Splinter Cell (Adventure PC Spiel) Testbericht

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ab 12,62
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2008

5 Sterne
(21)
4 Sterne
(9)
3 Sterne
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Erfahrungsbericht von 0-8-15

Hör mal wer da schleicht...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

1) Story
2) Spiel
3) Ausrüstung
4) Multiplayer
5) Gameplay
6) Grafik und Atmosphäre
7) Sound
8) Gesamt
9) Systemvorrausetzungen

_/\\__/\\_ 1) Story _/\\__/\\_

Die Story ist zwar ganz nett, aber nichts wirklich neues. Ein paar georgische Terroristen bedrohen Amerika und beginnen eine Art Cyber-Krieg. Sie als Geheimagent Sam Fischer fliegen also von hier nach da, um die Verantwortlichen auszuhorchen, Geiseln zu befreien, Waffen zu finden, Beziehungen nach China zu bestätigen, und so weiter. Präsentiert wird sie in einer schönen Mischung aus Aufträgen und Fernsehnachrichten. Prinzipiell zwar altbacken, aber trotzdem interessant und kurzweilig.

_/\\__/\\_ 2) Spiel _/\\__/\\_

Splinter Cell ist mal wieder ein richtig schönes Sneek and Hide Game, bei dem es zumeist darauf ankommt seine Anwesenheit zu verbergen. Ein echtes Highlight ist es, dass es vermieden wurde einen Ego-Shooter draus zu machen, nein, man sieht das Spiel aus der Third-Person Perspektive, wobei die grafischen Feinheiten, vor allem bei den Bewegungen so richtig zur Geltung kommen. Der Schwierigkeitsgrad ist angemessen und stellenweise leider ein wenig zu leicht, alle Level haben nur einen Weg, d.h. wenn irgendwo eine Tür offen ist, kann man sich sicher sein, dass es dort weitergeht. Das mal lästige, mal interessante Suchen nach dem richtigen Weg entfällt also. Insgesamt fällt das Spiel ein wenig kurz aus, ich habe es in einer knappen Woche durchgespielt, was mir persönlich (für ein gutes Spiel) ein wenig zu kurz ist. Die KI der Gegner ist zwar nicht immer die beste, aber sie reicht, um das Spiel interessant zu machen. Macht man einfach mal ein kleines Geräusch, dann schauen sich die dort erstmal um, was oftmals dazu führt, dass sie Sams Faust im Nacken verspüren. Aber sie reagieren auch allergisch auf liegengelassene Leichen oder Schüsse, die an ihrem Ohr vorbeipfeifen.

_/\\__/\\_ 3) Ausrüstung _/\\__/\\_

Das Ausrüstungsarsenal ist ebenso simpel wie einfallsreich. Natürlich sind Standardgegenstände im Rucksack, wie zum Beispiel Medkits und Schalldämpferpistole, aber es gibt auch ausgefallene Sachen wie zum Beispiel Kameraprojektile, die Gas aussondern, Elektroschocker, Kamerastörer, Rauchgranaten, Laserrichtmikrofon, Dietriche, ..., wobei die meisten Sachen mit einer Art Sturmgewehr abgeschossen werden. Eine Lösung, mit der man sehr gut leben kann, denn oftmals fehlt mir irgendwie der Bezug zur Realität, wenn ich sehe wie mein Superheld mit sieben Gewehren, einem Granatwerfer und einer Maschinenpistole durch die Gegend hüpft. Unverzichtbar ist multi-funktionale Sehverstärkergerät (oder wie auch immer man so etwas nennt), das sowohl Nachtsicht, als auch Thermalsicht bietet. Und beides wird man sehr oft brauchen.

