Splinter Cell (Adventure PC Spiel) Testbericht

Splinter-cell-adventure-pc-spiel
ab 12,62
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Erfahrungsbericht von Michael_13

Sei schön leise!

Pro:

super Grafik, super Sound, super Atmosphäre

Kontra:

etwas kurz

Empfehlung:

Ja

Splinter Cell
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Tauch ein in die Welt von Tom Clancy:
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Mittlerweile ist Tom Clancy auch den PC Spielern alles Andere als unbekannt.
Tom Clancy der sich natürlich hauptberuflich als Schriftsteller sein Brot verdient, scheint es immer mehr Spaß zu machen sich im PC Spielehimmel auszutoben. Mit Rainbow Six fing damals alles an. Mittlerweile habe ich sogar schon überlegt mich von seinen schreiberischen Künsten zu überzeugen, aber die Zeit ist eben nicht unbegrenzt.
So hat Tom Clancy auch wohl wieder die Story für dieses Spiel entwickelt und bis in die kleinsten Kleinigkeiten ausgedacht. Sicherlich ist er damit nicht der Macher des Spiels, sondern eigentlich nur der Storygeber, aber dieser dafür auch in hohem Karat.



Einleitung:
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Sam Fisher arbeitet für die National Security Agency der USA. Er ist eine Sondereinheit, die allemöglichen Spezialeinsätze ausführen mus, meistens um irgendwelche Informationen zu beschaffen. Er wird als Splinter Cell bezeichnet, das bedeutet, dass es so klein aber so scharf und gefährlich wie ein Glassplitter ist.

Im Jahr 2004 verschwindet in Georgien eine Agentin der CIA, Agentin Alison Madison. Der zweite losgeschickte Agent, Blaustein, verschwindet ebenfalls. Damit nicht noch einer dran glauben muss, wird Sam Fisher reingeschickt, um die Sache aufzuklären. Am Anfang denkt man sich dabei noch nicht viel, doch die ganze Angelegenheit entpuppt sich als eine globale Katastrophe und Sam Fisher wird mitten reingezogen...


Spieleigenschaften:
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Das Spiel ist eigentlich immer so aufgebaut, wie die Überschrift verrät. Man wird in ein Einsatzgebiet geschickt, wo man, um an seine Ziele zu kommen, sich fast immer den Weg freischaffen muss. Das sollte zwar leise gehen, doch den ein oder anderen Alarm auszulösen, kann man kaum vermeiden.

Aber kommen wir erst mal zu Sam Fisher. Das ganze Spiel ist eigenltich um ihn herum zentriert, Personen wie den Auftraggeber hört man hauptsächlich über Headset. Das heisst, dass das Spiel rein linear ist, Mission nach Mission und nichts dazwischen, was einem Handlungsfreiheit lässt. Das ist zwar bei den meisten Spielen son, aber irgendwie frustriert es mich.

Sam Fisher hat natürlich diverse Fähigkeiten. Ausser dass er schleicht, sich an Wände lehnt, Rohre hochklettert, kann er zwischen schmalen Wänden Spagate machen, Feinde von hinten K.O. schlagen oder greifen.
Also der übliche Agentenkram, dazu gehört natürlich auch Aurüstung. Sam Fisher ist je nach Mission ausgerüstet, man kann das auch nicht auswählen, es wird vorgegeben. Er ist im Besitz einer schallgedämpften Pistole, einem Dietrich, einem optischen Kabel, mit dem er unter Türen durchschauen kann und kann weitere missionsbedingte Gegenstände nehmen. Man kann Granaten, Rauch- und Explosionsgranaten, benutzen, aber eine weitere wichtige Waffe ist die SC-20K, ein Gewehr. Dieses Gewehr verfügt über einen Snipermodus und kann mit Elektrschockern, Kameras, die Rauchwolken ausstossen, und weiterem Krimskrams ausgestattet werden.

Das Spiel verfügt insgesamt über 9 Missionen, das ist wenig. Es ist wirklich wenig. Denn die hat man in einem Wochenende + ein paar Tagen durch. Grob schätze ich die Spielzeit auf ca. 20 Stunden. Dazu komm ich gleich noch.
Also in den Missionen geht es wie gesagt oft darum Informationen zu sammeln und man muss auf Tarnung setzen, um durchzukommen. Das habe ich an dem Spiel auch wirklich zu bemängeln. Die Missionen laufen nach dem gleichen Muster, man schleicht irgendwo entlangt und versucht Wachen möglichst lautlos auszuschalten und ihre Körper zu verstecken. Man macht so weiter und so weiter und irgendwann ist man an dem Ort angekommen, an dem das Missionsziel sich befindet. Dann flieht man und die Mission ist beendet. Gut, dagegen habe ich ja nichts, der Schwierigkeitsgrad passt, manchmal muss man ein bisschen rätseln, doch man kommt an.
Die Missionen gefallen mir eigentlich, aber es ist einfach viel zu kurz. Wenn ich das Spiel nicht ausgeliehen bekommen, sonderon gekauft hätte, hätte ich mich im Nachhinein geärgert um das Geld. Ein Spiel kann noch so gut sein, wenn es nur ein paar Tage hält, dann ist es das Geld nicht wert. Das ist vielleicht nur meine Ansicht, aber es ist doch vernünftig oder?

