Bärenbrüder (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von Liebchen0583

\"Elch mit Soße\" ;-)

Pro:

Zeicheneffekte, der Film an sich und überhaupt und so

Kontra:

äh, das ist ein Disneyfilm! Was soll da bitte Kontra sein?

Empfehlung:

Ja

Hallo Ihr Lieben,

ich habe es auch mal geschafft und war mal wieder im Kino. Nach langem hin und her und meinen Überredenskünsten hab ich es dann geschafft das wir in Die Bärenbrüder gehen (nochmals danke SuperMario80 für deine Nachgiebigkeit *zwinker*)

Mh, auf jeden Fall dachte ich mir (und wurde von Mario dann auch überredet) das ich nun auch mal fällig bin und einen Bericht über einen Film zu schreiben habe.

Da dies mein erstes Mal ist ;-) Bitte ich euch doch etwas nachsichtiger zu sein, weil jeder fängt ja mal klein an und aus Fehlern lernt man ja schließlich. Für was wären auch sonst Fehler da *zwinker*

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I. Inhalt
II. Die Figuren
III. Sprecher / Crew
IV. Infos
V. Fazit
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I. Inhalt
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Die Bärenbrüder spielen vor zehntausend Jahren im Nordwesten Amerikas. Doch wird Sitka (der älteste von drei Brüder Kenai, Denahi und Sitka) von einem Bären getötet. Der jüngste (Kenai) schwört Rache, doch das ist nicht ganz so einfach. Er wird nämlich in einen Bären verwandelt. Nun muß er sich auf 4 Pfoten zurecht finden und den Platz finden wo das Licht der Geister die Erde berührt. Auf seinem Weg dahin begegnet er dem kleinen Bärenjungen Koda, der ohne Punkt und Komma immer weiter plappert. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg, denn Koda wurde von seiner Mutter getrennt und versucht nun sie wieder zu finden. Denai verfolgt unter dessen die beiden Bären, da er glaubt die beiden hätten was mit dem angeblichen Tod des zweiten Bruders zu tun. Unterwegs lernen die beiden die Elche Björn und Benny kennen und erleben viele lustige und schwierige Situation, die sie gemeinsam bewältigen, was ihre Freundschaft stärkt.

Mehr möchte ich auch nicht darüber verraten, ihr sollt schließlich nicht schon alles wissen bevor ihr in den Film geht. Also das wichtigste wisst ihr jetzt wenigstens ;-)



II. Die Figuren
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Koda
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Koda ist ein kleiner, frecher, übermütiger Bärenjunge, der non-Stop redet und keine Minute ruhig halten kann (also fast so was wie ich *zwinker*) Er ist kontaktfreudig und hat jedem was zu erzählen. Koda ist auf der Suche nach seiner Mutter, von der er vor einiger Zeit getrennt wurde. Er hofft sie nun auf dem jährlichen Zusammentreffen der Bären anlässlich der Lachswanderung wiederzusehen. Auf dem Weg dorthin lernt er Kenai kennen. Während die beiden ihre Reise gemeinsam fortsetzen werden sie zu den besten Freunden und Weggefährten. Vor allem aber hilft er ihm zu verstehen worum es in der Welt der Bären geht.

Kenai
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Kenai ist der Jüngste von drei Brüdern und hat nur Unsinn im Kopf. Er will sich selbst und den beiden älteren Brüdern immer wieder beweisen, dass er bereits ein richtiger Mann ist. Doch eines Tages ändert sich alles. Kenai verwandelt sich in einen Bären und muß nun die Welt auf 4 Tatzen erkunden. Doch er versucht seine menschliche Gestalt zurück erlangen, doch dafür muß er an den Platz wo die Lichter die Erde berühren.

Benny & Björn
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Die beide sind eigentlich die witzigsten Figuren im ganzen Film (ja, dat sind die Elche). Man merkt ihnen zwar an das sie nicht grade den höchsten IQ haben, aber grade das macht das ganze ja so witzig *zwinker* Die beiden gehen es gemütlich an und verbringen den ganzen Tag damit zu essen, zu schlafen, sich gegenseitig „aufs Geweih“ zu nehmen und ihre Yoga Übungen zu praktizieren. Benny und Björn schließen sich den beiden in der Hoffnung an, Kenai könne sie vor dem Jäger (Denai) beschützen, der ihnen auf den Fersen ist.



III. Sprecher / Crew
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Sprecher
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Kenai Joaquin Phoenix à Daniel Brühl (Synchronstimme)
Koda Jeremy Suarez à Johannes Bachmann (Synchronstimme)
Denahi Jason Raize à Moritz Bleibtreu (Synchronstimme)
Sitka D. B. Sweeney à Gedeon Burkhard (Synchronstimme)

Crew
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Drehbuch: Tab Murhy, Lorne Cameron, David Hoselton, Steve Bencich, Ron J. Friedmann

Schnitt: Tim Mertens

Produktionsdesign: Robh Ruppel

Produzent: Chuck Williams

Musik: Mark Mancina und Phil Collins



IV. Infos
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Originaltitel: Brother Bear (USA 2003)

Regie: Aaron Blaise, Bob Walker

FSK: ohne Altersbeschränkung

Länge: 85 min



V. Fazit
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Also ich muss sagen, ich bin von dem Film total begeistert. Der schlägt für mich „Findet Nemo“ um Längen! Es ist eine schöne traurige Geschichte die zum nachdenken anregt bzw. anregen sollte *zwinker* Vor allem das Ende ist mit viel Herzschmerz bestückt. Wer nah am Wasser gebaut ist, wird sich das ein oder andere Tränchen sicher nicht verkneifen können.

