Ansbach, Fachhhochschule
Abbildung vergrößern: Ansbach, Fachhhochschule
Ansbach, Fachhhochschule
Ansbach, Fachhhochschule
Ansbach, Fachhhochschule

Ansbach, Fachhhochschule

Platz 43 in der Kategorie "Hochschulen". Hochschulart: Fachhochschule (Allgemein) / ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 2,50 / 5,00 (2.5 von 5)

Ansbach, Fachhhochschule Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 2,50 / 5,00 (2.5 von 5)
von 50% aller Autoren empfohlen (1/2).
Bewertungsverteilung:
Erreichbarkeit:  gut
Wohnmöglichkeiten:  mittelmäßig
Parkmöglichkeiten:  schlecht
Angebote des Hochschulsports:  schlecht
Vielfältigkeit des Lehrangebotes:  gut
Lehrniveau:  hoch
Mensa:  nicht wie bei Muttern, aber ok
Studentenfreundlichkeit:  ausgezeichnet
Informationsangebot:  gut
Freundlichkeit der Angestellten (keine Lehrkräfte):  mittelmäßig
Freundlichkeit der Lehrkräfte:  gut
Studentenleben:
mehrmals im Semester Veranstaltungen
Vorteile
  • - gutes Lehrangebot - kleine, familiäre FH - moderne Ausstattung - kompetente Fachkräfte
Nachteile/Kritik
  • - geringes Freizeitangebot der Stadt selbst - zu wenig Parkplätze - Unfreundlichkeit und wenig Kompetenz im Studentenamt
Lachesis

Studieren im beschaulichen Ansbach...

ein Testbericht von 2003-11-21 17:17:02 vom 21.11.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: - gutes Lehrangebot - kleine, familiäre FH - moderne Ausstattung - kompetente Fachkräfte...
Nachteile/Kritik: - geringes Freizeitangebot der Stadt selbst - zu wenig Parkplätze - Unfreundlichkeit und wenig Kompetenz im Studentenamt
Das fünfte Semester ist es nun schon, dass ich in Ansbach Wirtschaftsingenieurwesen studiere. Mitlerweile im Hauptstudium könnte man sagen, dass ich nun zu jenen gehöre, die hier schon einige Zeit verbracht haben und von keinen kleinen Unstimmigkeiten und Kataströphchen mehr überrascht werden. Da sich in den letzten Jahren auch so manches getan hat, möchte ich meine FH hier einmal vorstellen.

Der Campus / die FH an sich:

Die Fachhochschule in Ansbach gibt es noch nicht allzu lange. Bis 1992 diente das Gelände als Kaserne, erst zwei Jahrhunderte lang für deutsche Soldaten, dann noch einige Jahre für die US-Army. Seit 1996 wurden die Gebäude dann um- und ausgebaut für den Studentenbetrieb, und neue kamen dazu. Insgesamt sind es nun sechs Gebäude inklusive Mensa und Studentenamt, und damit ein recht kleiner überschaubarer Campus für inzwischen ca. 1250 Studenten.

Was kann man in Ansbach studieren?

Fachbereich Ingenieurwissenschaften:

Wirtschaftsingenieurwesen:
Zu meinem eigenen Studiengang komme ich zuerst. WIG ist einer der älteren Studienangebote in Ansbach. Die acht Semester Regelstudienzeit beinhalten zwei Semester Grundstudium (die von wenigen eingehalten werden), zwei praktische Studiensemester und vier Semester Hauptstudium. Plagt man sich im Grundstudium hauptsächlich mit technischen Fragen der Physik, der Elektrotechnik und der Technischen Mechanik (ich will nicht alles aufzählen) ab, wird das Hauptstudium dann vielseitiger durch einen wesentlich höheren Anteil an wirtschaftlichen Vorlesungen und die Wahl des Studien-Schwerpunktes.
Letzterer ist für viele ein wesentlicher Grund, WIG in Ansbach zu studieren, denn die sieben Schwerpunkte, aus denen man dort wählen kann, werden nur an wenigen Fachhochschulen in Deutschland angeboten.

Es sind:
- Versorgungstechnik - Medien- und Kommunikationstechnik
- Medizintechnik - Biotechnik
- Systemtechnik - Energietechnik
- Kunststofftechnik

Ich selbst habe Biotechnik gewählt, was noch ein sehr neuer Schwerpunkt ist. Für Studenten, die - wie ich zum Beispiel - einige Biovorkenntnisse haben (Leistungskurs etc.) und sich für Chemie und Biologie interessieren, ist das eine gute Empfehlung.