Was ich noch nicht ganz verstehe ist, warum man das Spiel ungedingt auf 3 CDs machen musste, so groß ist es wirklicht nicht. Viel Gerede kommt gar nicht vor, da gibts aber ganz andere Spiele mit nur einer CD, die da viel mehr haben. Nach jeder Mission kommt einer Videosequenz, die ganz gut gemacht ist, es ist immer ein Nachrichtensprecher, der einen über die Entwicklungen in der Welt auf dem Laufenden hält, was meistens den nächsten Einsatz wiederspiegelt.

Grafik:
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Die Grafik des Spiels ist fantastisch. Der große Pluspunkt. Hier gibt es wirklich einiges zu schreiben.
Erstmal die Effekte, zum Beispiel die Lichteffekte. Das ist einfach unglaublich, wenn es irgendwo brennt oder Licht durch eine Schalosie scheint, kommt es einem wirklich göttlich vor. Das strahlt und strahlt und wirkt grandios. Man muss es sehen, um es besser zu verstehen.
Dann die Umgebungsgestaltung. Die Level sind wirklich schön gemacht, besonders loben muss ich die Innengestaltung, Computer, Büroräume und weiteres wurden exzellent gestaltet und bieten einen hohen Grad an Realismus. Es macht wirklich Spass sich in Räumen fortzubewegen, vor allem wenn dann noch die tollen hell-dunkel Effekte dazukommen. Die sind nämlich für das Spiel ganz wichtig. Sam Fisher muss sich ja oft im dunklen bewegen und irgendwie macht es Spass im dunlen rumzuschleichen, während weiter vorne das Licht scheint. Der Übergang zwischen diesen beiden Stufen ist auch überzeugend gemacht. Und wenn es in einem Raum dunkel ist, sieht man die Computergrafik ja nicht so und es kommt einem komplett vor wie die Realität, es lässt sich wirklich nicht mehr untescheiden. Höchstens die Situation, einen Geheimagenten im Zimmer zu haben erinnert noch an ein PC-Spiel.
Die Personengrafik wäre auch noch zu erwähnen. Ecken und Kanten sind wirklich nicht zu sehen, das wäre ja auch störend, denn man sieht Sam Fisher ja ziemlich lange im Spiel von nahem. Auch die Gegner sind gut dargestellt und vor allem die Gesichter wurden detailreich gestaltet.
Das braucht alles aber mindestens eine Geforce 4 Ti 4200, oder eine ebenbürtige Grafikkarte, um die Grafikleistung flüssig zu erbringen. Aber die meisten haben ja so eine Grafikkarte.

Sound:
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Der Sound wurde an die Atmosphäre gut angepasst, Musik ist eigentlich kaum zu hören, nur Musikeffekte, wenn zum Beispiel ein Alarm losgeht, oder man entdeckt wurde. Das lässt einen dann immer ganz schön erschrecken, vor allem wenn man nicht erwartet hatte entdeckt zu werden.Es ist auch vernünftig keine Musik in Schleichzeiten zu benutzen, denn man muss genau auf seinen Geräuschpegel achten.
Ansonsten sind die Soundeffekte, wie Schritte oder Schüsse auf bestimmtem Boden, gut gemacht und angepasst.
Am Sound gibts eigentlich nichts zu bemängeln.

Steuerung:
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Als Agent muss man viel rumturnen, braucht somit auch eine gute Steuerung, die hier über Tastatur und Maus erfolgt. Man kann Sam Fisher entweder aufrecht oder kriechend fortbewegen lassen. Es ist natürlich klar, dass man das an die jeweilige Situation anpassen muss. Die Geschwindigkeit wird über das Mausrad angepasst, kommt einem am Anfang komisch vor, aber es wird mit der Zeit vollkommen normal.
Ansonsten lassen sich Turnmänöver einwandfrei steuern, und auch die Kamera, die nur über Maus bedient wird ist optimal zu bedienen.


Fazit:
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Kaufen! Nicht brennen oder downloaden! Entwickler solcher Spiele haben das Geld verdient! Was da abgeliefert wurde ist – bis auf wenige grafische und logische Fehler – ein Meisterstück! Auch wenn man das Spiel relativ schnell durch hat, so motiviert allein schon die Tatsache, es beim nächsten Mal anders zu machen. Oder man wählt den höheren Schwierigkeitsgrad. Das Spiel hat zurecht Höchstwertungen bekommen und ähnliche Konzepte wie „Metal Gear Solid“ werden es auf dem PC schwer haben, an Sam Fisher vorbeizukommen.

14 Bewertungen