Man geht mit Kenai auf eine spannende und fantastische Reise die einfach viel zu schnell vorbei ist und an keiner Stelle langweilig wird.
Was mich ein bisschen stört ist, dass der Film ohne Altersbeschränkung ist. Weil die Geschichte ist für junge Kinder doch schon recht kompliziert und auch sind kleine Gewaltszenen drin. Okay, Gewalt ist etwas übertrieben, aber ich würde mich als kleines Kind glaub ich nicht so wirklich wohl fühlen, wenn ich sehen würde das ein Mensch gegen einen so lieben, süßen Bären kämpft.

Wobei ich dann auch schon bei meinem Fazit über die Zeichnung wäre. Die Zeichnungen von Mensch und Tier sind wirklich sehr liebevoll gemacht worden. Die Umgebung sieht einfach nur herrlich schön aus, die Wiesen laden einfach dazu ein sich einfach drauf zu legen und das schöne Wetter zu genießen ;-). Aber auf die Geister & Nordlichter sind einfach genial gezeichnet worden. Es gibt einfach gigantische Effekte wenn das Licht die Erde berührt. Ich persönlich vermute das diese ganzen Effekten einfach besser auf der großen Kinoleinwand rüber kommen als zuhause auf dem heimischen Fernseher! Aber das sind Dinge die jeder für sich selbst entscheiden muss.

Was ich auch sehr gut finde ist das der Film nicht mit seiner Spannung und Traurigkeit in einem durchgeht, sondern durch viele kleine Gags aufgelockert wird. Sei es bei den Mammuts, Eichhörnchen oder Steinböcken. Der Running Gag sind natürlich die Elche Benny und Björn. Sie kommen immer wieder mal vor und haben einen Gang nach dem anderen drauf. Oder wie war das noch gleich „Elch mit Soße“.. oder wir spielen das Spiel „Ick blicke was, was du nicht blickst“. Wobei ich auch nicht mehr aufzählen möchte ;-) Die Elche sind einfach wie bei „Ice Age“ das Eichhörnchen oder bei „Findet Nemo“ die Haie Hammer und Hart.
Während der Abspann läuft werden noch ein paar kleine zusätzlichen Szenen gezeigt, die die Stimmung vom mitreißenden Ende wieder etwas auflockern (man, wat hab ich mich weggeschmissen).

Natürlich möchte ich auch meine Meinung über die Lieder ablassen *smile* Ich bin normalerweise nicht der Typ der sich nach solchen Filmen dann die Lieder holen möchte bzw. sich die Lieder wirklich merkt, oder so.
Doch diese Lieder waren einfach nur genial. Die sind einfach nur zum träumen und sind super gut ausgewählt für die Szenen wo sie drin vorkommen.
Phil Collins hat eigens für diesen Film 6 neue Lieder geschrieben, welche er auch zum größten Teil selber singt. Auch singt er in der deutschen Verfassung zwei von den Liedern auf deutsch (was sich bei Phil Collins wie immer sehr witzig anhört). Was ich etwas schade finde, ist das Gracia Baur (entdeckt bei Deutschland sucht den Superstar) Phil Collins bei der deutschen Verfassung gesangstechnisch unterstützt. Ich glaube das Tina Turner (wie bei der englischen Verfassung) da eine besser Unterstützung ist, wobei ich diese Lieder noch nicht gehört habe.
Was ich aber definitiv weiß, ist das ich die Lieder unbedingt haben möchte und mich so schnell wie möglich nach der Soundtrack CD umsehen!

Zum Schluss muss ich jetzt einfach nur noch sagen das „Die Bärenbrüder“ in meiner besten Liste der Filme eindeutig nun auf Platz 1 gelandet ist. Das ist einfach der beste Film aller Zeiten. Vor allem kommt sehr gut rüber was der Film aussagen soll. Diese Bruderliebe und das positive Miteinander ist in diesem Film einfach super rübergebracht und regt wirklich zum nachdenken an (also vielleicht nicht für Kinder aber für uns Erwachsenen doch sicherlich).

Und wie ihr ja schon von SuperMario80 erfahren könnt, den kleinen süßen Koda hätte ich liebend gerne von der Leinwand geholt und mit nachhause genommen. Der war einfach nur knuffig süß, auch wenn er etwas mit seinem Geplapper nerven konnte aber ich denke Koda und ich würden uns schon super ergänzen *lach*

Also alles im allen 5 Sterne und ich freue mich schon wenn der Film Anfang September auf DVD/Video rauskommt und ich den Film dann endlich selbst besitzen darf ;-)

Ich bitte euch meine Rechtschreibfehler nicht zu beachten, schließlich kommt es ja auf den Inhalt an *gg*

Bis zum nächsten Mal und viel Spaß bei Bärenbrüder

Euer Liebchen

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