Splinter Cell (Adventure PC Spiel) Testbericht

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ab 12,62
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Erfahrungsbericht von rengert

Ich schleiche durch den Keller

Pro:

Steuerung, Sound, Optik

Kontra:

Es könnte mehr Interaktionsmöglichkeiten geben.

Empfehlung:

Ja

Ich schleiche durch den Keller

Ich darf keine Spuren hinterlassen, darf nicht gesehen werden, soll in der Dunkelheit agieren, ich muss einfach unsichtbar sein. Ich darf keine Zeugen hinterlassen. Ich bin eine Splinter Cell.
Ich schlüpfe in die Rolle von Sam Fisher. Er ist ein Agent der wieder aktiviert wird. Der Grund ist Georgien. In Georgien sind zwei Agenten verschwunden, man hat nun gewisse Zweifel, dass andere Agenten gefährdet sein könnten und aktiviert Fisher, um die beiden Agenten zu finden.

Es geht natürlich um das PC-Spiel Tom Glancy´s Splinter Cell.

Aber bevor es so richtig losgehen kann, muss man erst einmal durch das Trainingsgelände. So kann man sich leicht mit den Fähigkeiten und der Steuerung der Spielfigur vertraut machen.
Der Spieler kann sich frei bewegen und dies in verschiedenen Geschwindigkeiten. Die Laufgeschwindigkeit kann schön über das Scrollrad der Maus gesteuert werden. Die Laufgeschwindigkeit ist ein wichtiger Faktor in den Missionen, denn der Spieler darf nicht entdeckt werden, also darf man auch keine Geräusche machen. Je schneller man läuft, desto lauter sind die Geräusche. Es kommt natürlich auch auf den Untergrund an, so muss man bei Scherben sehr vorsichtig sein.
Der Spieler kann noch mehr. So kann er sich an die Wand drücken, um enge Passagen zu meistern aber auch um Gegner vorbei zulassen. Mit dieser Technik kann man sich auch hinter einer Wand versteckt halten und dann um die Ecke schießen. Die Spielfigur kann natürlich springen, wobei der Sprung abhängig ist von der Laufgeschwindigkeit. Man kann Leitern und Rohre hoch bzw. runter klettern, an Rohren oder Seilen entlang hangeln.

Ich finde es gut, dass man eine hohe Bewegungsfreiheit hat. Trotzdem muss man nicht wie wild in den einzelnen Missionen lange suchen, um den Ausgang oder bestimmte Räume oder Personen zu finden. Ebenfalls ist es möglich mit einer Vielzahl von Gegenständen zu interagieren, was sehr zur Realitätsnähe beiträgt. Lichtschalter können und sollten sogar benutzt werden. Lampen können auch kaputt geschossen werden, Fenster lassen sich zerschießen und Computer können benutzt werden. In diesen findet sich oft ein schöner kleiner Hinweis, den man später im Level noch braucht. Zahlenkombination von Türen finden sich so in Emails im Computer wieder.
Natürlich kann man auch mit Personen interagieren. Bloß gut, man braucht nicht gleich jeden erschießen. So lassen sich die Gegner von hinten packen. Dies ist wichtig wenn man den Gegner noch befragen will, mit einem Schlag macht man ihn dann für den Rest des Levels kampfunfähig, es sei denn, er wird von einem Kameraden geweckt.

Die Spielfigur lässt sich sehr leicht steuern, aber ich glaube es gibt heutzutage kaum noch Spiele, die dies nicht von sich behaupten können.
Außerdem finde ich es gut, dass es sich hierbei nicht um ein sinnloses Ballerspiel handelt, Es geht vielmehr darum nicht entdeckt zu werden. Ich habe mehr auf Lampen geschossen als auf Gegner. In einigen Missionen darf man sogar nicht auf Menschen schießen, da befindet man sich zum Beispiel im CIA Hauptquartier und da laufen sozusagen die eigenen Leute rum. Es ist oft auch wichtig den Alarm nicht auszulösen, da machen Kampfgeräusche(Schüsse) zu viel Lärm.