Energie- und Umweltsystemtechnik:
Vor zwei Jahren, als auch ich in Ansbach anfing, wurde EUT in Ansbach als Pilotstudiengang deutschlandweit erstmalig eingeführt. Es handelt sich um einen Ingenieurstudiengang für das Gebiet der Energiewirtschaft, ist somit spezieller als Wirtschaftsingenieurwesen. Dennoch ist es relativ eng damit verbunden. Einige Vorlesungen finden parallel statt und die Schwerpunkte Bio-, System- und Energietechnik sind ebenfalls EUT-Vertiefungen. Allerdings ist der wirtschaftliche Teil bei EUT kürzer gefasst als bei WIG und stattdessen ein größeres Augenmerk auf Chemie, Umwelt- und Energietechnik gelegt. Ein interessanter Studiengang, der denke ich dabei ist, sich zu etablieren, zumal Themen wie erneuerbare Energien und Ressourcen immer häufiger im Gespräch sind.

Fachbereich Wirtschafts- und Allgemeinwissenschaften:

Multimedia und Kommunikation:
Dieser Studiengang ist nagelneu! Er soll Entwickler für graphische und technische Multimediaapplikationen hervorbringen. Es wird also der Umgang mit allen möglichen neuen Medien gelehrt, und es gibt Vorlesungen in Studio-, Fernseh- und Multimediatechnik, TV-Journalismus, Virtual Reality, Mediendesign, Audio-Producing usw.

Wirtschaftsinformatik:
Wirtschaftsinformatik kann man in Ansbach mit den Schwerpunkten Betriebswirtschaftliche Anwendungen, e-commerce oder Multimedia studieren. Zum Studiengang an sich muss denke ich hier nicht viel gesagt werden, WI ist ja einigermaßen geläufig.

Betriebswirtschaftslehre:
Ebenso ist es mit BWL, einem Studiengang, dem ich ganz ehrlich noch nie viel abgewinnen konnte. In Ansbach gibt es folgende Schwerpunkte:
- Personal- und Kommunikationsmanagement - Controlling
- Bank-, Finanz-, u. Investitionswirtschaft - European Business
- Marketing - Immobilienwirtschaft
- Organisation und Management - Management im Gesundheitswesen
- Rechnungslegung und Steuern - Produktionsmanagement und Logistik
- Wirtschaftsinformatik

Studieren in Ansbach:

Man möge mir verzeihen, dass ich mich bei den allgemeinen Studiengängen kürzer gefasst habe, denn mit der Unterteilung in die beiden Fachschaften gibt es beinahe auch zwei Studentenlager. Nein, nicht dass wir verfeindet wären - man hat einfach wenig miteinander zu tun.
Das Klima zwischen den Studenten ist aber ganz allgemein ziemlich gut. Das ist keine riesige Uni mit zig-tausend Studierenden und auch wenn man nicht jeden kennen kann, ist es doch recht familiär. Speziell im eigenen Studiengang findet man schnell zueinander.
Auch die Wege zwischen den Gebäuden sind kurz, und man ist fast ebenso schnell in der Mensa wie nebenan im Einkaufszentrum.
Alle Räume sind modern ausgestattet mit Beamer, Overhead etc. Außerdem verfügt die FH über mehrere Computersäle, wo man jederzeit ins Internet kann, ein Fernsehstudio und gut ausgestattete Labore für Biochemie, Rheologie, Physik und Elektrotechnik.
Abgesehen von ein paar Ausnahmen im Grundstudium sind überfüllte Räume und Vorlesungssäle in Ansbach nicht zu erwarten. Vor allem durch die Spezialisierungen auf die Schwerpunkte ist es keine Seltenheit, dass man im Hauptstudium nur zu fünft oder zu zehnt in der Vorlesung sitzt - eine angenehme Sache. Das Hauptstudium ist sowieso in Ansbach eine sehr individuelle Sache. Im Gegensatz zu anderen FH's kann man völlig frei wählen, in welcher Reihenfolge man die Fächer belegt bzw. wann man die Praxissemester macht.
Was die Vorlesungen selbst angeht, sind eigentlich fast alle Lehrbeauftragten ziemlich kompetent (wobei ich natürlich nur für WIG sprechen kann). Natürlich gibt es Fächer, an denen so mancher scheitert oder die man nur sehr ungern hinter sich bringt, und vor allem am Anfang des Studiums gibt es Unmengen von Gerüchten, welcher grausame Prof. 90% Durchfallquote hat und so weiter. Aber das ist wohl überall so, was mehr oder weniger stimmen mag. In Ansbach habe ich außer der einen oder anderen Schlaftablette nur kompetente Professoren und Referenten erlebt. Die meisten geben sich durchaus Mühe.

