach so dahin plätschert ohne Höhen und Tiefen. Keine unerwarteten Wendungen , sondern vielmehr wurde das Ende umso länger der Film dauerte immer klarer.


SCHAUSPIELER

Hugh Grant und auch der kleine Nicholas Hoult sind beide astrein besetzt. Gerade bei Will kann man sich fast keinen anderen Schauspieler so gut in Rolle vorstellen. Auch super schauspielerische Leistungen vollbrachte Toni Coletta in der Rolle als Vegetarisch essende, selbstmordgefährdete, verschrobene Mutter von Marcus. Mit ihr erlebt man gigantisch gute Szenen wenn man an die weltklasse Interpretation des Songs „killing me softly“ am häuslichen Klavier denkt *arghh*
Wo ich grad bei Thema musikalische Interpretationen bin , kann man hier auch nur noch mal Hugh Grant erwähnen der einen hammermäßigen Auftritt mit einem Gitarrensolo mit Gesang hinlegt...Alle Achtung, Herr Grant!!


MESSAGE

Natürlich steckt hinter einer Hornby- Verfilmung eine Message. Leider wird auf diese Message soviel wert gelegt das sie jeder noch so blöde Blödi mindestens nach der Hälfte des Filmes begriffen haben dürfte. Was als Anfang als kleiner AHA-Effekt beginnt wird am Ende sehr uinreal und völlig übertrieben.

Liebe Regisseure WEITZ:

Ich weiss das ALLEINE SEIN MIST IST, und nach diesem Film umso mehr!!!!


SCHLUSSENDLICH

Habe ich es natürlich nicht bereut das ich mich für diesen Film entscheiden habe und nicht für die Spinnen. Aber den Wirbel und das ganze Lob kann ich nicht wirklich nachvollziehen und halte den Film irgendwie für gerade mal durchschnittlich ! Deswegen ziehe ich auch 2 Sternchen ab und spreche zwar eine Empfehlung aus, allerdings nur wenn Kinotag ist oder später um ihn in der Videothek auszuleihen.

Grüße von Nikolina

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