Das Spiel ist nicht zu leicht gestaltet, ich habe es zwar bis jetzt immer geschafft durch die Levels zu gelangen, habe aber oft mehrere Anläufe gebraucht. Es ist gut, dass es die Schnellspeichertaste gibt, sonst wäre ich hoffnungslos verloren gewesen. Auch ohne die Tipps in Fishers Computer kommt man nicht aus, denn in Email (gefunden in gegnerischen PCs) findet man nicht nur Geheimzahlen sondern auch Hinweise, wie sich z.B. der Alarm ausschalten lässt, aber halt immer in einem Text verpackt.
Man kann nicht immer einfach durch jede Tür gehen, es soll Böse geben, die ihre Tür abschließen. Aber da ist noch nicht alles verloren, so kann Fisher jedes Schloss knacken. Der Spieler macht dies natürlich, dies geht über die Bewegungstasten.
Ich finde es ist rund um ein gelungenes Spiel. Aber ein wenig mehr Interaktion wäre wünschenswert. Ich denke da z.B. an das Durchsuchen von Schränken, Papieren etc.

Die Sichtweisen
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Man betrachtet sich die ganze Sache nicht ganz aus der Ich-Perspektive, vielmehr fliegt man Fisher hinterher, macht man aber prompt kehrt, dann kommt er einem entgegen. Die einzige Sichtweise, die ich für nicht gut finde ist, wenn sich Fisher an eine Wand presst, dann schaut man ihm ins Gesicht, kann sich aber nicht den Raum ansehen.
Um immer und überall und vor allem ALLES zu sehen, hat man noch ein wenig Ausrüstung. Da gibt es das Nachtsichtgerät, das Wärmebildgerät aber auch eine bewegliche Optik, um z.B. unter einer Tür hindurch den Raum zu erkunden.
Naben diesen Geräten gibt es noch viele andere Sachen, die Fisher einsammeln kann: Fackel, Knicklichter, Medipacks, Granaten,….

Die Spezialbewegung
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Das einzige, was bei mir von der Vorberichterstattung zu dem Spiel hängen geblieben ist, war diese Spezialität von Fisher. In einer engen Gasse kann er sich mit den Beinen in drei Meter Höhe halten. Er ist dann fast im Spagat und kann die Gegner unter ihm passieren lassen. Diese Position ist nicht ganz leicht zu erreichen und man nutzt eine andere Fähigkeit. Steht Fisher mit der Seite an einer Wand und man springt und wenn er sich in der Luft befindet springt man noch mal, dann stoßt er sich von der besagten Wand ab. So kommt er höher als mit einem gewöhnlichen Sprung, dies ist wichtig bei hohen Mauern. Aber wenn man die Sprungtaste festhält geht er in den besagten Spagat. Dies sieht natürlich einfach nur gut aus.

Anforderungen an deinen PC
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Betriebssystem Windows ME, Windows NT, Windows XP, Windows 2000, Windows 98
3D-Unterstützung ja
3D-Soundmodi ja
Eingabegeräte GamePad, Joystick, Maus, Tastatur
Prozessor Pentium 800 Mhz
Arbeitsspeicher 256 MB
Festplatte 1200
EMPFOHLENE HARDWARE
Prozessor Pentium 1700 Mhz
Arbeitsspeicher 512 MB
Festplatte 1800


Fazit
°`°`°`°
Mit Splinter Cell kommt ein grafisch hochwertiges, gut durchdachtes und abwechslungsreiches Spiel daher. Es hat mich immer an den Bildschirm gebannt. Die Story ist zwar wieder total us-amerikanisch – werdet ihr sehen – aber ist dennoch gut durchdacht. Ich habe keine Fehler entdecken können, keine inhaltlichen und auch keine grafischen. Das Trainingsgelände bietet auch unerfahrenen Spielern einen leichten Einstieg in das Spiel. Dadurch, dass man die Leute nicht zwangläufig umlegen muss, ist das Spiel auch für Leute, die nicht so auf Shooter stehen.
Mir persönlich hatte das Spiel Anfangs nicht zugesagt – da wusste ich noch nicht so richtig worum es geht – aber jetzt kann ich es nur empfehlen, denn das Spiel überzeugt, wie zum Teil schon erwähnt, in Grafik, Sound und Gameplay.

So jetzt werde ich weiter versuchen die US-Soldaten in China zu retten ;)

RengerT 16.04.2003

12 Bewertungen