Aber nicht alles hier ist schön und gut. Katastrophal ist zum Beispiel die Parkplatzsituation. Der Parkplatz reicht nur für ein knappes Viertel der Studenten. Wer also jeden Tag von außerhalb rein fahren muss, hat jederzeit damit zu rechnen, dass ein rotes "Besetzt" vor seiner Nase aufleuchtet und die Schranke sich nicht mehr öffnet, bis nicht irgendwer den Parkplatz verlässt. Dann bleibt nur entweder Gebühren im Parkhaus zahlen oder irgendwo in der Pampa parken. Eine Lösung ist nicht in Sicht.
Der Bestand der Bibliothek ist noch verhältnismäßig schwach und die Öffnungszeiten sehr ungünstig.
Was ebenfalls sehr hapert, ist das Studentenamt. Schon so manche Liste und das eine oder andere Dokument ist dort verschollen, die Freundlichkeit lässt oft sehr zu wünschen übrig und die Bearbeitungszeiten für Selbstverständlichkeiten wie das Vordiplom sind verdammt lang.
Im allgemeinen ist die Organisation noch nicht allzu ausgereift. Für viele Dinge wie Raum- und Vorlesungspläne brauchte der Vorstand bisher immer recht lange. Ich erlebe es aber zum Beispiel gerade erstmalig, dass es schon im November einen vorläufigen Prüfungsplan gibt. Also Fortschritte gibt es auch hier und die zuständigen Professoren lassen immer durchaus mit sich reden!

Fazit:

Ganz pauschal: ich studiere gerne in Ansbach. Obwohl die Stadt selbst ein recht schwaches Freizeitangebot bietet, fühle ich mich in meinem Studiengang inzwischen ziemlich wohl (was im Grundstudium nicht unbedingt so war), die Athmosphäre ist zwischen den Studenten ist angenehm und mit den Professoren und Lehrbeauftragten kommt man gut zurecht. Also mit Abzügen sehr empfehlenswert!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Erreichbarkeit:Erreichbarkeit von Ansbach, Fachhhochschule : 4,0 gut
Lehrniveau:Lehrniveau von Ansbach, Fachhhochschule : 4,0 hoch
Mensa:Mensa von Ansbach, Fachhhochschule : 3,0 nicht wie bei Muttern, aber ok
Studentenfreundlichkeit:Studentenfreundlichkeit von Ansbach, Fachhhochschule : 5,0 ausgezeichnet
Informationsangebot:Informationsangebot von Ansbach, Fachhhochschule : 4,0 gut
Freundlichkeit der Angestellten (keine Lehrkräfte):Freundlichkeit der Angestellten (keine Lehrkräfte) von Ansbach, Fachhhochschule : 3,0 mittelmäßig
Freundlichkeit der Lehrkräfte:Freundlichkeit der Lehrkräfte von Ansbach, Fachhhochschule : 4,0 gut
Wohnmöglichkeiten:Wohnmöglichkeiten von Ansbach, Fachhhochschule : 3,0 mittelmäßig
Parkmöglichkeiten:Parkmöglichkeiten von Ansbach, Fachhhochschule : 2,0 schlecht
Studentenleben:Studentenleben von Ansbach, Fachhhochschule : 3,0
mehrmals im Semester Veranstaltungen
Angebote des Hochschulsports:Angebote des Hochschulsports von Ansbach, Fachhhochschule : 2,0 schlecht
Vielfältigkeit des Lehrangebotes:Vielfältigkeit des Lehrangebotes von Ansbach, Fachhhochschule : 4,0 gut
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
Leseratee
Leseratee, 24.01.2009
Sehr anschaulich und informativ geschrieben. Gruß Leseratee.
mu4you
mu4you, 14.02.2008
lg
Striker1981
Striker1981, 13.11.2008
SH und Liebe Grüße vom STRIKER
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
walez

Technische Mechanik: Schlimmer gehts nimmer

ein Testbericht von 2002-05-14 11:29:16 vom 14.05.2002
Empfehlung: nein
Ich studiere im 2. Semester Wirtschaftsingenieurwesen an der Fachhochschule Ansbach.
Und ich habe auch schon die Schattenseiten dieses Studienganges kennengelernt. Die schlimmste dieser Schattenseiten nennt sich Technische Mechanik. Ich glaube an der FH Ansbach ist es besonders schlimm wenn man andere Studenten von anderen FHs über das Fach erzählen hört.