_/\\__/\\_ 4) Multiplayer _/\\__/\\_

Leider gibt es keinen Multiplayermodus, was aber bei einem Schleicher auch irgendwie nicht so lustig wäre…

_/\\__/\\_ 5) Gameplay _/\\__/\\_

Die Steuerung, die natürlich individuell einstellbar ist, ist leicht zu erlernen. Wer mal eben das Tutorial durchgespielt hat, der sollte auch im späteren Spiel keine Probleme haben. Ein wenig schwierig ist höchsten der „Doppel-Sprung“, bei dem man zuerst gegen eine Wand springt und sich dann von dieser (im richtigen Moment) wieder abstößt. Dieser kann ab und zu zu unkontrollierten Irrflügen führen, was aber der Quicksave(/-load)-Modus schnell wieder gutmacht. Sehr hilfreich ist die „Unsichtbarkeits-Anzeige“, die uns immer verrät, ob Sam weit genug im Schatten hockt, oder nicht.

_/\\__/\\_ 6) Grafik und Atmosphäre _/\\__/\\_

Hier liegt ganz klar die Stärke dieses Spiels. Die Grafik ist durchgehen realistisch und äußerst abwechslungsreich. Die Gegner sehen echt aus, Licht und Schatten wirken einfach atemberaubend, Objekte bekommen Einschusslöcher, Vorhänge flattern hin und her, … Es ist stellenweise wirklich nur noch schön anzuschauen. Ganz wichtig ist bei so einem Spiel natürlich, dass genügend Schatten vorhanden sind, in denen man sich verstecken kann. Die Missionen spielen also ausschließlich nachts und bei schlechter Beleuchtung. Und um in Gebäuden den Schatteneinheitsbrei mal ein wenig abwechslungsreich zu gestalten spielt eine Mission in einem Schlachthaus, das teilweise komplett voller Dampf ist. Die schwachen Gemüter müssen also kaum tote Kühe und Schweine sehen, denn ein Durchkommen ist hier nur mit Thermalsichtgerät möglich. Also hier ein großes Lob an die Spieldesigner, in einer solch spannenden Umgebung durfte ich bislang noch nie umherschleichen.

_/\\__/\\_ 7) Sound _/\\__/\\_

Die Vertonung ist zwar gelungen, aber ein wenig zu hilfreich wie ich finde. Hört ein Gegner ein Geräusch ertont leise spannungsvolle Hintergrundmusik, wurde man gar entdeckt, schwillt die Musik an und wird schneller. Also wer wissen will, ob er noch im Verborgenen ist, braucht nur hinzuhören. Ansonsten sind die Soundeffekte unspektakulär und wie bei jedem anderen Game auch, angemessen eben.

_/\\__/\\_ 8) Gesamt _/\\__/\\_

Müsste ich das Spiel in zwei Worte fassen, so wäre das: „Erfrischend schön“. Es ist zwar nicht neu, oder anders, hat aber ein paar nette Ideen und eine bombastische Grafik. Punktabzüge gibt es allerdings für den Levelaufbau (zu einfach) und den Ton (zu hilfreich). Alles in allem, aber trotzdem vier sehr gute Sterne.

_/\\__/\\_ 9) Systemvorrausetzungen _/\\__/\\_

Minimal:
Prozessor 800 MHz
256 MB RAM
DirectX 8.1b
32 MB Grafikkarte
DirectX 8.1b-kompatible Soundkarte
8x CD/DVD-ROM-Laufwerk
1 GB freier Speicherplatz auf der Festplatte

Empfohlen:
Prozessor 1000 MHz
256 MB RAM oder mehr
DirectX 9
64 M Grafikkarte
DirectX 9-kompatible Soundkarte mit Surround-System
8x CD/DVD-ROM-Laufwerk
1,5 GB freier Speicherplatz auf der Festplatte

Meine Systemgegebenheiten entsprechen ziemlich genau den empfohlenen Voraussetzungen, was aber ein ruckelfreies Spiel mit mittlerer Detailstufe nicht immer ermöglicht. Denn wer bei Regen mit dem Nachtsichtgerät umherschleicht, der hat einiges auf dem Bildschirm, was zu gelegentlichen (nicht beeinträchtigenden) Rucklern führen kann.

Gruß 0-8-15

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