Als ich zum erstenmal in der Vorlesung in Technische Mechanik saß fing alles so verständlich an. Man definierte erst mal das Phänomen „Arbeit“. Alles schien mir erklärbar am Anfang, obwohl ich schon von einigen vor diesem Fach gewarnt worden bin. In der ersten Vorlesung wurden erst mal in Windeseile die Grundbegriffe erklärt und wenn man sich ein bisschen hingesetzt hätte danach hätte man sie wohl auch einigermaßen verstanden.
Aber die Situation änderte sich schlagartig in der 2. Vorlesung.
Wir wagten uns also zum erstenmal an ein Kräftesystem und ich verstand nur noch Bahnhof.
Die Ansätze , die für das System waren Abenteuerlich für mich. Da wurde mit sinus, cosinus und tangens nur so rumgeschmettert. Da ich noch nie ein Liebhaber der Dreiecks von Phytagoras war, tat ich mir sowieso schwer. Aber auch Kollegen die sich damit auskannten waren sichtlich betroffen und zogen ein sehr langes Gesicht. Gott war ich froh nicht der einzige zu sein der nichts versteht. Das ganze zog sich wie ein roter Faden durch das erste Semester. Die Kräftesysteme wurden immer schwerer und schwerer und es schien kein ende zu nehmen. Ich glaube ich könnte sogar die Statik einer Zigarettenschachtel berechnen, wenn ich es verstehen würde.

Mit großer Motivation ging ich ins 2. Semester und nahm mir vor die Statikvorlesungen aus dem ersten Semester noch einmal zu besuchen. Ich wollte mich dann auch jedes Mal hinsetzten und lernen. Das Problem war nur, das 2 weitere Themengebiete der Technischen Mechanik dazukamen. Festigkeitslehre und Hydrostatik.
Ich dachte mir schlimmer kann es nicht kommen und was passierte, es kam schlimmer.
Während es in Statik immerhin 2 Vorlesungen dauerte bis ich kapitulierte, tat ich dies in den anderen beiden Teilbereich gleich nach der ersten halben Stunde. Ich hätte nie gedacht das man Bauteile, massive Körper was auch immer auf so abstrakte Art und Weise behandeln könnte. Wir mussten Innere Spannungen berechnen, ich dachte die gibt’s nur in der Politik. Wir mussten Strömungen an Brückenpfeilern berechnen. Das schlimmste daran waren die ewiglangen Formeln, die hergeleitet wurden. Ich denk mir immer warum Einfach wenn’s auch kompliziert geht.
Ich saß dann immer schön drin und bin teilweise mit dem abschreiben nicht mehr mitgekommen. Wahrscheinlich schreibe ich zu langsam.
Ich bekam die Einsicht doch mal in ein Buch zu schauen um vielleicht etwas wissenswertes zu erfahren. Aber wenn man jeden Satz dreimal durchlesen muss um ihn einigermaßen zu verstehen verliert man auch irgendwie die Lust daran.

Fazit ist ich werde im 3. Semester das ganze noch mal durchmachen und alle Hebel in Bewegung setzten um auch nur irgendetwas zu verstehen. Ich werde jeden Studenten der etwas versteht davon ansprechen und mit Fragen nerven.
Mein Tipp an euch wäre, lernt wirklich kontinuierlich und Vorlesungsbegleitend oder studiert was anderes. Im Endeffekt liegt es an mir das ich es nicht verstehe aber eins steht fest Technische Mechanik ist eines der schwierigsten Fächern bei den Ingenieurwissenschaften.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 1,00 / 5,00 1
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
Geiler_Typ
Geiler_Typ, 14.05.2002
schoumlner bericht,aber ganz schoumln heftig,gruszlig michi..
Lachesis
Lachesis, 19.11.2003
viel zu viel wahrheit drin!!! seufz
Michael1972
Michael1972, 14.05.2002
Mei, an der FH Hof wars seeehr schoumln, wenn auch nur BWL ...
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
1-2 von 2  Hochschulen
Top Webtipps
Amazon.de
Niedrige Preise, Riesen-Auswahl und kostenlose Lieferung ab nur 20 EUR

Produktbeschreibung Ansbach, Fachhhochschule

 
Allgemeine Informationen Ansbach, Fachhhochschule
gelistet seit: 26.08.2003
Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 2,50 / 5,00
Allgemeine Informationen
Hochschulart: Fachhochschule (Allgemein) 
Ansbach, Fachhhochschule im Vergleich
Home > Ausbildung & Karriere > Studium > Hochschulen > Ansbach, Fachhhochschule > Überblick